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Wie kann ich es schaffen, daß ich die Aussagen der anderen nicht zu persönlich nehme?

 

Wenn dir jemand etwas sagt, was du als Beleidigung auffasst, dann ist es erst einmal dein Problem.

Du fühlst dich beleidigt. Du fühlst dich getroffen, weil jemand einen Farbklecks auf dein Selbstbild spritzt.

Deine Lebenserfahrungen und wie konstruktiv du diese zu wertvollen Lebenserkenntnissen verarbeitet hast und dein Bild über dich selbst, bestimmen letztendlich, was dich beleidigt und was nicht.

Der andere spricht mit seinen Erfahrungen und Erkenntnissen, er verhält sich seinem Charakter gemäß und das tut er nicht nur dir gegenüber.

Wer keine entsprechenden Ängste und sich selbst begrenzende Glaubenssätze in sich verankert hat, nimmt die Aussagen des anderen nur zur Kenntnis.

Wer aber von entsprechenden Ängsten und Glaubenssätzen begrenzt wird, der wird sich mehr oder weniger stark beleidigt und angegriffen fühlen.

Deshalb bestimmst du ganz alleine, wie du auf die Aussagen des anderen reagierst.

Du bestimmst ob du die Aussagen des anderen als Beleidigung auffasst und ihn abwertest oder ob du mit ihm zusammen eine konstruktive Kritik erarbeitest, die dich im Leben weiterbringt!

Wer also versucht, den anderen als LehrerIn zu sehen, der ihn jetzt mehr oder weniger unbewusst auf etwas aufmerksam macht und der es schafft, daß er sich weiterentwickeln kann, beispielsweise indem er Ängste und Glaubenssätze erkennt, die ihn begrenzen, der hat doch schon eine Menge geschafft.

Wir sind doch alle mal LehrerIn und mal SchülerIn!

Natürlich ist diese Sichtweise erst einmal ungewohnt und deshalb schwer zu verstehen und ich schaffe es auch nicht immer, bestimmte Dinge nicht persönlich zu nehmen, aber zumindest schaffe ich es immer öfter – das zeigt mir dass ich auf dem richtigen Weg bin 🙂

 

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Was ist der Unterschied zwischen Wissen und Verstehen ?

Wie oft hört man den Satz: Wissen tu ich es ja, aber ich kann es einfach nicht umsetzen. Warum ist das so?

Um vom bloßen wissen, zum verstehen zu gelangen, brauchen wir praktische Erfahrungen und den aufrichtigen Willen, aus diesen Erfahrungen durch Nachdenken, konstruktive Erkenntnisse zu gewinnen. 

Der freie Denker, lässt alle sich stellenden Fragen zu und sucht nach Antworten, die er dann mit seinen vielfältigen Erfahrungen in Zusammenhang bringt. Auf diesem Wege dringt er oft zum Kern vor und macht sich so sein Wissen verständlich. 

Der mit den herrschenden Erziehungsmethoden, konditionierte Mensch, dagegen schmettert zahlreiche Fragen ab, probiert vieles erst gar nicht aus und kann so auch nicht die vielen wertvollen Erfahrungen sammeln. Erfahrungen, die jeder Mensch, der sich im Rahmen seiner ganz eigenen Lebens- und Lernaufgaben weiterentwickeln kann, auf ganz natürlich Weise sammelt. 

Leider werden noch viele Menschen bei uns in der Gesellschaft an ihrer weiteren Entwicklung gehindert.

Viele Menschen, können aus folgenden Gründen (noch) nicht ihren ganz eigenen Weg gehen:

  • die vielen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze die künstlich mit Steuern und Krediten finanziert werden und die sie so sehr beschäftigen, daß für sie selbst wenig Zeit bleibt
  • die herrschenden Erziehungsmethoden, die die Menschen am freien Denken hindern
  • die vielen unsinnigen und vor allem unnötigen Konkurrenzkämpfe, denen viele Menschen tagtäglich in den vielen Millionen künstlich geschaffenen Arbeitsplätzen ausgesetzt sind
  • unsere überbürokratisierte und damit komplizierte Lebensumgebung mit allerlei unnötigen Pflichten
  • die vielfältigen Ablenkungen durch zahlreiche Unterhaltungsangebote (Reality-Shows, Doku-Soaps, Spielfilme, Kinofilme, Computerspiele, …)

Das sind wesentliche Gründe warum sich viele in unserer Gesellschaft noch nicht optimal weiterentwickeln können und so bei vielen Dingen an der Oberfläche bleiben, anstatt zum Kern vorzudringen, um so aus ihrem Wissen, tiefes Verstehen zu machen.

Der Vergleich mit einem Skifahrer verdeutlicht das. Der mutige Skifahrer, kann viel mehr unterschiedliche Erfahrungen sammeln, darüber konstruktiv nachdenken und seine Fähigkeiten auf diesem Wege immer weiter ausbauen, während der weniger mutige Skifahrer, viele Erfahrungen erst gar nicht machen kann z. B. Tiefschneefahren, Skirennen oder Kunstsprünge. In dem er Dinge tun kann, zu denen der andere nicht den Mut hat, sammelt er Erfahrungen und Erkenntnisse, die der andere, wegen seiner Grenzen, die er sich selbst setzt, nicht machen kann. Jetzt kann man gut verstehen, warum es Welten sind, die zwischen einem sehr guten und einem gutem Skifahrer liegen. 

Dieses Skifahrerbeispiel zeigt auch sehr schön, daß es ohne entsprechende Erfahrungen nicht gelingen kann, auf den Gipfel des Berges zu steigen und so den Überblick zu bekommen. Ohne die entsprechenden Erfahrungen, ist es nicht möglich, vollständig zu verstehen und das Verstandene deshalb auch zu tun bzw. tagtäglich zu leben. Beim Skifahrer wird das noch viel deutlicher, man sieht sofort den Unterschied, weil der sehr gute Skifahrer auch im Tiefschnee und im unwegsamen Gelände sehr sicher fährt, während der gute Skifahrer hier enorme Schwierigkeiten haben wird und man das am vorsichtigen Fahrstil sofort erkennen wird. 

