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Wie erlebe ich den Gruppenzwang in unserer Gesellschaft?

Martin Glogger - dem Gemeinwohl dienendes Engagement

 

die Vorgeschichte

Ich setze mich aktiv für eine langfristige und ganzheitliche Lösung unserer gesellschaftlichen Probleme ein. Wenn es uns gelingt diese Lösung zu realisieren, dann ist das gut für mein eigenes Wohl und auch für das Gemeinwohl.

aus meinem tabellarischen Lebenslauf – Download:
http://leb-dein-leben.info/files/2015/12/lebenslauf-martin-glogger.pdf  


 

Im Wesentlichen geht es bei meiner Lösung darum, daß wir uns eine Lebensumgebung schaffen, wo jeder seine Neigungen und Fähigkeiten bestmöglich zum Wohle aller entfalten kann und wo wir uns aktiv mit der eigenen Stimme an den politischen Entscheidungen beteiligen können.

Eine Demokratie also, wo unsere Ideen, Lösungen, Erfahrungen und Erkenntnisse auch wirklich gefragt sind.

Die Lösung ist aber nicht ganz einfach und erfordert den Mut und vor allem die Tatkraft zum Umdenken. Dazu müssen natürlich auch die eigenen Werte und Gewohnheiten hinterfragt werden.

Ich könnte nicht behaupten, daß sich viele um meine Lösung reißen – bis jetzt zumindest. 

Viele können auf den ersten Blick keinen kurzfristigen Eigennutzen für sich erkennen und ignorieren die Lösung einfach. Andere erkennen, daß diese Lösung sehr viel von ihnen verlangt, weil sie ihre Werte und Gewohnheiten kritisch hinterfragen müssen. Das kommt für einen bestimmten Menschentyp gar nicht in Frage. Sie ignorieren die Lösung oder verhindern aktiv mögliche Geschäftstätigkeiten.
Natürlich gibt es auch genügend Leute, denen ich mit meiner Lösung ihre Ziele möglichst einfach und gut von den anderen zu leben, verbauen würde. Auch diese Leute sind nicht daran interessiert, daß die Lösung bekannter wird. 

Ich muss zugeben, daß es nicht einfach ist damit umzugehen, daß es viele Leute gibt, die meine Leistung nicht anerkennen, obwohl das was ich geleistet habe und noch leisten werde, ihnen und vor allem ihren Kindern langfristig von
großem Nutzen sein wird.

Meine große Leistung besteht zwar nicht darin, meine Pflicht bestmöglich zu erfüllen, damit ich meine Rechnungen bezahlen kann, aber meine große Leistung besteht darin, daß ich mich aus mir selbst heraus, also ohne jeden Zwang von außen, für die Verbesserung unserer Lebensumgebung (= Gesellschaft) einsetze.

Ganz besonders viel Zeit und Energie brauchte ich um die zur Realisierung meiner Vision notwendigen Lösungen und Konzepte zu formulieren.

Jetzt muß ich sehr viel leisten um mich für das als richtig Erkannte einzusetzen.

Einerseits muss ich mich mit der Gleichgültigkeit, der Ablehnung, dem Neid und dem Hass meiner Mitmenschen auseinandersetzen.

Praktische Beispiele:

Es gibt öfter anstrengende Auseinandersetzungen mit meiner Frau, die das herrschende System in vielen Punkten ok findet.

Ich verliere potentielle Kunden, die mit Hilfe von Google bzw. über meine Website erfahren, daß ich unser gegenwärtiges System kritisiere und eine alternative Lösung anbiete.

Es gibt (kranke) Zeitgenossen, die offensichtlich Feindbilder brauchen. Denen komme ich als Querdenker gerade recht. Nicht zuletzt können diese kranken Typen schnell Gleichgesinnte finden, die ebenfalls auf der Suche nach Feinden sind.

Manche Eltern und Lehrkräfte grüßen mich nicht, weil sie wissen, daß ich die staatlichen Schulen kritisiere. 

Einige Väter aus unserem Wohnort wissen, daß ich viel mit meinem Sohn mache und daß ich mich für die Schule und seine Erziehung interessiere. Da sie das aus welchen Gründen auch immer nicht wollen und/oder nicht können, hegen sie einen Groll gegen mich.

Andererseits kann ich so meine Talente, Leidenschaften, Werte und meine Kreativität voll ausleben und finde so sehr viel Sinn, Freude und Wohlgefühle in meiner Aufgabe.

Letzteres überwiegt die Unbequemlichkeiten und Strapazen bei weitem. Nicht zuletzt deshalb, weil ich ja für diese Aufgabe gut ausgestattet wurde und mit den Herausforderungen mitwachse. Es wird mit der Zeit leichter!

Und ich gebe die Hoffnung nicht auf, daß die große Masse durch die hochentwickelten Maschinen jetzt dazu gezwungen wird, selbst zu schaffen, selbst kreativ zu werden. Durch die Einsichten, die sie dadurch gewinnen, werden sie auch ihre Werte und Gewohnheiten entsprechend ändern. Sie werden dann viel toleranter gegenüber den anderen Vorstellungen ihrer Mitmenschen werden, als sie es heute sind.

Für viele Menschen wäre diese Ignoranz und die Ablehnung der anderen, als Reaktion darauf, daß sie ihrem Herzen folgen und es gut mit ihren Mitmenschen meinen auf Dauer unerträglich.

Sie würden sich dem Zwang der Gruppe beugen und einfach aufgeben und resignieren!

Nicht selten kommt es sogar vor, daß die Edlen, die Ausgezeichneten, die Erlesenen, die sich in ihrer ganz eigenen Weise im Sinne des Gemeinwohls einsetzen, von den sogenannt Normalen, in vielfältiger Weise angegriffen und attackiert werden.

Diese selbstgerechten Menschen, sind nicht mal in der Lage zu verstehen, was sie da anrichten.

Viele dieser edlen, ausgezeichneten und erlesenen Menschen verlieren nämlich durch diese Attacken den Glauben an sich und werden so zu Menschen, denen alles vollkommen egal ist.

Ich mache aber weiter, weil ich folgende Schlüsse aus diesem Verhalten ziehe:

Diejenigen, die meine Lösung ignorieren, erkennen also noch keinen Nutzen. Da muss ich die Zeit mit ihren Ereignissen für mich arbeiten lassen. 

Diejenigen aber die mich bekämpfen, zwingen mich dazu, mir Verteidigungsstrategien zu überlegen und zwar solche, die mich möglichst wenig Zeit und Energie kosten, so daß ich dieses wertvolle Gut in die Realisierung meiner Lösung stecken kann.

Ich versuche deshalb so gut es geht, das Ganze nicht persönlich zu nehmen. Ich folge einfach meinem inneres Gefühl, daß mir sagt ob es gut ist, was ich tue oder nicht!

Ich messe meinen Erfolg vor allem darin, wie oft es mir gelingt, daß ich ich morgens energiegeladen aufstehe und abends mit einem guten Gefühl ins Bett gehe. 

Ich denke langfristig und mein Handeln ist auch darauf ausgerichtet. Für manche Ziele muss man eben lange säen und die Saat sehr lange gießen, bis man ernten kann. 

Nicht zuletzt kann ich auch von den Erfahrungen der anderen profitieren. Es gibt so viele praktische Beispiele von Menschen, die auch ihren Weg gegangen sind und am Ende erreicht haben, was sie sich vorgenommen haben.

Viele von euch werden persönliche Beispiele solcher Menschen kennen. Menschen die Unternehmen aufgebaut, Vereine gegründet oder wichtige Initiativen vor Ort gestartet haben.

Ein praktisches und weltbekanntes Beispiel gibt Henry Dunant (geboren 8. Mai 1828 in Genf), der wie viele Millionen seiner Mitmenschen auch, das große Leid auf den vielen Schlachtfeldern sah, sich aber im Gegensatz zu seinen wegschauenden Mitmenschen, ganz aus sich selbst heraus eine Lösung überlegte, um dieses Leid zu lindern. Durch seinen Mut und seine Tatkraft, die er über viele Jahrzehnte entschlossen und beharrlich in seine Lösung investierte, entstand im Laufe vieler Jahrzehnte, daß was wir heute als "Rotes Kreuz" kennen.

Ein weiteres weltbekanntes Beispiel liefert Mahatma Gandhi (geboren 2. Oktober 1869 in Porbandar, Gujarat), der den Kampf um die Unabhängigkeit Indiens vom britischen Empire, angeführt hat. Dieser Kampf dauerte übrigens 32 Jahre, also von 1915 bis 1947. Gandhi sucht dabei nach Wegen (nicht nach Einwänden), um die britischen Unterdrücker auf friedlichem aber sehr wirksamem Wege in der Weise zu provozieren, daß sie ihre Herrschaft über das indische Volk aufgeben.

Eine dieser Provokationen war folgende. Das Wichtigste für das Überleben der Inder war das Wasser und das Salz, in diesem Bereich konnte er also wirksam provozieren. Er organisierte mit den anderen Führern, mit denen er in Verbindung stand, eine Bewegung im Rahmen derer die Inder selbst Salz herstellten und damit unabhängiger von den Briten wurden. Sie entnahmen es dem Meer und verteilten es von dort ins Landesinnere. Als die Briten davon hörten, ließen sie Hunderttausende von Indern festnehmen und auch alle bekannten Führer bis auf Ghandi selbst, denn sie wollten auf keinen Fall einen Martyrer aus ihm machen.

