die Macht unserer Träume und Visionen nutzen

Entfesseln wir die gewaltige Energie, die in einem Menschen frei wird, der sein Leben wirklich selbst bestimmen kann und auch will

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Wenn dir jemand etwas sagt, was du als Beleidigung auffasst, dann ist es erst einmal dein Problem.

Du fühlst dich beleidigt. Du fühlst dich getroffen, weil jemand einen Farbklecks auf dein Selbstbild spritzt.

Deine Lebenserfahrungen und wie konstruktiv du diese zu wertvollen Lebenserkenntnissen verarbeitet hast und dein Bild über dich selbst, bestimmen letztendlich, was dich beleidigt und was nicht.

Der andere spricht mit seinen Erfahrungen und Erkenntnissen, er verhält sich seinem Charakter gemäß und das tut er nicht nur dir gegenüber.

Wer keine entsprechenden Ängste und sich selbst begrenzende Glaubenssätze in sich verankert hat, nimmt die Aussagen des anderen nur zur Kenntnis.

Wer aber von entsprechenden Ängsten und Glaubenssätzen begrenzt wird, der wird sich mehr oder weniger stark beleidigt und angegriffen fühlen.

Deshalb bestimmst du ganz alleine, wie du auf die Aussagen des anderen reagierst.

Du bestimmst ob du die Aussagen des anderen als Beleidigung auffasst und ihn abwertest oder ob du mit ihm zusammen eine konstruktive Kritik erarbeitest, die dich im Leben weiterbringt!

Wer also versucht, den anderen als LehrerIn zu sehen, der ihn jetzt mehr oder weniger unbewusst auf etwas aufmerksam macht und der es schafft, daß er sich weiterentwickeln kann, beispielsweise indem er Ängste und Glaubenssätze erkennt, die ihn begrenzen, der hat doch schon eine Menge geschafft.

Wir sind doch alle mal LehrerIn und mal SchülerIn!

Natürlich ist diese Sichtweise erst einmal ungewohnt und deshalb schwer zu verstehen und ich schaffe es auch nicht immer, bestimmte Dinge nicht persönlich zu nehmen, aber zumindest schaffe ich es immer öfter – das zeigt mir dass ich auf dem richtigen Weg bin 🙂

 

 

aus meinem tabellarischen Lebenslauf:
http://leb-dein-leben.info/files/2015/12/lebenslauf-martin-glogger.pdf  


 

Ich setze mich also aktiv für eine langfristige und ganzheitliche Lösung unserer gesellschaftlichen Probleme ein. Wenn es uns gelingt diese Lösung zu realisieren, dann ist das gut für mein eigenes Wohl und auch für das Gemeinwohl.

Im Wesentlichen geht es bei meiner Lösung darum, daß wir uns eine Lebensumgebung schaffen, wo jeder seine Neigungen und Fähigkeiten bestmöglich zum Wohle aller entfalten kann und wo wir uns aktiv mit der eigenen Stimme an den politischen Entscheidungen beteiligen können.

Eine Demokratie also, wo unsere Ideen, Lösungen, Erfahrungen und Erkenntnisse auch wirklich gefragt sind.

Die Lösung ist aber nicht ganz einfach und erfordert den Mut und vor allem die Tatkraft zum Umdenken. Dazu müssen natürlich auch die eigenen Werte und Gewohnheiten hinterfragt werden.

Ich könnte nicht behaupten, daß sich viele um meine Lösung reißen – bis jetzt zumindest. 

Viele können auf den ersten Blick keinen kurzfristigen Eigennutzen für sich erkennen und ignorieren die Lösung einfach. Andere erkennen, daß diese Lösung sehr viel von ihnen verlangt, weil sie ihre Werte und Gewohnheiten kritisch hinterfragen müssen. Das kommt für einen bestimmten Menschentyp gar nicht in Frage. Sie ignorieren die Lösung oder verhindern aktiv mögliche Geschäftstätigkeiten.
Natürlich gibt es auch genügend Leute, denen ich mit meiner Lösung ihre Ziele möglichst einfach und gut von den anderen zu leben, verbauen würde. Auch diese Leute sind nicht daran interessiert, daß die Lösung bekannter wird. 

Ich muss zugeben, daß es nicht einfach ist damit umzugehen, daß es viele
Leute gibt, die meine Leistung nicht anerkennen, obwohl das was ich geleistet
habe und noch leisten werde, ihnen und vor allem ihren Kindern langfristig von
großem Nutzen sein wird.

Meine große Leistung besteht zwar nicht darin, meine Pflicht bestmöglich zu
erfüllen, damit ich meine Rechnungen bezahlen kann, aber meine große Leistung
besteht darin, daß ich mich aus mir selbst heraus, also ohne jeden Zwang von
außen, für die Verbesserung unserer Lebensumgebung (= Gesellschaft) einsetze.

Ganz besonders viel Zeit und Energie brauchte ich um die zur Realisierung
meiner Vision notwendigen Lösungen und Konzepte zu formulieren.

Jetzt muß ich sehr viel leisten um mich für das als richtig Erkannte
einzusetzen.

Einerseits muss ich mich mit der Gleichgültigkeit, der Ablehnung, dem Neid
und dem Hass meiner Mitmenschen auseinandersetzen.

Andererseits kann ich so meine Talente, Leidenschaften, Werte und meine
Kreativität voll ausleben und finde so sehr viel Sinn, Freude und Wohlgefühle
in meiner Aufgabe.

Letzteres überwiegt die Unbequemlichkeiten und Strapazen bei weitem. Nicht
zuletzt deshalb, weil ich ja für diese Aufgabe gut ausgestattet wurde und mit
den Herausforderungen mitwachse. Es wird mit der Zeit leichter!

Und ich gebe die Hoffnung nicht auf, daß die große Masse durch die
hochentwickelten Maschinen jetzt dazu gezwungen wird, selbst zu schaffen, selbst
kreativ zu werden. Durch die Einsichten, die sie dadurch gewinnen, werden sie
auch ihre Werte und Gewohnheiten entsprechend ändern. Sie werden dann viel
toleranter gegenüber den anderen Vorstellungen ihrer Mitmenschen werden, als
sie es heute sind.

Für viele Menschen wäre diese Ignoranz und die Ablehnung der anderen, als Reaktion darauf, daß sie ihrem Herzen folgen und es gut mit ihren Mitmenschen meinen auf Dauer unerträglich.

Sie würden sich dem Zwang der Gruppe beugen und einfach aufgeben und resignieren! 

Ich mache aber weiter, weil ich folgende Schlüsse aus diesem Verhalten ziehe:

Diejenigen, die meine Lösung ignorieren, erkennen also noch keinen Nutzen. Da muss ich die Zeit mit ihren Ereignissen für mich arbeiten lassen. 

Diejenigen aber die mich bekämpfen, zwingen mich dazu, mir Verteidigungsstrategien zu überlegen und zwar solche, die mich möglichst wenig Zeit und Energie kosten, so daß ich dieses wertvolle Gut in die Realisierung meiner Lösung stecken kann.

Ich versuche deshalb so gut es geht, das Ganze nicht persönlich zu nehmen. Ich folge einfach meinem inneres Gefühl, daß mir sagt ob es gut ist, was ich tue oder nicht!

Ich messe meinen Erfolg vor allem darin, wie oft es mir gelingt, daß ich ich morgens energiegeladen aufstehe und abends mit einem guten Gefühl ins Bett gehe. 

Ich denke langfristig und mein Handeln ist auch darauf ausgerichtet. Für manche Ziele muss man eben lange säen und die Saat sehr lange gießen, bis man ernten kann. 

Nicht zuletzt kann ich auch von den Erfahrungen der anderen profitieren. Es gibt so viele praktische Beispiele von Menschen, die auch ihren Weg gegangen sind und am Ende erreicht haben, was sie sich vorgenommen haben.

Da war beispielsweise Johannes Gutenberg (um 1397 bis 1468) der mit seiner Erfindung den Buchdruck ermöglichte. So konnten Schriftwerke in hohen Auflagen und deshalb zu erschwinglichen Preisen hergestellt werden und so Wissen und Bildung, Tatsachen und Meinungen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Eine sehr wichtige Bewegung, die auch die Änderung alter Werte und Gewohnheiten im Sinn hatte, war die Aufklärung (17., vor allem 18. Jahrhundert). Diese wendete sich gegen Aberglauben, Vorurteile und Autoritätsdenken und damit auch gegen die damalige Feudalgesellschaft und hat den weiteren Fortschritt der Menschheit entscheidend beeinflußt; Der wichtigste Wahlspruch der Aufklärung war und ist: "Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen ".

Diese Erfinder und Vordenker sind ihren Weg trotz zahlreicher Widerstände und teilweise offenen Angriffen von ihren Mitmenschen gegangen. Sie haben sich weder durch die Ignoranz, noch durch den Hass und den Neid der anderen, von ihrem Weg abbringen lassen!

Nur weil diese Helden ihren Weg gegangen sind, sind wir heute da, wo wir sind – vor den Toren einer Informationsgesellschaft.

Offensichtlich sind Menschen, die ihrem ureigenen Sinn folgen und die anders denken als die grosse Masse bei vielen ihrer Mitmenschen nicht sehr beliebt. 

Man bewundert sie, aber möchte keinesfalls näher mit ihnen zu tun haben!

Sie werden als Fremdkörper empfunden, als Störenfried für die auf Illusionen und Selbstlügen aufbauende, herrschende Meinung. 

Für die Ideen und Gedanken dieser Menschen bräuchte es offene Geister und vor allem Menschen, die langfristig denken und auch am Gemeinwohl interessiert sind. Menschen, die eine große Sache über ihren Ego stellen können. Noch gibt es wenige dieser neuen Eliten, doch mit dem stattfindenden Bewußtseinswandel, wird ihre Zahl weiterhin stark wachsen.

Aber mal eine andere Frage:

Ist in der Welt derer, die ausschließlich am kurzfristigen Eigennutzen interessiert sind, alles so einfach? Lohnt es sich wirklich im Strom der Angesehenen und der Beliebten mitzuschwimmen?