Der Mut ist die Ursache dafür, daß wir vielfältige Erfahrungen sammeln können. Die Tatkraft und die Ausdauer ermöglichen es uns schließlich, die Erfahrungen konstruktiv zu verarbeiten und so zum Kern vorzudringen, also unser Wissen zu verstehen. 

Wollen wir also eine Welt, in der jeder sein Bestes geben kann, weil er seinen ganz eigenen Weg geht, so müssen wir den Menschen eine Umgebung schaffen, die ihnen Mut macht und ihre Tatkraft fördert.

Jetzt fehlt nur noch der Glaube an die eigenen Fähigkeiten und der Glaube daran, daß wir so eine artgerechte Umgebung für Menschen gemeinsam aufbauen können 🙂

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Was besitzt die größte Macht über uns ?

Viele werden wohl Situationen kennen, in denen sie etwas gesagt haben, das sie eigentlich nicht sagen wollen oder etwas getan haben, was sie eigentlich nicht tun wollten. Man sagt dann der Betreffende war außer sich oder auch "er hat seine Beherrschung verloren". Wo aber war der Mensch zu diesem Zeitpunkt bzw. wer hat ihn zu diesem Zeitpunkt beherrscht ? Anscheinend ist da etwas in uns, das uns zumindest für eine mehr oder weniger kurze Zeit fremdbestimmt bzw. die Selbstbestimmung nimmt.

In diesem Artikel möchte ich nun anhand eines konkreten Beispiels beschreiben wie schmerzliche Erfahrungen mit denen wir uns nicht konstruktiv auseinandersetzen Ängste und Zweifel hinterlassen können, die uns wirksam daran hindern, wichtige und für unser Leben gute Wege einzuschlagen. Diese Ängste und Zweifel haben die größtmögliche Macht und Kontrolle über unser Leben ohne das es uns richtig bewusst ist. 

die schmerzliche Erfahrung und wie sie gespeichert wird …

weiterlesen …

Den vollständigen Artikel gibt es als eBook. 

Leseprobe
(PDF) 

Was besitzt die grösste Macht über uns ?

Wie schmerzliche Erfahrungen mit denen wir uns nicht konstruktiv auseinandersetzen Ängste und Zweifel  hinterlassen können, die uns wirksam daran hindern, wichtige  und für unser Leben gute Wege einzuschlagen.

Veröffentlicht am 14.11.2014

28 Seiten

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Widerrufsbelehrung

 

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Warum sollten wir aufhören uns Menschen auf eine intelligente Maschine zu reduzieren ?

Lassen wir doch den langfristig gesehen, sinnlosen Kampf, den Menschen ihren Eigensinn auszutreiben. Anstatt unsere Kräfte in diesem Kampf sinnlos zu vergeuden, sollten wir uns lieber fragen, was im Sinne der Natur ist, denn alle Kräfte, die wir gegen die Natur richten, richten wir letztendlich gegen uns selbst, da wir Teil der Natur sind. Die Lehrkräfte, die sich in diesem Kampf besonders engagieren, müssen häufig mit 50 schon in Frühpension gehen. Nicht zuletzt ist der Lehrberuf, der mit der höchsten Frühpensionärsquote.

Sehen wir uns doch endlich als das, was wir wirklich sind, nämlich von der Natur geschaffene Wesen mit dem Ziel, unsere naturgegebene Aufgabe zu finden und zu erfüllen und hören wir endlich damit auf, den Menschen auf eine intelligente Maschine zu reduzieren, die wir mit Hilfe entsprechender Erziehungs- und Ausbildungsmethoden auf die Erfüllung einer von oben herab bestimmten Aufgabe hin programmieren können.

… oder wie es Gotthold Ephraim Lessing (1727 – 1781) in dem Schriftwerk "Die Erziehung des Menschengeschlechts" formuliert:

Erziehung gibt dem Menschen nichts, was er nicht auch aus sich selbst haben könnte: sie gibt ihm das, was er aus sich selber haben könnte, nur geschwinder und leichter.

Lessing meinte damit wohl, daß Eltern und Lehrkräfte den jungen Menschen zwar dabei unterstützen können, seine naturgegebene Aufgabe zu finden, nicht aber daß sie den Menschen so erziehen können, daß er in einem von ihnen (nicht von der Natur) vorgegebenen Bereich Großartiges leisten kann. Besondere Begabungen bzw. Talente können nicht anerzogen werden, sie werden wie die Grundgesundheit und der Grundcharakter bereits in die Gene gelegt – allerdings nicht in fertiger Form, sondern nur in Gestalt entwicklungsfähiger Anlagen.

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Auch die ureigenen Visionen und Lebensträume eines Menschen können nicht von außen (von den Eltern) in einen Menschen hineingelegt werden – viel mehr müssen die Eltern, durch eine entsprechende Erziehung, die Grundlagen dafür schaffen, daß der junge Mensch seine Vision bzw. seinen Lebenstraum später als Erwachsener erfüllen will und kann. Ganz anders verhält es sich mit weiteren Wesensmerkmalen (Leidenschaften, Charakterstärken u. -schwächen, …) eines Menschen, beispielsweise mit den Werten. Diese können sehr wohl durch Erziehung beeinflusst werden.

 

 

Erkenntnis

Der Mensch findet einem natürlichen Mechanismus zufolge den Weg zu sich selbst und damit zu seiner Lebensaufgabe, wenn man ihm den dazu notwendigen Handlungsspielraum läßt und ihm eine individuelle und konstruktive Hilfestellung gibt, wenn er diese benötigt.

Die Lebensaufgabe ist eine geniale Erfindung der Natur, die verhindert, daß ein Mensch in der Flut der Möglichkeiten, die unser modernes Leben bietet, ertrinkt. Wer seine Begabungen, Leidenschaften, Charakterstärken und -schwächen, Werte und seinen natürlichen Gesundheitszustand kennt, für den schränken sich die Möglichkeiten der Aufgaben, die er mit Freude und kompetent ausführen kann, sehr stark ein.