Das Faszinierende an dieser Bewegung war, daß auch als die Führer und Hunderttausende Inder verhaftet worden waren, die Bewegung völlig unbeeindruckt weiterging. Der Grund das diese Bewegung einfach weiterlief, war, daß sie tief im Herzen der Menschen angekommen war. Das gemeinsame Ziel sich von den britischen Kolonialherren unabhängig zu machen hatte die Herzen aller mutigen und tatkräftigen Inder verbunden und alles was sie diesem Ziel näherbrachte, machte jeder aus sich selbst heraus. Es ging zwar immer noch um den Eigennutz, aber nicht für die persönliche Vermehrung von Geld und Besitz, sondern darum alles für die Unabhängigkeit Indiens vom britischen Empire zu geben und so auch als Einzelner mehr Freiheit zu erlangen.

Eine sehr wichtige Bewegung, die auch die Änderung alter Werte und Gewohnheiten im Sinn hatte, war die Aufklärung (17., vor allem 18. Jahrhundert). Diese wendete sich gegen Aberglauben, Vorurteile und Autoritätsdenken und damit auch gegen die damalige Feudalgesellschaft und hat den weiteren Fortschritt der Menschheit entscheidend beeinflußt; Der wichtigste Wahlspruch der Aufklärung war und ist: "Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen ".

Diese Erfinder und Vordenker sind ihren Weg trotz zahlreicher Widerstände und teilweise offenen Angriffen von ihren Mitmenschen gegangen. Sie haben sich weder durch die Ignoranz, noch durch den Hass und den Neid der anderen, von ihrem Weg abbringen lassen!

Nur weil diese Helden ihren Weg gegangen sind, sind wir heute da, wo wir sind – vor den Toren einer Informationsgesellschaft.

Offensichtlich sind Menschen, die ihrem ureigenen Sinn folgen und die anders denken als die grosse Masse bei vielen ihrer Mitmenschen nicht sehr beliebt. 

Man bewundert sie, aber möchte keinesfalls näher mit ihnen zu tun haben!

Sie werden als Fremdkörper empfunden, als Störenfried für die auf Illusionen und Selbstlügen aufbauende, herrschende Meinung. 

Für die Ideen und Gedanken dieser Menschen bräuchte es offene Geister und vor allem Menschen, die langfristig denken und auch am Gemeinwohl interessiert sind. Menschen, die eine große Sache über ihren Ego stellen können. Noch gibt es wenige dieser neuen Eliten, doch mit dem stattfindenden Bewußtseinswandel, wird ihre Zahl weiterhin stark wachsen.

Aber mal eine andere Frage:

Ist in der Welt derer, die ausschließlich am kurzfristigen Eigennutzen interessiert sind, alles so einfach? Lohnt es sich wirklich im Strom der Angesehenen und der Beliebten mitzuschwimmen?

Solange alles gut läuft, klingt dieser Weg sehr verlockend. Man wird mit Geld, Beliebtheit und dem Ansehen bei den anderen belohnt.  

Es gibt aber auch gerade in unserer Zeit viele praktische Beispiele von Menschen, die von einem auf den anderen Tag, aus den unterschiedlichsten Gründen völlig in die Bedeutungslosigkeit und finanzielle Armut gezwungen wurden. 

Da sind die vielen hoch angesehenen Häuslebauer, die plötzlich in Geldnot kommen und ihre Hypotheken nicht mehr bezahlen können und dann alles verlieren, ihr Haus, ihr Ansehen und viele ihrer sogenannten Freunde. 

Da sind die vielen von Millionen angehimmelten Popstars, die plötzlich merken, daß die Fans, nicht sie mit ihrem wahren Wesen lieben, sondern das von ihren Managern produzierte Image.  

Nicht zu vergessen, der gut bezahlte und von seinen Aktionären gefeiert Manager, der sich plötzlich abgebrannt im Gefängnis wieder findet.

Die zahlreiche Bestätigung der anderen und unsere Beliebtheit, kann also kein sicheres Signal dafür sein, daß wir auf dem richtigen Weg sind!

Warum glaube ich, daß ich auf dem richtigen Weg bin? 

Ich habe meine Zeit und Lebensenergie frühzeitig dazu genutzt, um unsere wesentlichen gesellschaftlichen Probleme bzw. deren Ursachen zu erkennen und natürlich auch um den Lösungsweg zu finden, mit dem diese Ursachen beseitigt werden können.

Die Bequemen und Mutlosen dagegen nutzen ihre Zeit und Lebensenergie größtenteils dazu, um ihre Illusionen und Selbstlügen aufrecht zu erhalten. 

Wer dient seinem Wohl und dem Allgemeinwohl besser ? 

Wer sorgt dafür, dass wir langfristig gut leben können ? Die Lebensunternehmer oder die Bequemen und Mutlosen ?

Ich setze mich jedenfalls weiterhin aktiv dafür ein, das meine Lösung auch realisiert wird. Wenn sich viele auf den Weg zum Lebensunternehmer machen, können wir vielleicht eine schlimme Katastrophe verhindern.

Aber selbst wenn es zu der grossen Katastrophe kommen sollte, so habe ich doch die in eine gute Zukunft führenden Ziele gefunden und auch den Weg dorthin. 

Aus diesem Grunde würde auch die Zeit nach einer möglichen, unabwendbaren Katastrophe ein innerlicher Gewinn für mich und alle anderen Lebensunternehmer sein. 

Wir wissen, dass wir alles in unserer Macht Stehende getan haben und können jetzt das so aufgebaute, hohe Selbstwertgefühl genießen. Jetzt wird unser langfristiges Denken, der unerschütterliche Glaube an die nur gedanklich bestehende Alternative zum alten System und die Ausdauer, die zuvor ignoriert und belächelt wurde, reichlich belohnt. 

Das Gute an meiner Lösung ist, daß sich jeder sofort daran beteiligen kann und dann meine gerade beschriebenen Erfahrungen und Erkenntnisse mit mir teilen kann. 

Jeder kann sich also auf seine ganz individuelle Weise beteiligen und keiner kann uns daran hindern, nur wir selbst!

 

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Warum leben heute noch sehr Wenige ihr ganz eigenes Leben, obwohl sie es eigentlich schon könnten ?

Zum schnellen Einstieg in die wesentlichen Inhalte des Artikels kann das nachfolgende Video dienen:

Es ist alles da, was wir für ein gutes Leben brauchen …

Wer sein ganz eigenes Leben lebt, also seinem ureigenen Sinn folgt und seinen ganz eigenen Weg geht, dem wird seine ganz eigene Lebensvision klar werden, der wird nach und nach seine ganz eigenen Vorstellungen entwickeln und wird sich auch mutig und tatkräftig dafür einsetzen, daß seine Vision Wirklichkeit wird.

Offensichtlich hat die Natur diesen Weg für alle Menschen vorgesehen, weil sie jeden von uns Menschen mit einem großen Gehirn ausgestattet hat, mit dem wir, wenn wir es zulassen, frei und flexibel denken können. 

Außerdem hat jeder seine ganz eigenen Neigungen, Grundcharaktereigenschaften und Fähigkeiten seine ganz eigene Lebensvision.

Nicht nur das.

Auch haben wir hochentwickelten Industriegesellschaften uns innerhalb der letzten 300 Jahre eine Umgebung geschaffen, die es uns ermöglicht, unseren ganz eigenen Weg zu gehen.

Wir haben durch die gezielte Erkundung und Anwendung der Naturgesetze, innerhalb einiger Jahrhunderte Maschinen geschaffen, die uns von vielen Pflicht- und Routinearbeiten befreien und die uns die freie Zeit geben um unser ganz eigenes Leben zu leben. 

Diese Maschinen geben uns die Freiheit daß zu tun, was wir wirklich wollen!

Auf jeden Fall aber müssen wir nicht mehr ständig Dinge tun, die wir eigentlich nicht wollen.

Freiheit bedeutet dabei:

  • wir können weitestgehend frei über unsere Lebenszeit und Lebensenergie verfügen
  • wir können im Einklang mit der Natur leben
  • wir sind innerlich zufrieden, mit dem was wir tun
  • wir erleben das Leben wirklich, wir können also unsere eigenen Fähigkeiten, Neigungen, die Kreativität (Phantasie) und die Gefühle bestmöglich ausleben
  • wir können Sinn, Freude und Wohlgefühle aus unseren Lebens- und Lernaufgaben schöpfen
  • wir haben ausreichend Geld zum Leben und auch für die Realisierung unserer Ideen
  • wir können uns mit unserer eigenen Stimme an den gesellschaftlichen Entscheidungen beteiligen

Viele von uns müssen längst nicht mehr in der Industrie arbeiten, entweder weil es nicht mehr notwendig ist oder eben weil Maschinen die betreffenden Aufgaben kostengünstiger und zuverlässiger erledigen als wir Menschen das können. Viele Spezialaufgaben können überhaupt nur von den hochentwickelten Maschinen gelöst werden, etwa eine Oberfläche im Nanometer-Bereich planeben schleifen.

Darüber hinaus haben wir das Internet, das uns die technische Grundlage dafür gibt, um eine Gesellschaft aufzubauen, wo wir uns selbst, weitestgehend ohne Staat, Banken und Konzerne organisieren können. Es braucht dazu nur Menschen, die bereit sind die volle Verantwortung für ihr eigenes Leben und für die Gesellschaft zu übernehmen.

Alles ist da!

und

Das alles hört sich sehr gut an. Es klingt wie die frohe Botschaft von einem wirklich guten Leben!

Eigentlich müssten sich doch viele, der von der Lohnarbeit befreiten Menschen, schon längst auf den Weg machen, um dieses gute Leben selbst zu leben, oder etwa nicht ?

Ich habe viel darüber nachgedacht und bin auf folgenden Schluss gekommen:

Sehr viele Menschen möchten einfach und gut leben!

unbedingt …

Das bestätigt mir auch meine Lebenserfahrung und das überall sichtbare Ergebnis dieser Art zu denken.