Solange alles gut läuft, klingt dieser Weg sehr verlockend. Man wird mit Geld, Beliebtheit und dem Ansehen bei den anderen belohnt.  

Es gibt aber auch gerade in unserer Zeit viele praktische Beispiele von Menschen, die von einem auf den anderen Tag, aus den unterschiedlichsten Gründen völlig in die Bedeutungslosigkeit und finanzielle Armut gezwungen wurden. 

Da sind die vielen hoch angesehenen Häuslebauer, die plötzlich in Geldnot kommen und ihre Hypotheken nicht mehr bezahlen können und dann alles verlieren, ihr Haus, ihr Ansehen und viele ihrer sogenannten Freunde. 

Da sind die vielen von Millionen angehimmelten Popstars, die plötzlich merken, daß die Fans, nicht sie mit ihrem wahren Wesen lieben, sondern das von ihren Managern produzierte Image.  

Nicht zu vergessen, der gut bezahlte und von seinen Aktionären gefeiert Manager, der sich plötzlich abgebrannt im Gefängnis wieder findet.

Die zahlreiche Bestätigung der anderen und unsere Beliebtheit, kann also kein sicheres Signal dafür sein, daß wir auf dem richtigen Weg sind!

Warum glaube ich, daß ich auf dem richtigen Weg bin? 

Ich habe meine Zeit und Lebensenergie frühzeitig dazu genutzt, um unsere wesentlichen gesellschaftlichen Probleme bzw. deren Ursachen zu erkennen und natürlich auch um den Lösungsweg zu finden, mit dem diese Ursachen beseitigt werden können.

Die Bequemen und Mutlosen dagegen nutzen ihre Zeit und Lebensenergie größtenteils dazu, um ihre Illusionen und Selbstlügen aufrecht zu erhalten. 

Wer dient seinem Wohl und dem Allgemeinwohl besser ? 

Wer sorgt dafür, dass wir langfristig gut leben können ? Die Lebensunternehmer oder die Bequemen und Mutlosen ?

Ich setze mich jedenfalls weiterhin aktiv dafür ein, das meine Lösung auch realisiert wird. Wenn sich viele auf den Weg zum Lebensunternehmer machen, können wir vielleicht eine schlimme Katastrophe verhindern.

Aber selbst wenn es zu der grossen Katastrophe kommen sollte, so habe ich doch die in eine gute Zukunft führenden Ziele gefunden und auch den Weg dorthin. 

Aus diesem Grunde würde auch die Zeit nach einer möglichen, unabwendbaren Katastrophe ein innerlicher Gewinn für mich und alle anderen Lebensunternehmer sein. 

Wir wissen, dass wir alles in unserer Macht Stehende getan haben und können jetzt das so aufgebaute, hohe Selbstwertgefühl genießen. Jetzt wird unser langfristiges Denken, der unerschütterliche Glaube an die nur gedanklich bestehende Alternative zum alten System und die Ausdauer, die zuvor ignoriert und belächelt wurde, reichlich belohnt. 

Das Gute an meiner Lösung ist, daß sich jeder sofort daran beteiligen kann und dann meine gerade beschriebenen Erfahrungen und Erkenntnisse mit mir teilen kann. 

Jeder kann sich also auf seine ganz individuelle Weise beteiligen und keiner kann uns daran hindern, nur wir selbst!

 

Zum schnellen Einstieg in die wesentlichen Inhalte des Artikels kann das nachfolgende Video dienen:

Es ist alles da, was wir für ein gutes Leben brauchen …

Wer sein ganz eigenes Leben lebt, also seinem ureigenen Sinn folgt und seinen ganz eigenen Weg geht, dem wird seine ganz eigene Lebensvision klar werden, der wird nach und nach seine ganz eigenen Vorstellungen entwickeln und wird sich auch mutig und tatkräftig dafür einsetzen, daß seine Vision Wirklichkeit wird.

Offensichtlich hat die Natur diesen Weg für alle Menschen vorgesehen, weil sie jeden von uns Menschen mit einem großen Gehirn ausgestattet hat, mit dem wir, wenn wir es zulassen, frei und flexibel denken können. 

Außerdem hat jeder seine ganz eigenen Neigungen, Grundcharaktereigenschaften und Fähigkeiten seine ganz eigene Lebensvision.

Nicht nur das.

Auch haben wir hochentwickelten Industriegesellschaften uns innerhalb der letzten 300 Jahre eine Umgebung geschaffen, die es uns ermöglicht, unseren ganz eigenen Weg zu gehen.

Wir haben durch die gezielte Erkundung und Anwendung der Naturgesetze, innerhalb einiger Jahrhunderte Maschinen geschaffen, die uns von vielen Pflicht- und Routinearbeiten befreien und die uns die freie Zeit geben um unser ganz eigenes Leben zu leben. 

Diese Maschinen geben uns die Freiheit daß zu tun, was wir wirklich wollen!

Auf jeden Fall aber müssen wir nicht mehr ständig Dinge tun, die wir eigentlich nicht wollen.

Freiheit bedeutet dabei:

  • wir können weitestgehend frei über unsere Lebenszeit und Lebensenergie verfügen
  • wir können im Einklang mit der Natur leben
  • wir sind innerlich zufrieden, mit dem was wir tun
  • wir erleben das Leben wirklich, wir können also unsere eigenen Fähigkeiten, Neigungen, die Kreativität (Phantasie) und die Gefühle bestmöglich ausleben
  • wir können Sinn, Freude und Wohlgefühle aus unseren Lebens- und Lernaufgaben schöpfen
  • wir haben ausreichend Geld zum Leben und auch für die Realisierung unserer Ideen
  • wir können uns mit unserer eigenen Stimme an den gesellschaftlichen Entscheidungen beteiligen

Viele von uns müssen längst nicht mehr in der Industrie arbeiten, entweder weil es nicht mehr notwendig ist oder eben weil Maschinen die betreffenden Aufgaben kostengünstiger und zuverlässiger erledigen als wir Menschen das können. Viele Spezialaufgaben können überhaupt nur von den hochentwickelten Maschinen gelöst werden, etwa eine Oberfläche im Nanometer-Bereich planeben schleifen.

Darüber hinaus haben wir das Internet, das uns die technische Grundlage dafür gibt, um eine Gesellschaft aufzubauen, wo wir uns selbst, weitestgehend ohne Staat, Banken und Konzerne organisieren können. Es braucht dazu nur Menschen, die bereit sind die volle Verantwortung für ihr eigenes Leben und für die Gesellschaft zu übernehmen.

Alles ist da!

und

Das alles hört sich sehr gut an. Es klingt wie die frohe Botschaft von einem wirklich guten Leben!

Eigentlich müssten sich doch viele, der von der Lohnarbeit befreiten Menschen, schon längst auf den Weg machen, um dieses gute Leben selbst zu leben, oder etwa nicht ?

Ich habe viel darüber nachgedacht und bin auf folgenden Schluss gekommen:

Sehr viele Menschen möchten einfach und gut leben!

unbedingt …

Das bestätigt mir auch meine Lebenserfahrung und das überall sichtbare Ergebnis dieser Art zu denken.

Erfolg der Mittelschicht

 

was bedeutet gut leben für viele Menschen …

Gut leben bedeutet für viele Menschen mit ihrer Familie in einem schönen Haus wohnen, einen schönen Garten haben, ein schönes Auto fahren und sich seinen Jahresurlaub und all die anderen Dinge, die angesagt sind, leisten können.

… und möglichst viele Leute kennt, die das gute Leben auch bestätigen, also anerkennen und wertschätzen!

 

was bedeutet einfach leben für viele Menschen …

Kein Risiko. Für jede Minute Arbeit sicher das vorher vereinbarte Geld bekommen. Keine Kritik. Keine harte geistige oder körperliche Arbeit. Keine Veränderungen. Möglichst schnelle Anerkennung der eigenen Leistung. Keine Ablehnung von anderen. Keine Probleme. Nichts machen, wo etwas schief gehen kann. Keine Zweifel und sich schon gar nicht mit Zweifeln auseinandersetzen. Keine Ängste und sich schon gar nicht mit Ängsten auseinandersetzen. Kein Stress!

Ich frage mich nun sehr ernsthaft wie das Hauptziel dieser Menschen:

Ich will unbedingt einfach und gut leben!

mit dem von der Natur vorgesehenen Hauptziel:

Folge deinem ganz ureigenen Sinn und finde so deinen ganz eigenen Weg. Erkenne auf diesem Weg dein Lebensziel, indem du deinen Lebenstraum bzw. deine Lebensvision erkennst. Erfülle die Aufgaben und löse die anfallenden Probleme um deine Lebensvision zu realisieren und vor allem um persönlich zu wachsen und zu gedeihen.

übereinstimmt.

Eine kleine Anmerkung zum Thema Lebensvision!

Es können ganz einfache Lebensvisionen und damit verbundene Aufgaben sein. Es muss überhaupt nichts hochtrabendes sein. Beispielsweise können Millionen von Menschen gleichzeitig ihren Lebenstraum von einer gerechteren Gesellschaft leben, indem jeder auf seine ganz eigene Weise an dieser Gesellschaft arbeitet und sich aktiv und entschlossen für das was er gerecht findet einsetzt. Ich bin mir sicher die Gesellschaft wird dadurch wesentlich gerechter!

Natürlich kann Gerechtigkeit im Einzelfall sehr vielfältig empfunden werden, aber es gibt auch eine allgemeine Gerechtigkeit. Wer es nicht glaubt, der sollte mal Kinder beobachten. Die haben alle ein ziemlich einheitliches Gerechtigkeitsempfinden.

Ok, wie passt dieses offensichtlich von der Natur vorgesehene Ziel mit dem Hauptziel vieler Menschen zusammen ?

Ich meine damit vor allem, daß mit dem einfach leben.

Wie soll das gehen ? 

