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Warum leben heute noch sehr Wenige ihr ganz eigenes Leben, obwohl sie es eigentlich schon könnten ?

Zum schnellen Einstieg in die wesentlichen Inhalte des Artikels kann das nachfolgende Video dienen:

Es ist alles da, was wir für ein gutes Leben brauchen …

Wer sein ganz eigenes Leben lebt, also seinem ureigenen Sinn folgt und seinen ganz eigenen Weg geht, dem wird seine ganz eigene Lebensvision klar werden, der wird nach und nach seine ganz eigenen Vorstellungen entwickeln und wird sich auch mutig und tatkräftig dafür einsetzen, daß seine Vision Wirklichkeit wird.

Offensichtlich hat die Natur diesen Weg für alle Menschen vorgesehen, weil sie jeden von uns Menschen mit einem großen Gehirn ausgestattet hat, mit dem wir, wenn wir es zulassen, frei und flexibel denken können. 

Außerdem hat jeder seine ganz eigenen Neigungen, Grundcharaktereigenschaften und Fähigkeiten seine ganz eigene Lebensvision.

Nicht nur das.

Auch haben wir hochentwickelten Industriegesellschaften uns innerhalb der letzten 300 Jahre eine Umgebung geschaffen, die es uns ermöglicht, unseren ganz eigenen Weg zu gehen.

Wir haben durch die gezielte Erkundung und Anwendung der Naturgesetze, innerhalb einiger Jahrhunderte Maschinen geschaffen, die uns von vielen Pflicht- und Routinearbeiten befreien und die uns die freie Zeit geben um unser ganz eigenes Leben zu leben. 

Diese Maschinen geben uns die Freiheit daß zu tun, was wir wirklich wollen!

Auf jeden Fall aber müssen wir nicht mehr ständig Dinge tun, die wir eigentlich nicht wollen.

Freiheit bedeutet dabei:

  • wir können weitestgehend frei über unsere Lebenszeit und Lebensenergie verfügen
  • wir können im Einklang mit der Natur leben
  • wir sind innerlich zufrieden, mit dem was wir tun
  • wir erleben das Leben wirklich, wir können also unsere eigenen Fähigkeiten, Neigungen, die Kreativität (Phantasie) und die Gefühle bestmöglich ausleben
  • wir können Sinn, Freude und Wohlgefühle aus unseren Lebens- und Lernaufgaben schöpfen
  • wir haben ausreichend Geld zum Leben und auch für die Realisierung unserer Ideen
  • wir können uns mit unserer eigenen Stimme an den gesellschaftlichen Entscheidungen beteiligen

Viele von uns müssen längst nicht mehr in der Industrie arbeiten, entweder weil es nicht mehr notwendig ist oder eben weil Maschinen die betreffenden Aufgaben kostengünstiger und zuverlässiger erledigen als wir Menschen das können. Viele Spezialaufgaben können überhaupt nur von den hochentwickelten Maschinen gelöst werden, etwa eine Oberfläche im Nanometer-Bereich planeben schleifen.

Darüber hinaus haben wir das Internet, das uns die technische Grundlage dafür gibt, um eine Gesellschaft aufzubauen, wo wir uns selbst, weitestgehend ohne Staat, Banken und Konzerne organisieren können. Es braucht dazu nur Menschen, die bereit sind die volle Verantwortung für ihr eigenes Leben und für die Gesellschaft zu übernehmen.

Alles ist da!

und

Das alles hört sich sehr gut an. Es klingt wie die frohe Botschaft von einem wirklich guten Leben!

Eigentlich müssten sich doch viele, der von der Lohnarbeit befreiten Menschen, schon längst auf den Weg machen, um dieses gute Leben selbst zu leben, oder etwa nicht ?

Ich habe viel darüber nachgedacht und bin auf folgenden Schluss gekommen:

Sehr viele Menschen möchten einfach und gut leben!

unbedingt …

Das bestätigt mir auch meine Lebenserfahrung und das überall sichtbare Ergebnis dieser Art zu denken.

Erfolg der Mittelschicht

 

was bedeutet gut leben für viele Menschen …

Gut leben bedeutet für viele Menschen mit ihrer Familie in einem schönen Haus wohnen, einen schönen Garten haben, ein schönes Auto fahren und sich seinen Jahresurlaub und all die anderen Dinge, die angesagt sind, leisten können.

… und möglichst viele Leute kennt, die das gute Leben auch bestätigen, also anerkennen und wertschätzen!

 

was bedeutet einfach leben für viele Menschen …

Kein Risiko. Für jede Minute Arbeit sicher das vorher vereinbarte Geld bekommen. Keine Kritik. Keine harte geistige oder körperliche Arbeit. Keine Veränderungen. Möglichst schnelle Anerkennung der eigenen Leistung. Keine Ablehnung von anderen. Keine Probleme. Nichts machen, wo etwas schief gehen kann. Keine Zweifel und sich schon gar nicht mit Zweifeln auseinandersetzen. Keine Ängste und sich schon gar nicht mit Ängsten auseinandersetzen. Kein Stress!

Ich frage mich nun sehr ernsthaft wie das Hauptziel dieser Menschen:

Ich will unbedingt einfach und gut leben!

mit dem von der Natur vorgesehenen Hauptziel:

Folge deinem ganz ureigenen Sinn und finde so deinen ganz eigenen Weg. Erkenne auf diesem Weg dein Lebensziel, indem du deinen Lebenstraum bzw. deine Lebensvision erkennst. Erfülle die Aufgaben und löse die anfallenden Probleme um deine Lebensvision zu realisieren und vor allem um persönlich zu wachsen und zu gedeihen.

übereinstimmt.

Eine kleine Anmerkung zum Thema Lebensvision!

Es können ganz einfache Lebensvisionen und damit verbundene Aufgaben sein. Es muss überhaupt nichts hochtrabendes sein. Beispielsweise können Millionen von Menschen gleichzeitig ihren Lebenstraum von einer gerechteren Gesellschaft leben, indem jeder auf seine ganz eigene Weise an dieser Gesellschaft arbeitet und sich aktiv und entschlossen für das was er gerecht findet einsetzt. Ich bin mir sicher die Gesellschaft wird dadurch wesentlich gerechter!

Natürlich kann Gerechtigkeit im Einzelfall sehr vielfältig empfunden werden, aber es gibt auch eine allgemeine Gerechtigkeit. Wer es nicht glaubt, der sollte mal Kinder beobachten. Die haben alle ein ziemlich einheitliches Gerechtigkeitsempfinden.

Ok, wie passt dieses offensichtlich von der Natur vorgesehene Ziel mit dem Hauptziel vieler Menschen zusammen ?

Ich meine damit vor allem, daß mit dem einfach leben.

Wie soll das gehen ? 

Wer seinem ureigenen Sinn folgt und seinen ganz eigenen Weg geht, der wird neben vielen schönen und aufbauenden Erlebnissen auch mit folgenden nicht einfachen Dingen konfrontiert:

Risiko, finanzielle Durststrecken, Kritik, harte geistige oder körperliche Arbeit und Veränderungen. Gar keine oder lange ausbleibende Anerkennung der eigenen Leistung. Von anderen abgelehnt werden. Es kann etwas schiefgehen. Sich mit Zweifel und Ängsten auseinandersetzen. Stress.

Einfach leben, ich denke daß ist eine vollkommene Illusion, die wir heute nur noch mit riesigen Staats- und Privatschulden und hohen Steuerbeiträgen, für immer weniger Menschen aufrecht erhalten können!

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Was ist Erfolg ? – Erfolg aus verschiedenen Perspektiven betrachtet

Erfolg, wie in die Mittelschicht empfindet

 

die Mittelschicht und ihr Verständnis von Erfolg

Erfolg der Mittelschicht

Erfolgreich ist für die Mehrheit heute, wer mit seiner Familie in einem schönen Haus wohnt, einen schönen Garten hat, ein schönes Auto fährt und sich seinen Jahresurlaub und all die anderen Dinge, die angesagt sind, leisten kann.

… und erfolgreich ist derjenige, der möglichst viele Leute kennt ("viele sogannte Freunde" hat), die seinen Erfolg auch bestätigen, also anerkennen und wertschätzen!
Diese sogenannten Freunde erwarten die soziale Anerkennung bzw. Huldigung des Erfolgs dann natürlich auch vom jeweils anderen und so halten die sich gegenseitig in der Illusion, daß sie toll sind und in einer heilen Welt leben. 
Diese sogenannten Freunde, sind aber nur solange Freunde, wie der jeweils andere im gemeinsamen Sinne dieser Gruppe (Stichwort: Mittelschicht) erfolgreich ist.

