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Die Lebensaufgabe als bessere Alternative zu Hartz 4!

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Die Hartz IV-Gesetze sollen Menschen durch Geldmangel und staatliche Zwangsmaßnahmen dazu bringen, sich entsprechend für die Gesellschaft nützlich zu machen. Wie man seit Jahren eindeutig sehen kann, klappt das mit sehr geringem Erfolg. 

Während Hartz IV, unsinnige Scheinbeschäftigungen, 1-Euro-Jobber, Ich-AG mit Sozialversicherungszwang, Sozialhilfe und sonstige Lösungen unserer Regierung viele Menschen demotivieren und sie daran hindern, zu ihrem Wohl und zum Allgemeinwohl beizutragen, würde eine neue Einstellung in Verbindung mit dem Grundeinkommen viele Menschen motivieren und ihnen auch dabei helfen, ihre Lebensaufgabe zu finden und auszuführen – womit sie letztendlich bestmöglich zu ihrem Wohl und zum Allgemeinwohl beitragen könnten.

Was wäre also, wenn wir das Grundeinkommen mit der Lebensaufgabe koppeln, vor allem mit dem Wissen um dieses Thema? Könnten wir so nicht viel mehr erreichen ? Also du bekommst das Grundeinkommen, wenn du bereit bist, dich auf den Weg zu machen um deine Lebensaufgabe zu finden. Als Grundlage hierfür dient die gemeinsame Lernumgebung. Die kompetente Teilnahme an dieser Plattform müsste vor Ort geschult werden.

Möglicherweise werden Sie das als Idealvorstellung abwerten, die in der Praxis nicht umsetzbar ist. Ich aber behaupte, es ist die optimale Lösung für ein sehr großes Problem unserer Zeit: Während es vor nicht einmal 100 Jahren den Menschen in den Industriegesellschaften noch an fast allen lebensnotwendigen Dingen (Nahrung, Kleidung,…) mangelte, hatten sie einen Überfluß an Arbeit (6 Arbeitsage pro Woche, 10 Stunden am Tag,…). Heute dagegen haben wir einen Überfluß an den lebensnotwendigen Dingen (die prall gefüllten Regale der Lebensmittelmärkte,…), aber einen Mangel an sinnvoller Arbeit.
Dieser Mangel an sinnvoller Arbeit könnte dadurch beseitigt werden, daß jeder Mensch seine Begabungen, Leidenschaften und Werte herausfindet und im Rahmen seiner Lebensaufgabe entfaltet. 

Menschen, die ihre Lebensaufgabe ausführen, können ihren besonders wertvollen, weil einzigartigen Beitrag leisten, um selbst als Unternehmer oder als Mitarbeiter eines Unternehmens innovative Produkte und Dienste zu realisieren. Nicht nur das: Wer seine Lebensaufgabe ausführt, hat auch ganz individuelle Wünsche, Bedürfnisse und Probleme, für die andere im Rahmen ihrer Lebensaufgabe die entsprechenden Lösungen anbieten bzw. entwickeln.

Mit einer grundlegenden Netzwerkkompetenz, die man sich im Rahmen meines Lehrgangs aneignen kann, können die jeweils benötigten Lösungen (Produkte, Dienste, Einzelinformationen,…) schnell und gezielt im Internet gefunden werden. Falls das nicht der Fall ist, so kann der Wunsch, das Bedürfnis oder das Problem bei Innovations-Marktplätzen, in Webforen, Newsgroups usw. angeregt werden. Möglicherweise findet sich jemand (mit etwas Mut und vor allem Tatkraft), der den Gedanken aufschnappt und eine entsprechende Dienstleistung oder ein Produkt entwickelt und auf dem Markt anbietet. 

So entsteht ein vielfacher Nutzen: Individuelle Bedürfnisse werden befriedigt, die dazu notwendige Dienstleistung/die Entwicklung und Produktion des jeweiligen Produkts schafft Aufgaben (Arbeitsplätze) und andere erkennen möglicherweise mit dem Dienst/dem Produkt, daß das auch für sie nützlich wäre.

Hinweis
Dies gilt übrigens nicht nur für die Internetdienste, sondern für alle Bereiche unseres Lebens. Wo eine Nachfrage ist, da entsteht ein Angebot. Jeder Einzelne kann also durch sein Verhalten zur Vielfalt des Produkt- und Diensteangebots beitragen. Nicht nur das, möglicherweise kann die Idee eines anderen uns sogar zu unserer Lebensaufgabe hinführen, da wir die zur praktischen Umsetzung der Idee notwendigen Begabungen haben, uns die Aufgabe mit Leidenschaft erfüllt und die Aufgabe unseren Wertvorstellungen entspricht.

Muhammed Yunus , der Gründer der "Grameen Bank" und Entwickler eines Konzepts für ein Mikrokreditsystem:

"Als ein reiches Land, ein kreatives Land, sollte Deutschland überhaupt keine Arbeitslosen haben. Es sollte den Leuten helfen, sich selbst zu entdecken. Die Kreativität und Erfinderkraft, mit der die Armen und Vernachlässigten geboren wurden, bleibt für immer unentdeckt. Das ist fast so, wie wenn du mit einem Geschenk zur Welt kommst, dem wertvollsten aller Geschenke, dann aber nicht die Chance bekommst, dieses Geschenk auszupacken und zu sehen, was drin ist. Die Gesellschaft hat die Verantwortung, jeder Person die Möglichkeit zu geben und sie dazu zu ermutigen, sich selbst zu entdecken. Denn wenn die Leute ihre eigene Kreativität und ihr eigenes Potenzial entdecken können, leisten sie auch einen Beitrag für die Gesellschaft…." 
aus dem Buch "German Dream", S. 294 (Deutscher Taschenbuch Verlag, 10/2007, ISBN: 978-3-423-24646-0).

Eine weitere Aussage von Muhammed Yunus ist:

"Was Deutschland aber tun könnte, ist, ein paar Länder auszuwählen und zu sagen: In diesen Ländern werden wir jetzt alle unsere Fähigkeiten, all unsere Kreativität einsetzen, um die Armut in diesen ausgewählten Ländern auf Null zu reduzieren. Und damit werden wir etwas in Gang setzen, für das uns die ganze Welt bewundern wird." (S. 296)

Die Zitate stammen übrigens aus dem Buch "German Dream" (Deutscher Taschenbuch Verlag, 10/2007, ISBN: 978-3-423-24646-0).

Wenn also durch den anzunehmenden langsamen Wandel unserer Gesellschaft nur sehr schleppend (neue) Aufgaben entstehen (Arbeitsplätze geschaffen werden), so wäre es mehr als sinnvoll, wenn man jene Menschen (unseren Aufgabenlosen), die bei uns im Moment nichts Sinnvolles zu tun haben, davon überzeugt, ihre Kompetenzen zu nutzen, um die Armut in anderen Ländern wirksam zu beseitigen. 

Trotz wachsender Probleme bleiben viele Menschen untätig. Die wohl wichtigste, bisher viel zu wenig beachtete Ursache dafür ist, daß viele warten, bis ihnen jemand eine Aufgabe (eine Arbeit) bereitstellt. Der zum Befehlsempfänger ausgebildete Mensch der Industriegesellschaft braucht jemanden, der ihm sagt, was er machen muß. Die Kernfrage des Befehlsempfängers ist nicht, wie soll ich etwas machen, sondern was soll ich tun. Diese Wesenszüge eines Menschen sind nicht natürlich, sondern wurden ihm von den Eltern und im Laufe seiner Ausbildungszeit, insbesondere in der Schulzeit anerzogen. 

 

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