Den notwendigen Handlungsspielraum bekam ich, indem ich meine Arbeitsstelle als Dipl. Ing. kündigte und vom gegängelten Lohnarbeiter zum freien Unternehmer wurde. Die individuelle und konstruktive Hilfestellung bei Bedarf war bei mir der freie Zugang zum Internet.

Grundsätzlich kann man dem Menschen durch eine entsprechende (autoritäre) Erziehung/Ausbildung den Weg zu seiner Lebensaufgabe auch verbauen bzw. den eben genannten natürlichen Mechanismus aushebeln. Im Zusammenhang mit unserem Bildungssystem ist mir jedenfalls klar geworden, daß selbst Menschen, die von der Natur mit einer hohen Intelligenz und einem ausgezeichneten Gedächtnis ausgestattet wurden, ganz einfach durch eine entsprechende Erziehung und Ausbildung in einen bestimmten Rahmen, der durch das jeweilige politische und wirtschaftliche System vorgegeben wird, gepresst werden können. Die ernstgemeinten Anfeindungen der anderen gegenüber dem, der versucht, aus dem von einer Minderheit vorgegebenen Rahmen auszubrechen, tun dann ihr übriges.

Wie sollen Menschen, die nur über sehr kleine Erfahrungswelten verfügen und deshalb voller Ängste und Zweifel sind und nicht an sich und ihre Fähigkeiten glauben, sich auch ernsthaft gegen diese Anfeindungen zur Wehr setzen ? Wie sollen Menschen mit sehr kleinen Erfahrungswelten die wahre Bedeutung dieser Anfeindungen beurteilen können ?

Hinweis
Die Erfahrungswelt ist die Summe aller Erfahrungen eines Menschen. Diese Welt ist bei jenen Menschen besonders arm und lebensfremd, die in ihrem Leben immer das gleiche tun, beispielsweise ein Leben lang als Beamter oder Angestellter stur nach den Vorgaben von oben beim Staat arbeiten, und bei den Menschen besonders vielfältig und damit wertvoll, die immer wieder neue Dinge ausprobieren. 
Besonders wertvoll wird eine umfassende und vielfältige Erfahrungswelt, wenn es darum geht, selbständig schwierige Lebenssituationen zu meistern. Wer hier auf eine Schatztruhe zurückgreifen kann, die gefüllt ist mit den unterschiedlichsten Erfahrungen, hat sich die optimale Grundlage geschaffen, um sich immer wieder von neuem flexibel auf die entsprechenden Anforderungen der jeweiligen Situation einstellen zu können.

Wie sollen Menschen, denen von Kindesbeinen an, von den Eltern und ihrem näheren Umfeld (Verwandte, Freunde, gute Bekannte, Lehrer, Arbeitskollegen,…) in vielfältigster Weise vorgegeben wurde, was sie tun dürfen und was sie lassen müssen, wissen, was wahre Freiheit ist und wie sollen Menschen mit so wenig Handlungsspielraum vielfältige Erfahrungen sammeln können ?

Wie sollen Menschen, denen das kritische Fragen von den Eltern und ihrem näheren Umfeld abgewöhnt wurde, aus eigenem Antrieb heraus ihre wesentlichen Probleme erkennen (wollen) ?

 

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Morgens aufstehen, frühstücken, dann 8 bis 10 Stunden arbeiten, … – kann das der Sinn des Lebens sein?

 

Morgens aufstehen, frühstücken, Zähne putzen, anziehen und dann zur Arbeit fahren. Je nachdem 8 bis 10 Stunden arbeiten, sich dabei über die unsinnigen Vorgaben der Vorgesetzten aufregen, die heute allgegenwärtige Angst, seinen Arbeitsplatz zu verlieren, mit sich herumtragen und mit den Kollegen die herrschenden Zustände in der Arbeit bejammern und dann wieder heimfahren. Auf dem Heimweg noch ein Bier in der Stammkneipe trinken um den tagtäglichen Wahnsinn zu verdauen. Zuhause dann zu Abend essen, weitere Bierchen vor dem Fernseher trinken und dann ins Bett gehen. Vielleicht noch etwas Liebe machen und dann schlafen. Am nächsten Tag die gleiche Geschichte wieder. 

Ok, dieses Angestellten-Dasein hat auch Vorteile, wie etwa, daß man sich nicht selbst um die Aufträge kümmern muss und jeden Monat einen ganz bestimmtes Gehalt auf sein Konto überwiesen bekommt – aber lohnt es sich dafür auf das mit unserem ganz eigenen Sinn erfülltem Leben zu verzichten ? Oder anders gefragt, ist dieses fremdbestimmte Leben wirklich sinnvoll und erfüllend ?

Ich stand auch einmal vor dieser Frage bzw. der Entscheidung, soll ich meine Arbeitsstelle als Dipl. Ingenieur kündigen oder freier Unternehmer werden. Ich entschied mich für letzteres und bereue diese Entscheidung nicht.

Ich richtete auf einmal einen Großteil meiner Energie auf ein von mir sehr sinnvoll empfundenes Ziel, nämlich eine Aufgabe zu finden, die ich wirklich mit Freude und kompetent erfüllen und mit der ich auch meinen Lebensunterhalt verdienen kann. Dadurch änderte sich auch meine Wahrnehmung. Alles, was mit diesem Ziel in Zusammenhang stand, interessierte mich von nun an brennend, es fiel mir leicht, die relevanten Informationen in mich aufzunehmen – wesentlich anstrengender war es, die jeweiligen Informationen immer sofort klar und verständlich zu dokumentieren. Immer wenn mir Ideen kamen, die mich meinem Ziel näher bringen könnten, schrieb ich sie auf – egal, ob das nun direkt vor meinem Rechner oder in Venedig auf dem Markusplatz, mit einem Stift und einem Notizzettel, war. Nicht selten stand ich sogar morgens in aller Früh auf, um meine Ideen, die mir nachts gekommen waren, noch halb im Schlaf zu Papier zu bringen. Mein anfänglich grobes Wissen wurde immer detaillierter oder, wie Teilhard de Chardin es formulierte: 

"mit immer perfekteren Augen eine Welt erkunden, in der es immer mehr zu sehen gibt"

Irgendwann war ich dann an einem Punkt angelangt, wo ich meinen ganz individuellen (einzigartigen) Weg fand, den ich natürlich mit höchstem Genuß weitergehe. 