Viele dieser erfolgreichen Leute der Mittelschicht sind nur nach außen hin glücklich, aber nicht innen drin. 
Was diese Leute unglücklich macht, ist der Weg auf dem sie versuchen glücklich zu werden!!! Es ist nicht ihr Weg, sondern der Weg, der von anderen in ihre Köpfe eingepflanzt wurde!

Sie kaufen sich auf Kredit ein schönen Haus, legen sich einen schönen Garten an, fahren ein schönes Auto und gönnen sich dazu noch ihren Jahresurlaub und all die anderen Dinge, die angesagt sind. Das machen sie um erfolgreich zu sein. Eine Definition von Erfolg, die sie als Glaubenssatz von Kind an durch Erziehung und ihre Umwelt verinnerlicht haben. Alle die so denken, achten die Leistung des anderen nur, wenn er die entsprechenden Erfolgskriterien erfüllt. Materieller Erfolg und ausreichend "Freunde", die diesen Erfolg auch bestätigen bzw. wertschätzen und anerkennen.
Auf diesem Wege werden sie zu Schuldsklaven und Lohnsklaven. 
Warum macht sich die sogenannte Mittelschicht so abhängig davon, daß sie möglichst viel Geld verdienen müssen ? 

Weil sie diesen hohen materiellen Wohlstand nur durch Schulden machen und "viel Geld verdienen" finanzieren können. Sie arbeiten einen großen Teil ihres Lebens für die Banken (Stichwort: Kreditzinsen) und für den Staat (Stichwort: Steuern). 

Wohl gemerkt: Weder die ganz Armen, noch die wirklich Reichen bezahlen Steuern, Sozialabgaben oder gar Kreditzinsen! 

Die Menschen, die dem sogenannten Mittelstand angehören, sind wegen ihrer hohen Schulden, das ganze Leben, Getriebene. Einerseits möchten sie von ihren falschen Glaubenssätzen getrieben unbedingt erfolgreich sein, andererseits müssen sie so ständig gegen ihr wahres Inneres ankämpfen, weil sie dauern das tun müssen, was sie eigentlich nicht wollen. 

Diese in unserer Gesellschaft als erfolgreich geltenden Menschen sind im tiefsten Grunde sehr bedauernswert.

Ihr eigentlicher Mißerfolg ist trotz der Fassade vom materiellem Reichtum und vielen sogenannten Freunden und Bekannten, gut sichtbar und zwar für jeden, der es sehen möchte. Man sieht ihren Mißerfolg daran, daß sich ca. 50 % der Paare wieder scheiden lassen und an den vielen Leuten, die wegen der Überlastung im Job ausbrennen, Depressionen haben oder sonst wie psychisch krank sind und an Krebs und Herz-Kreislaufproblemen erkranken. Weltweit sterben jedes Jahr 7 Millionen Menschen an Herzkrankheiten. Das muss man sich mal klarmachen. Das Herz bekommt das ab, was oben im Kopf schief läuft – ist sogar wissenschaftlich nachgewiesen.

Es sieht so aus, wie wenn dieser durch die Mehrheits-Gesellschaft und ihre Werte und Gewohnheiten geschaffene Mittelstand nach und nach an Kraft verliert oder auch an Einsicht gewinnt und am Ende nur noch die Starken und die Schwachen übrig bleiben.

die Lebensunternehmer und ihr Verständnis von Erfolg

Lebensträume und Visionen realisieren

Einfach leben, wie es unser Schöpfer vorgesehen hat!

Es ist ein sehr schönes Gefühl, wenn man morgens aufsteht und genau weiss, warum man aufsteht.

Das sichere Gefühl, daß man auch dann jeden Morgen aufstehen würde um das zu tun, was einen erfüllt, wenn man kein Geld und keine Anerkennung dafür bekommen würde.

Natürlich freut man sich, wenn man für seine Leistung mit Geld und/oder sozialer Anerkennung belohnt wird, setzt es aber nicht voraus um mutig und tatkräftig das zu tun, wo man Sinn drin sieht, wo man seine Begabungen, seine Kreativität, seine Leidenschaften und Werte entfalten kann!

Erfolgreich ist derjenige, der möglichst zufrieden ist, mit dem was er tut – mit dem was er schafft und erschafft. Der möglichst viel Sinn, Freude und Wohlgefühle bei seiner Arbeit empfinden kann. Der ohne irgendwelche Geld- und Gruppenzwänge seine Aufgabe selbst gewählt hat und so seine ganz eigenen Begabungen, Leidenschaften und Werte entfalten und sich so prächtig weiterentwickeln kann.

Der in einer Gesellschaft oder besser in einer natürlichen Ordnung lebt, wo er auf dem eben beschriebenen Wege gut leben kann und zu ausreichend materiellem Wohlstand kommt, also seine Rechnungen bezahlen kann und sich auch mehr als nur ein bescheidenes Leben leisten kann, etwa ein kleines Häuschen, ein Auto und auch einen kleinen Urlaub. 

Der Einsamkeit nicht als Geisel sieht, sondern als eine Stätte in der sich seine Kreativität optimal entfalten kann. Der weiss daß kreative Einfälle immer von Einzelnen und niemals von der Gruppe kommen.

Der verstanden hat, daß (große) Gruppen niemals große Änderungen realisieren können, weil sie sich nicht auf gemeinsame Ziele einigen und konsequent den Weg zu diesem Ziel gehen können. Es wird zuviel Zeit und Energie damit verschwendet, die Rangkämpfe auszufechten und sich gegen die Neider und Ignoranten zu verteidigen, die alle diejenigen in der Gruppe angreifen, die anders denken oder gar großartige Lösungen finden. Auch bleiben die Ziele für viele abstrakt, weil sie sich etwas ganz anderes, als das was sie gewohnt sind, einfach nicht vorstellen können. Was man sich nicht vorstellen kann, an das kann man auch nicht glauben. Ohne Glaube fehlt das Fundament dafür, daß wir Menschen uns entschlossen und ausdauernd für eine gute Sache einsetzen können.

Ein Mensch, der nicht vor der Einsamkeit und damit vor sich selber flüchtet, indem er zwanghaft die Gesellschaft anderer bzw. die Zugehörigkeit zu einer Gruppe sucht. 

Ein Mensch, der lange und innige Beziehungen aufbauen kann und zwar zu den Menschen, zu denen er sich mit seinem wahren Wesen hingezogen fühlt. Jene Menschen, die ihn so lieben wie er ist und deshalb mit seinen Ecken und Kanten leben können. Man hat ja das Gute dann auch nicht, wenn man das Schlechte nicht akzeptieren kann. 

Es liegt an uns zu erkennen, wer uns auf unserem ganz eigenen Weg behilflich ist und wer nicht.

Es sind die Menschen, die uns mit unserem ganz eigenen Charakter, unserer ganz eigenen Sichtweise auf das Leben, wertschätzen und respektieren. Die sich wirklich für uns interessieren, die uns ihre Lebenszeit und Lebensenergie widmen, indem sie uns zuhören (von uns lesen) und erkennbar an ihren Rückmeldungen, ehrliches und echtes Interesse an unseren Gedanken zeigen. Bei denen wir ein wirklich gutes Gefühl haben, wenn sie da sind. Die auch dann unsere Freunde bleiben, wenn wir unsere ganz eigenen Ansichten mit ihnen teilen und unangenehme Wahrheiten aussprechen.

So entstehen Beziehungen, die nur auf der Wertschätzung des anderen für seinen Charakter beruht, der wiederum die natürlichen Werte, die Gewohnheiten, die Lebensträume und -visionen wiederspiegelt. 

Mit Lebensträumen, sind hier übrigens nicht Wünsche gemeint, etwa ein schönes Auto oder eine Weltreise, nein es sind Träume, bei deren Verwirklichung der betreffende Mensch sein Wesen bestmöglich entfalten und seine Persönlichkeit bestmöglich weiterentwickeln kann und die natürlich auch dem Allgemeinwohl dienen. 
Übrigens, wer in einer natürlichen Ordnung, seinem wahren Selbstwohl dient, dient automatisch auch dem Allgemeinwohl!

Auf diesem Wege entsteht schließlich die beste aller möglichen Welten, die letztendlich auf einer natürlichen Ordnung basiert. 

Diese natürliche Ordnung ist die Grundlage für eine artgerechte Umgebung, in der sich der menschliche Geist bestmöglich entfalten kann.

Wo Menschen folgende gemeinsame Ziele haben:

  • wir können weitestgehend frei über unsere Lebenszeit und Lebensenergie verfügen
  • wir können im Einklang mit der Natur leben
  • wir sind innerlich zufrieden, mit dem was wir tun
  • wir erleben das Leben wirklich, wir können also unsere eigenen Fähigkeiten, Neigungen, die Kreativität (Phantasie) und die Gefühle bestmöglich ausleben
  • wir können Sinn, Freude und Wohlgefühle aus unseren Lebens- und Lernaufgaben schöpfen 
  • wir haben ausreichend Geld zum Leben und auch für die Realisierung unserer Ideen 
  • wir können uns mit unserer eigenen Stimme an den gesellschaftlichen Entscheidungen beteiligen

 

 

 

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Die Lebensaufgabe als bessere Alternative zu Hartz 4!