Wer seinem ureigenen Sinn folgt und seinen ganz eigenen Weg geht, der wird neben vielen schönen und aufbauenden Erlebnissen auch mit folgenden nicht einfachen Dingen konfrontiert:

Risiko, finanzielle Durststrecken, Kritik, harte geistige oder körperliche Arbeit und Veränderungen. Gar keine oder lange ausbleibende Anerkennung der eigenen Leistung. Von anderen abgelehnt werden. Es kann etwas schiefgehen. Sich mit Zweifel und Ängsten auseinandersetzen. Stress.

Einfach leben, ich denke daß ist eine vollkommene Illusion, die wir heute nur noch mit riesigen Staats- und Privatschulden und hohen Steuerbeiträgen, für immer weniger Menschen aufrecht erhalten können!

Um diese Frage zu beantworten, möchte ich eine Studie aus den 80ziger Jahren nutzen, die H.P. Wolters mit einigen Psychologiestudenten durchgeführt hat. In dieser Studie galt es, herauszufinden, auf Grund welcher spezifischen Verhaltensweisen Menschen erfolgreiche Macher oder weniger erfolgreiche Konsumenten sind. 
 

Macher oder Konsument
 

Macher

 

Konsumenten

… haben die Fähigkeit Bedürfnisse aufzuschieben. Sie haben gelernt zu warten, bis eine Belohnung "angemessen" ist.

… müssen ihre Bedürfnisse "möglichst schnell" stillen. Wenn Sie auf eine Belohnung warten müssen, wird sie uninteressant oder wirkt sich negativ auf ihre Stimmungen aus. (z.B. schlechte Laune)

… können sich selbst für einen Erfolg oder eine Anstrengung belohnen.

… sind auf die Anerkennung oder das Lob anderer angewiesen. Bleibt das Lob aus, wird eine Sache für sie schnell uninteressant.

… haben gelernt in stressigen Situationen handlungsfähig zu bleiben. Sie interpretieren solche Situationen als "Herausforderungen".

… versuchen Streß oder "Unruhe" in ihrem Leben zu vermeiden. Sie legen sich Rechtfertigungen zurecht, warum sie etwas nicht können oder nicht wollen.

… übernehmen gern Verantwortung. Auch auf die Gefahr hin, zur Rechenschaft gezogen zu werden, wenn etwas schief geht.

… überlassen gerne anderen die Führung. Wenn etwas schief geht, stehen andere im Rampenlicht und können – da man selbst nichts dafür kann – entsprechend "verurteilt werden".

… können sich auf ein Thema einlassen und es konzentriert bearbeiten. Bei schwierigen Themen bleiben sie solange am Ball, bis sie es verstanden haben.

… schweifen gerne ab und können sich nicht lange auf eine Sache konzentrieren. Wird ein Thema als "schwer" oder "zu komplex" empfunden, werfen Sie schnell die Flinte ins Korn und versuchen erst gar nicht den Aufwand zu bringen, der für ein Verstehen notwendig wäre.

… setzten sich selbst Ziele und nehmen diese als Ansporn. Sie entwickeln auch bei Umsetzungsproblemen eine erstaunliche Beharrlichkeit, ihr Ziel trotzdem erreichen zu wollen. Sie können begründen, warum ein bestimmtes Ziel für sie – oder ihre Karriere – wichtig und wertvoll ist.

… reagieren auf die "Erfordernisse des Alltags". Ziele ergeben sich aus äußeren Einflüssen wie: Eltern, Schule, Arbeitsstelle o.ä.. Treten Probleme in der Umsetzung auf, neigen sie dazu aufzugeben. Sie können den Sinn und Nutzen kaum aus ihrer eigenen Motivation begründen.

 

 

 

die Mittelschicht und ihr Verständnis von Erfolg

Erfolg der Mittelschicht

Erfolgreich ist für die Mehrheit heute, wer mit seiner Familie in einem schönen Haus wohnt, einen schönen Garten hat, ein schönes Auto fährt und sich seinen Jahresurlaub und all die anderen Dinge, die angesagt sind, leisten kann.

… und erfolgreich ist derjenige, der möglichst viele Leute kennt ("viele sogannte Freunde" hat), die seinen Erfolg auch bestätigen, also anerkennen und wertschätzen!
Diese sogenannten Freunde erwarten die soziale Anerkennung bzw. Huldigung des Erfolgs dann natürlich auch vom jeweils anderen und so halten die sich gegenseitig in der Illusion, daß sie toll sind und in einer heilen Welt leben. 
Diese sogenannten Freunde, sind aber nur solange Freunde, wie der jeweils andere im gemeinsamen Sinne dieser Gruppe (Stichwort: Mittelschicht) erfolgreich ist.

Viele dieser erfolgreichen Leute der Mittelschicht sind nur nach außen hin glücklich, aber nicht innen drin. 
Was diese Leute unglücklich macht, ist der Weg auf dem sie versuchen glücklich zu werden!!! Es ist nicht ihr Weg, sondern der Weg, der von anderen in ihre Köpfe eingepflanzt wurde!

Sie kaufen sich auf Kredit ein schönen Haus, legen sich einen schönen Garten an, fahren ein schönes Auto und gönnen sich dazu noch ihren Jahresurlaub und all die anderen Dinge, die angesagt sind. Das machen sie um erfolgreich zu sein. Eine Definition von Erfolg, die sie als Glaubenssatz von Kind an durch Erziehung und ihre Umwelt verinnerlicht haben. Alle die so denken, achten die Leistung des anderen nur, wenn er die entsprechenden Erfolgskriterien erfüllt. Materieller Erfolg und ausreichend "Freunde", die diesen Erfolg auch bestätigen bzw. wertschätzen und anerkennen.
Auf diesem Wege werden sie zu Schuldsklaven und Lohnsklaven. 
Warum macht sich die sogenannte Mittelschicht so abhängig davon, daß sie möglichst viel Geld verdienen müssen ? 

Weil sie diesen hohen materiellen Wohlstand nur durch Schulden machen und "viel Geld verdienen" finanzieren können. Sie arbeiten einen großen Teil ihres Lebens für die Banken (Stichwort: Kreditzinsen) und für den Staat (Stichwort: Steuern). 

Wohl gemerkt: Weder die ganz Armen, noch die wirklich Reichen bezahlen Steuern, Sozialabgaben oder gar Kreditzinsen! 

Die Menschen, die dem sogenannten Mittelstand angehören, sind wegen ihrer hohen Schulden, das ganze Leben, Getriebene. Einerseits möchten sie von ihren falschen Glaubenssätzen getrieben unbedingt erfolgreich sein, andererseits müssen sie so ständig gegen ihr wahres Inneres ankämpfen, weil sie dauern das tun müssen, was sie eigentlich nicht wollen. 

Diese in unserer Gesellschaft als erfolgreich geltenden Menschen sind im tiefsten Grunde sehr bedauernswert.

Ihr eigentlicher Mißerfolg ist trotz der Fassade vom materiellem Reichtum und vielen sogenannten Freunden und Bekannten, gut sichtbar und zwar für jeden, der es sehen möchte. Man sieht ihren Mißerfolg daran, daß sich ca. 50 % der Paare wieder scheiden lassen und an den vielen Leuten, die wegen der Überlastung im Job ausbrennen, Depressionen haben oder sonst wie psychisch krank sind und an Krebs und Herz-Kreislaufproblemen erkranken. Weltweit sterben jedes Jahr 7 Millionen Menschen an Herzkrankheiten. Das muss man sich mal klarmachen. Das Herz bekommt das ab, was oben im Kopf schief läuft – ist sogar wissenschaftlich nachgewiesen.

Es sieht so aus, wie wenn dieser durch die Mehrheits-Gesellschaft und ihre Werte und Gewohnheiten geschaffene Mittelstand nach und nach an Kraft verliert oder auch an Einsicht gewinnt und am Ende nur noch die Starken und die Schwachen übrig bleiben.

die Lebensunternehmer und ihr Verständnis von Erfolg

Lebensträume und Visionen realisieren

Einfach leben, wie es unser Schöpfer vorgesehen hat!

Es ist ein sehr schönes Gefühl, wenn man morgens aufsteht und genau weiss, warum man aufsteht.

Das sichere Gefühl, daß man auch dann jeden Morgen aufstehen würde um das zu tun, was einen erfüllt, wenn man kein Geld und keine Anerkennung dafür bekommen würde.

Natürlich freut man sich, wenn man für seine Leistung mit Geld und/oder sozialer Anerkennung belohnt wird, setzt es aber nicht voraus um mutig und tatkräftig das zu tun, wo man Sinn drin sieht, wo man seine Begabungen, seine Kreativität, seine Leidenschaften und Werte entfalten kann!

Erfolgreich ist derjenige, der möglichst zufrieden ist, mit dem was er tut – mit dem was er schafft und erschafft. Der möglichst viel Sinn, Freude und Wohlgefühle bei seiner Arbeit empfinden kann. Der ohne irgendwelche Geld- und Gruppenzwänge seine Aufgabe selbst gewählt hat und so seine ganz eigenen Begabungen, Leidenschaften und Werte entfalten und sich so prächtig weiterentwickeln kann.

Der in einer Gesellschaft oder besser in einer natürlichen Ordnung lebt, wo er auf dem eben beschriebenen Wege gut leben kann und zu ausreichend materiellem Wohlstand kommt, also seine Rechnungen bezahlen kann und sich auch mehr als nur ein bescheidenes Leben leisten kann, etwa ein kleines Häuschen, ein Auto und auch einen kleinen Urlaub. 

Der Einsamkeit nicht als Geisel sieht, sondern als eine Stätte in der sich seine Kreativität optimal entfalten kann. Der weiss daß kreative Einfälle immer von Einzelnen und niemals von der Gruppe kommen.