Trotz der Tatsache, daß ich viele Jahre mit meinen Produkten und Diensten kein Geld verdient habe, wurde ich bereits damals reichlich belohnt. Meine Belohnung, die ich erhielt, war direkt an den Sinn gekoppelt, den ich meinem Leben, mit meiner Aufgabe gab. Je sinnvoller ich mein Leben bzw. die damit verbundene Aufgabe empfand, desto mehr wurde ich belohnt mit innerem Frieden und Zufriedenheit.

Es ist ein völlig anderes Lebensgefühl. Seit ich meine Lebensaufgabe ausführe, muß ich mich nicht mehr anstrengen, um mein naturgegebenes Wesen an die Erwartungen meiner Mitmenschen anzupassen, leiste meinen bestmöglichen Beitrag zu meinem eigenen und damit auch zum Allgemeinwohl und fühle mich weitestgehend wohl dabei.

Der Unterschied zwischen einem 0815-Job, den man macht damit man seine Rechnungen bezahlen kann und einer erfüllenden Aufgabe ist – übertragen auf eine Reise – in etwa so wie der Unterschied zwischen einer Pauschalreise und einer Individualreise vor Ort; während bei der Pauschalreise alles vorgegeben ist, sogar die Besuchsdauer, kann man bei der Individualreise alles genau an die eigenen Wünsche anpassen, also genau die Sehenswürdigkeiten auswählen, die man besonders schön findet – nicht nur das man ist dann, wenn man vor Ort ist nicht an feste Zeiten gebunden, sondern kann sich dort solange aufhalten, wie es einem gefällt. Es ist klar, daß eine Individualreise, den eigenen Vorstellungen viel besser entspricht, als eine auf die große Masse abgestimmte Pauschalreise. 

Der Unterschied zwischen einem Job, der als Geldverdienstquelle dient, und einer erfüllenden Aufgabe ist – übertragen auf eine Reise – in etwa so wie der Unterschied zwischen einem Urlaubsvideo und einer Individualreise vor Ort; während man mit dem Video passiv berieselt wird, nimmt man die Individualreise mit allen 5 Sinnen wahr – man erlebt sie und kann sie vor allem weitestgehend selbst bestimmen, während das Video alles fest vorgibt.

Es wäre schön wenn jeder der das möchte, die Möglichkeit hat diese Individualreise für sein Leben zu verwirklichen. Davon sind wir aber im Rahmen unserer aktuellen Systeme und Regeln noch weit entfernt. 

Wie kommen wir aber dorthin ?

Ich glaube der Mensch findet einem natürlichen Mechanismus zufolge den Weg zu sich selbst und damit zu seiner Lebensaufgabe, wenn man ihm den dazu notwendigen Handlungsspielraum lässt und ihm eine individuelle und konstruktive Hilfestellung gibt, wenn er diese benötigt.

Den notwendigen Handlungsspielraum bekam ich übrigens, indem ich meine Arbeitsstelle als Dipl. Ing. kündigte und vom gegängelten Lohnarbeiter zum freien Unternehmer wurde. Die individuelle und konstruktive Hilfestellung bei Bedarf war bei mir der freie Zugang zum Internet.

…mit meiner Lösung …

Mein Lehrgang richtet sich auch an jene Menschen, die keine Aufgabe (mehr) haben und durch das Lesen meines Buches möglicherweise dazu motiviert werden können, ihre Lebensaufgabe zu finden und mit Hilfe des Lehrgangs sich wichtige Kompetenzen aneignen können, die sie auf dem Weg zu ihrer Lebensaufgabe entscheidend voranbringen.

Viele Menschen tun sich offensichtlich unheimlich schwer, ihr gewohntes Denken und Handeln zu ändern. Da wir in einer Zeit des Wandels (von einer Industrie- in eine Informationsgesellschaft) leben, führt dieses Verhalten bei vielen Menschen dazu, das sie arbeitslos (aufgabenlos) werden. Die Grundlage dafür, das Menschen dennoch die enorme Kraft für diese Änderung aufbringen ist ganz allgemein die tiefe Einsicht, das diese Änderung notwendig ist, weil es so einfach nicht mehr weitergehen kann.
Diese Einsicht muß einhergehen, mit dem ernsthaften Hinterfragen der bisher als wichtig geltenden Werte – also was ist für mich und mein Leben wirklich wichtig. Einer geeignete Änderung seiner Werte stellt den Menschen optimal auf seine Zukunft ein und gibt ihm so die nötige Kraft (Motivation) sich die notwendigen Kompetenzen anzueignen.

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Warum ist es ein glasklarer Irrweg den Beruf vorwiegend nach Geld und schnellem Erfolg auszurichten ?

 

In diesem Artikel möchte ich aufzeigen, warum es langfristig gesehen der falsche Weg ist nur nach Geld und schnellem Erfolg zu streben und wie wir wirklich Freude und Erfüllung in der Aufgabe finden können, die zu unserem Wesen bestmöglich passt.

Beruf-nach-Geldverdienen-auswählen

 

Problem

Viele wählen heute aufgrund ihrer Erziehung, ihren Beruf danach aus, wie viel Geld sie verdienen, ob die Geldverdienstquelle einigermaßen zukunftssicher ist und ob sie relativ schnell erfolgreich sein können. Da viele junge Menschen also nach Geld, Sicherheit und schnellem Erfolg streben, sind die wenigen Berufe, die diese Kriterien erfüllen, heiß begehrt. Das führt dazu, daß in einen harten Konkurrenzkampf mit vielen ihrer Zeitgenossen geraten.