Erfolg der Mittelschicht

 

was bedeutet gut leben für viele Menschen …

Gut leben bedeutet für viele Menschen mit ihrer Familie in einem schönen Haus wohnen, einen schönen Garten haben, ein schönes Auto fahren und sich seinen Jahresurlaub und all die anderen Dinge, die angesagt sind, leisten können.

… und möglichst viele Leute kennt, die das gute Leben auch bestätigen, also anerkennen und wertschätzen!

 

was bedeutet einfach leben für viele Menschen …

Kein Risiko. Für jede Minute Arbeit sicher das vorher vereinbarte Geld bekommen. Keine Kritik. Keine harte geistige oder körperliche Arbeit. Keine Veränderungen. Möglichst schnelle Anerkennung der eigenen Leistung. Keine Ablehnung von anderen. Keine Probleme. Nichts machen, wo etwas schief gehen kann. Keine Zweifel und sich schon gar nicht mit Zweifeln auseinandersetzen. Keine Ängste und sich schon gar nicht mit Ängsten auseinandersetzen. Kein Stress!

Ich frage mich nun sehr ernsthaft wie das Hauptziel dieser Menschen:

Ich will unbedingt einfach und gut leben!

mit dem von der Natur vorgesehenen Hauptziel:

Folge deinem ganz ureigenen Sinn und finde so deinen ganz eigenen Weg. Erkenne auf diesem Weg dein Lebensziel, indem du deinen Lebenstraum bzw. deine Lebensvision erkennst. Erfülle die Aufgaben und löse die anfallenden Probleme um deine Lebensvision zu realisieren und vor allem um persönlich zu wachsen und zu gedeihen.

übereinstimmt.

Eine kleine Anmerkung zum Thema Lebensvision!

Es können ganz einfache Lebensvisionen und damit verbundene Aufgaben sein. Es muss überhaupt nichts hochtrabendes sein. Beispielsweise können Millionen von Menschen gleichzeitig ihren Lebenstraum von einer gerechteren Gesellschaft leben, indem jeder auf seine ganz eigene Weise an dieser Gesellschaft arbeitet und sich aktiv und entschlossen für das was er gerecht findet einsetzt. Ich bin mir sicher die Gesellschaft wird dadurch wesentlich gerechter!

Natürlich kann Gerechtigkeit im Einzelfall sehr vielfältig empfunden werden, aber es gibt auch eine allgemeine Gerechtigkeit. Wer es nicht glaubt, der sollte mal Kinder beobachten. Die haben alle ein ziemlich einheitliches Gerechtigkeitsempfinden.

Ok, wie passt dieses offensichtlich von der Natur vorgesehene Ziel mit dem Hauptziel vieler Menschen zusammen ?

Ich meine damit vor allem, daß mit dem einfach leben.

Wie soll das gehen ? 

Wer seinem ureigenen Sinn folgt und seinen ganz eigenen Weg geht, der wird neben vielen schönen und aufbauenden Erlebnissen auch mit folgenden nicht einfachen Dingen konfrontiert:

Risiko, finanzielle Durststrecken, Kritik, harte geistige oder körperliche Arbeit und Veränderungen. Gar keine oder lange ausbleibende Anerkennung der eigenen Leistung. Von anderen abgelehnt werden. Es kann etwas schiefgehen. Sich mit Zweifel und Ängsten auseinandersetzen. Stress.

Einfach leben, ich denke daß ist eine vollkommene Illusion, die wir heute nur noch mit riesigen Staats- und Privatschulden und hohen Steuerbeiträgen, für immer weniger Menschen aufrecht erhalten können!

Was unterscheidet die Macher von den Konsumenten ?

Um diese Frage zu beantworten, möchte ich eine Studie aus den 80ziger Jahren nutzen, die H.P. Wolters mit einigen Psychologiestudenten durchgeführt hat. In dieser Studie galt es, herauszufinden, auf Grund welcher spezifischen Verhaltensweisen Menschen erfolgreiche Macher oder weniger erfolgreiche Konsumenten sind. 
 

Macher oder Konsument
 

Macher

 

Konsumenten

… haben die Fähigkeit Bedürfnisse aufzuschieben. Sie haben gelernt zu warten, bis eine Belohnung "angemessen" ist.

… müssen ihre Bedürfnisse "möglichst schnell" stillen. Wenn Sie auf eine Belohnung warten müssen, wird sie uninteressant oder wirkt sich negativ auf ihre Stimmungen aus. (z.B. schlechte Laune)

… können sich selbst für einen Erfolg oder eine Anstrengung belohnen.

… sind auf die Anerkennung oder das Lob anderer angewiesen. Bleibt das Lob aus, wird eine Sache für sie schnell uninteressant.

… haben gelernt in stressigen Situationen handlungsfähig zu bleiben. Sie interpretieren solche Situationen als "Herausforderungen".

… versuchen Streß oder "Unruhe" in ihrem Leben zu vermeiden. Sie legen sich Rechtfertigungen zurecht, warum sie etwas nicht können oder nicht wollen.

… übernehmen gern Verantwortung. Auch auf die Gefahr hin, zur Rechenschaft gezogen zu werden, wenn etwas schief geht.

… überlassen gerne anderen die Führung. Wenn etwas schief geht, stehen andere im Rampenlicht und können – da man selbst nichts dafür kann – entsprechend "verurteilt werden".

… können sich auf ein Thema einlassen und es konzentriert bearbeiten. Bei schwierigen Themen bleiben sie solange am Ball, bis sie es verstanden haben.

… schweifen gerne ab und können sich nicht lange auf eine Sache konzentrieren. Wird ein Thema als "schwer" oder "zu komplex" empfunden, werfen Sie schnell die Flinte ins Korn und versuchen erst gar nicht den Aufwand zu bringen, der für ein Verstehen notwendig wäre.

… setzten sich selbst Ziele und nehmen diese als Ansporn. Sie entwickeln auch bei Umsetzungsproblemen eine erstaunliche Beharrlichkeit, ihr Ziel trotzdem erreichen zu wollen. Sie können begründen, warum ein bestimmtes Ziel für sie – oder ihre Karriere – wichtig und wertvoll ist.

… reagieren auf die "Erfordernisse des Alltags". Ziele ergeben sich aus äußeren Einflüssen wie: Eltern, Schule, Arbeitsstelle o.ä.. Treten Probleme in der Umsetzung auf, neigen sie dazu aufzugeben. Sie können den Sinn und Nutzen kaum aus ihrer eigenen Motivation begründen.

 

 

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Gut gelebt hat der, der sich gut versteckt hat – Ist das eine gute Lebensregel ?

Mein Opa hat sich, wie viele seiner Mitmenschen, an folgende sehr ähnliche Lebensregel gehalten:
"Schau dass du möglichst unauffällig lebst, also weder besonders gut, noch besonders schlecht bist – halte dich im Mittelfeld auf.

Diese Lebensregel hat ihm vor und nach dem 2. Weltkrieg geholfen und noch viel mehr in der Zeit des 2. Weltkrieges. 
Und weil das so war, wurde die Regel von vielen auch nach dem 2. Weltkrieg eingehalten und als wertvoll empfunden. So geht es einfacher, so ist das Leben angenehmer. Das hat sich tief eingegraben.

Kein Wunder, denn viele die sich nicht an die Regel gehalten haben und sich beispielsweise gegen das Nazi-Regime gestellt haben, wurden während des Krieges einfach in Arbeitslager gesteckt oder gleich ermordet.

kritisches Nachdenken über diese Regel

Wenn diese Regel von vielen Menschen eingehalten wird, dann können sich andere leicht über sie erheben und sich auf ihre Kosten bereichern und wenn sie nichts mehr geben können, dann können sie über straffe Hierarchien in Kriege gezwungen werden. 

Wären die meisten Menschen also nicht unauffällig, sondern würden sie selbstbestimmt denken und ihren eigenen Weg gehen, dann hätten es die, in den oberen Schichten der Hierarchien, wesentlich schwerer. 

Nicht zuletzt können sich selbstbestimmt denkende Menschen auch selbst organisieren. Das können die natürlich dann auch und gerade bevor Kriege beginnen. Die selbstbestimmt denkenden Menschen würden die Signale erkennen und das auch zulassen.

Die würden sich dann  organisieren u. gemeinsam sagen: "Wir möchten keinen Krieg, wir haben eine bessere Lösung!", dann würde es wohl keine Kriege mehr geben.

Dann hätte mein Opa und viele Millionen andere Menschen nicht diesen furchtbaren Krieg erleben müssen. Diese Kriegsgeneration hätte sich nicht ihr ganzes Leben lang – Tag für Tag – mit den immer wieder hochkommenden Erlebnissen des Krieges auseinandersetzen müssen.

Warum halten sich dennoch viele an diese Regel?

Weil sie nicht tiefgründig reflektieren und deshalb nicht auf die eben kurz beschriebene Erkenntnis kommen.

Das Problem ist, daß auch andere schwer Zugang zu diesen Menschen bekommen.

All das Kritische und Widersprüchliche wird verdrängt und man sieht es so, wie es einem am einfachsten erscheint. Man konstruiert so seine eigenen, falschen Wahrheiten, die darauf beruhen, möglichst wenig Energie zum Nachdenken aufzuwenden.

Auch mein Opa hat es so gemacht und wenn ich ihm meine Erfahrungen und Erkenntnisse mitgeteilt hätte, so hätte er entweder gar nicht zugehört oder das Gesprächsthema gewechselt, weil er es so einfach nicht sehen hätte wollen. Es wäre einfach zu mühsam gewesen.