 

Die Hartz IV-Gesetze sollen Menschen durch Geldmangel und staatliche Zwangsmaßnahmen dazu bringen, sich entsprechend für die Gesellschaft nützlich zu machen. Wie man seit Jahren eindeutig sehen kann, klappt das mit sehr geringem Erfolg. 

Während Hartz IV, unsinnige Scheinbeschäftigungen, 1-Euro-Jobber, Ich-AG mit Sozialversicherungszwang, Sozialhilfe und sonstige Lösungen unserer Regierung viele Menschen demotivieren und sie daran hindern, zu ihrem Wohl und zum Allgemeinwohl beizutragen, würde eine neue Einstellung in Verbindung mit dem Grundeinkommen viele Menschen motivieren und ihnen auch dabei helfen, ihre Lebensaufgabe zu finden und auszuführen – womit sie letztendlich bestmöglich zu ihrem Wohl und zum Allgemeinwohl beitragen könnten.

Was wäre also, wenn wir das Grundeinkommen mit der Lebensaufgabe koppeln, vor allem mit dem Wissen um dieses Thema? Könnten wir so nicht viel mehr erreichen ? Also du bekommst das Grundeinkommen, wenn du bereit bist, dich auf den Weg zu machen um deine Lebensaufgabe zu finden. Als Grundlage hierfür dient die gemeinsame Lernumgebung. Die kompetente Teilnahme an dieser Plattform müsste vor Ort geschult werden.

Möglicherweise werden Sie das als Idealvorstellung abwerten, die in der Praxis nicht umsetzbar ist. Ich aber behaupte, es ist die optimale Lösung für ein sehr großes Problem unserer Zeit: Während es vor nicht einmal 100 Jahren den Menschen in den Industriegesellschaften noch an fast allen lebensnotwendigen Dingen (Nahrung, Kleidung,…) mangelte, hatten sie einen Überfluß an Arbeit (6 Arbeitsage pro Woche, 10 Stunden am Tag,…). Heute dagegen haben wir einen Überfluß an den lebensnotwendigen Dingen (die prall gefüllten Regale der Lebensmittelmärkte,…), aber einen Mangel an sinnvoller Arbeit.
Dieser Mangel an sinnvoller Arbeit könnte dadurch beseitigt werden, daß jeder Mensch seine Begabungen, Leidenschaften und Werte herausfindet und im Rahmen seiner Lebensaufgabe entfaltet. 

Menschen, die ihre Lebensaufgabe ausführen, können ihren besonders wertvollen, weil einzigartigen Beitrag leisten, um selbst als Unternehmer oder als Mitarbeiter eines Unternehmens innovative Produkte und Dienste zu realisieren. Nicht nur das: Wer seine Lebensaufgabe ausführt, hat auch ganz individuelle Wünsche, Bedürfnisse und Probleme, für die andere im Rahmen ihrer Lebensaufgabe die entsprechenden Lösungen anbieten bzw. entwickeln.

Mit einer grundlegenden Netzwerkkompetenz, die man sich im Rahmen meines Lehrgangs aneignen kann, können die jeweils benötigten Lösungen (Produkte, Dienste, Einzelinformationen,…) schnell und gezielt im Internet gefunden werden. Falls das nicht der Fall ist, so kann der Wunsch, das Bedürfnis oder das Problem bei Innovations-Marktplätzen, in Webforen, Newsgroups usw. angeregt werden. Möglicherweise findet sich jemand (mit etwas Mut und vor allem Tatkraft), der den Gedanken aufschnappt und eine entsprechende Dienstleistung oder ein Produkt entwickelt und auf dem Markt anbietet. 

So entsteht ein vielfacher Nutzen: Individuelle Bedürfnisse werden befriedigt, die dazu notwendige Dienstleistung/die Entwicklung und Produktion des jeweiligen Produkts schafft Aufgaben (Arbeitsplätze) und andere erkennen möglicherweise mit dem Dienst/dem Produkt, daß das auch für sie nützlich wäre.

Hinweis
Dies gilt übrigens nicht nur für die Internetdienste, sondern für alle Bereiche unseres Lebens. Wo eine Nachfrage ist, da entsteht ein Angebot. Jeder Einzelne kann also durch sein Verhalten zur Vielfalt des Produkt- und Diensteangebots beitragen. Nicht nur das, möglicherweise kann die Idee eines anderen uns sogar zu unserer Lebensaufgabe hinführen, da wir die zur praktischen Umsetzung der Idee notwendigen Begabungen haben, uns die Aufgabe mit Leidenschaft erfüllt und die Aufgabe unseren Wertvorstellungen entspricht.

Muhammed Yunus , der Gründer der "Grameen Bank" und Entwickler eines Konzepts für ein Mikrokreditsystem:

"Als ein reiches Land, ein kreatives Land, sollte Deutschland überhaupt keine Arbeitslosen haben. Es sollte den Leuten helfen, sich selbst zu entdecken. Die Kreativität und Erfinderkraft, mit der die Armen und Vernachlässigten geboren wurden, bleibt für immer unentdeckt. Das ist fast so, wie wenn du mit einem Geschenk zur Welt kommst, dem wertvollsten aller Geschenke, dann aber nicht die Chance bekommst, dieses Geschenk auszupacken und zu sehen, was drin ist. Die Gesellschaft hat die Verantwortung, jeder Person die Möglichkeit zu geben und sie dazu zu ermutigen, sich selbst zu entdecken. Denn wenn die Leute ihre eigene Kreativität und ihr eigenes Potenzial entdecken können, leisten sie auch einen Beitrag für die Gesellschaft…." 
aus dem Buch "German Dream", S. 294 (Deutscher Taschenbuch Verlag, 10/2007, ISBN: 978-3-423-24646-0).

Eine weitere Aussage von Muhammed Yunus ist:

"Was Deutschland aber tun könnte, ist, ein paar Länder auszuwählen und zu sagen: In diesen Ländern werden wir jetzt alle unsere Fähigkeiten, all unsere Kreativität einsetzen, um die Armut in diesen ausgewählten Ländern auf Null zu reduzieren. Und damit werden wir etwas in Gang setzen, für das uns die ganze Welt bewundern wird." (S. 296)

Die Zitate stammen übrigens aus dem Buch "German Dream" (Deutscher Taschenbuch Verlag, 10/2007, ISBN: 978-3-423-24646-0).

Wenn also durch den anzunehmenden langsamen Wandel unserer Gesellschaft nur sehr schleppend (neue) Aufgaben entstehen (Arbeitsplätze geschaffen werden), so wäre es mehr als sinnvoll, wenn man jene Menschen (unseren Aufgabenlosen), die bei uns im Moment nichts Sinnvolles zu tun haben, davon überzeugt, ihre Kompetenzen zu nutzen, um die Armut in anderen Ländern wirksam zu beseitigen. 

Trotz wachsender Probleme bleiben viele Menschen untätig. Die wohl wichtigste, bisher viel zu wenig beachtete Ursache dafür ist, daß viele warten, bis ihnen jemand eine Aufgabe (eine Arbeit) bereitstellt. Der zum Befehlsempfänger ausgebildete Mensch der Industriegesellschaft braucht jemanden, der ihm sagt, was er machen muß. Die Kernfrage des Befehlsempfängers ist nicht, wie soll ich etwas machen, sondern was soll ich tun. Diese Wesenszüge eines Menschen sind nicht natürlich, sondern wurden ihm von den Eltern und im Laufe seiner Ausbildungszeit, insbesondere in der Schulzeit anerzogen. 

 

Buchrezension: „Wikinomics“ – Die Revolution im Netz

Die neue Wirtschaftsplattform "Internet" und einige Möglichkeiten wie wir sie nutzen können

Wer seine Begabungen, Leidenschaften und Werte kennt und eine passende Aufgabe sucht, für den bietet das Internet zahlreiche Möglichkeiten, um neue Geschäftsideen zu finden, sei es auf speziellen hierfür geschaffenen Websites oder durch die Schilderung eines Problems, das ein Anwender in einer Newsgroup, in einem Webforum oder in einem Chat formuliert und für das es noch keine Lösung gibt.

Neben meinem Lehrgang, in dem Sie auch lernen, wie Sie mit Hilfe der unterschiedlichsten Internetdienste Antworten auf Ihre Fragen (z. B. neue Geschäftsideen, für Sie sinnvolle Projekte, bei denen Sie gerne teilnehmen möchten, für Sie reizvolle Probleme, zu denen es noch keine Lösungen gibt, neue Anwendungsgebiete für bestehende Produkte/Dienste,…) finden können, gibt es auch einige interessante Bücher dazu. 