Der verstanden hat, daß (große) Gruppen niemals große Änderungen realisieren können, weil sie sich nicht auf gemeinsame Ziele einigen und konsequent den Weg zu diesem Ziel gehen können. Es wird zuviel Zeit und Energie damit verschwendet, die Rangkämpfe auszufechten und sich gegen die Neider und Ignoranten zu verteidigen, die alle diejenigen in der Gruppe angreifen, die anders denken oder gar großartige Lösungen finden. Auch bleiben die Ziele für viele abstrakt, weil sie sich etwas ganz anderes, als das was sie gewohnt sind, einfach nicht vorstellen können. Was man sich nicht vorstellen kann, an das kann man auch nicht glauben. Ohne Glaube fehlt das Fundament dafür, daß wir Menschen uns entschlossen und ausdauernd für eine gute Sache einsetzen können.

Ein Mensch, der nicht vor der Einsamkeit und damit vor sich selber flüchtet, indem er zwanghaft die Gesellschaft anderer bzw. die Zugehörigkeit zu einer Gruppe sucht. 

Ein Mensch, der lange und innige Beziehungen aufbauen kann und zwar zu den Menschen, zu denen er sich mit seinem wahren Wesen hingezogen fühlt. Jene Menschen, die ihn so lieben wie er ist und deshalb mit seinen Ecken und Kanten leben können. Man hat ja das Gute dann auch nicht, wenn man das Schlechte nicht akzeptieren kann. 

Es liegt an uns zu erkennen, wer uns auf unserem ganz eigenen Weg behilflich ist und wer nicht.

Es sind die Menschen, die uns mit unserem ganz eigenen Charakter, unserer ganz eigenen Sichtweise auf das Leben, wertschätzen und respektieren. Die sich wirklich für uns interessieren, die uns ihre Lebenszeit und Lebensenergie widmen, indem sie uns zuhören (von uns lesen) und erkennbar an ihren Rückmeldungen, ehrliches und echtes Interesse an unseren Gedanken zeigen. Bei denen wir ein wirklich gutes Gefühl haben, wenn sie da sind. Die auch dann unsere Freunde bleiben, wenn wir unsere ganz eigenen Ansichten mit ihnen teilen und unangenehme Wahrheiten aussprechen.

So entstehen Beziehungen, die nur auf der Wertschätzung des anderen für seinen Charakter beruht, der wiederum die natürlichen Werte, die Gewohnheiten, die Lebensträume und -visionen wiederspiegelt. 

Mit Lebensträumen, sind hier übrigens nicht Wünsche gemeint, etwa ein schönes Auto oder eine Weltreise, nein es sind Träume, bei deren Verwirklichung der betreffende Mensch sein Wesen bestmöglich entfalten und seine Persönlichkeit bestmöglich weiterentwickeln kann und die natürlich auch dem Allgemeinwohl dienen. 
Übrigens, wer in einer natürlichen Ordnung, seinem wahren Selbstwohl dient, dient automatisch auch dem Allgemeinwohl!

Auf diesem Wege entsteht schließlich die beste aller möglichen Welten, die letztendlich auf einer natürlichen Ordnung basiert. 

Diese natürliche Ordnung ist die Grundlage für eine artgerechte Umgebung, in der sich der menschliche Geist bestmöglich entfalten kann.

Wo Menschen folgende gemeinsame Ziele haben:

  • wir können weitestgehend frei über unsere Lebenszeit und Lebensenergie verfügen
  • wir können im Einklang mit der Natur leben
  • wir sind innerlich zufrieden, mit dem was wir tun
  • wir erleben das Leben wirklich, wir können also unsere eigenen Fähigkeiten, Neigungen, die Kreativität (Phantasie) und die Gefühle bestmöglich ausleben
  • wir können Sinn, Freude und Wohlgefühle aus unseren Lebens- und Lernaufgaben schöpfen 
  • wir haben ausreichend Geld zum Leben und auch für die Realisierung unserer Ideen 
  • wir können uns mit unserer eigenen Stimme an den gesellschaftlichen Entscheidungen beteiligen

 

 

 

Mein Opa hat sich, wie viele seiner Mitmenschen, an folgende sehr ähnliche Lebensregel gehalten:
"Schau dass du möglichst unauffällig lebst, also weder besonders gut, noch besonders schlecht bist – halte dich im Mittelfeld auf.

Diese Lebensregel hat ihm vor und nach dem 2. Weltkrieg geholfen und noch viel mehr in der Zeit des 2. Weltkrieges. 
Und weil das so war, wurde die Regel von vielen auch nach dem 2. Weltkrieg eingehalten und als wertvoll empfunden. So geht es einfacher, so ist das Leben angenehmer. Das hat sich tief eingegraben.

Kein Wunder, denn viele die sich nicht an die Regel gehalten haben und sich beispielsweise gegen das Nazi-Regime gestellt haben, wurden während des Krieges einfach in Arbeitslager gesteckt oder gleich ermordet.

kritisches Nachdenken über diese Regel

Wenn diese Regel von vielen Menschen eingehalten wird, dann können sich andere leicht über sie erheben und sich auf ihre Kosten bereichern und wenn sie nichts mehr geben können, dann können sie über straffe Hierarchien in Kriege gezwungen werden. 

Wären die meisten Menschen also nicht unauffällig, sondern würden sie selbstbestimmt denken und ihren eigenen Weg gehen, dann hätten es die, in den oberen Schichten der Hierarchien, wesentlich schwerer. 

Nicht zuletzt können sich selbstbestimmt denkende Menschen auch selbst organisieren. Das können die natürlich dann auch und gerade bevor Kriege beginnen. Die selbstbestimmt denkenden Menschen würden die Signale erkennen und das auch zulassen.

Die würden sich dann  organisieren u. gemeinsam sagen: "Wir möchten keinen Krieg, wir haben eine bessere Lösung!", dann würde es wohl keine Kriege mehr geben.

Dann hätte mein Opa und viele Millionen andere Menschen nicht diesen furchtbaren Krieg erleben müssen. Diese Kriegsgeneration hätte sich nicht ihr ganzes Leben lang – Tag für Tag – mit den immer wieder hochkommenden Erlebnissen des Krieges auseinandersetzen müssen.

Warum halten sich dennoch viele an diese Regel?

Weil sie nicht tiefgründig reflektieren und deshalb nicht auf die eben kurz beschriebene Erkenntnis kommen.

Das Problem ist, daß auch andere schwer Zugang zu diesen Menschen bekommen.

All das Kritische und Widersprüchliche wird verdrängt und man sieht es so, wie es einem am einfachsten erscheint. Man konstruiert so seine eigenen, falschen Wahrheiten, die darauf beruhen, möglichst wenig Energie zum Nachdenken aufzuwenden.

Auch mein Opa hat es so gemacht und wenn ich ihm meine Erfahrungen und Erkenntnisse mitgeteilt hätte, so hätte er entweder gar nicht zugehört oder das Gesprächsthema gewechselt, weil er es so einfach nicht sehen hätte wollen. Es wäre einfach zu mühsam gewesen.

Was kann man daraus lernen ?

Ist es wirklich eine so kluge Lebensregel, das möglichst unauffällig leben, sich verstecken und das vor allem in schwierigen Zeiten ?

Die Antwort überlasse ich euch 🙂

wichtige Lebensfragen

 

 

 

 

Die nachfolgenden in Fettschrift geschriebenen wichtige Lebensfragen habe ich im Internet gefunden und zusammengetragen. Ganz spontan habe ich mich dazu entschlossen, diese Fragen für mich kurz und prägnant zu beantworten.

 

Was ist schlimmer, etwas nicht zu schaffen, oder es nie zu probieren?

Ja, du hast es wenigstens probiert – ernsthaft, mit voller Kraft und konsequent!!!
Das ist das, was mir durch den Kopf schiesst, wenn mich andere Leute ignorieren und ablehnen, weil ich das tue, was im Grunde jeder von uns tun sollte … sich über unsere gemeinsame, möglichst gute Zukunft, Gedanken machen …
Es muss nicht öffentlich sein, aber zumindest für sich selbst sollte das jeder tiefgründig tun … schon alleine für die eigene Persönlichkeitsbildung!

Wenn alle die du kennst morgen sterben würden, wen würdest du besuchen?

Zuerst meine Frau und meinen Sohn … 

Wenn die Freude eine Währung wäre, welche Arbeit würde dich reich machen?

Genau die, die ich mache …

Wenn du nur 40 Jahre zu leben hättest, was würdest du in deinem nächsten Leben anders machen?

Nichts, da sich ja das eine aus dem anderen ergibt …

Wenn alles gesagt und getan ist, hast du dann mehr gesagt ?

eindeutig viel mehr getan

Was ist diese eine Sache, die du am liebsten an dieser Welt ändern würdest?

genau die, die ich auf meiner Startseite auf "Onlinetechniker.de" beschreibe

Wofür bist du dankbar in deinem Leben?

für meine Gesundheit und meine Lebenskraft und -lust, 
für meine Kindheit, die ich weitestgehend selbstbestimmt und selbstorganisiert 
erleben durfte
und daß ich mit meiner Frau zusammengeführt wurde 
und mit ihr einen gesunden und lebhaften Sohn habe

Was ist deine schönste Kindheitserinnerung und was macht sie so besonders?

die Naturwanderungen am Bach entlang und in die kleinen Wälder in der Nähe von unserem
Dorf, häufig nahm ich noch den Schäferhundmischling aus der Nachbarschaft mit – das
Besondere war es die Natur zu spüren

und Skifahren, Schlittenfahren und Fußballspielen mit anderen, besonders gut war es dann
wenn möglichst viele voller Begeisterung mitgemacht haben, das Besondere war es zu gewinnen,
also am weitesten zu springen, am schnellsten zu fahren, die meisten Tore zu schießen …

Was ist diese eine Sache, die du gerne tun würdest und was hält dich davon ab sie zu tun?

genau die, die ich auf meiner Startseite auf "Onlinetechniker.de" beschreibe und mich hält nichts
davon ab es zu tun, ausser eine schwere Krankheit oder der Tod

Machst du dir mehr Gedanken darüber eine Sache richtig zu machen, oder die richtige Sache zu machen?

beides und das sehr intensiv und es geht nicht um eine Sache, sondern um die Sache

Wenn du einem neu geborenen Kind einen einzigen Rat geben könntest, welcher wäre das?