Da aber nicht jeder gleichermaßen für jede Aufgabe geeignet ist, sondern nur diejenigen, die die jeweils erforderlichen Neigungen und Fähigkeiten haben, stehen die Sieger dieses Wettbewerbs schon vorher fest. Es sind jene, die von ihrem Wesen (Begabungen, Leidenschaften, Charakterstärken, …) bestmöglich ausgestattet sind und die wie der Name "Beruf" schon sagt für die betreffende Aufgabe berufen sind. 

Es gibt aber noch eine andere Sorte von Gewinnern. Es sind diejenigen, die sich knallhart behaupten und teilweise mit sehr fiesen Konkurrenzkampf-Methoden ihre fähigen Konkurrenten einfach ausschalten (Stichwort: Mobbing) oder diejenigen, die durch entsprechende Machtbeziehungen (Elternhaus, wer kennt wen, …) an den begehrten Posten gelangt sind.

Die beiden zuletzt genannten, eigentlich nicht für die jeweilige Aufgabe geeigneten Menschen, müssen sich dann ihre Erfolge herbeilügen, denn sie spüren in ihrem tiefsten Inneren, das etwas nicht stimmt. Es ist ihr Selbstwertgefühl, dem sie auf dem genannten Wege, ohne dass sie es aber bewußt wahrnehmen, fortlaufend schaden. Die Mitmenschen merken es daran, daß diese Menschen dann viele seltsame Dinge tun müssen, um ihr angeschlagenes Selbstwertgefühl wieder ins Reine zu bringen.

Diese Dinge finden vor allem ihre gesunden Mitmenschen höchst sonderbar. Ein praktisches Beispiel ist, daß sie teure Autos fahren und edle Kleider tragen müssen um ihren Erfolg vorzutäuschen. Häufig kaufen sie sich das Ganze auf Kredit und landen so automatisch im Hamsterrad – sie strafen sich selbst ohne es zu bemerken.

Es ist also so, daß letztere sich langfristig schaden und es sehr lange oder sogar nie wahrnehmen, während ihre berufenen Mitmenschen, wirklich Freude und Erfüllung in ihrem Beruf bzw. in ihrer Aufgabe finden.

Lösung

Werde einzigartig, erkenne deine Begabungen, Charakterstärken, Leidenschaften, Werte und baue sie aus – entfalte sie. Wer einzigartig ist muss sich nicht in dem harten Konkurrenzkampf aufreiben, wie die anderen, die nur nach Geld und schnellem Erfolg streben. 

Allerdings erfordert diese Lösung das wir erst einmal viel Zeit und Energie in uns selbst investieren, bevor dann (möglicherweise viele, viele Jahre später) andere in uns bzw. unsere Früchte investieren.

Der Lohn für diese Mühe ist, wir:

  • dürfen aus einer unsichtbaren, inneren Kraftquelle schöpfen

  • dürfen immer tiefer in das Abenteuer "Leben" einsteigen und immer mehr erkennen

  • sind wirklich sehr gut in dem, was wir tun

  • sind auf dem Weg zu unserer Lebensaufgabe zu einem mündigen Menschen herangereift und haben das wirklich Wichtige im Leben erkannt (alle und damit auch wir selbst sollen sich weitestgehend wohlfühlen)

  • nehmen aktiv am Leben teil und haben deshalb zahlreiche Bedürfnisse, die andere im Rahmen ihrer Lebensaufgabe befriedigen können 

  • sind zufrieden und möchten deshalb auch, daß unsere Mitmenschen sich wohlfühlen


Fazit:

Jetzt frägt man sich, ja warum machen so viele Menschen dann nicht das, was sie offensichtlich so zufrieden machen würde.

Der Grund dafür, daß viele Menschen das fremdbestimmte Leben bevorzugen, ist der, daß es scheinbar leichter ist, denn man bekommt alles klar vorgegeben und häufig kann man sogar die Verantwortung auf Vorgesetzte abwälzen.

Wenn man die Ziele anderer verfolgt, bekommt man sofort Geld dafür und kann seine Rechnungen bezahlen, während derjenige der seinen Traum lebt, zwar maximale Freiheit hat, aber nicht selten erst einmal finanzielle Durststrecken überwinden muß, entsprechende Verantwortung zu tragen hat und sich vor allem um sehr viele Dinge selbst kümmern muss.

So ist es also gar nicht so verwunderlich, daß viele Menschen eben nicht ihr eigenes Leben leben, sondern willig die Ziele ihrer Mitmenschen verfolgen. Es ist so herrlich bequem unmündig zu sein und mit einer entsprechenden Portion Selbstlügen und Illusionen wird fast jeder Job zum Traumjob.

Ich kann nur empfehlen:

Versuche das zu bekommen was du liebst, sonst bist du gezwungen das zu lieben was du hast und wer gezwungen ist, daß zu lieben was er hat, der muss sich sein unerfülltes Leben durch entsprechende Selbstlügen und Illusionen schönreden.

 

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Buchrezension: „Die Prophezeiungen von Celestine“ von James Redfield

 

In diesem Blog möchte ich eine kurze Rezension zu dem genannten Buch schreiben und so kurz zusammenfassen, was ich dabei gelernt habe und welche Aussagen des Autors mich besonders beschäftigt haben.

 

Grundsätzlich handelt es sich dabei um ein sehr spirituelles Buch, so daß die nüchternen, auf Zahlen und Fakten versessenen Verstandesdenker, wohl keine Freude am Lesen haben würden 🙂

Es wird als Abenteuer-Roman bezeichnet, aber ich hatte beim Lesen das Gefühl, daß es vor allem um die Erkenntnisse geht, die der Autor seinen Lesern näher bringen möchte, eingebaut in eine na ja, eher einfache Geschichte, die wohl dazu diente, daß es von mehr Menschen gelesen wird. Wie auch immer, das Buch haben viele Menschen gelesen und auch ich fand es sehr lesenswert.