Ein solches Buch ist "Wikinomics" (Carl Hanser-Verlag, 2006, 316 Seiten, ISBN: 978-3-446-41219-4) von Don Tapscott und Antony D. Williams.

In diesem Buch beschreiben die beiden Autoren anhand vieler praktischer Beispiele, welche interessanten Möglichkeiten die neue Wirtschaftsplattform "Internet" für kreative Menschen, die im Rahmen von Netzwerken konstruktiv mit anderen zusammenarbeiten möchten, heute schon bietet, beispielsweise:

 

  • Peer-Production,
    die auf der freiwilligen Zusammenarbeit vieler Menschen (möglicherweise auch Sie) weltweit basiert und die dabei für uns alle nützliche Produkte und Dienste schafft.

    Praktische Beispiele hierfür sind die Internet-Enzyklopädie "Wikipedia", das Open-Source-Betriebssystem "Linux" oder der Open-Source-Web-Server "Apache". 

    Hinweis
    Die Open-Source-Produkte sind kostenlos und ermöglichen deshalb vielen Visionären und Erfindern, relativ unabhängig von ihrer finanziellen Lage nützliche Produkte und Dienste zu entwickeln bzw. via Internet für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Nicht zuletzt liefern diese kostenlosen Open-Source-Produkte auch die Grundlage für Dienste,  mit denen viele kleine Unternehmen bzw. deren Mitarbeiter ihren Lebensunterhalt verdienen können.

  • Ideagoras,
    also Marktplätze, auf denen Probleme mit den Menschen zusammengebracht werden, die sie lösen können (möglicherweise Sie), genauso lassen sich so aber auch schnell und gezielt neue Anwendungsmöglichkeiten für bestehende Technologien und Produkte finden. Mit Hilfe dieser Marktplätze können Unternehmen relativ zeit- und ortsunabhängig auf externe Problemlöser (möglicherweise Sie) zugreifen und so ihre Wettbewerbsfähigkeit entscheidend verbessern.

    Praktische Beispiele hierfür sind der Innovations-Marktplatz "Innovationsmarket.de", der Online-Marktplatz für Technologietransfer "yet2.com" oder "InnoCentive.com".

    Hinweis
    Die Internetplattform "Deutsche-Wirtschaft.de" (www.deutsche-wirtschaft.de) stellt kundenorientierte Angebote von innovativen Produkten und Dienstleistungen bereit, konkrete Antworten auf alle Fragen zum Thema Innovation und Hinweise auf andere Quellen mit aussagekräftigen Zusatzinformationen.

  • Prosumenten,
    wo die Kunden (möglicherweise auch Sie) nicht länger passive Empfänger von Produkten und Diensten sind, sondern diese gemeinsam mit den Unternehmen gestalten und realisieren – Konsumenten werden zu Produzenten.

    Praktische Beispiele hierfür sind "Second Live", die virtuelle Abbildung unserer realen Welt,  die virtuelle Innovationsagentur des Autoherstellers "BMW", wo kleine und mittelständische Unternehmen ihre Ideen präsentieren können, der Kultfilm "Snakes on a Plane" aus dem Jahr 2006, bei dem das Publikum in vielfältiger Weise aktiv mitgestalten konnte oder das Unternehmen "Lego" mit dem Projekt "Lego Mindstorms", bei dem die Kunden aktiv an den Roboterspielzeugen mitprogrammieren konnten.

  • die neuen Alexandriner,
    bei denen es im Grunde darum geht, die traditionelle Zusammenarbeit der Forscher und Wissenschaftler und die Präsentation ihrer Ergebnisse mit Hilfe der Möglichkeiten, die das Internet bietet, wesentlich effektiver und kostengünstiger zu gestalten oder anders formuliert: Die Fähigkeit der Menschheit, neues Wissen zu schaffen, kann mit Hilfe der modernen Informations- und Kommunikationstechnologien um ein Vielfaches verbessert werden.

    Praktische Beispiele hierfür sind die Massenkooperation von Wissenschaftlern im Rahmen des Netzwerks "Earth System Grid (ESG)", das Projekt "Google Book Research", die digitalen Bibliotheken "Public Library of Science" und die "Worlds Digital Library" oder die kooperative Forschung einer Reihe von Pharmaunternehmen im Rahmen des "Human Genome Projects".

  • Partizipative Plattformen,
    bei denen Internetdienstanbieter die APIs (Programmierschnittstellen) ihrer Plattformen öffentlich zugänglich machen, um so von der Kreativität und Kompetenz externer Problemlöser (möglicherweise auch Sie) zu profitieren. Häufig können die ausgereiften Werkzeuge dieser Internetdiensteanbieter auch von interessierten Kunden gemietet werden. So profitieren beide: Während der Vermieter mit den Mieteinnahmen die Entwicklungskosten finanziert, spart sich der Mieter den riesigen Aufwand, Weltklasse-Werkzeuge selbst zu bauen.

    Ein praktisches Beispiel hierfür ist Amazon, bei dem professionelle Online-Händler, aber auch private Anwender den virtuellen Marktplatz nutzen können, um ihre Produkte zu verkaufen oder günstig einzukaufen. Über die öffentlich zugängliche Programmierschnittstelle (API) können Softwareentwickler Geld verdienen, indem sie innovative Anwendungen für Amazon programmieren.

  • die globale Fabrik,
    die nationale Hierarchien abbaut, ihre Ressourcen und Fähigkeiten global einsetzt und Humankapital über Staats- und Unternehmensgrenzen hinweg nutzt, ersetzt den alten hinter Mauern entwickelnden und produzierenden multinationalen Konzern, der hierarchisch geführt wird. Die globale Fabrik organisiert alles von der Planung des Angebots bis zur Lieferung der Ware in lockerer, aber lückenloser globaler Kooperation.

    Praktische Beispiele hierfür sind der Autohersteller BMW, der Flugzeugbauer Boeing oder die chinesische Motorradindustrie.

Die auf den technischen Grundlagen der modernen Informations- und Kommunikationstechnologien basierende neue Wirtschaft braucht dringend Menschen, die eine entsprechende Einstellung haben (Offenheit, Gleichrangigkeit, teilen, global handeln) und die kompetent an Netzwerken teilnehmen können. Zu dieser Einstellung soll auch mein Buch beitragen, die kompetente Teilnahme an Netzwerken lehrt mein Lehrgang.

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Das Grundeinkommen, das uns die Freiheit gibt, das zu tun, was uns am Herzen liegt

Workshop - das eigene Wesen ergründen

Der Grundgedanke der Idee eines Grundeinkommens für alle Bürger eines Staates oder sogar alle Menschen weltweit ist der, daß wir so völlig frei überlegen könnten, welche Aufgabe wir bestmöglich erfüllen können und wollen. Wir wären also mit Hilfe des Grundeinkommens nicht mehr gezwungen unsere berufsbezogenen Überlegungen, nach der Sicherheit und der Höhe des Einkommens auszurichten. Wir hätten wirklich eine freie Berufswahl, wir könnten uns völlig ungezwungen auf den Weg machen, um unsere ganz individuelle Aufgabe zu finden.

Dieses Grundeinkommen hätte aber noch einen weiteren großen Vorteil. Auf diesem Wege können endlich auch die vielen Aufgaben gelöst werden, die nur wenig oder gar nicht entlohnt werden. Das sind vor allem Aufgaben, die im direkten Umgang mit  Menschen bzw. im Rahmen der Gesellschaft anfallen und die in Zeiten des starken Niedergangs einer Gesellschaft immer lauter nach ihrer Lösung rufen.

Schon heute federn ehrenamtliche Helfer mit ihrer freiwilligen und unentgeldlichen Mitarbeit am Gemeinwesen, einen Großteil des staatlichen Versagens ab. Es kann aber nicht sein, daß die vielen Millionen Staatsbediensteten über ein vom Steuerzahler finanziertes Einkommen verfügen, während ihre Aufgaben im Hintergrund von anderen kostenlos erfüllt werden. Ich meine damit auch die vielen guten Ideen und Konzepte, die sich Menschen mit viel Herzblut ausdenken, im Internet veröffentlichen und dann von Politikern, staatlich anerkannten Experten usw. einfach aufgegriffen und als die eigenen ausgegeben werden.

Wie schon an anderer Stelle geschrieben, können viele dieser gesellschaftlichen Aufgaben nicht mit viel Geld und ausgeklügelter Organisation erfolgreich gelöst werden, sondern nur durch Menschen die mit Herz und Verstand diese Aufgabe erfüllen, anstatt Menschen die ihre Pflicht tun, um ihr Einkommen zu rechtfertigen. Wegen der Unberechenbarkeit von Mensch und Gesellschaft geht es nicht darum alles bis ins kleinste Detail (wie z. B. bei der Entwicklung von Technologien) zu planen, sondern vielmehr darum sich flexibel auf die Gegebenheiten der jeweiligen Situation einzustellen.