Mach das was du liebst, also was dir Sinn, Freude und Wohlgefühle gibt und beteilige dich an den Entscheidungen im
Rahmen einer direkten Demokratie und im Rahmen von demokratischen Netzwerken!

Wenn dein Herz dir sagt tu das, dann tu es! Geh deinen ganz eigenen Weg, hör
auf deine ganz eigene Wahrnehmung. Hinterfrage, die abweichenden Erwartungen anderer, bedingungslos. 

Lasse dich nicht von Geld, der Ablehnung und Ignoranz anderer, der Bestätigung anderer (Lob), 
guten Noten, Titeln, Orden und menschlichen Ehrungen aller Art beeinflussen und lenken.
Folge deinem Herzen und tu das was dein Herz dir sagt, auch dann, wenn alle anderen dir sagen, tu es nicht.
Du wirst es immer an deinem ganz eigenen Lebensgefühl merken ob du das Richtige tust!

 

 

In diesem Artikel geht es darum tiefer in die Kerninhalte der goldenen Regel einzusteigen. Das Ganze soll im Rahmen eines aus dem Leben gegriffenen Gesprächs geschehen. Indem Gespräch geht es um die unterschiedlichen Ansichten des Lebensunternehmers Martin und der pflichtbewussten Anja.

Martin lebt seine Vision, aus der sich seine jeweiligen Lebens- und Lernaufgaben ganz automatisch ergeben. Nur wenn er diese Aufgaben erfüllt, kommt er mit der Realisierung seiner Vision vorwärts.

Anja arbeitet brav und pflichtbewusst als Angestellte in einem größeren Unternehmen. Ihre Aufgaben erhält sie von ihrem Vorgesetzten und dieser bewertet auch ob die Aufgabe gut erfüllt wurde.

Steigen wir nun ein in dieses interessante Gespräch …

„In der Regel bin ich schon bestrebt, andere Menschen zu achten und zu respektieren.“

„Offensichtlich nicht immer, Martin“! In Anjas Stimme schwingt ein etwas vorwurfsvoller Unterton mit.

„Bei dir ist das wirklich nicht so gemeint. Ich achte und respektiere dich sehr und das trotz unserer teilweise sehr unterschiedlichen Sichtweisen“, versichert Martin.

„Gilt das auch für die anderen ?“ fragt Anja

„Ja sicher. Ich achte alle Menschen, die die goldene Regel einhalten, also: „Was du nicht willst, was man dir tu, das füg auch keinem anderen zu“.

„Was meinst du denn damit genau ?“, fragt Anja nach.

„Na ja, ich finde, jeder soll ernten, was er sät. Jeder soll so behandelt werden, wie er andere behandelt!

Wer z. B. Waffen herstellt und verkauft, die andere Menschen verstümmeln oder töten, der soll sich auch mit den Folgen seines Tuns auseinandersetzen müssen“, entgegnet Martin überzeugt.

„Diejenigen, die mit Waffenhandel ihr Geld verdienen, egal ob als Aktionär eines Rüstungsunternehmens, als Mitarbeiter eines solchen Unternehmens oder sonst etwas, sollen mit den Opfern ihrer Waffen über Monate unter einem Dach leben und diese verköstigen müssen.

Ich würde diese Leute mit Hilfe eines Dolmetschers für mindestens 1 Jahr mit den Leidensgeschichten der Betroffenen konfrontieren. Sie sollen ganz genau erfahren, wie die Waffen, die sie hergestellt und verkauft haben, andere Menschen verletzt und verstümmelt haben. Wie sie ihre Kinder und Familienangehörigen verloren haben und was das im Einzelnen bedeutet.“

„Das wäre nur gerecht und sehr lehrreich für die Täter“, nickt Anja nachdenklich.

„Aber ist es nicht so, daß die Leute, die Waffen herstellen und verkaufen, heute noch die Privilegierten unseres Systems sind? Sie verdienen Geld mit dem Elend ihrer Mitmenschen und es interessiert kaum jemanden, vor allem nicht die vielen Gleichgültigen. Was meinst du Martin ?

„Ja, da kann ich dir nur voll und ganz zustimmen, Anja.

Mir geht es ja dabei nicht vorrangig um Vergeltung, sondern um Gerechtigkeit. Diejenigen, die mit Waffen ihr schmutziges Geld verdienen, sollen auch die volle Verantwortung dafür tragen müssen.

Vor allem aber sollen sie zwingend daraus ihre Lehren ziehen müssen, so dass sie ihr schmutziges Geschäft nicht weiter betreiben.

Dazu sollen sie über viele Monate ganz genau sehen und fühlen müssen, was sie anrichten und ihre Einnahmen sollten vollständig in die Wiedergutmachung, der von ihnen angerichteten Schäden fließen.
Ich stell mir das immer wieder mit allen Details, in meinem Kopfkino vor, quasi als Gebet, das in Erfüllung gehen soll …Findest du das übertrieben, Anja ?“

„Nein, du wünscht Dir nur Gerechtigkeit und das mit aller Kraft. Bekräftigt Anja.

„Jetzt sind wir schon mindestens 2, die sich das wünschen“, lacht Martin.

Und ich sage dir: „Es muss sich wirklich eine Menge ändern, wenn sich die Welt zum Positiven hin weiterentwickeln soll“.
“Jedem muß eindeutig klar werden, was es bedeutet, Verantwortung für sein Denken, Entscheiden und Handeln zu tragen.

Wir wenden die goldene Regel übrigens auch bei der Erziehung unseres Sohnes an. Wir versuchen alles aus der Perspektive dieser Regel zu erklären. Also, beispielsweise wenn unser Franz eine Katze haut, dann sagen wir ihm, ob ihm das gefallen würde, wenn die Katze ihn einfach so kratzen würde oder wenn er uns ins Wort fällt, fallen wir ihm ins Wort und sagen, nachdem er sich darüber beschwert hat: "Siehst du, so geht es auch uns, wenn du uns nicht zu Ende reden lässt".

„Ja, so ungefähr machen wir das auch, leider funktioniert es häufig nicht, weil unsere Kleine das schnell wieder vergißt oder oft auch nicht wirklich versteht“, wirft Anja ein.

„Tja, Anja, das ist bei uns auch so, aber die Kindererziehung ist ja keine Sache von Monaten, sondern zeigt ihre Wirkung über das konsequente Anwenden dieser goldenen Regel über viele, viele Jahre.

Die goldene Regel besagt, daß wir genau das ernten, was wir säen und daß wir voll und ganz verantwortlich sind für das, was wir tun.

Wir können die goldene Regel also sehr gut nutzen, um unser Leben und das der anderen ganz gezielt zu beeinflussen, und das nicht nur bei der Erziehung unserer Kinder.

Diese Regel besagt nämlich, daß andere uns so behandeln, wie wir sie behandeln oder anders formuliert: Behandle andere so, wie du selbst von den anderen behandelt werden willst.“ Beide schweigen einen Moment und sehen sich dabei tief in die Augen.

„Wenn ich zum Beispiel möchte daß mir der andere möglichst viel Freiheit lässt, dann muss ich ihm das vorleben“, beginnt Martin das Gespräch wieder.

„Ich lasse dem anderen alle Möglichkeiten, daß er sich möglichst frei entfalten kann. Ich beurteile und bewerte ihn nicht aus meiner Perspektive, also mit meinen Erfahrungen und Erkenntnissen, sondern versuche, es aus seiner Sicht zu verstehen. Falls ich dazu nicht die Zeit und die Energie aufbringen kann, dann lasse ich die Bewertungen und Verurteilungen.

Dabei halte ich mich an folgende Regel: „Ich verurteile den anderen nicht für das, was er tut, sondern beobachte langfristig, ob das, was er denkt, entscheidet und tut, ihn glücklich macht.“

„Das klingt sehr vernünftig, Martin“, entgegnet Anja. „Wobei du das oft gar nicht so genau erkennen kannst, da ja viele so tun, als ob alles in bester Ordnung wäre, obwohl es innen drin ganz anders aussieht. Häufig gerade deswegen, damit andere eben nicht merken, was wirklich los ist. Man vermeidet so unangenehme Rechtfertigungen und man verhindert, daß die Gerüchteküche angeheizt wird.“

„Oh, jetzt hast du mich kalt erwischt und bringst mich in Verlegenheit“, antwortet Martin etwas überrumpelt. „Danke Anja, für dieses wertvolle Feedback. Darüber muß ich in einer ruhigen Minute noch einmal genau nachdenken. Aber halten wir fest: Eine besonders wichtige Erkenntnis der goldenen Regel ist, daß wir ernten, was wir säen.“

„Wir ernten, was wir säen, sagst du. Ich säe Gutes und ernte dann auch Gutes oder wie soll ich das verstehen ?“

„Ja, so in etwa“, bestätigt Martin.

„Da kann ich dir ein exzellentes Gegenbeispiel liefern“, entgegnet Anja. So möchte ich beispielsweise, daß sich meine Mutter das Rauchen abgewöhnt, weil sie häufig darüber klagt, daß ihr schon bei kurzen Strecken die Puste ausgeht. Auch jammert sie über die allmorgentlichen Hustattacken und den Gestank, den die mit kaltem Rauch durchsetzten Tapeten abgeben.

Ich habe mich also über Wochen schlau gemacht, wie man das Rauchen aufhören kann und meiner Mutter verschiedene Lösungen beschrieben, aber anstatt daß sie dankbar dafür ist, winkt sie ab und will nichts davon hören. Mach ich dann weiter, dann kommt es häufig zu heftigen Auseinandersetzungen. Ich ernte also Streit und Undank, obwohl ich nur um die Gesundheit meiner Mutter ernsthaft besorgt bin und ihr helfen will.“

„Oh ja, da kann ich ein Lied davon singen, Anja“, bestätigt Martin seufzend. „Es scheint wirklich so zu sein, dass die Leute gerne jammern und sich als Opfer sehen möchten. Ja, sie scheinen sich regelrecht mit Energie aufzuladen, während sie ihren Ballast bei den anderen abladen.