Was kann man daraus lernen ?

Ist es wirklich eine so kluge Lebensregel, das möglichst unauffällig leben, sich verstecken und das vor allem in schwierigen Zeiten ?

Die Antwort überlasse ich euch 🙂

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Was ist der Unterschied zwischen Wissen und Verstehen ?

Wie oft hört man den Satz: Wissen tu ich es ja, aber ich kann es einfach nicht umsetzen. Warum ist das so?

Um vom bloßen wissen, zum verstehen zu gelangen, brauchen wir praktische Erfahrungen und den aufrichtigen Willen, aus diesen Erfahrungen durch Nachdenken, konstruktive Erkenntnisse zu gewinnen. 

Der freie Denker, lässt alle sich stellenden Fragen zu und sucht nach Antworten, die er dann mit seinen vielfältigen Erfahrungen in Zusammenhang bringt. Auf diesem Wege dringt er oft zum Kern vor und macht sich so sein Wissen verständlich. 

Der mit den herrschenden Erziehungsmethoden, konditionierte Mensch, dagegen schmettert zahlreiche Fragen ab, probiert vieles erst gar nicht aus und kann so auch nicht die vielen wertvollen Erfahrungen sammeln. Erfahrungen, die jeder Mensch, der sich im Rahmen seiner ganz eigenen Lebens- und Lernaufgaben weiterentwickeln kann, auf ganz natürlich Weise sammelt. 

Leider werden noch viele Menschen bei uns in der Gesellschaft an ihrer weiteren Entwicklung gehindert.

Viele Menschen, können aus folgenden Gründen (noch) nicht ihren ganz eigenen Weg gehen:

  • die vielen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze die künstlich mit Steuern und Krediten finanziert werden und die sie so sehr beschäftigen, daß für sie selbst wenig Zeit bleibt
  • die herrschenden Erziehungsmethoden, die die Menschen am freien Denken hindern
  • die vielen unsinnigen und vor allem unnötigen Konkurrenzkämpfe, denen viele Menschen tagtäglich in den vielen Millionen künstlich geschaffenen Arbeitsplätzen ausgesetzt sind
  • unsere überbürokratisierte und damit komplizierte Lebensumgebung mit allerlei unnötigen Pflichten
  • die vielfältigen Ablenkungen durch zahlreiche Unterhaltungsangebote (Reality-Shows, Doku-Soaps, Spielfilme, Kinofilme, Computerspiele, …)

Das sind wesentliche Gründe warum sich viele in unserer Gesellschaft noch nicht optimal weiterentwickeln können und so bei vielen Dingen an der Oberfläche bleiben, anstatt zum Kern vorzudringen, um so aus ihrem Wissen, tiefes Verstehen zu machen.

Der Vergleich mit einem Skifahrer verdeutlicht das. Der mutige Skifahrer, kann viel mehr unterschiedliche Erfahrungen sammeln, darüber konstruktiv nachdenken und seine Fähigkeiten auf diesem Wege immer weiter ausbauen, während der weniger mutige Skifahrer, viele Erfahrungen erst gar nicht machen kann z. B. Tiefschneefahren, Skirennen oder Kunstsprünge. In dem er Dinge tun kann, zu denen der andere nicht den Mut hat, sammelt er Erfahrungen und Erkenntnisse, die der andere, wegen seiner Grenzen, die er sich selbst setzt, nicht machen kann. Jetzt kann man gut verstehen, warum es Welten sind, die zwischen einem sehr guten und einem gutem Skifahrer liegen. 

Dieses Skifahrerbeispiel zeigt auch sehr schön, daß es ohne entsprechende Erfahrungen nicht gelingen kann, auf den Gipfel des Berges zu steigen und so den Überblick zu bekommen. Ohne die entsprechenden Erfahrungen, ist es nicht möglich, vollständig zu verstehen und das Verstandene deshalb auch zu tun bzw. tagtäglich zu leben. Beim Skifahrer wird das noch viel deutlicher, man sieht sofort den Unterschied, weil der sehr gute Skifahrer auch im Tiefschnee und im unwegsamen Gelände sehr sicher fährt, während der gute Skifahrer hier enorme Schwierigkeiten haben wird und man das am vorsichtigen Fahrstil sofort erkennen wird. 

Der Mut ist die Ursache dafür, daß wir vielfältige Erfahrungen sammeln können. Die Tatkraft und die Ausdauer ermöglichen es uns schließlich, die Erfahrungen konstruktiv zu verarbeiten und so zum Kern vorzudringen, also unser Wissen zu verstehen. 

Wollen wir also eine Welt, in der jeder sein Bestes geben kann, weil er seinen ganz eigenen Weg geht, so müssen wir den Menschen eine Umgebung schaffen, die ihnen Mut macht und ihre Tatkraft fördert.

Jetzt fehlt nur noch der Glaube an die eigenen Fähigkeiten und der Glaube daran, daß wir so eine artgerechte Umgebung für Menschen gemeinsam aufbauen können 🙂

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eine kleine Rückschau auf mein Leben und meine Vision …

 

Wie bin ich dazu gekommen ? Welche Ereignisse haben mich letztendlich dazu gebracht, daß zu tun, was ich heute tue ?

Was ist toll an meiner Aufgabe ?

Was ist nicht so schön ?

Wen kenne ich persönlich, der etwas ähnliches tut wie ich ?

Was möchte ich letztendlich erreichen mit dem was ich tue ?

Wie wird sich meine Aufgabe/mein Thema in Zukunft weiterentwickeln ?


Wie bin ich dazu gekommen ? Welche Ereignisse haben mich letztendlich dazu gebracht, daß zu tun, was ich heute tue ?

Ich wuchs in meiner Kindheit und Jugendzeit sehr freiheitlich auf. Ich konnte die ganze Woche völlig frei entscheiden, was ich nach der Schule tun wollte. Ich wurde dabei von meinen Eltern bestmöglich unterstützt. Meist war ich in der Natur unterwegs.

Ich konnte stundenlang am Bach entlang oder im Wald gehen und dabei die Tiere beobachten, ohne mich auch nur eine Sekunde zu langweilen. Auch war ich viel mit dem Fahrrad unterwegs, hab im Sommer mit den anderen Kindern im Dorf Fußball gespielt, wir haben eine grosse Hütte mit Tanzfläche gebaut und wir sind im Winter viel Ski gefahren – ohne Lift wohlgemerkt.

So erfuhr ich schon in meiner Kindheit sehr deutlich, was Freiheit bedeutet. Wie schön es ist, wenn man die Dinge aus sich selbst heraus tun kann, wenn man sein Leben selbst organisieren und gestalten kann.

Das war bei vielen anderen Kinder ganz anders. Die durften dies und das nicht, einige mussten sogar den ganzen Nachmittag daheim bleiben und das fast das ganze Jahr über. Das war das genaue Gegenteil von dem was ich erfahren durfte und wenn man sich die Lebenswege dieser streng erzogenen Kinder heute ansieht, dann weiss man, warum die das tun, was andere erwarten und nicht daß was sie eigentlich möchten. Letzteres höchsten in der Freizeit als Hobby. Die meisten haben sich einfach damit abgefunden, daß sie mindestens 8 Stunden am Tag Geld verdienen müssen und denken gar nicht daran, daß es da noch etwas anderes als Pflichten, Verbote und Regelungen gibt.

mein beruflicher Lebensweg …

Zunächst erlernte ich ohne großartig nachzudenken, den Zimmerer-Beruf. Nachdem ich einige Jahre als Zimmerer gearbeitet hatte und von meiner Arbeit (schon damals) weit mehr erwartete, als nur Geld zu verdienen, entschloss ich mich für ein Studium. Wegen meines großen Interesses an dem was hinter unseren vielfältigen Elektro-Geräten steht, studierte ich auf dem 2. Bildungsweg Elektrotechnik. Im Rahmen dieses Studiums sammelte ich neben vielfältigen fachspezifischen Kenntnissen auch die unterschiedlichsten Erfahrungen bei den verschiedenen Tätigkeiten, mit denen ich mein Studium finanziert habe, beispielsweise als Werkstudent bei einem Großunternehmen, als Taxifahrer, Trockenbauer oder als Tankwart.

Nach dem Studium sammelte ich dann einige Jahre Berufserfahrungen als Dipl. Ingenieur. Besonders wegweisend war dabei die Softwareentwicklung für die Automobilindustrie bei Siemens. Es ging darum einen Microcontroller so zu programmieren, daß man mit dem Funkschlüssel die Tür öffnen konnte und sich dabei automatisch der Spiegel und der Fahrersitz in die zuvor gespeicherte Position brachte. Irgendwie konnte ich bei dieser Aufgabe keinen echten Sinn finden. Gibt es keine wichtigeren Probleme zu lösen, als auch noch die einfachsten Dinge zu automatisieren ? Irgendwie war das wieder nicht das, was ich suchte – die innere Erfüllung in meinem Beruf. Ich begann langsam nach einer für mich sinnvolleren Aufgabe zu suchen.

Zuerst landete ich bei dieser Suche, bei einem Online-Lehrgang für Elektrotechniker. Daher auch die Marke „Onlinetechniker“. Meiner Intuition folgend entstand aber letztendlich nach etwa 10 Jahren Entwicklungszeit ein Lehrgang, der Menschen dabei hilft, sich durch die kompetente Nutzung des Internets autodidaktisch in beliebige Themen-/Fachgebiete einzuarbeiten und dieses Wissen produktiv anzuwenden, beispielsweise um Probleme zu lösen oder gute Entscheidungen zu treffen (Stichwort: direkte Demokratie). Bei der Entwicklung des Lehrgangs entstand schließlich auch meine Vision von einer Gesellschaft, in der sich alle weitestgehend wohlfühlen können.