Das Buch beschreibt Kapitel für Kapitel, aufeinander aufbauende Erkenntnisse, die ich nun kurz beschreibe, so wie ich sie verstanden habe.

1. Erkenntnis

erkennen, daß leben mehr bedeutet als essen, trinken usw., daß es etwas gibt, was allem Streben zugrunde liegt …

2. Erkenntnis

erkennen, daß wir Menschen tragfähige Antworten auf zwei zentrale Fragen brauchen: "1. Welche Kraft steckt hinter dem Leben auf diesem Planeten?" und "2. Weshalb sind wir wirklich hier?"

3. Erkenntnis

erkennen, daß es eine (unsichtbare) Energie gibt, die wir für die Realisierung unserer Visionen und Träumen nutzen können (Kraft der Gedanken) und wir diese Energie umso besser wahrnehmen können, je besser wir Schönheit erkennen können

4. Erkenntnis

erkennen, daß wir gemeinsam viel mehr erreichen können, indem wir uns gegenseitig motivieren, als wenn wir uns gegenseitig manipulieren, steuern und kontrollieren und wir viel größeren Einfluß auf uns und andere haben, wenn wir dienen, statt herrschen …
… diese Macht und Kontrollsucht, wird dadurch verursacht, daß viele Menschen einen Mangel an Energie fühlen und deshalb nach Wegen suchen, den zwischenmenschlichen Energiefluß zu ihren Gunsten zu kontrollieren

5. Erkenntnis

erkennen, daß wir die vorhandene natürliche Energie nur nutzen können, wenn wir unsere persönliche Form der Kontrollausübung über andere erkannt und hinter und gelassen haben

6. Erkenntnis

erkennen, daß wir zurück zu den Anfängen des Familienlebens gehen müssen, wo sich unsere Kontroll-Dramen entwickelt haben, um so die Kontroll-Mechanismen zu verstehen und sie zu überwinden

7. Erkenntnis

die Fügungen und Antworten erkennen, die uns im Leben vorwärts bringen, seiner Intuition folgen können … es geht darum, die relevanten Fragen zu erkennen, deren Antworten wir durch die Begegnungen mit anderen Menschen bekommen

8. Erkenntnis

erkennen, daß die Energie zwischen Menschen nur fließen kann, wenn beide frei von Abhängigkeiten und Erwartungen sind, die Beteiligten also lediglich auf die für sie bestimmten Botschaften warten und sie empfangen können

9. Erkenntnis

erkennen, daß wir geboren wurden, um uns weiterzuentwickeln und daß wir später einmal von einer spirituellen Ökonomie leben können, weil wir für die Weitergabe unserer Erfahrungen und Erkenntnisse von den betreffenden Mitmenschen finanziell belohnt werden 

Fazit:

Insgesamt hat dieses Buch bei mir zahlreiche wertvolle Gedanken angeregt. Es gab aber auch eine Aussage, die mich immer wieder beschäftigt hat: "… im Grunde waren die letzten Jahrhunderte nur eine Ersatzbeschäftigung unser eigentliches Ziel ist die Weiterentwicklung …"

Meiner bescheidenen Meinung nach, war das Industriezeitalter auf keinen Fall eine Ersatzbeschäftigung, sondern in dieser Zeit wurden die für unsere weitere Entwicklung so wichtigen computergesteuerten Maschinen geschaffen, die uns von vielen Routine- und Pflichtarbeiten befreien. Erst diese hochentwickelten Maschinen geben uns die Freiheit, daß zu tun, was wir lieben. 

Workshop - das eigene Wesen ergründen

Unsere Vorfahren ohne Maschinen waren nämlich die meiste Zeit ihres Lebens mit harter Arbeit befasst, um überhaupt überleben zu können. Diese Arbeiten erledigen heute grösstenteils unsere Maschinen.

Ausserdem haben unzählige Ingenieure und Techniker den Computer mit Internetzugang geschaffen, der es uns ermöglicht weltweit, relativ zeit u. ortsunabhängig zusammenzuarbeiten, beispielsweise um:

  • innovative Produkte und Dienste realisieren, zu denen ein Einzelner nicht in der Lage wäre

  • ungewöhnlich Ideen gemeinsam mit anderen auszuprobieren und umzusetzen

  • gemeinsam mit anderen etwas bewegen, was dem Einzelnen nicht gelingen kann, beispielsweise sich gegen politische oder wirtschaftliche Entscheidungen stellen, die den Wettbewerb der kleinen mit den großen Unternehmen behindern

  • komplexe Produkte und Dienstleistungen, die vielfältige Problemlösungskompetenzen erfordern, aus einer Hand anbieten

    Wenn viele Einzelne an einem Strang ziehen, können sie in einer echten Wettbewerbswirtschaft (nicht Beziehungswirtschaft) den Großunternehmen Paroli bieten

  • Rationalisierungsmöglichkeiten (bessere Konditionen, günstigere Preise, Mengenrabatt,…) durch einen Großeinkauf  erschließen

Ohne den Computer mit Internetzugang würden sich folgende Probleme stellen, die früher viele interessante Kooperationsmöglichkeiten unmöglich gemacht haben:

  • da eine größere Anzahl von Menschen mit gleichen Zielen meistens mehr oder weniger weit voneinander entfernt wohnen, wissen sie häufig nicht, daß andere Menschen die gleichen Ziele haben wie sie selbst – sie können es nur vermuten

  • wenn eine größere Anzahl von Menschen konstruktiv zusammenarbeiten möchte, um gemeinsame Ziele zu erreichen, dann ist das mit einem entsprechenden Kommunikationsaufwand verbunden, der auf dem traditionellen Postweg und via Telefon nur mit hohem Aufwand und bei entsprechend vielen Kommunikationspartnern gar nicht mehr zu bewältigen wäre

Also diese Zeit, in der die eben genannten Technologien geschaffen wurden, war alles andere als eine sinnlose Ersatzbeschäftigung. Nein die dabei geschaffenen Technologien ermöglichen uns erst, daß zu tun, was wir am liebsten tun, weil sie uns viele überlebensnotwendige Routine- und Pflichtarbeiten abnehmen und uns so Freiheit schenken.

oder wie Oscar Wilde es zu seiner Zeit formulierte:

Jetzt verdrängt die Maschine den Menschen. Unter den richtigen Zuständen wird sie ihm dienen.