Das, was wir aus unserer Sicht gut finden, muß bei anderen nicht unbedingt gut ankommen. Natürlich ist es gut, wenn du deine Mutter dazu anregst, dass sie das Rauchen aufhört. Für deine Mutter bedeutet das aber, dass sie eine sehr schwere Aufgabe zu lösen hat, je nach der Tiefe der psychischen Abhängigkeit.

Was du also vorschlägst, wird ihr zumindest eine Zeit lang das Leben erheblich schwerer machen und ob es hinterher wirklich besser ist, kann deine Mutter nur beurteilen, wenn sie es dann auch geschafft hat.

Mir geht es da ähnlich wie dir, Anja. Ich meine es wirklich gut, wenn ich andere dazu anrege, sich mehr für ihre Freiheit einzusetzen und für ihre Entscheidungen und Handlungen die volle Verantwortung zu übernehmen.“

„Wie meinst du das genau“, will Anja nun neugierig wissen.

„Jeder hat ganz bestimmte Lebens- und Lernaufgaben und nur wenn er sich diesen Aufgaben stellt, kann er sich bestmöglich weiterentwickeln und sein Meisterwerk hier auf Erden vollenden“, erklärt Martin.

„Klingt sehr philosophisch, verstehe ich nicht. Was soll jemand tun, der sich für seine Freiheit tatkräftig einsetzt ?“

Martin überlegt kurz. „Ich setze mich für meine Freiheit ein, wenn ich meinem Herzen folge, also meine Träume und Visionen lebe.“

„Was sind denn Träume ? Jetzt sag bloß nicht, eine Traumvilla, ein Neuseeland-Trip oder ein Ferrari Testarossa“, meint Anja etwas skeptisch.

„Nein, natürlich nicht“, versichert Martin und stellt klar:“Das sind Wünsche. Ein Traum oder ein Vision ist ein Teil von dir und ermöglicht es dir, über dich hinauszuwachsen. Der Traum füllt dein Leben mit Sinn und hält dein Selbstwertgefühl immer auf sehr hohem Niveau und vor allem: er macht dich einzigartig. Wer einzigartig ist, hat keine Konkurrenten, gegen die er sich im Wettbewerb durchsetzen muss. Wer seinen Traum bzw. seine Vision lebt, der verfolgt seine eigenen Ziele.“

„Ok, aber muss ich das denn ?“ Anja klingt nicht überzeugt. „Wenn ich als Angestellter in einer Firma arbeite, dann verfolge ich die Ziele des jeweiligen Unternehmers bzw. Vorgesetzten. Mein Ziel dagegen ist es Geld zu verdienen, mit dem ich meine Rechnungen bezahlen kann. Indem ich durch meine Arbeit Geld verdiene, bin ich unabhängig von Investoren und Sponsoren, die ja erst mal in meinen Traum investieren müssen.

„Wirklich ?,“ hakt Martin ein. Bist du nicht auch von der Gunst deines Arbeitgebers abhängig ?

Ja, schon aber die Arbeitsbeziehung läuft wesentlich anonymer ab, als die mit den Investoren. Die musst du ja von einer Vision, Lösung oder nenn es wie du willst, überzeugen. Die sehen deine Vision aber nicht mit deinem Herzen, sondern die wollen ja sich ihre Investition finanziell lohnt.

Ja, da hast du wohl recht, Anja. Das ist schon ein schwieriges Thema. Aber lassen wir das.

Was ich am Angestelltenleben auch noch sehr vorteilhaft finde, ist, dass ich mir auch schnell einen anderen Arbeitsplatz suchen kann. Das kannst du nicht. Du kannst nicht einfach deinen fest mit dir verbundenen Traum bzw. die mit dir in die Welt gekommene Vision austauschen. Anja lacht.

Und wieder hast du den Nagel auf den Kopf getroffen, Anja.

Siehst du, Martin und genau deshalb bin ich froh, dass ich als Angestellter arbeiten kann. Außerdem habe ich keinen Traum. Ich will einfach meine Pflicht erfüllen, damit meinen Lebensunterhalt verdienen und für meine privaten Hobbies, nutze ich die wenige freie Zeit die mir bleibt.

Ich bekomme als Angestellter ein festes Gehalt, das pünktlich zum Ende des Monats auf dem Konto landet. Ich kann also genau planen und vor allem immer meine Rechnungen pünktlich bezahlen. Auch habe ich klare Anweisungen, was ich wann zu erledigen habe. Und wenn ich ehrlich bin, ist es schon ein gutes Gefühl, wenn man nicht zuviel Verantwortung tragen muss.

Ich kann also meine Rechnungen bezahlen, während derjenige, der seine Vision lebt, zwar maximale Freiheit hat, aber nicht selten erst einmal finanzielle Durststrecken überwinden muß. Auch hat er entsprechende Verantwortung zu tragen und muß sich vor allem um sehr viele Dinge selbst kümmern.

Da wundert es mich nicht, wenn viele Menschen eben nicht diese Art von Freiheit haben möchten und im Beruf die Fremdbestimmung bevorzugen.

… und wenn man ganz ehrlich ist, gibt man die Bequemlichkeit auch zu.

Warum soll ich mir Verantwortung, finanzielle Durststrecken und all das aufladen, wenn ich nicht muß ? Das Leben ist kurz, deshalb möchte ich es nicht auf dem Trampelpfad verbringen, sondern lieber auf der Autobahn.

Wenn ich meine Pflicht erfülle, kann ich meine Freizeit genießen, mir einiges finanziell erlauben und eine Portion Freiheit hab ich ja auch, zumindest in unserer Gesellschaft. Wenn ich das mit dem Leben vor 50, 60 Jahren vergleiche – ein Paradies (wenn ich es mir nicht schlecht rede oder schlecht reden lasse!!) und perfekt wird das Leben nie sein.
Meinen Traum, wenn ich so was habe und brauche, kann ich auch in der Freizeit leben“, ist sich Anja sicher.

„Kannst du nicht, Anja, weil du dazu einen freien Kopf brauchst“, widerspricht Martin entschieden. „So ein Traum nimmt sehr viel von deiner Zeit und Energie in Anspruch. Du kannst nicht auf 2 Hochzeiten tanzen. Du musst dich schon entscheiden und dir klare Ziele setzen.“

„Dann lass ich das mit dem Traum und lass lieber andere ihre Träume leben. Wenn Leute was großes umsetzen wollen und dafür diese anfänglichen Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen und dann tatsächlich erfolgreich sind, kann man sie nur bewundern und ihnen das, was sie dann haben, auch ehrlich gönnen, aber das kann man doch nicht von jedem Menschen verlangen“, entgegnet Anja.

„Martin, mit deinem Engagement für die Freiheit holst du die Leute aus der Komfortzone und nicht nur das, du machst ihnen Angst. Mir jedenfalls sehr. Ich käme mir verloren vor, wenn ich diese von dir so gelobte Freiheit leben müsste.“

„Andererseits, ist ein Umdenken bei uns in der Gesellschaft zwingend notwendig, Anja.“

Martins Stimme klingt jetzt sehr eindringlich. „Wir haben derzeit sehr viele Menschen, die als Angestellte arbeiten möchten, aber viel zu wenig Arbeitsplätze, zumindest solche, die auf natürlichem Wege genügend Einkommen erzielen. Da es aber offensichtlich sehr viele Menschen gibt, die es mit der Freiheit so ähnlich sehen wie du, Anja, werden viele dieser gefragten Angestellten-Arbeitsplätze auf Biegen und Brechen erhalten.

Es gäbe diese sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze nicht mehr, wenn nicht enorme Steuermittel und Kredite fließen würden. Ich denke da an viele staatlichen Institutionen, die sich weitestgehend mit sich selbst beschäftigen, aber auch viele Großunternehmen sind davon betroffen. Großunternehmen an denen wieder die Arbeitsplätze vieler kleiner und mittelständischer Betriebe dranhängen.

Die Politiker sammeln Wählerstimmen, indem sie versprechen, dass sie  sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze schaffen bzw. erhalten!

Diese künstlich geschaffenen Arbeitsplätze sind auch ein wesentlicher Grund für die hohen Staatsschulden, die wir haben. Ganz Europa hat sich so einen Wirtschaftsaufschwung auf Pump finanziert. Sogar Kriege werden für die sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze geführt. So wird zum einen mit der Waffenherstellung und zum anderen mit dem Wiederaufbau nach der Zerstörung die Grundlage für viele Arbeitsplätze, etwa in der Rüstungsindustrie geschaffen. Schau mal nach Syrien, den Irak oder ganz nah bei uns, in die Ukraine!“

„Glaubst du wirklich, dass es nur daran liegt, Martin“

„Und ob“, entgegnet dieser. „Ich bin davon überzeugt, dass das von dir beschriebene Denken und Handeln ein wesentlicher Grund für unsere großen gesellschaftlichen Probleme ist.

Das gilt nicht nur für Deutschland, sondern durch die komplizierten wirtschaftlichen Verflechtungen, sind alle Völker auf dieser Welt, von den genannten Problemen betroffen.

Wenn die überwiegende Mehrheit bestimmte Werte und Gewohnheiten lebt, hat das auch einen sehr großen Einfluß auf die anderen. Diese Mehrheit bestimmt letztendlich das Schicksal der ganzen Gesellschaft und damit auch das Schicksal des Einzelnen, der Teil dieser Gesellschaft ist. Diese Werte und Gewohnheiten können wir der Einfachheit halber in dein und mein Lebenskonzept unterteilen. Meins ist das des Lebensunternehmers und deins das des Pflichtmenschen bzw. Befehlsempfängers.

„Was ist denn der wesentlichste Unterschied zwischen diesen beiden Lebenskonzepten ?“, fragt Anja.