Diese Vision war gar nicht so abwegig, wie man vielleicht zunächst vermuten könnte. Ich habe mich schon mit 20 Jahren sehr für Persönlichkeitsentwicklung (und dabei vor allem für die Themen „das eigene Wesen ergründen“ und „sich selbst entfalten“) interessiert. Auch über die vielen Mißstände in unserer Gesellschaft und wie man es besser machen könnte, habe ich damals schon viel nachgedacht.

Als ich anfing, dachte ich doch tatsächlich, daß mein Vorhaben in etwa 3 Monaten abgeschlossen sein wird. Heute weiß ich, daß ich mich um mindestens 10 Jahre verrechnet habe. Mein praktisches Beispiel und auch die Beispiele vieler anderer Menschen, die ihren Weg gehen, zeigen sehr eindrucksvoll, daß Nichtwissen über den tatsächlichen Zeit- und Arbeitsaufwand eines Vorhabens und ein gesundes Selbstvertrauen sehr gute Startbedingungen sind, um sich auf den Weg zu machen, seine ganz eigene Aufgabe zu finden.

Jedenfalls hat mich dieses bisher sehr spannende Abenteuer zu meiner Lebensaufgabe geführt. Ich habe dabei am eigenen Leib erfahren, wie wertvoll das Ganze für die weitere Entwicklung meiner Persönlichkeit war.

Ich richtete auf einmal einen Großteil meiner Energie darauf meine Aufgabe zu finden. Eine Aufgabe, in der ich mein Wesen bestmöglich entfalten und mit der ich auch meinen Lebensunterhalt verdienen kann. Dadurch änderte sich auch meine Wahrnehmung. Alles, was mit diesem Ziel in Zusammenhang stand, interessierte mich von nun an brennend, es fiel mir leicht, die relevanten Informationen in mich aufzunehmen – wesentlich schwieriger war es, die eigenen Gedanken immer sofort klar und verständlich zu dokumentieren. Immer wenn mir Ideen kamen, die mich meinem Ziel näher bringen konnten, schrieb ich sie auf – egal, ob das nun direkt vor meinem Computer oder beispielsweise in Venedig auf dem Markusplatz, mit einem Stift und einem Notizzettel, war. Nicht selten stand ich sogar morgens in aller Früh auf, um die Ideen, die mir nachts gekommen waren, noch halb im Schlaf zu Papier zu bringen. Mein anfänglich grobes Wissen wurde immer detaillierter oder, wie Teilhard de Chardin es formulierte:

„mit immer perfekteren Augen eine Welt erkunden, in der es immer mehr zu sehen gibt“

Irgendwann war ich dann an dem Punkt angelangt, wo ich meinen ganz individuellen Weg fand, den ich natürlich mit höchstem Genuß weitergehe.

Trotz der Tatsache, daß ich bei der Entwicklung meiner Produkte und Dienste viele Jahre kein Geld verdient habe, wurde ich bereits damals reichlich belohnt. Meine Belohnung, die ich erhielt, war direkt an den Sinn gekoppelt, den ich meinem Leben, mit meiner Aufgabe gab. Je sinnvoller ich meine Aufgabe empfand, desto mehr wurde ich mit innerer Zufriedenheit belohnt – das gilt natürlich auch heute noch.

Es ist ein völlig anderes Lebensgefühl. Seit ich meine Lebensaufgabe ausführe, muß ich mich nicht mehr anstrengen, um mein naturgegebenes Wesen an die Erwartungen meiner Mitmenschen anzupassen. Ich bin der, der ich wirklich bin und leiste so meinen bestmöglichen Beitrag zu meinem eigenen und damit auch zum Allgemeinwohl und fühle mich weitestgehend wohl dabei.

Der Unterschied zwischen einem Job, der als sichere Geldverdienstquelle dient, mit der man seine Rechnungen bezahlen kann und einer erfüllenden Aufgabe ist – übertragen auf eine Reise – in etwa so wie der Unterschied zwischen einem Urlaubsvideo und einer Individualreise vor Ort; während man mit dem Video passiv berieselt wird, nimmt man die Individualreise mit allen 5 Sinnen wahr – man erlebt sie – und kann sie vor allem weitestgehend selbst gestalten, während das Video alles fest vorgibt.

Wenn es nach mir geht und es gelingt meine Vision zu realisieren, dann hat jeder, der das möchte, die Möglichkeit diese Individualreise für sein Leben zu verwirklichen.


Was ist toll an meiner Aufgabe ?

Ich finde meine Aufgabe sehr sinnvoll und dieser Sinn gibt mir jeden Tag viel Kraft und Lebensfreude.
Ich kann mein Wesen entfalten, also meine Fähigkeiten, Neigungen, meine Kreativität und meine Gefühle ausleben. Ich setze mich aktiv für meine Freiheit und meine weitestgehende Unabhängigkeit ein. Ich überlasse das nicht dem Zufall und schon gar nicht irgendwelchen Parteien, sondern setze mich höchstpersönlich, mutig und tatkräftig dafür ein.

Es macht mich zufrieden, was ich tue.


Was ist nicht so schön ?

Wer bei uns in Deutschland das tut was er liebt, vor allem wenn es nicht systemkonform ist und sich im Rahmen einer direkten Demokratie an den gesellschaftlichen Entscheidungen beteiligen möchte um Schritt für Schritt auch die Umgebung zu schaffen, in der möglichst viele tun können was sie lieben, der wird mit aller Kraft ignoriert und teilweise auch bekämpft – nicht offen, aber für den Betreffenden gut spürbar. Alles was meine Ideen und Konzepte bekannter machen würde, wird blockiert – nicht nur von denen, wo man es klar vermuten würde, sondern vor allem von denen, die unsere Gesellschaft scharf kritisieren. Das verstehe wer will …

Wer seine eigenen Vorstellungen von seinem Leben hat und sich eine Umgebung wünscht, die diese Vorstellungen auch möglich macht, schafft sich bei uns eher Feinde. Wer sich bei uns ernsthaft für Freiheit u. (Selbst-)Verantwortung einsetzt, kann sich sicher sein, daß er in unserer Gesellschaft minimale Aufmerksamkeit erfährt und diese Tätigkeit für Gotteslohn machen muss. Ich jedenfalls musste mir Dienste ausdenken, mit denen ich einen unmittelbaren, sofortigen Nutzen stifte, denn von meinen Gedanken über eine artgerechte Umgebung für Menschen und ein neues Bildungssystem könnte ich keinesfalls leben. Diejenigen aber, die mit unseren Steuergelder dafür gut bezahlt werden, damit sie unsere Gesellschaft u. unser Bildungssystem auf die Zukunft ausrichten, tun es nicht wirklich, sonst hätten wir nicht in diesen Bereichen seit Jahrzehnten Stillstand. Ich weiss jetzt nicht ob es diesen Leuten (Sozialwissenschaftler, Wirtschaftsprofessoren, usw.) an Kreativität mangelt und/ oder ob sie einfach nicht dürfen.

Ich fand bisher trotz aktiver Suche, keine Mitmacher für meine dem Allgemeinwohl-dienenden Open Source-Projektideen oder auch für mein Blog-Netzwerk. Genauso fand ich bisher keine finanzielle Unterstützung für diese Projekte.

Ich habe viel diskutiert, begründet, versucht, Leute zu interessieren, viele haben fleißig mitdiskutiert, aber eben nur diskutiert. Sobald die Frage auf ein konkretes Mitmachen aufkam, war sofort Schluss. Ich habe viele Artikel geschrieben, in denen ich beschreibe wie ich unsere Gesellschaft wahrnehme und natürlich schlage ich Lösungen für die erkannten Probleme vor. Oft entstehen diese Artikel nach Diskussionen, manchmal auch spontan und meistens sammle ich über einen längeren Zeitraum Informationen zu einem Artikel. All das hat bisher noch keinen Einzigen dazu bewegt aktiv mitzumachen. Wohlgemerkt es kommen keine Anfragen, obwohl unsere Situation mehr als brenzlig ist und es geht anderen, die so etwas machen wie ich, ähnlich.


Wen kenne ich persönlich, der etwas ähnliches tut wie ich ?

Ja, allerdings weniger vor Ort, als vielmehr virtuell – es sind Menschen, mit denen ich nur online kommuniziere und im Grunde immer dann wenn ich online bin, geistig verbunden bin. Vor Ort kenne ich keinen, der so etwas macht wie ich.


Was möchte ich letztendlich erreichen mit dem was ich tue ?

Was ist das zentrale Ziel meiner Vision ?

mein persönliches, zentrales Ziel ist:
Frei und weitestgehend unabhängig sein, innerlich zufrieden sein, mit dem was ich tue, weil ich der sein darf, der ich wirklich bin und ausreichend Geld haben für mein Leben und um meine Träume und Ideen zu realisieren und natürlich eine Umgebung (Gesellschaft) schaffen, die das auch für alle anderen ermöglicht.

… wo wir bei meinem allgemeinwohl-dienlichen, zentralen Ziel wären:

Mein Vision von einer artgerechten Umgebung, in der Menschen sich bestmöglich entfalten können, bekannt machen und im Laufe der Zeit immer mehr Menschen finden, die bereit sind, sich aktiv für die Realisierung der Vision einzusetzen.

Dieses Ziel offenbart auch die Lebensader meiner Vision, ohne die nichts funktioniert …

Im Grunde möchte ich eine Plattform für Lebensunternehmer aufbauen und das Essentielle an der Plattform sind nun mal die Lebensunternehmer und vor allem solche die es werden wollen. Alle tollen Features die ich mir überlegt habe stehen fein säuberlich in einer Liste, aber im ersten Schritt brauche ich Menschen, die ihr Leben unternehmen möchten bzw. das gleiche zentrale Ziel haben wie ich selbst.