In Zeiten in denen immer mehr Industrieaufgaben von Maschinen erledigt werden ist der Gedanke eines Grundeinkommens wirklich mehr als realistisch. Dieses Grundeinkommen würde den Niedergang unserer Gesellschaft nicht nur stoppen, sondern unsere Gesellschaft wieder auf die Erfolgsspur zurückführen. 

Für die weitere Information zum Grundeinkommen, kann ich Ihnen folgende Websites empfehlen:

In diesem Artikel suche ich nach einer sinnvollen Anwendung für das Grundeinkommen. Es geht dabei um die Antwort auf die wichtige Frage, wie das Leben finanziert werden kann, wenn man sich ernsthaft auf den Weg machen möchte, seine Lebensaufgabe zu finden und auszuführen

Coaching: Traumwerkstatt

 

Viele Menschen in unserer geldorientierten Gesellschaft haben ein sehr angespanntes Verhältnis zum Thema Geld. Der Grund dafür ist, daß das Geld und alles was man sich dafür kaufen kann in den absoluten Mittelpunkt gerückt wird, anstatt die Art und Weise wie das Geld tatsächlich verdient wird.

Diese verdrehte Einstellung könnten wir beispielsweise wie folgt ändern. Ich bewerte nicht das Mercedes-Cabrio des Managers xy und schließe daraus auf seine Leistungen, sondern ich frage die Mitarbeiter und die (Klein-)Aktionäre, wie sie die Leistung des Managers bewerten und bilde mir so mein Urteil. Die Manager (Politiker, Unternehmer, Händler, …) könnte sich also vor Vorverurteilungen schützen, indem  sie (nachvollziehbar ehrliche) Bewertungen von ihren Mitmenschen einfordern und für die Öffentlichkeit transparent machen.

Einen konkreten Weg, wie der Lebensunterhalt des Einzelnen für die Zeit gesichert werden könnte, bis er seine Lebensaufgabe finden und praktisch erfüllen kann, beschreiben der Gründer der Drogeriemarktkette dm, Götz W. Werner und der Steuerexperte Benediktus Hardorp in dem Artikel "Dm-Chef Werner zum Grundeinkommen: "Wir würden gewaltig reicher werden", der im Dezember 2005 bei Spiegel Online (www.spiegel.de/wirtschaft/…) veröffentlicht wurde. 

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Die Lösung von Herrn Götz W. Werner in aller Kürze wäre: Alle Steuern abschaffen bis auf die Mehrwertsteuer, da dies die einzige Steuer ist, die auf den Wertschöpfungsvorgang (und damit auch auf die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen) keinen negativen Einfluß nimmt. Gut verdienende Unternehmen, eine auf die wirklich notwendigen Aufgaben beschränkte Gruppe von Ministern und Beamten und vor allem eine Gesellschaft, in der die meisten das tun, was sie am liebsten tun und am besten können, würden letztendlich dazu führen, daß ein Großteil der Bevölkerung langfristig gut leben könnte. 

Der Gründer der Drogeriemarktkette dm sieht Deutschland nicht in einer Wirtschaftskrise. Die Frage, die ihn wirklich umtreibt, ist eine andere. 

"Wir steuern auf eine Gesellschaft zu, in der die Arbeit verschwindet. Und die Frage ist nur, was die Menschen dann alle mit ihrer Zeit anfangen. Das ist eine Kulturfrage. Das Problem, das wir haben, liegt nicht auf dem Arbeitsmarkt, sondern eigentlich in der Kultur. Leider ist dieses Thema im Bewusstsein der Gesellschaft kaum vorhanden. Aber genau hier müssen wir ansetzen."

Das Zitat stammt aus einem Interview, das von der Stuttgarter Zeitung am 2. Juli 2005 veröffentlicht wurde. Viele Detailfragen zum Thema "Bürgergeld" beantwortet Götz W. Werner übrigens auf seiner Website "Unternimm-die-zukunft.de " bzw. auf der Webseite mit dem Titel "FAQ-Grundeinkommen" (www.unternimm-die-zukunft.de). 

Meine Antwort auf  die Frage von Herrn Götz Werner, was die Menschen dann alle mit ihrer Zeit anfangen sollen ist die, daß diese Menschen sich ab sofort auf den Weg machen um ihre Lebensaufgabe zu finden und gemeinsam mit ihren Mitmenschen, die Umgebung (Gesellschaft) schaffen, in der sie ihre Lebensaufgabe auch ausführen können.

Nachfolgend finden Sie einige interessante Zitate zum Thema "Bürgergeld, die aus Internet-Diskussionsforen stammen":

"Ziel muß doch sein, möglichst viele Leute in die Freiheit von Arbeit zu überführen. Stattdessen faseln alle den Blödsinn von der Schaffung neuer Arbeitsplätze. Das wird zunehmend eine Illusion werden. Und statt daß man Leute überflüssige Tätigkeiten ausführen läßt, kann man sie auch zu Hause sein lassen und ihnen Geld ohne Gegenleistung zur Verfügung stellen. Denn die Massen von Leuten, die heutzutage Scheintätigkeiten ausführen (z.B. in aufgeblähten Behörden), belasten unser öffentliches System sehr stark, aber das wird nie irgendwo thematisiert. Durch den Betrieb von Behörden entstehen nicht nur laufende Kosten in Form von Gehaltszahlungen, sondern es häufen sich Ansprüche auf Beamtenpensionen und Ruhegelder an. Darüber hinaus müssen die Behörden in Gebäuden untergebracht sein, die gebaut und unterhalten werden müssen. Das alles auf Kosten unserer öffentlichen Kassen." (21.03.06, 20:44 Uhr) 

"Es geht zum Teil einfach um eine Umverteilung: wir nehmen Kindergeld, Arbeitslosengeld, Sozialhilfe und Rente, und machen Bürgergeld daraus. Weil die ganz pauschal verteilt wird, entfällt die gesamte Bürokratie, die heutzutage immense Kosten und Folgekosten bewirkt, das bringt zusätzliche Vorteile für die öffentlichen Kassen und entlastet die Wirtschaft von Bürokratie. Wenn Sie glauben, dass dann keiner mehr arbeiten würde: das Bürgergeld wird so hoch sein, dass man davon bescheiden leben kann, wenn man keine Kinder hat. Mit Kindern sieht das besser aus. Aber Sie haben eine falsche Vorstellung Ihrer Mitmenschen, wenn Sie glauben, die würden alle nur noch faulenzen. Ich kenne viele Leute, die WOLLEN etwas tun, ob beruflich oder ehrenamtlich. Wenn Sie recht hätten, würde das ehrenamtliche Engagement bereits heute schon gegen NULL tendieren, das ist aber nicht der Fall. Jeder, der trotz Bürgergeld seine Kasse aufbessern will, geht dann halt arbeiten." (22.03.06, 21:35 Uhr)

Quelle: Die genannten Zitate stammen von Thomas Hluchnik, einem Gast des Diskussionsforums zum Thema "Gesellschaft und Gesellschaftskonzepte" – Diskussionsthema: "Die Lösung: Bürgergeld und seine Auswirkungen". Das Forum wird im Rahmen des von der "Aktion Mensch" und zahlreichen Kooperationspartnern am 11. März 2006 gestarteten Aufklärungsprojekts "Diegesellschafter.de" (www.diegesellschafter.de) im Internet für jeden Interessierten zugänglich bereitgestellt.

"Wenn 'free beer' für Verwertungsfreiheit steht, dann bin ich auch für free beer, so hat's Stallman allerdings nicht gemeint. Warum verwertungsfrei ? Nur außerhalb solcher Verwertungszusammenhänge (sprich: außerhalb von Lohnarbeit) ist wirkliche Entfaltung des kreativen Menschen möglich. Das hat auch Eric Raymond erkannt, irgendwo auf seiner Seite zitiert er Untersuchungen, aus denen hervorgeht, daß Menschen viel unproduktiver sind, wenn sie 'für Geld arbeiten' als wenn sie 'for fun' sich entfalten. Verwertung und Entfaltung ist ein unaufhebbarer Widerspruch!"

Quelle: Stefan Meretz , Posting auf oekonux@mikrolisten.de, 14. Dezember 1999, http://www.oekonux.de/liste/archive/msg00206.html

Häufig liest man, das Bürgergeld sei nicht finanzierbar. Betrachtet man stur ausschließlich nur die aktuellen Zahlen (Einnahmen, Ausgaben,…) und wendet diese stur im Rahmen der betreffenden Berechnungsformeln an, so mag das sein; befreit man sich aber aus dieser einseitigen Sichtweise eines Bürokraten und macht sich die Mühe, das Thema "Bürgergeld" aus dem Blickwinkel von Natur und Mensch zu sehen, so kommt man zu einem ganz anderen Denkergebnis.