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mein Weg zur Lebensaufgabe

oder

Wie entstanden meine Produkte und Dienste ?

Hinweis
Im folgenden beschreibe ich grob, wie meine Produkte und Dienste entstanden sind. Dies ist letztendlich auch der Weg, auf dem ich meine Lebensaufgabe gefunden habe.

Inhalte:

  • Was verstehe ich unter dem Begriff "Lebensaufgabe" ?

  • Das Problem erkennen

  • Das Problem beschreiben

  • Das Problem lösen

  • Meine Mission

 

Was verstehe ich unter dem Begriff "Lebensaufgabe" ?

Jeder Mensch wurde von der Natur mit ganz bestimmten Begabungen, Charakterstärken und -schwächen und einer Grundgesundheit ausgestattet. In Kombination mit anderen menschlichen Wesensmerkmalen (Leidenschaften, Werte, Erfahrungen, Erkenntnisse) hat so jeder Mensch seine einzigartige Lebensaufgabe, mit der er einen besonders wertvollen, weil einzigartigen Beitrag zu seinem eigenen und zum Allgemeinwohl leisten kann. 

Im großen Zusammenhang hat die Lebensaufgabe den Sinn, daß jeder, der seine Lebensaufgabe ausführt, einzigartige Stärken in die Gesellschaft (Menschheit) einbringt und damit die einzigartigen Schwächen anderer ausgleicht. Dieses Schöpfungsprinzip kann seine geniale Wirkung umso mehr entfalten, je mehr Menschen ihre einzigartige Lebensaufgabe ausführen. Weitere hierzu relevante Informationen finden Sie unter der vierten natürlichen Regel, die ich in meinem Buch "Netzwerkkompetenz – warum ?" näher beschrieben habe. 

Im kleinen Zusammenhang verhindert die Lebensaufgabe, daß ein Mensch in der Flut der Möglichkeiten, die unser modernes Leben bietet, ertrinkt. Wer seine Begabungen, Leidenschaften, Charakterstärken und -schwächen, Werte und seinen natürlichen Gesundheitszustand kennt, für den schränken sich die Möglichkeiten der Aufgaben, die er mit Freude und kompetent ausführen kann, sehr stark ein.

Die Kenntnis der untrennbar mit einem bestimmten Menschen verbundenen Eigenschaften ermöglicht es den Bereich (die Lebensaufgabe) zu bestimmen, in dem ein Mensch aufgrund seines einzigartigen Wesens besonders erfolgreich ist.

Die Lebensaufgabe ist letztendlich auch die Antwort auf die Frage: "Wie können wir den natürlichen Egoismus jedes einzelnen Menschen bestmöglich zum Wohle aller nutzen ?".  

Indem wir jeden Menschen mit Hilfe einer entsprechenden Erziehung und Ausbildung an seine Lebensaufgabe heranführen und ihm die Umgebung schaffen, in der er seine Lebensaufgabe auch ausführen kann.

Als ich mich damals auf den Weg machte, um eine für mich sinnvolle Aufgabe zu finden, wollte ich eigentlich zuerst etwas ganz anderes machen, nämlich einen Online-Lehrgang für Elektrotechniker. Daher auch die Marke "Onlinetechniker". Was dabei herauskam, war ein Konzept für eine Gesellschaft, in der sich alle weitestgehend wohlfühlen können. 
Damals, als ich anfing, dachte ich doch tatsächlich, daß mein Vorhaben in etwa 3 Monaten abgeschlossen sein wird. Heute weiß ich, daß ich mich um ca. 10 Jahre verrechnet habe. Mein praktisches Beispiel und auch die Beispiele vieler anderer Menschen, die ihren Weg gehen, zeigen sehr eindrucksvoll, daß Nichtwissen über den tatsächlichen Zeit- und Arbeitsaufwand eines Vorhabens und ein gesundes Selbstvertrauen sehr gute Startbedingungen sind, um sich auf den Weg zu machen, seine Lebensaufgabe zu finden.

Ich habe einmal gelesen, daß die 10 Jahre von der bloßen Idee bis zum praktisch umsetzbaren Konzept normaler Durchschnitt sind. Bei vielen technischen Erfindungen geht es natürlich wesentlich schneller; aber bei gesellschaftlichen Änderungen dauert es sehr lange. Hier müssen die Visionäre sehr geduldig sein; wie die Weltgeschichte gezeigt hat, dauert es in etwa 30 Jahre, bis eine Idee sich vom Kopf des Visionärs auf viele Menschen in der Gesellschaft übertragen hat.

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Den vollständigen Artikel gibt es als eBook.

Leseprobe (PDF) 

mein Weg zur Lebensaufgabe

Wie entstanden meine Produkte, Dienste und
Konzepte?

In diesem eBook beschreibe ich grob, wie meine Produkte, Dienste und Konzepte entstanden sind. Dies ist letztendlich auch der Weg, auf dem ich meine Lebensaufgabe gefunden habe.

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Veröffentlicht am 04.11.2014

60 Seiten

 

 

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Was bedeutet der Begriff „Lebensaufgabe“ ?

Jeder Mensch wurde von der Natur mit ganz bestimmten Begabungen, Charakterstärken und -schwächen und einer Grundgesundheit ausgestattet. In Kombination mit anderen menschlichen Wesensmerkmalen (Leidenschaften, Werte, Erfahrungen, Erkenntnisse) hat so jeder Mensch seine einzigartige Lebensaufgabe, mit der er einen besonders wertvollen, weil einzigartigen Beitrag zu seinem eigenen und zum Allgemeinwohl leisten kann. 