„Pflichtmenschen werden von außen, durch entsprechende Geld- und Gruppenzwänge, dazu angeregt, etwas zu tun“, erklärt Martin. „Sie tun etwas, wenn sie dafür Geld verdienen können und/oder wenn es soziale Anerkennung gibt und/oder wenn sie schlicht und ergreifend vom Schicksal dazu gezwungen werden, zu handeln. Pflichtmenschen arbeiten für die Träume und Ziele anderer. Diese Menschen folgen einfach ihrem anerzogenen Pflichtgefühl.

Lebensunternehmer dagegen werden von innen angeregt, etwas zu tun. Sie tun die Dinge aus sich selbst heraus und folgen ihrer Intuition. Sie folgen ihren Visionen und Träumen, die vom Herzen kommen.“

Anja schaut etwas zweifelnd und meint: „Ja, in dem Pflichtmenschen kann ich mich erkennen. Mein Pflichtgefühl ist schon sehr ausgeprägt. Mir geistern da viele dieser Aufgaben durch den Kopf, die erledigt werden müssen, und ein beruhigendes Gefühl bzw. eine gewisse Zufriedenheit stellt sich bei mir erst dann ein, wenn ich diese Aufgaben erledigt habe. Ich könnte meine Freizeit nicht genießen, wenn ich meine Pflichten nicht erfüllt habe. Es ist wirklich so, dass die Pflichtaufgaben meinen Alltag und meine Grundstimmung sehr wesentlich bestimmen.

Viele dieser Pflicht- und Routinearbeiten werden ja mittlerweile von Maschinen erledigt. Ich denke da gerade an die Waschmaschine, in die ihr Frauen heute nur noch die Wäsche reintun müsst und die dann das eingestellte Waschprogramm abarbeitet.
Früher mussten die Frauen viele Stunden am Waschbrett verbringen. Die Maschinen tragen also wesentlich dazu bei, dass der Anteil der Pflicht- und Routinearbeiten immer geringer wird.

Ja, da hast du wohl recht, Martin. Die Maschinen nehmen uns die Arbeit weg.

Wirklich ? Ich sehe das anders. Die Maschinen befreien uns von Arbeit, wenn wir bereit sind umzudenken, also unsere Werte und Gewohnheiten kritisch zu hinterfragen.

Die Maschinen sind unsere modernen Sklaven, die viele notwendige, aber lästige Pflicht- und Routinearbeiten für uns erledigen und uns so die Freiheit geben, unsere Lebenszeit sinnvoller zu nutzen, etwa um unsere Visionen und Träume zu leben.

„Ok, so kann man es auch sehen, wenn man es will“, sagt Anja. Ich will es nicht, weil es mir sehr unangenehm erscheint. Ich könnte da auf Dinge kommen, die ich besser nicht wissen will.

Mal ein andere Frage: Was meinst du eigentlich mit: „Die Dinge aus sich selber heraus tun ?“

„Na, ganz einfach, mir braucht keiner zu sagen, was ich tun soll. Ich lebe meine Vision und die bestimmt mein Leben bzw. meine tagtäglichen Lebens- und Lernaufgaben, die ich zu erfüllen habe, wenn ich mit der Realisierung meiner Vision vorwärtskommen will. Ich weiß also immer aus mir selbst heraus, was ich zu tun habe, beim „Wie“ hilft mir häufig das Internet bzw. die Menschen, die dort ihre Inhalte gezielt auffindbar veröffentlichen.

Ein sehr bekanntes Beispiel für einen Menschen, der ebenfalls aus sich selbst heraus gehandelt hat, war Henry Dunant (* 8. Mai 1828 in Genf; † 30. Oktober 1910 in Heiden). Der sah, wie viele Millionen seiner Mitmenschen auch, das große Leid auf den vielen Schlachtfeldern, hat sich aber im Gegensatz zu seinen wegschauenden Mitmenschen, ganz aus sich selbst heraus eine Lösung überlegt, um dieses Leid zu lindern. Durch seinen Mut und seine Tatkraft, die er über viele Jahrzehnte entschlossen und beharrlich in seine Lösung investierte, entstand im Laufe vieler Jahrzehnte das, was wir heute als "Rotes Kreuz" kennen.“

„Aber das, was Henry Dunant und du da machst, das ist edel und edle Menschen gibt es nicht viele. Die meisten sind an ihrem unmittelbaren und kurzfristigen Nutzen interessiert. Alles was langfristig ist und viel Zeit und Energie braucht, bis es dann (vielleicht) mal einen Nutzen bringt, interessiert die meisten nicht die Bohne“, bedauert Anja.

„Diese Leute würden deine Vision bzw. deinen Lösungsvorschlag im besten Fall als Spinnerei abtun, wahrscheinlich aber würden sie dich einfach ignorieren. Natürlich schaffst du dir so auch Feinde. Ich denke da an die vielen Neider, die nur kritisieren können, aber keine Lösungen finden oder diejenigen, die deine Lösung nicht verstehen oder missverstehen.“

„Da hast du wohl recht, Anja. Die Möglichkeiten meiner Lösung werden noch nicht richtig erkannt und eingeschätzt.

Auch ist mir klar, daß das, was ich denke und tue, sowohl Gutes als auch Unangenehmes bei meinen Mitmenschen bewirkt, das dann auch wieder auf mich zurückfällt, also mich entweder behindert oder unterstützt.

Ich setze mich aktiv für die Freiheit jedes Kreativen (Einzelerfinder, Visionäre, freie Denker, …) ein. Ich helfe diesen Menschen, voranzukommen und hoffe, daß die das mit der Zeit erkennen und anerkennen und mich dann in vielfältiger Weise unterstützen.

Gleichzeitig aber ziehe ich den Unmut vieler Bedenkenträger und Neider auf mich. Leute also, die keine Änderungen und Vorbilder wünschen. Die versuchen mich auf vielfältige Weise zu demotivieren.

Die einen ignorieren meine Anfragen, die anderen nutzen die elektronischen Möglichkeiten um mir die Geschäfte zu vermasseln oder schreiben mir demotivierende Mails.

Aber diese Leute gehen von sich aus und denken dass sie mich damit demotivieren können. Das geht aber nicht, weil das Feuer von innen brennt und deshalb von aussen nicht gelöscht werden kann. Nur Krankheit oder ein finanzieller Engpass kann mich stoppen.

Wie ist es eigentlich mit dir ? Würdest du mich denn unterstützen oder eher behindern ? „ will Martin konkret wissen.

„Behindern, Martin weder noch. Ich will ein normales und ruhiges Leben führen. Ich will keine Träume leben, sondern meine sichere Geldverdienstquelle behalten, solange es irgendwie geht. Nur das, mehr nicht. Ok, ich würde dir natürlich helfen, weil ich dich als Mensch gut finde, aber nur deshalb, nicht weil ich deine Idee unterstützen will.

„Schade, dass du es so siehst, Anja“, bedauert Martin.

„Ich setze mich übrigens auch aktiv dafür ein, daß jeder für seine Entscheidungen und Handlungen, die volle Verantwortung trägt.

Würdest du mich denn dabei unterstützen ?

„Nicht wirklich, weil ich eben nicht gerne Entscheidungen treffe und auch nur soviel Verantwortung übernehmen möchte, wie zwingend sein muss“, gibt Anja offen zu.

Da es offensichtlich vielen Menschen so geht wie dir, liebe Anja, finde ich trotz des guten und vernünftigen Gedankens, keine echten Unterstützer.

Viel mehr werde ich von vielen Menschen abgelehnt, die heute noch ihre Verantwortung sehr gerne auf andere abwälzen und das so gut wie möglich kaschieren.

Das ist eben der Preis, den wir dafür bezahlen, wenn wir uns dafür entscheiden, das Gute nicht nur zu fordern, sondern auch zu tun! Andererseits zahlen gerade in unseren Zeiten, auch sehr viele Leute einen hohen Preis dafür, daß sie sich nicht für ihre Freiheit einsetzen und keine Verantwortung für ihr Leben und die Gesellschaft übernehmen und stattdessen nur passiv zuschauen, wie um sie herum viele Ungerechtigkeiten passieren.

Dieses passive Zuschauen, sei es aus Angst oder aus Bequemlichkeit, ist wie ein zentraler Angriff auf das Selbstwertgefühl. Dazu kommt bei vielen noch, dass sie nicht das tun, wofür sie eigentlich auf die Welt gekommen sind.

Ganz banal gesagt, wollen viele ein Schaf sein, weil man damit Geld verdienen und seine Rechnungen bezahlen kann, obwohl sie zum Adler geboren sind. Wer seine Begabungen, Leidenschaften, Werte und seine ganz besonderen Einsichten nicht ausleben kann, der kann auch kein gesundes Selbstwertgefühl aufbauen. Wer sich selber wertlos fühlt, der kann keine Lebensfreude mehr empfinden.

Daß damit viele Menschen nicht mehr klar kommen, zeigt die Tatsache, daß heute viel mehr Menschen durch Selbstmord sterben, als durch Kriegsverletzungen und das, obwohl zur Zeit sehr viele Kriege weltweit stattfinden. Kürzlich las ich in einem Artikel der Welt-online, daß sich weltweit alle 40 Sekunden ein Mensch das Leben nimmt. Wie verzweifelt muss derjenige sein?“

Anja nickt betroffen und beide schweigen eine Weile.

Wie oft hört man den Satz: Wissen tu ich es ja, aber ich kann es einfach nicht umsetzen. Warum ist das so?

Um vom bloßen wissen, zum verstehen zu gelangen, brauchen wir praktische Erfahrungen und den aufrichtigen Willen, aus diesen Erfahrungen durch Nachdenken, konstruktive Erkenntnisse zu gewinnen. 

Der freie Denker, lässt alle sich stellenden Fragen zu und sucht nach Antworten, die er dann mit seinen vielfältigen Erfahrungen in Zusammenhang bringt. Auf diesem Wege dringt er oft zum Kern vor und macht sich so sein Wissen verständlich. 