Würde nicht ein großer Teil der Menschen in unserer Gesellschaft mit überflüssigen Tätigkeiten scheinbeschäftigt oder als nutzlose Almosenempfänger auf das Abstellgleis abgeschoben, sondern würde diesen Menschen mit dem Bürgergeld ein Handlungsspielraum gegeben, um ohne Existenzangst ihre Lebensaufgabe zu finden und auszuführen, dann würde das die Lebensqualität der betreffenden Menschen wesentlich verbessern und dadurch die gesamte Gesellschaft produktiver und innovativer werden.

Aufgaben gäbe es in einer funktionierenden Informationsgesellschaft genug.

Workshop - die neue Wirtschaftsplattform Internet

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Wie könnte eine neue Einstellung und das Grundeinkommen dabei helfen, vielen Menschen Sinn und Freude zu geben ?

Die neue Einstellung besteht darin, nicht Geld als wichtigste Belohnung für die Arbeit zu sehen, sondern den Sinn und die Herausforderung und es gibt neben dem Geldgewinn auch noch den Triumph, die Freude etwas Bestimmtes erreicht zu haben.
Anstatt vorwiegend nach viel Geld, sollten wir nach viel Sinn und Freude streben. Ist es nicht das um was es wirklich im Leben geht ?

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Leider zwingen uns die alten Systeme und Regeln noch, nach einer sicheren Geldverdienstquelle zu streben, anstatt nach herzerfüllenden Aufgaben, bei denen in den ersten Jahren der Aufbauarbeit wenig bis gar nichts verdient wird. Hier würde ein geringes Grundeinkommen Abhilfe schaffen, daß die Mit-Unternehmer in dieser schweren Anfangszeit über Wasser hält.

… und: Wie wäre es wenn wir in Zukunft auf geistiges Wachstum setzen würden ? Wie wäre es wenn wir größtmögliches Wachstum in Bezug auf Sinn und Freude anstreben würden ? Auf diesem Wege könnten wir nahezu unendlich wachsen und würden dabei noch die natürlichen und menschlichen Ressourcen (Begabungen, Charakterstärken, Leidenschaften, Werte, …) bestmöglich nutzen.

 

Wie das konkret in der Praxis funktionieren kann, möchte ich nun anhand einiger kreative Bauwerke aufzeigen.

Treppe bauen, als Slideshow anzeigen: starten 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11


Fliesen-Raute verlegen, als Slideshow anzeigen: starten 2 3 4


den Kachelofen bauen, als Slideshow anzeigen: starten 2 3 4 5


das Steintor bauen, als Slideshow anzeigen: starten 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11


den Brunnen bauen, als Slideshow anzeigen: starten 2 3 4 5 6


die Balustrade bauen, als Slideshow anzeigen: starten 2 3 4 5 6 7


den Gartenzaun bauen, als Slideshow anzeigen: starten 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13


die Fliesen in der Küche verlegen, als Slideshow anzeigen: starten 2 3


die Fliesen im Bad verlegen, als Slideshow anzeigen: starten 2 3 4 5


Was will ich Ihnen mit diesen Bildern meiner kleinen Bauwerke zeigen ?

All diese Bauwerke hätten den leidenschaftlichen Handwerkern, die sie hätten bauen dürfen, sehr viel Sinn und Freude geschenkt. Mit diesem Kunsthandwerkerportalexterner Link  können diese Menschen bzw. ihre Dienste gezielt gefunden werden.

Leider ist individuelles Bauen bei uns wegen der hohen Arbeitskosten kaum bezahlbar. Aber nicht nur das, viele Handwerker sagen sogar ab, wenn man solche Sonderwünsche hat, da sie möglichen Ärger mit dem Kunden befürchten oder schlicht Standard-Aufträge wegen leichteren Kalkulation bevorzugen.  

Feststeht, daß diese Bauwerke sicher ein kleines Vermögen gekostet hätten, deshalb habe ich sie einfach selber entworfen und auch gebaut und dabei viel Geld gespart und natürlich mein Selbstwertgefühl auf ein hohes Niveau gehoben und zwar dauerhaft.

Jetzt stelle man sich vor wir hätten das Grundeinkommen und wir könnten mit dem betreffenden Handwerker einen akzeptablen Preis aushandeln. 

Eine weitere Möglichkeit wäre es nur die Baumaterialen zu bezahlen, den Handwerksdienst aber mit Hilfe des überregional nutzbaren Minuto zu begleichen. Diesen Zeitgutschein kann der Handwerker dann wieder für einen anderen Dienst einlösen, beispielsweise um seinen Computer reparieren zu lassen.

Es geht ja jetzt in der neuen Wirtschaft nicht mehr ausschließlich um Umsätze, die gemacht werden müssen, weil unser Staat die Leistungsgeber so hoch besteuert, sondern vor allem um Sinn, Freude und die Herausforderung bei der Arbeit. 
Der Handwerker bewertet also die Arbeit danach, wie viel Sinn und Freude sie ihm bereiten werden und sehr geringfügig danach, wie viel Geld er damit verdienen kann.

Was könnte hier alleine in Deutschland an Aufgaben entstehen, die vielen Menschen Sinn und Freude in ihr Leben bringen könnten – Menschen die in unserem aktuellen System von staatlichen Almosen leben müssen und zum Nichtstun oder zu miesen, häufig sogar mit Steuern und Schulden finanzierten Industriearbeiten verdonnert werden.

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Warum haben so viele Menschen in unserer Gesellschaft keine Chance, sich im Leben zu bewähren ?

Wenn man sich überlegt, was Menschen schaffen können, wenn man ihnen die Möglichkeit gibt, ihr Wesen, also ihre Begabungen, Leidenschaften und Werte frei zu entfalten – hierfür gibt es zahlreiche Beispiele, wie etwa Johannes Gutenberg (Buchdruckmaschine),  Robert Koch (Gegenmittel für zahlreiche Infektionskrankheiten), Henry Dunant (Rotes Kreuz), Ludwig van Beethoven (Für Elise, …). Genauso sind hier aber auch Menschen in der nächsten Umgebung gemeint, beispielsweise der handwerklich geschickte Zimmerer, die mitfühlende Krankenschwester oder der leidenschaftliche Bäckermeister, die mit ihren einzigartigen Fähigkeiten ihre Mitwelt erfreuen.

Stattdessen haben wir viele Millionen Menschen, die in unserem System keine Chance haben, sich zu bewähren. Dieser rasant wachsende Teil der Menschen in unserer Gesellschaft wird zum Almosen-Empfänger (ALG 1, ALG 2, Sozialhilfe, …) verdonnert und darf seinem Leben keinen Sinn geben oder ihre Kräfte werden in künstlich geschaffenen Arbeitsplätzen verschwendet.

Es könnte aber auch ganz anders sein. Dazu brauchen wir nur umdenken und die vorhandenen natürlichen und menschlichen Ressourcen (Begabungen, Leidenschaften, Werte, …) optimal nutzen. Anstatt die Gewinne mit der Arbeit zu maximieren, geht es dann darum, den Sinn und die Freude bei der Erfüllung seiner Aufgabe zu maximieren. Wer Sinn und Freude in seiner Aufgabe findet, der kann in einer entsprechenden Umgebung (Gesellschaft) auch genügend Geld zum Leben verdienen.

Es geht darum, den Erfindungsreichtum und die Kreativität der Menschen bestmöglich zu nutzen. Wir brauchen eine größtmögliche Vielfalt und Menge an Erfindern und Visionären, dies führt dann zu einer Maximierung von Sinn und Freude und die Gewinne für die Geistesprodukte werden wesentlich gerechter verteilt.

Coaching: Traumwerkstatt

 

Sinn und Freude, die Menschen beim  Erfüllen von Aufgaben haben, werden dann maximiert, wenn die Aufgabe bestmöglich dem Wesen des jeweiligen Menschen entspricht. Nicht zuletzt gilt es vor allem aber, insgesamt möglichst viele und vielfältige Aufgaben zu schaffen, um so möglichst vielen Menschen Sinn und Freude bei ihren Aufgaben zu ermöglichen. Wie ? Viele und vielfältige Aufgaben entstehen durch viele und vielfältige Erfindungen und Visionen.

Workshop - das eigene Wesen ergründen

Weil jetzt sehr viele Menschen die vielfältigen Bedürfnisse und Wünsche sehr vieler Menschen erfüllen, fallen für die einzelnen Erfinder/Visionäre und deren Partner auch nur relativ wenige Kunden ab. Damit verringern sich die Geldgewinne für den Einzelnen, aber es geht ja jetzt um die Maximierung von Freude und Wohlgefühlen statt Geldgewinnmaximierung.