Wie wird sich meine Aufgabe/mein Thema in Zukunft weiterentwickeln ?

Ich fahre im Grunde zweigleisig:

  • zum einen gehe ich den Weg zu meinem zentralen, persönlichen Ziel: Hier möchte ich Erfahrungen und Erkenntnisse für meine Workshops und Coachingdienste sammeln und diese immer weiter verbessern, so daß am Ende die Kunden zu mir kommen.Da dies aber einige Zeit dauern wird, habe ich mir einige Dienste einfallen lassen, mit denen wir uns trotzdem genügend Geld zum (über)leben verdienen können. Diese Dienste sollen uns helfen, uns in der schwierigen Anfangszeit über Wasser zu halten.

    Im Rahmen dieser Dienste helfe ich meinen Kunden:

    • freie Energiequellen zu nutzen und mit pfiffigen Geräten Energie zu sparen
    • schwer auffindbare Produkte, Ersatzteile, Dienste, Informationen mit Hilfe des Internets zu finden
    • kostengünstig professionelle Werkzeuge zu mieten, die es sich wegen der seltenen Anwendung nicht lohnt zu kaufen
    • einfachere WordPress- und Drupalprojekte zu realisieren
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  • zum anderen gehe ich den Weg zu meinem zentralen, allgemeinwohl-dienlichen Ziel: Hier möchte ich über Google Plus, Facebook, auf relevanten Blogs, Twitter und dergleichen mehr, immer wieder Infos veröffentlichen, die meine Konzepte und Ideen bekannter machen, um so im Laufe der Zeit aktive Mitmacher zu finden. Auch schreibe ich immer wieder Menschen persönlich an, die ähnliche Visionen bzw. Ziele verfolgen und frage ob wir eventuell gemeinsam mehr bewegen könnten.

 

 

Kurz vor dem Sterben, sagen viele hätte ich nur …

 

Immer wieder hört und liest man, beispielsweise von AltenpflegerInnen, daß Menschen kurz vor ihrem Tod noch sagten, daß sie es am allermeisten bereuen, daß sie nicht ihr eigenes Leben gelebt haben, sondern ihre Pflicht erfüllt haben.

Wenn man das nun hinterfrägt, so erkennt man folgenden Widerspruch. Damals als der betreffende Mensch noch voll im Arbeitsleben und vor der Entscheidung stand, gab es viel zu verlieren. Wenn er sich also gegen seine (Pflicht)arbeit entschieden hätte, dann hätte er seine sichere Geldverdienstquelle verloren u. auch seine Ansprüche auf  die Gehaltserhöhungen, die Betriebsrente (die Pension) und vieles mehr.

Jetzt wo die Frau/derMann alt ist u. kurz vor dem Tod steht, verlieren diese Dinge natürlich an Bedeutung. Welche Rolle spielt dann noch die sichere Geldverdienstquelle oder die Betriebsrente ? Noch ist es leider für einen Großteil der Menschen so, daß sie erst an ihrem Lebensende wirklich frei entscheiden können, weil nur noch das Leben selbst eine Bedeutung hat.

Ich kann aus meiner Erfahrung sagen, dass ich das Leben heute viel bewusster, spannender und erfüllender empfinde, als zu den Zeiten wo ich noch Lohnarbeiter bzw. Schüler oder Student war. Im Grunde wird es aber nicht leichter. Wer seine Aufgabe, welche es auch sein mag, gut erfüllen möchte, der muss sich auf seine Ziele konzentrieren und den Weg dorthin gehen. Von nichts kommt nichts.

 

 

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Das Grundeinkommen, das uns die Freiheit gibt, das zu tun, was uns am Herzen liegt

Workshop - das eigene Wesen ergründen

Der Grundgedanke der Idee eines Grundeinkommens für alle Bürger eines Staates oder sogar alle Menschen weltweit ist der, daß wir so völlig frei überlegen könnten, welche Aufgabe wir bestmöglich erfüllen können und wollen. Wir wären also mit Hilfe des Grundeinkommens nicht mehr gezwungen unsere berufsbezogenen Überlegungen, nach der Sicherheit und der Höhe des Einkommens auszurichten. Wir hätten wirklich eine freie Berufswahl, wir könnten uns völlig ungezwungen auf den Weg machen, um unsere ganz individuelle Aufgabe zu finden.

Dieses Grundeinkommen hätte aber noch einen weiteren großen Vorteil. Auf diesem Wege können endlich auch die vielen Aufgaben gelöst werden, die nur wenig oder gar nicht entlohnt werden. Das sind vor allem Aufgaben, die im direkten Umgang mit  Menschen bzw. im Rahmen der Gesellschaft anfallen und die in Zeiten des starken Niedergangs einer Gesellschaft immer lauter nach ihrer Lösung rufen.

Schon heute federn ehrenamtliche Helfer mit ihrer freiwilligen und unentgeldlichen Mitarbeit am Gemeinwesen, einen Großteil des staatlichen Versagens ab. Es kann aber nicht sein, daß die vielen Millionen Staatsbediensteten über ein vom Steuerzahler finanziertes Einkommen verfügen, während ihre Aufgaben im Hintergrund von anderen kostenlos erfüllt werden. Ich meine damit auch die vielen guten Ideen und Konzepte, die sich Menschen mit viel Herzblut ausdenken, im Internet veröffentlichen und dann von Politikern, staatlich anerkannten Experten usw. einfach aufgegriffen und als die eigenen ausgegeben werden.

Wie schon an anderer Stelle geschrieben, können viele dieser gesellschaftlichen Aufgaben nicht mit viel Geld und ausgeklügelter Organisation erfolgreich gelöst werden, sondern nur durch Menschen die mit Herz und Verstand diese Aufgabe erfüllen, anstatt Menschen die ihre Pflicht tun, um ihr Einkommen zu rechtfertigen. Wegen der Unberechenbarkeit von Mensch und Gesellschaft geht es nicht darum alles bis ins kleinste Detail (wie z. B. bei der Entwicklung von Technologien) zu planen, sondern vielmehr darum sich flexibel auf die Gegebenheiten der jeweiligen Situation einzustellen.

In Zeiten in denen immer mehr Industrieaufgaben von Maschinen erledigt werden ist der Gedanke eines Grundeinkommens wirklich mehr als realistisch. Dieses Grundeinkommen würde den Niedergang unserer Gesellschaft nicht nur stoppen, sondern unsere Gesellschaft wieder auf die Erfolgsspur zurückführen. 

Für die weitere Information zum Grundeinkommen, kann ich Ihnen folgende Websites empfehlen:

In diesem Artikel suche ich nach einer sinnvollen Anwendung für das Grundeinkommen. Es geht dabei um die Antwort auf die wichtige Frage, wie das Leben finanziert werden kann, wenn man sich ernsthaft auf den Weg machen möchte, seine Lebensaufgabe zu finden und auszuführen

Coaching: Traumwerkstatt

 

Viele Menschen in unserer geldorientierten Gesellschaft haben ein sehr angespanntes Verhältnis zum Thema Geld. Der Grund dafür ist, daß das Geld und alles was man sich dafür kaufen kann in den absoluten Mittelpunkt gerückt wird, anstatt die Art und Weise wie das Geld tatsächlich verdient wird.

Diese verdrehte Einstellung könnten wir beispielsweise wie folgt ändern. Ich bewerte nicht das Mercedes-Cabrio des Managers xy und schließe daraus auf seine Leistungen, sondern ich frage die Mitarbeiter und die (Klein-)Aktionäre, wie sie die Leistung des Managers bewerten und bilde mir so mein Urteil. Die Manager (Politiker, Unternehmer, Händler, …) könnte sich also vor Vorverurteilungen schützen, indem  sie (nachvollziehbar ehrliche) Bewertungen von ihren Mitmenschen einfordern und für die Öffentlichkeit transparent machen.

Einen konkreten Weg, wie der Lebensunterhalt des Einzelnen für die Zeit gesichert werden könnte, bis er seine Lebensaufgabe finden und praktisch erfüllen kann, beschreiben der Gründer der Drogeriemarktkette dm, Götz W. Werner und der Steuerexperte Benediktus Hardorp in dem Artikel "Dm-Chef Werner zum Grundeinkommen: "Wir würden gewaltig reicher werden", der im Dezember 2005 bei Spiegel Online (www.spiegel.de/wirtschaft/…) veröffentlicht wurde. 

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Die Lösung von Herrn Götz W. Werner in aller Kürze wäre: Alle Steuern abschaffen bis auf die Mehrwertsteuer, da dies die einzige Steuer ist, die auf den Wertschöpfungsvorgang (und damit auch auf die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen) keinen negativen Einfluß nimmt. Gut verdienende Unternehmen, eine auf die wirklich notwendigen Aufgaben beschränkte Gruppe von Ministern und Beamten und vor allem eine Gesellschaft, in der die meisten das tun, was sie am liebsten tun und am besten können, würden letztendlich dazu führen, daß ein Großteil der Bevölkerung langfristig gut leben könnte. 

Der Gründer der Drogeriemarktkette dm sieht Deutschland nicht in einer Wirtschaftskrise. Die Frage, die ihn wirklich umtreibt, ist eine andere. 

"Wir steuern auf eine Gesellschaft zu, in der die Arbeit verschwindet. Und die Frage ist nur, was die Menschen dann alle mit ihrer Zeit anfangen. Das ist eine Kulturfrage. Das Problem, das wir haben, liegt nicht auf dem Arbeitsmarkt, sondern eigentlich in der Kultur. Leider ist dieses Thema im Bewusstsein der Gesellschaft kaum vorhanden. Aber genau hier müssen wir ansetzen."