Der mit den herrschenden Erziehungsmethoden, konditionierte Mensch, dagegen schmettert zahlreiche Fragen ab, probiert vieles erst gar nicht aus und kann so auch nicht die vielen wertvollen Erfahrungen sammeln. Erfahrungen, die jeder Mensch, der sich im Rahmen seiner ganz eigenen Lebens- und Lernaufgaben weiterentwickeln kann, auf ganz natürlich Weise sammelt. 

Leider werden noch viele Menschen bei uns in der Gesellschaft an ihrer weiteren Entwicklung gehindert.

Viele Menschen, können aus folgenden Gründen (noch) nicht ihren ganz eigenen Weg gehen:

  • die vielen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze die künstlich mit Steuern und Krediten finanziert werden und die sie so sehr beschäftigen, daß für sie selbst wenig Zeit bleibt
  • die herrschenden Erziehungsmethoden, die die Menschen am freien Denken hindern
  • die vielen unsinnigen und vor allem unnötigen Konkurrenzkämpfe, denen viele Menschen tagtäglich in den vielen Millionen künstlich geschaffenen Arbeitsplätzen ausgesetzt sind
  • unsere überbürokratisierte und damit komplizierte Lebensumgebung mit allerlei unnötigen Pflichten
  • die vielfältigen Ablenkungen durch zahlreiche Unterhaltungsangebote (Reality-Shows, Doku-Soaps, Spielfilme, Kinofilme, Computerspiele, …)

Das sind wesentliche Gründe warum sich viele in unserer Gesellschaft noch nicht optimal weiterentwickeln können und so bei vielen Dingen an der Oberfläche bleiben, anstatt zum Kern vorzudringen, um so aus ihrem Wissen, tiefes Verstehen zu machen.

Der Vergleich mit einem Skifahrer verdeutlicht das. Der mutige Skifahrer, kann viel mehr unterschiedliche Erfahrungen sammeln, darüber konstruktiv nachdenken und seine Fähigkeiten auf diesem Wege immer weiter ausbauen, während der weniger mutige Skifahrer, viele Erfahrungen erst gar nicht machen kann z. B. Tiefschneefahren, Skirennen oder Kunstsprünge. In dem er Dinge tun kann, zu denen der andere nicht den Mut hat, sammelt er Erfahrungen und Erkenntnisse, die der andere, wegen seiner Grenzen, die er sich selbst setzt, nicht machen kann. Jetzt kann man gut verstehen, warum es Welten sind, die zwischen einem sehr guten und einem gutem Skifahrer liegen. 

Dieses Skifahrerbeispiel zeigt auch sehr schön, daß es ohne entsprechende Erfahrungen nicht gelingen kann, auf den Gipfel des Berges zu steigen und so den Überblick zu bekommen. Ohne die entsprechenden Erfahrungen, ist es nicht möglich, vollständig zu verstehen und das Verstandene deshalb auch zu tun bzw. tagtäglich zu leben. Beim Skifahrer wird das noch viel deutlicher, man sieht sofort den Unterschied, weil der sehr gute Skifahrer auch im Tiefschnee und im unwegsamen Gelände sehr sicher fährt, während der gute Skifahrer hier enorme Schwierigkeiten haben wird und man das am vorsichtigen Fahrstil sofort erkennen wird. 

Der Mut ist die Ursache dafür, daß wir vielfältige Erfahrungen sammeln können. Die Tatkraft und die Ausdauer ermöglichen es uns schließlich, die Erfahrungen konstruktiv zu verarbeiten und so zum Kern vorzudringen, also unser Wissen zu verstehen. 

Wollen wir also eine Welt, in der jeder sein Bestes geben kann, weil er seinen ganz eigenen Weg geht, so müssen wir den Menschen eine Umgebung schaffen, die ihnen Mut macht und ihre Tatkraft fördert.

Jetzt fehlt nur noch der Glaube an die eigenen Fähigkeiten und der Glaube daran, daß wir so eine artgerechte Umgebung für Menschen gemeinsam aufbauen können 🙂

Das Hauptziel für viele ist immer noch die sichere und üppig sprudelnde Geldverdienstquelle und der damit verbundene materielle Wohlstand. 

Der Weg, der bisher zu diesem Ziel führte war es fleißig und gehorsam (pflichtbewußt) die Ziele anderer zu verfolgen. Die Belohnung bzw. der eigene Wert wurde vor allem in Geld gemessen und daran wie viele Menschen jemand unter sich hatte, beispielsweise im Rahmen von sehr verantwortungsvollen Posten wie Manager, Vorstände, Minister, höhere Beamte, Generäle und Bischöfe. Die Belohnung, die man dafür bekommt, ist direkt daran gekoppelt, wie systemkonform man ist. Je gehorsamer und pflichtbewußter ein Mensch ist, desto mehr wird er von sich selbst belohnt, mit dem beruhigenden Gefühl, seine Pflicht getan zu haben. Von den Systemhütern (Manager, Vorstände, Minister, höhere Beamte, Generäle, Bischöfe, …) wird er mit organisierter Anerkennung (Orden, Lobreden, Ehrungen, Preisverleihung, …), Geld und Macht belohnt, und von seinen Mitmenschen, die ebenfalls ihre Pflicht erfüllen, dadurch, daß sie ihm das Gefühl geben, daß er dazugehört.

Dieses fremdbestimmte Leben mag Geld einbringen, aber es kostet sehr viel Lebenszeit und Lebensenergie. Wer zu so einem pflichtbewussten Leben nicht geboren ist bzw. von einer Maschine ersetzt wird, die die Pflichten zuverlässiger und viel kostengünstiger ausführt, hat Pech gehabt und sollte sein Lebenskonzept auf andere Ziele einstellen. Dieses Lebenskonzept sollte für denjenigen, der möglichst viel Freude, Sinn und Wohlgefühle erleben möchte, möglichst so gewählt werden, daß "viel Geld verdienen" keine wichtige Rolle spielt, indem er z. B. Lebensunternehmer wird. Wohlgemerkt, Lebensunternehmer können sehr viel Geld verdienen, aber es ist eben nicht das Hauptziel.

Coaching: Lebensunternehmer werden

 

Sicherlich ist es ein gutes Gefühl genügend Geld zu verdienen, mit dem man seine Rechnungen bezahlen kann. Natürlich kann man sich mit Geld eine Menge toller Dinge leisten, etwa Reisen in ferne Länder, ein schickes Auto oder ein kostspieliges Hobby. Aber man kann das Ganze nur genießen und vollständig empfinden, wenn man geistig, körperlich und seelisch gesund ist.

Wer sich gesund und fit fühlt, dem macht aber auch ein kleiner Ausflug z. B. in ein nahegelegenes Naturschutzgebiet viel Freude, genauso wie Fahrrad fahren und sehr einfache Hobbies, die nichts oder nur sehr wenig Geld kosten. Fühlt man sich dagegen krank, ausgelaugt, frustriert oder ist mit dem Kopf immer nur beim "viel Geld verdienen", dann macht nichts wirklich Freude, weder die sehr viel Geld kostende Fernreise, noch der fast kostenlose Ausflug zum nahegelegenen Naturschutzgebiet.

Das Wichtigste also, die Gesundheit, als Fundament, auf dem man das Erlebte in vollen Zügen genießen kann, kann man sich nicht kaufen. Um seine körperliche, geistige und seelische Gesundheit auf hohem Niveau zu halten, braucht man nicht viel Geld verdienen, sondern vor allem gute Gesunderhaltungsgewohnheiten.

viel Geld verdienen

Körperlich fit bleibt, wer sich gesund ernährt und ausreichend bewegt. 

Für einen wachen Geist sorgt, wer achtsam durch das Leben geht, beobachtet was passiert und so vielfältige Eindrücke sammelt und neue Möglichkeiten und Chancen erkennt und ergreift. Ich beispielsweise probiere die unterschiedlichsten Dinge und sammle so vielfältige Erfahrungen über die ich konstruktiv nachdenke und gewinne so wertvolle Erkenntnisse. Diese eigenen Erkenntnisse ergänze ich durch konzentriertes Lesen interessanter Bücher und Artikel. Meine Lösungen, Konzepte, Ideen, Dienste usw. entstehen schließlich, indem ich kreative Zusammenhänge  herstelle, zwischen meinen Erfahrungen und Erkenntnissen  und denen der anderen. 

Zum seelischen Wohlbefinden beitragen tut derjenige, der sich aktiv von den Ängsten und Zweifeln befreit, die ihn daran hindern seinen ganz eigenen Weg zu gehen und der an sich und seine Fähigkeiten glaubt und seiner eigenen Wahrnehmung vertraut. Der sein Wesen bestmöglich entfaltet, indem er seine Lebens- und Lernaufgaben erfüllt und sich durch die dabei gemeisterten Herausforderungen weiterentwickelt. Es ist ein sehr schönes Gefühl sich einer Aufgabe ganz hinzugeben, im spielerischen Umgang mit den Herausforderungen der Aufgaben, aufgehen, seine Kreativität ausschöpfen und so die jeweils anfallenden Probleme meistern. 

Die schönen Dinge im Leben, wie etwa gute Ideen und Lösungen, tolle Konzepte, sich etwas Neues bildlich vorstellen und in Worte fassen können, einen schönen Urlaub oder harmonische Momente mit Frau und Kind, genießen, genauso aber auch die dunklen Momente, etwa Krankheiten, Streitereien, finanzielle Schwierigkeiten, Projekte die schief gehen, Lösungen, die nicht funktionieren mit Würde tragen. Selbstbestimmt leben und dafür Verantwortung übernehmen und zwar nicht nur für das eigene Handeln, sondern auch für die Gesellschaft, etwa indem man sich für eine direkte Demokratie einsetzt. Beziehungen zu Menschen pflegen, bei denen man sich wohlfühlt. Ein lohnenswertes Ziel setzen und dann konsequent den Weg zu diesem Ziel gehen. Anderen helfen, mit anderen sein Wissen teilen.

In diesem Sinne, macht es gut und seit dankbar …