Grundlage für diese Vielfalt an Erfindern und Visionären sind die wahren, individuellen Bedürfnisse der Menschen, die ihr Wesen völlig frei entfalten können, weil sie entsprechend erzogen und ausgebildet wurden. Das steht sehr im Gegensatz zu den heute leicht von der Systempresse manipulierbaren, Menschen, die durch teure Werbung, die entsprechende Sehnsüchte weckt und geschicktes Ausnutzen des Gruppendenkens künstlich beeinflusst werden, die jeweiligen Massenprodukte und -dienste zu erwerben.

Ein praktisches Beispiel hierfür ist der völlig unverständliche Hype um viele Film- und Musikstars. Diese künstlich mit Hilfe der Systempresse erhobenen Stars und Genies dienen dazu, um die Aufmerksamkeit der Massen auf einige Wenige zu lenken, damit die jeweils dahinter stehenden Konzerne mit diesen Wenigen möglichst viel Geld verdienen können.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, daß die vielen entstehenden Unternehmen in der Regel nicht mehr im Besitz eines einzelnen oder einer finanziell gut ausgestatteten Gruppe sind, sondern allen gehören, die aktiv und kompetent am Erfolg des Unternehmens mitwirken. Das liegt daran, daß das Produktionsmittel nicht mehr teure Maschinen, sondern wir selbst, mit unserem Engagement, unseren Fähigkeiten und unserer Kreativität sind. Die Grundlage hierfür sind freie Informationen, auf die wir mit unserem Computer mit Internetzugang schnell und gezielt zugreifen können. Dieses Universalwerkzeug ist auch die Grundlage für unsere konstruktive Zusammenarbeit.

Menschen machen gemeinsam etwas, weil sie die Vision und die Ziele eines Unternehmers sinnvoll finden und weil sie das Wesen dazu haben, die jeweils anfallenden Aufgaben zu erfüllen und eben nicht wie bisher so oft, weil es ein gut eingeführtes bzw. bekanntes Unternehmen ist, das eine sichere Geldverdienstquelle bereitstellt.

Die eben beschriebene Art zu wirtschaften, basiert also auf völlig anderen Prinzipien, wie die Wirtschaft in einer Industriegesellschaft. Die Natur, die auch uns schuf, kann uns dabei als leuchtendes Vorbild, für ein konstruktives zwischenmenschliches Zusammenleben, dienen. Die Natur hat in einem über Millionen Jahre andauernden Prozeß Mechanismen für ein optimales Funktionieren des natürlichen Kreislaufs geschaffen. Die Tier- und Pflanzenwelt bildet dabei ein komplexes Netzwerk. Jede Art (auch wenn sie sich nur sehr geringfügig von einer anderen unterscheidet) ist von höchster Bedeutung, weil die eine Art das Überleben einer oder vieler anderen Arten sichert

Einige praktische Beispiele für diese konstruktive Zusammenarbeit sind Bienen, die viele Pflanzen für ihre Bestäubung benötigen, Affen, die Früchte essen und die Samen ausscheiden und so als Transportmittel für Pflanzensamen dienen, Vögel, die sich von Pflanzenschädlingen ernähren, Tiere, die mit ihren Ausscheidungen den Boden düngen oder Raubtiere, die den Bestand der Pflanzenfresser kontrollieren und so letztendlich die Pflanzen schützen. 

Die Artenvielfalt in der Natur ist also weder ein Dokument für ihre zahlreichen Irrwege, noch ist sie als Quelle des unnötigen Überflusses zu verstehen – sie ist schlicht notwendig. Die Artenvielfalt in der Tier- und Pflanzenwelt können wir auch auf die Menschenwelt übertragen. Wir sehen uns zwar äußerlich alle sehr ähnlich, aber jeder Mensch hat ein anderes Wesen wie der jeweils andere. Jeder hat eine einzigartige Kombination aus Begabungen, Leidenschaften, Werten, Charakterstärken- und schwächen, seiner Grundgesundheit und seiner ganz eigenen Erfahrungswelt.

Ähnlich wie in der Tier- und Pflanzenwelt wird es also in unserer Welt sein, wenn eine gewisse kritische Masse an Menschen ihre Lebensaufgabe ausführt. Während heute noch riesige Geldsummen für das Überleben großer Unternehmen verschwendet werden, um auf künstlichem Wege die alten Industriearbeitsplätze am Leben zu erhalten, werden in der  gerade entstehenden Informationsgesellschaft viele kleine und kleinste Unternehmen mit ihren sehr individuellen Produkten und Diensten einer Vielzahl von unterschiedlichen Partnern (Kunden, andere Unternehmen, …) das Überleben sichern. Wie ich bereits an anderer Stelle schrieb, werden es vor allem geistige Produkte/Dienste sein. Der menschliche Geist ist wirklich eine schier unerschöpfliche Quelle von Phantasie, Erfindungsreichtum und Kreativität.

Einen kleinen Vorgeschmack darauf geben uns heute schon die vielen tausend Blogger, von denen die meisten ihre Informationsdienste aus purem Idealismus anbieten, also kein Geld damit verdienen. Damit die Anzahl und Vielfalt dieser Informationsdienstleister rasant zunimmt, brauchen wir möglichst viele Menschen mit den vielfältigsten Informationsbedürfnissen, und die Blogger, die wertvolle Informationen bereitstellen, sollen von ihrem Dienst auch leben können.

Darum ist es sehr wichtig, daß immer mehr Menschen das Internet als sinnvoll und nützlich erkennen und deshalb aktiv und kompetent mithelfen, diese neue Wirtschaftsplattform weiter auszubauen.

Workshop - die neue Wirtschaftsplattform Internet

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Was ist der Unterschied zwischen einer erfüllenden Aufgabe und einer sicheren Geldverdienstquelle ?

Der Unterschied zwischen einem Job, der als sichere Geldverdienstquelle dient, und einer erfüllenden Aufgabe ist – übertragen auf eine Reise – in etwa so wie der Unterschied zwischen einem Urlaubsvideo und einer Individualreise vor Ort; während man mit dem Video passiv berieselt wird, nimmt man die Individualreise mit allen 5 Sinnen wahr – man erlebt sie.

Es gibt meiner Meinung nach keinen besseren Weg, um die eigene Persönlichkeit weiterzuentwickeln, als sich auf den Weg zu machen, um die eigene Lebensaufgabe zu finden.

Natürlich verlässt man dann die Komfortzone, die heute viele Beamte und Angestellte mit ihrem Arbeitsplatz verbinden. Alles ist dort klar vorgegeben und häufig kann man sogar die Verantwortung auf Vorgesetzte abwälzen. Wenn man die Ziele anderer verfolgt, bekommt man sofort Geld dafür und kann seine Rechnungen bezahlen, während derjenige der seinen Traum lebt, zwar maximale Freiheit hat, aber nicht selten erst einmal finanzielle Durststrecken überwinden muß, entsprechende Verantwortung zu tragen hat und sich vor allem um sehr viele Dinge selbst kümmern muss.

So ist es also gar nicht so verwunderlich, daß viele Menschen eben nicht ihr eigenes Leben leben, sondern willig die Ziele ihrer Mitmenschen verfolgen. Es ist so herrlich bequem unmündig zu sein und mit einer entsprechenden Portion Selbstlügen und Illusionen wird fast jeder Job zum Traumjob.

Die sichere Geldverdienstquelle

Das Hauptziel für die Menschen in der Industriegesellschaft war eine sichere und üppig sprudelnde Geldverdienstquelle und der damit verbundene materielle Wohlstand.

Der Weg, der zu diesem Ziel führte war es fleißig (ohne den Sinn zu hinterfragen) und gehorsam (pflichtbewußt) zu sein. Da viele der anfallenden Arbeiten immer in gleicher bzw. sehr ähnlicher Weise abliefen – also relativ genau vorhersehbar waren – konnten sie auch programmiert und so von den modernen, computergesteuerten Maschinen ausgeführt werden. 

Die Belohnung bzw. der eigene Wert wurde vor allem in Geld gemessen und daran wie viele Menschen jemand unter sich hatte, beispielsweise im Rahmen von sehr verantwortungsvollen Posten wie Manager, Vorstände, Minister, höhere Beamte, Generäle und Bischöfe. Die Belohnung, die der Mensch erhielt, war also direkt daran gekoppelt, wie systemkonform er war. Je gehorsamer und pflichtbewußter ein Mensch im Sinne der Systemhüter war, desto mehr wurde er von sich selbst belohnt, mit dem beruhigenden Gefühl, seine Pflicht getan zu haben, von den Systemhütern (Manager, Vorstände, Minister, höhere Beamte, Generäle, Bischöfe, …) wurde er mit organisierter Anerkennung (Orden, Lobreden, Ehrungen, Preisverleihung, …), Geld und Macht belohnt, und von seinen Mitmenschen, die ebenfalls ihre Pflicht erfüllen, dadurch, daß sie ihm das Gefühl geben, daß er dazugehört.