Das Zitat stammt aus einem Interview, das von der Stuttgarter Zeitung am 2. Juli 2005 veröffentlicht wurde. Viele Detailfragen zum Thema "Bürgergeld" beantwortet Götz W. Werner übrigens auf seiner Website "Unternimm-die-zukunft.de " bzw. auf der Webseite mit dem Titel "FAQ-Grundeinkommen" (www.unternimm-die-zukunft.de). 

Meine Antwort auf  die Frage von Herrn Götz Werner, was die Menschen dann alle mit ihrer Zeit anfangen sollen ist die, daß diese Menschen sich ab sofort auf den Weg machen um ihre Lebensaufgabe zu finden und gemeinsam mit ihren Mitmenschen, die Umgebung (Gesellschaft) schaffen, in der sie ihre Lebensaufgabe auch ausführen können.

Nachfolgend finden Sie einige interessante Zitate zum Thema "Bürgergeld, die aus Internet-Diskussionsforen stammen":

"Ziel muß doch sein, möglichst viele Leute in die Freiheit von Arbeit zu überführen. Stattdessen faseln alle den Blödsinn von der Schaffung neuer Arbeitsplätze. Das wird zunehmend eine Illusion werden. Und statt daß man Leute überflüssige Tätigkeiten ausführen läßt, kann man sie auch zu Hause sein lassen und ihnen Geld ohne Gegenleistung zur Verfügung stellen. Denn die Massen von Leuten, die heutzutage Scheintätigkeiten ausführen (z.B. in aufgeblähten Behörden), belasten unser öffentliches System sehr stark, aber das wird nie irgendwo thematisiert. Durch den Betrieb von Behörden entstehen nicht nur laufende Kosten in Form von Gehaltszahlungen, sondern es häufen sich Ansprüche auf Beamtenpensionen und Ruhegelder an. Darüber hinaus müssen die Behörden in Gebäuden untergebracht sein, die gebaut und unterhalten werden müssen. Das alles auf Kosten unserer öffentlichen Kassen." (21.03.06, 20:44 Uhr) 

"Es geht zum Teil einfach um eine Umverteilung: wir nehmen Kindergeld, Arbeitslosengeld, Sozialhilfe und Rente, und machen Bürgergeld daraus. Weil die ganz pauschal verteilt wird, entfällt die gesamte Bürokratie, die heutzutage immense Kosten und Folgekosten bewirkt, das bringt zusätzliche Vorteile für die öffentlichen Kassen und entlastet die Wirtschaft von Bürokratie. Wenn Sie glauben, dass dann keiner mehr arbeiten würde: das Bürgergeld wird so hoch sein, dass man davon bescheiden leben kann, wenn man keine Kinder hat. Mit Kindern sieht das besser aus. Aber Sie haben eine falsche Vorstellung Ihrer Mitmenschen, wenn Sie glauben, die würden alle nur noch faulenzen. Ich kenne viele Leute, die WOLLEN etwas tun, ob beruflich oder ehrenamtlich. Wenn Sie recht hätten, würde das ehrenamtliche Engagement bereits heute schon gegen NULL tendieren, das ist aber nicht der Fall. Jeder, der trotz Bürgergeld seine Kasse aufbessern will, geht dann halt arbeiten." (22.03.06, 21:35 Uhr)

Quelle: Die genannten Zitate stammen von Thomas Hluchnik, einem Gast des Diskussionsforums zum Thema "Gesellschaft und Gesellschaftskonzepte" – Diskussionsthema: "Die Lösung: Bürgergeld und seine Auswirkungen". Das Forum wird im Rahmen des von der "Aktion Mensch" und zahlreichen Kooperationspartnern am 11. März 2006 gestarteten Aufklärungsprojekts "Diegesellschafter.de" (www.diegesellschafter.de) im Internet für jeden Interessierten zugänglich bereitgestellt.

"Wenn 'free beer' für Verwertungsfreiheit steht, dann bin ich auch für free beer, so hat's Stallman allerdings nicht gemeint. Warum verwertungsfrei ? Nur außerhalb solcher Verwertungszusammenhänge (sprich: außerhalb von Lohnarbeit) ist wirkliche Entfaltung des kreativen Menschen möglich. Das hat auch Eric Raymond erkannt, irgendwo auf seiner Seite zitiert er Untersuchungen, aus denen hervorgeht, daß Menschen viel unproduktiver sind, wenn sie 'für Geld arbeiten' als wenn sie 'for fun' sich entfalten. Verwertung und Entfaltung ist ein unaufhebbarer Widerspruch!"

Quelle: Stefan Meretz , Posting auf oekonux@mikrolisten.de, 14. Dezember 1999, http://www.oekonux.de/liste/archive/msg00206.html

Häufig liest man, das Bürgergeld sei nicht finanzierbar. Betrachtet man stur ausschließlich nur die aktuellen Zahlen (Einnahmen, Ausgaben,…) und wendet diese stur im Rahmen der betreffenden Berechnungsformeln an, so mag das sein; befreit man sich aber aus dieser einseitigen Sichtweise eines Bürokraten und macht sich die Mühe, das Thema "Bürgergeld" aus dem Blickwinkel von Natur und Mensch zu sehen, so kommt man zu einem ganz anderen Denkergebnis.

Würde nicht ein großer Teil der Menschen in unserer Gesellschaft mit überflüssigen Tätigkeiten scheinbeschäftigt oder als nutzlose Almosenempfänger auf das Abstellgleis abgeschoben, sondern würde diesen Menschen mit dem Bürgergeld ein Handlungsspielraum gegeben, um ohne Existenzangst ihre Lebensaufgabe zu finden und auszuführen, dann würde das die Lebensqualität der betreffenden Menschen wesentlich verbessern und dadurch die gesamte Gesellschaft produktiver und innovativer werden.

Aufgaben gäbe es in einer funktionierenden Informationsgesellschaft genug.

Workshop - die neue Wirtschaftsplattform Internet

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Wie könnte eine neue Einstellung und das Grundeinkommen dabei helfen, vielen Menschen Sinn und Freude zu geben ?

Die neue Einstellung besteht darin, nicht Geld als wichtigste Belohnung für die Arbeit zu sehen, sondern den Sinn und die Herausforderung und es gibt neben dem Geldgewinn auch noch den Triumph, die Freude etwas Bestimmtes erreicht zu haben.
Anstatt vorwiegend nach viel Geld, sollten wir nach viel Sinn und Freude streben. Ist es nicht das um was es wirklich im Leben geht ?

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Leider zwingen uns die alten Systeme und Regeln noch, nach einer sicheren Geldverdienstquelle zu streben, anstatt nach herzerfüllenden Aufgaben, bei denen in den ersten Jahren der Aufbauarbeit wenig bis gar nichts verdient wird. Hier würde ein geringes Grundeinkommen Abhilfe schaffen, daß die Mit-Unternehmer in dieser schweren Anfangszeit über Wasser hält.

… und: Wie wäre es wenn wir in Zukunft auf geistiges Wachstum setzen würden ? Wie wäre es wenn wir größtmögliches Wachstum in Bezug auf Sinn und Freude anstreben würden ? Auf diesem Wege könnten wir nahezu unendlich wachsen und würden dabei noch die natürlichen und menschlichen Ressourcen (Begabungen, Charakterstärken, Leidenschaften, Werte, …) bestmöglich nutzen.

 

Wie das konkret in der Praxis funktionieren kann, möchte ich nun anhand einiger kreative Bauwerke aufzeigen.

Treppe bauen, als Slideshow anzeigen: starten 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11


Fliesen-Raute verlegen, als Slideshow anzeigen: starten 2 3 4


den Kachelofen bauen, als Slideshow anzeigen: starten 2 3 4 5


das Steintor bauen, als Slideshow anzeigen: starten 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11


den Brunnen bauen, als Slideshow anzeigen: starten 2 3 4 5 6


die Balustrade bauen, als Slideshow anzeigen: starten 2 3 4 5 6 7


den Gartenzaun bauen, als Slideshow anzeigen: starten 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13


die Fliesen in der Küche verlegen, als Slideshow anzeigen: starten 2 3


die Fliesen im Bad verlegen, als Slideshow anzeigen: starten 2 3 4 5


Was will ich Ihnen mit diesen Bildern meiner kleinen Bauwerke zeigen ?

All diese Bauwerke hätten den leidenschaftlichen Handwerkern, die sie hätten bauen dürfen, sehr viel Sinn und Freude geschenkt. Mit diesem Kunsthandwerkerportalexterner Link  können diese Menschen bzw. ihre Dienste gezielt gefunden werden.

Leider ist individuelles Bauen bei uns wegen der hohen Arbeitskosten kaum bezahlbar. Aber nicht nur das, viele Handwerker sagen sogar ab, wenn man solche Sonderwünsche hat, da sie möglichen Ärger mit dem Kunden befürchten oder schlicht Standard-Aufträge wegen leichteren Kalkulation bevorzugen.  

Feststeht, daß diese Bauwerke sicher ein kleines Vermögen gekostet hätten, deshalb habe ich sie einfach selber entworfen und auch gebaut und dabei viel Geld gespart und natürlich mein Selbstwertgefühl auf ein hohes Niveau gehoben und zwar dauerhaft.

Jetzt stelle man sich vor wir hätten das Grundeinkommen und wir könnten mit dem betreffenden Handwerker einen akzeptablen Preis aushandeln. 