Im großen Zusammenhang hat die Lebensaufgabe den Sinn, daß jeder, der seine Lebensaufgabe ausführt, einzigartige Stärken in die Gesellschaft (Menschheit) einbringt und damit die einzigartigen Schwächen anderer ausgleicht. Dieses Schöpfungsprinzip kann seine geniale Wirkung umso mehr entfalten, je mehr Menschen ihre einzigartige Lebensaufgabe ausführen.

Im kleinen Zusammenhang verhindert die Lebensaufgabe, daß ein Mensch in der Flut der Möglichkeiten, die unser modernes Leben bietet, ertrinkt. Wer seine Begabungen, Leidenschaften, Charakterstärken und -schwächen, Werte und seinen natürlichen Gesundheitszustand kennt, für den schränken sich die Möglichkeiten der Aufgaben, die er mit Freude und kompetent ausführen kann, sehr stark ein.

Die Kenntnis der untrennbar mit einem bestimmten Menschen verbundenen Eigenschaften ermöglicht es den Bereich (die Lebensaufgabe) zu bestimmen, in dem ein Mensch aufgrund seines einzigartigen Wesens besonders erfolgreich ist.

Mit der Lebensaufgabe eines Menschen verhält es sich wie mit dem Samenkorn einer Blume: Genauso wie aus einem Samenkorn nur dann eine wunderschöne Blume gedeihen kann, wenn dieses Samenkorn in einer Umgebung ausgesät wird, die es gedeihen läßt, kann sich das individuelle Wesen, das einem Menschen in die Gene gelegt wurde (seine Begabungen, seine Gesundheit, sein Charakter), nur in einer dafür geeigneten Umgebung entfalten.

Ermöglicht dies die Umgebung nicht oder nur sehr eingeschränkt, so verkümmert der Mensch und es bleibt ein kraftloses und persönlichkeitsschwaches Wesen zurück. Nicht wenige werden sogar aggressiv und rächen sich an den meist Unschuldigen in ihrer nächsten Umgebung für die entgangenen Wohlgefühle. Ähnlich wie dem Wesen eines Menschen, das in eine Umgebung gebracht wird, wo es sich nicht entfalten kann, geht es dem Samenkorn einer Orchidee, das in der Wüste ausgesät wird – es verkümmert.

Workshop - das eigene Wesen ergründen

Nur die wunderschöne Blume aber bringt dem Betrachter letztendlich das erhebende und kraftspendende Gefühl, nicht das Samenkorn. Nur ein Mensch, der sein Wesen im Rahmen seiner Lebensaufgabe frei entfalten darf, kann wahre innere Zufriedenheit (die nichts mit Macht (über andere), Geld oder Statussymbolen zu tun hat) erlangen und seinen besonders wertvollen, weil einzigartigen Beitrag für seine Mitmenschen leisten.

Nur im Rahmen unserer Lebensaufgabe können wir unsere Begabungen in Tätigkeiten einbringen, die uns mit Leidenschaft erfüllen, in einer Umgebung, die unsere Werte widerspiegelt.

Da jeder, der seine Lebensaufgabe ausführt, seinen einzigartigen und deshalb besonders wertvollen Beitrag zum Allgemeinwohl leistet und dies uns allen bewußt ist, werden alle, die ihre Lebensaufgabe ausführen oder in anderer Weise (Müllmann, Kanalreiniger, Straßenkehrer,…) zum gemeinsamen Ziel sinnvoll beitragen, als wertvoll empfunden.

Wie die Weltgeschichte lehrt, konnten bisher nur sehr wenige Menschen ihre Lebensaufgabe finden und ausführen. Ein wesentlicher Grund war sicher der, daß viele gar nicht wußten, daß es überhaupt eine "Lebensaufgabe" gibt, ein anderer wichtiger Grund war, daß es bisher an den folgenden wichtigen Technologien mangelte:

  • weitestgehend automatisierte Maschinen (einfach programmierbare Automaten), die den Menschen von der Lohnarbeit befreien, einer Arbeit also, die vorwiegend dazu dient, um den Lebensunterhalt zu finanzieren

  • die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien, die es ermöglichen, die Hierarchien durch funktionierende Netzwerke zu ersetzen

Es fehlte also bisher vielen in der Industrie tätigen Menschen einfach die Zeit, sich mit dem Thema Lebensaufgabe näher auseinander zu setzen, um so die sich bietenden Möglichkeiten zu entdecken. Das viele Menschen nun die Zeit haben, um ihre Lebensaufgabe zu finden und auszuführen, verdanken wir im Wesentlichen, den von einer Heerschar von Technikern geschaffenen, einfach programmierbaren Maschinen.

Wer seine Begabungen, Leidenschaften, Werte, Charakterstärken usw. entfaltet, erfüllt häufig eine sehr spezielle Aufgabe. In der Regel erfordern sehr spezielle Aufgaben, sehr spezielle Informationen, Produkte, Dienste, Methoden und Werkzeuge, die ohne die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien erst gar nicht gefunden werden könnten. Der von vielen engagierten, kreativen und fähigen Technikern geschaffene Computer mit Internetzugang, ist also ebenfalls zwingend notwendig, damit Menschen ihre Lebensaufgabe nicht nur finden, sondern innerhalb der Gesellschaft in der sie leben, auch ausführen können.

Lehrgang - Visionen und Träume realisieren

weitere Infos darüber wie Sie ihre Lebensaufgabe finden können:

Buch - eine Gesellschaft, an der sich alle bestmöglich beteiligen können

 

Im Volksmund heisst es: "Mit Musik geht alles besser". Falls Sie das auch so empfinden, so empfehle ich Ihnen das Lied "Krieger" von den fantastischen Vier. Sie können sich das Lied beispielsweise bei Youtube.de anhören.