Besonders wertvoll sind die Menschen, die ihre Pflicht erfüllt haben, ohne den Sinn ihrer Arbeit für ihr Wohl und das Allgemeinwohl zu hinterfragen.


Die Lebensaufgabe

Das Hauptziel in einer Informationsgesellschaft ist es seine Lebensaufgabe zu finden und auszuführen und in seinem Bereich das Bestmögliche zu leisten. In einer entsprechenden Umgebung, in der (sehr unterschiedliche) Menschen sich wirklich wohlfühlen, führt dies dann auch sehr sicher zu einem entsprechenden materiellen und vor allem inneren Wohlstand (innerer Frieden und Zufriedenheit).

Es geht darum, daß wir in Zukunft unser Wesen erkennen und entfalten und dann eine Aufgabe auswählen die bestmöglich zu unserem Wesen passt, anstatt wie bisher unser Wesen an die Anforderungen der sicheren Geldverdienstquelle anzupassen.

Workshop - das eigene Wesen ergründen

 

Der Weg, der zu diesem Ziel führt besteht darin, das eigene Wesen durch kritische und vorurteilsfreie Fragen zu ergründen, also seine Begabungen, Leidenschaften, Werte und seinen Charakter zu erforschen und im Rahmen seiner Lebensaufgabe zu entfalten. Da diese Menschen im Rahmen ihrer einzigartigen Aufgabe, ständig mit völlig unvorhersehbaren Situationen konfrontiert werden, auf die sie sich immer wieder von neuem einstellen müssen und die sie nur meistern können, wenn sie ihr Bestes (Ihre Kreativität, Ihre besonderen Fähigkeiten, Ihr Fach- und Erfahrungswissen, …) geben, können sie auch nicht programmiert und so von den modernen, computergesteuerten Maschinen ersetzt werden

Die Belohnung bzw. der eigene Wert wird vor allem am Sinn gemessen, den der Mensch seinem Leben durch seine Aufgabe geben kann. Die Belohnung, die der Mensch erhält, wird also direkt an den Sinn gekoppelt, den er seinem Leben, mit seiner Aufgabe gibt. Je sinnvoller ein Mensch sein Leben bzw. die damit verbundene Aufgabe empfindet, desto mehr wird er von sich selbst belohnt, mit innerem Frieden und Zufriedenheit und von seinen Mitmenschen, die ebenfalls ihre Lebensaufgabe ausführen, durch eine aufrichtige und ernstgemeinte Anerkennung

Besonders wertvoll sind die Menschen, die ihre Lebensaufgabe erfüllen und so den Sinn ihrer Arbeit für ihr Wohl und das Allgemeinwohl sicherstellen.

der Vergleich zwischen ähnlichem um die Unterschiede/Gemeinsamkeiten zu verdeutlichen

 

Die Natur kann uns dabei als leuchtendes Vorbild für ein konstruktives zwischenmenschliches Zusammenleben dienen: Die Natur hat in einem über Millionen Jahre andauernden Prozeß Mechanismen für ein optimales Funktionieren des natürlichen Kreislaufs geschaffen. Die Tier- und Pflanzenwelt bildet dabei ein komplexes Netzwerk, in dem alle konstruktiv zusammenarbeiten. Jede Art (auch wenn sie sich nur sehr geringfügig von einer anderen unterscheidet) ist von höchster Bedeutung, weil die eine Art das Überleben einer oder vieler anderen Arten sichert.

 

Die Artenvielfalt in der Tier- und Pflanzenwelt können wir auch auf die Menschenwelt übertragen. Wir sehen uns zwar äußerlich alle sehr ähnlich, aber jeder Mensch hat ein anderes Wesen wie der jeweils andere. Jeder hat eine einzigartige Kombination aus Begabungen, Leidenschaften, Werten, Charakterstärken- und schwächen, seiner Grundgesundheit und seiner ganz eigenen Erfahrungswelt.

Ähnlich wie in der Tier- und Pflanzenwelt wird es in unserer neuen Welt sein, wenn eine gewisse kritische Masse an Menschen ihre Lebensaufgabe ausführt. Während heute noch riesige Geldsummen für das Überleben grosser Unternehmen verschwendet werden, um auf künstlichem Wege die alten Industriearbeitsplätze am Leben zu erhalten, werden in der  gerade entstehenden Informationsgesellschaft viele kleine und kleinste Unternehmen, mit ihren sehr individuellen Produkten und Diensten einer Vielzahl von unterschiedlichen Partnern (Kunden, andere Unternehmen, …) das Überleben sichern.

 

In der neuen Welt erfüllen also nicht einige wenige (grosse Anbieter) die Bedürfnisse und Wünsche von vielen, sondern viele kleine und kleinste Unternehmen efüllen die Bedürfnisse und Wünsche von vielen. Einzigartige Produkte/-dienste von und für Menschen, die ihre Begabungen, Leidenschaften und Werte entfalten anstatt Massenprodukte/-dienste von und für Massenmenschen

Viele dieser Produkte/Dienste werden nicht materieller, sondern geistiger Natur sein. Wie ich bereits an anderer Stelle schrieb: Ich denke, vor allem auf unserer geistigen Ebene können wir noch sehr viel Neuland betreten. Im übertragenen Sinne stehen wir hier wohl vor einem Meer an Möglichkeiten, aus dem wir erst einen kleinen See geschöpft haben.

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Der Traum von einer Arbeit als Hauptquelle für Sinn, Freude und Wohlgefühle

Erzeuge zu den nachfolgenden Aussagen deinen eigenen Film. Löse dich von der realen Welt und tauch ein in deinen Film, in dem du dich zum Hauptdarsteller machst. Dokumentiere, was du siehst, beantworte deine Fragen.

Wie wäre es, wenn du deine Begabungen, Leidenschaften und Werte entfalten und im Rahmen deiner Lebensaufgabe ein bestimmtes Produkt oder einen Dienst in die Welt bringst ? Spürst du, welche Kraft in einem Menschen frei wird, der einen großen Teil seiner geistigen und seelischen Energie darauf richtet, sein selbstgewähltes Ziel zu erreichen ? 

Stell dir bildlich vor, wie es ist, wenn du deine Lebensaufgabe ausführst. Denke dabei an die Menschen, die bisher unsere Weltgeschichte geschrieben haben und dabei ihr individuelles Wesen im Rahmen ihrer Lebensaufgabe entfalten konnten und dabei Großartiges und Erhebendes für die ganze Menschheit geleistet haben, beispielsweise indem sie das Penicillin, die Demokratie oder den Otto-Viertaktermotor in die Welt gebracht und damit auf besonders wertvolle Art und Weise zu unserer Weiterentwicklung beigetragen haben. 

Es geht aber nicht nur um die großen Kapitel der Weltgeschichte, sondern genauso auch um die Menschen, die mit ihrer Lebensaufgabe kleine und kleinste Kapitel der Weltgeschichte mitschreiben. Solch ein Kapitel kann auch ein Holzbildhauer schreiben, der ganz einzigartige Figuren aus dem Holz herausarbeitet.

Coaching: Traumwerkstatt

 

Siehst du die vielfältigen Wünsche, Bedürfnisse und Probleme, die im Rahmen deiner Lebensaufgabe entstehen und die du deinen Mitmenschen über entsprechende Internetdienste (Innovations-Plattformen, Weblogs, Webforen, Twitter, Newsgroups, …) mitteilen kannst – siehst du, wie du mit Hilfe entsprechender Internetdienste schnell und gezielt entsprechende Lösungen finden kannst. Erkennst du dabei, daß diese Lösungen von Menschen im Rahmen ihrer Lebensaufgabe entwickelt wurden, du also von dem individuellen Wesen des anderen unmittelbar profitierst. 

Stell dir vor, wie sich deine Kunden über dein Produkt/deinen Dienst freuen, wie das, was du gegeben hast, als du unter großen Anstrengungen deine Idee realisiert hast, jetzt wieder zu dir zurückkehrt. Kannst du sehen, wie das Ganze im großen Stil abläuft, also ein immer größer werdender Teil deiner Mitmenschen ebenfalls seine Lebensaufgabe ausführt, siehst du, wie sich unsere Wirtschaft zu einer sprudelnden Quelle unserer Lebensfreude entwickelt ?

Was ändert sich, wenn du und immer mehr Menschen in Ihrem Umfeld ihre Lebensaufgabe ausführen, also immer mehr Menschen das Ziel erreichen ? Vergegenwärtige dir, welche neuen Möglichkeiten du nun hast. Was bedeutet es für dich und für die Gesellschaft, in der du lebst, wenn sich alle Menschen weitestgehend wohlfühlen ? Was wäre, wenn dieser Zustand realisiert ist ?