Eine weitere Möglichkeit wäre es nur die Baumaterialen zu bezahlen, den Handwerksdienst aber mit Hilfe des überregional nutzbaren Minuto zu begleichen. Diesen Zeitgutschein kann der Handwerker dann wieder für einen anderen Dienst einlösen, beispielsweise um seinen Computer reparieren zu lassen.

Es geht ja jetzt in der neuen Wirtschaft nicht mehr ausschließlich um Umsätze, die gemacht werden müssen, weil unser Staat die Leistungsgeber so hoch besteuert, sondern vor allem um Sinn, Freude und die Herausforderung bei der Arbeit. 
Der Handwerker bewertet also die Arbeit danach, wie viel Sinn und Freude sie ihm bereiten werden und sehr geringfügig danach, wie viel Geld er damit verdienen kann.

Was könnte hier alleine in Deutschland an Aufgaben entstehen, die vielen Menschen Sinn und Freude in ihr Leben bringen könnten – Menschen die in unserem aktuellen System von staatlichen Almosen leben müssen und zum Nichtstun oder zu miesen, häufig sogar mit Steuern und Schulden finanzierten Industriearbeiten verdonnert werden.

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Was ist der Unterschied zwischen einer erfüllenden Aufgabe und einer sicheren Geldverdienstquelle ?

Der Unterschied zwischen einem Job, der als sichere Geldverdienstquelle dient, und einer erfüllenden Aufgabe ist – übertragen auf eine Reise – in etwa so wie der Unterschied zwischen einem Urlaubsvideo und einer Individualreise vor Ort; während man mit dem Video passiv berieselt wird, nimmt man die Individualreise mit allen 5 Sinnen wahr – man erlebt sie.

Es gibt meiner Meinung nach keinen besseren Weg, um die eigene Persönlichkeit weiterzuentwickeln, als sich auf den Weg zu machen, um die eigene Lebensaufgabe zu finden.

Natürlich verlässt man dann die Komfortzone, die heute viele Beamte und Angestellte mit ihrem Arbeitsplatz verbinden. Alles ist dort klar vorgegeben und häufig kann man sogar die Verantwortung auf Vorgesetzte abwälzen. Wenn man die Ziele anderer verfolgt, bekommt man sofort Geld dafür und kann seine Rechnungen bezahlen, während derjenige der seinen Traum lebt, zwar maximale Freiheit hat, aber nicht selten erst einmal finanzielle Durststrecken überwinden muß, entsprechende Verantwortung zu tragen hat und sich vor allem um sehr viele Dinge selbst kümmern muss.

So ist es also gar nicht so verwunderlich, daß viele Menschen eben nicht ihr eigenes Leben leben, sondern willig die Ziele ihrer Mitmenschen verfolgen. Es ist so herrlich bequem unmündig zu sein und mit einer entsprechenden Portion Selbstlügen und Illusionen wird fast jeder Job zum Traumjob.

Die sichere Geldverdienstquelle

Das Hauptziel für die Menschen in der Industriegesellschaft war eine sichere und üppig sprudelnde Geldverdienstquelle und der damit verbundene materielle Wohlstand.

Der Weg, der zu diesem Ziel führte war es fleißig (ohne den Sinn zu hinterfragen) und gehorsam (pflichtbewußt) zu sein. Da viele der anfallenden Arbeiten immer in gleicher bzw. sehr ähnlicher Weise abliefen – also relativ genau vorhersehbar waren – konnten sie auch programmiert und so von den modernen, computergesteuerten Maschinen ausgeführt werden. 

Die Belohnung bzw. der eigene Wert wurde vor allem in Geld gemessen und daran wie viele Menschen jemand unter sich hatte, beispielsweise im Rahmen von sehr verantwortungsvollen Posten wie Manager, Vorstände, Minister, höhere Beamte, Generäle und Bischöfe. Die Belohnung, die der Mensch erhielt, war also direkt daran gekoppelt, wie systemkonform er war. Je gehorsamer und pflichtbewußter ein Mensch im Sinne der Systemhüter war, desto mehr wurde er von sich selbst belohnt, mit dem beruhigenden Gefühl, seine Pflicht getan zu haben, von den Systemhütern (Manager, Vorstände, Minister, höhere Beamte, Generäle, Bischöfe, …) wurde er mit organisierter Anerkennung (Orden, Lobreden, Ehrungen, Preisverleihung, …), Geld und Macht belohnt, und von seinen Mitmenschen, die ebenfalls ihre Pflicht erfüllen, dadurch, daß sie ihm das Gefühl geben, daß er dazugehört.

Besonders wertvoll sind die Menschen, die ihre Pflicht erfüllt haben, ohne den Sinn ihrer Arbeit für ihr Wohl und das Allgemeinwohl zu hinterfragen.


Die Lebensaufgabe

Das Hauptziel in einer Informationsgesellschaft ist es seine Lebensaufgabe zu finden und auszuführen und in seinem Bereich das Bestmögliche zu leisten. In einer entsprechenden Umgebung, in der (sehr unterschiedliche) Menschen sich wirklich wohlfühlen, führt dies dann auch sehr sicher zu einem entsprechenden materiellen und vor allem inneren Wohlstand (innerer Frieden und Zufriedenheit).

Es geht darum, daß wir in Zukunft unser Wesen erkennen und entfalten und dann eine Aufgabe auswählen die bestmöglich zu unserem Wesen passt, anstatt wie bisher unser Wesen an die Anforderungen der sicheren Geldverdienstquelle anzupassen.

Workshop - das eigene Wesen ergründen

 

Der Weg, der zu diesem Ziel führt besteht darin, das eigene Wesen durch kritische und vorurteilsfreie Fragen zu ergründen, also seine Begabungen, Leidenschaften, Werte und seinen Charakter zu erforschen und im Rahmen seiner Lebensaufgabe zu entfalten. Da diese Menschen im Rahmen ihrer einzigartigen Aufgabe, ständig mit völlig unvorhersehbaren Situationen konfrontiert werden, auf die sie sich immer wieder von neuem einstellen müssen und die sie nur meistern können, wenn sie ihr Bestes (Ihre Kreativität, Ihre besonderen Fähigkeiten, Ihr Fach- und Erfahrungswissen, …) geben, können sie auch nicht programmiert und so von den modernen, computergesteuerten Maschinen ersetzt werden

Die Belohnung bzw. der eigene Wert wird vor allem am Sinn gemessen, den der Mensch seinem Leben durch seine Aufgabe geben kann. Die Belohnung, die der Mensch erhält, wird also direkt an den Sinn gekoppelt, den er seinem Leben, mit seiner Aufgabe gibt. Je sinnvoller ein Mensch sein Leben bzw. die damit verbundene Aufgabe empfindet, desto mehr wird er von sich selbst belohnt, mit innerem Frieden und Zufriedenheit und von seinen Mitmenschen, die ebenfalls ihre Lebensaufgabe ausführen, durch eine aufrichtige und ernstgemeinte Anerkennung

Besonders wertvoll sind die Menschen, die ihre Lebensaufgabe erfüllen und so den Sinn ihrer Arbeit für ihr Wohl und das Allgemeinwohl sicherstellen.

der Vergleich zwischen ähnlichem um die Unterschiede/Gemeinsamkeiten zu verdeutlichen

 

Die Natur kann uns dabei als leuchtendes Vorbild für ein konstruktives zwischenmenschliches Zusammenleben dienen: Die Natur hat in einem über Millionen Jahre andauernden Prozeß Mechanismen für ein optimales Funktionieren des natürlichen Kreislaufs geschaffen. Die Tier- und Pflanzenwelt bildet dabei ein komplexes Netzwerk, in dem alle konstruktiv zusammenarbeiten. Jede Art (auch wenn sie sich nur sehr geringfügig von einer anderen unterscheidet) ist von höchster Bedeutung, weil die eine Art das Überleben einer oder vieler anderen Arten sichert.

 

Die Artenvielfalt in der Tier- und Pflanzenwelt können wir auch auf die Menschenwelt übertragen. Wir sehen uns zwar äußerlich alle sehr ähnlich, aber jeder Mensch hat ein anderes Wesen wie der jeweils andere. Jeder hat eine einzigartige Kombination aus Begabungen, Leidenschaften, Werten, Charakterstärken- und schwächen, seiner Grundgesundheit und seiner ganz eigenen Erfahrungswelt.

Ähnlich wie in der Tier- und Pflanzenwelt wird es in unserer neuen Welt sein, wenn eine gewisse kritische Masse an Menschen ihre Lebensaufgabe ausführt. Während heute noch riesige Geldsummen für das Überleben grosser Unternehmen verschwendet werden, um auf künstlichem Wege die alten Industriearbeitsplätze am Leben zu erhalten, werden in der  gerade entstehenden Informationsgesellschaft viele kleine und kleinste Unternehmen, mit ihren sehr individuellen Produkten und Diensten einer Vielzahl von unterschiedlichen Partnern (Kunden, andere Unternehmen, …) das Überleben sichern.

 

In der neuen Welt erfüllen also nicht einige wenige (grosse Anbieter) die Bedürfnisse und Wünsche von vielen, sondern viele kleine und kleinste Unternehmen efüllen die Bedürfnisse und Wünsche von vielen. Einzigartige Produkte/-dienste von und für Menschen, die ihre Begabungen, Leidenschaften und Werte entfalten anstatt Massenprodukte/-dienste von und für Massenmenschen

Viele dieser Produkte/Dienste werden nicht materieller, sondern geistiger Natur sein. Wie ich bereits an anderer Stelle schrieb: Ich denke, vor allem auf unserer geistigen Ebene können wir noch sehr viel Neuland betreten. Im übertragenen Sinne stehen wir hier wohl vor einem Meer an Möglichkeiten, aus dem wir erst einen kleinen See geschöpft haben.