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Warum leben heute noch sehr Wenige ihr ganz eigenes Leben, obwohl sie es eigentlich schon könnten ?

Zum schnellen Einstieg in die wesentlichen Inhalte des Artikels kann das nachfolgende Video dienen:

Es ist alles da, was wir für ein gutes Leben brauchen …

Wer sein ganz eigenes Leben lebt, also seinem ureigenen Sinn folgt und seinen ganz eigenen Weg geht, dem wird seine ganz eigene Lebensvision klar werden, der wird nach und nach seine ganz eigenen Vorstellungen entwickeln und wird sich auch mutig und tatkräftig dafür einsetzen, daß seine Vision Wirklichkeit wird.

Offensichtlich hat die Natur diesen Weg für alle Menschen vorgesehen, weil sie jeden von uns Menschen mit einem großen Gehirn ausgestattet hat, mit dem wir, wenn wir es zulassen, frei und flexibel denken können. 

Außerdem hat jeder seine ganz eigenen Neigungen, Grundcharaktereigenschaften und Fähigkeiten seine ganz eigene Lebensvision.

Nicht nur das.

Auch haben wir hochentwickelten Industriegesellschaften uns innerhalb der letzten 300 Jahre eine Umgebung geschaffen, die es uns ermöglicht, unseren ganz eigenen Weg zu gehen.

Wir haben durch die gezielte Erkundung und Anwendung der Naturgesetze, innerhalb einiger Jahrhunderte Maschinen geschaffen, die uns von vielen Pflicht- und Routinearbeiten befreien und die uns die freie Zeit geben um unser ganz eigenes Leben zu leben. 

Diese Maschinen geben uns die Freiheit daß zu tun, was wir wirklich wollen!

Auf jeden Fall aber müssen wir nicht mehr ständig Dinge tun, die wir eigentlich nicht wollen.

Freiheit bedeutet dabei:

  • wir können weitestgehend frei über unsere Lebenszeit und Lebensenergie verfügen
  • wir können im Einklang mit der Natur leben
  • wir sind innerlich zufrieden, mit dem was wir tun
  • wir erleben das Leben wirklich, wir können also unsere eigenen Fähigkeiten, Neigungen, die Kreativität (Phantasie) und die Gefühle bestmöglich ausleben
  • wir können Sinn, Freude und Wohlgefühle aus unseren Lebens- und Lernaufgaben schöpfen
  • wir haben ausreichend Geld zum Leben und auch für die Realisierung unserer Ideen
  • wir können uns mit unserer eigenen Stimme an den gesellschaftlichen Entscheidungen beteiligen

Viele von uns müssen längst nicht mehr in der Industrie arbeiten, entweder weil es nicht mehr notwendig ist oder eben weil Maschinen die betreffenden Aufgaben kostengünstiger und zuverlässiger erledigen als wir Menschen das können. Viele Spezialaufgaben können überhaupt nur von den hochentwickelten Maschinen gelöst werden, etwa eine Oberfläche im Nanometer-Bereich planeben schleifen.

Darüber hinaus haben wir das Internet, das uns die technische Grundlage dafür gibt, um eine Gesellschaft aufzubauen, wo wir uns selbst, weitestgehend ohne Staat, Banken und Konzerne organisieren können. Es braucht dazu nur Menschen, die bereit sind die volle Verantwortung für ihr eigenes Leben und für die Gesellschaft zu übernehmen.

Alles ist da!

und

Das alles hört sich sehr gut an. Es klingt wie die frohe Botschaft von einem wirklich guten Leben!

Eigentlich müssten sich doch viele, der von der Lohnarbeit befreiten Menschen, schon längst auf den Weg machen, um dieses gute Leben selbst zu leben, oder etwa nicht ?

Ich habe viel darüber nachgedacht und bin auf folgenden Schluss gekommen:

Sehr viele Menschen möchten einfach und gut leben!

unbedingt …

Das bestätigt mir auch meine Lebenserfahrung und das überall sichtbare Ergebnis dieser Art zu denken.

Erfolg der Mittelschicht

 

was bedeutet gut leben für viele Menschen …

Gut leben bedeutet für viele Menschen mit ihrer Familie in einem schönen Haus wohnen, einen schönen Garten haben, ein schönes Auto fahren und sich seinen Jahresurlaub und all die anderen Dinge, die angesagt sind, leisten können.

… und möglichst viele Leute kennt, die das gute Leben auch bestätigen, also anerkennen und wertschätzen!

 

was bedeutet einfach leben für viele Menschen …

Kein Risiko. Für jede Minute Arbeit sicher das vorher vereinbarte Geld bekommen. Keine Kritik. Keine harte geistige oder körperliche Arbeit. Keine Veränderungen. Möglichst schnelle Anerkennung der eigenen Leistung. Keine Ablehnung von anderen. Keine Probleme. Nichts machen, wo etwas schief gehen kann. Keine Zweifel und sich schon gar nicht mit Zweifeln auseinandersetzen. Keine Ängste und sich schon gar nicht mit Ängsten auseinandersetzen. Kein Stress!

Ich frage mich nun sehr ernsthaft wie das Hauptziel dieser Menschen:

Ich will unbedingt einfach und gut leben!

mit dem von der Natur vorgesehenen Hauptziel:

Folge deinem ganz ureigenen Sinn und finde so deinen ganz eigenen Weg. Erkenne auf diesem Weg dein Lebensziel, indem du deinen Lebenstraum bzw. deine Lebensvision erkennst. Erfülle die Aufgaben und löse die anfallenden Probleme um deine Lebensvision zu realisieren und vor allem um persönlich zu wachsen und zu gedeihen.

übereinstimmt.

Eine kleine Anmerkung zum Thema Lebensvision!

Es können ganz einfache Lebensvisionen und damit verbundene Aufgaben sein. Es muss überhaupt nichts hochtrabendes sein. Beispielsweise können Millionen von Menschen gleichzeitig ihren Lebenstraum von einer gerechteren Gesellschaft leben, indem jeder auf seine ganz eigene Weise an dieser Gesellschaft arbeitet und sich aktiv und entschlossen für das was er gerecht findet einsetzt. Ich bin mir sicher die Gesellschaft wird dadurch wesentlich gerechter!

Natürlich kann Gerechtigkeit im Einzelfall sehr vielfältig empfunden werden, aber es gibt auch eine allgemeine Gerechtigkeit. Wer es nicht glaubt, der sollte mal Kinder beobachten. Die haben alle ein ziemlich einheitliches Gerechtigkeitsempfinden.

Ok, wie passt dieses offensichtlich von der Natur vorgesehene Ziel mit dem Hauptziel vieler Menschen zusammen ?

Ich meine damit vor allem, daß mit dem einfach leben.

Wie soll das gehen ? 

Wer seinem ureigenen Sinn folgt und seinen ganz eigenen Weg geht, der wird neben vielen schönen und aufbauenden Erlebnissen auch mit folgenden nicht einfachen Dingen konfrontiert:

Risiko, finanzielle Durststrecken, Kritik, harte geistige oder körperliche Arbeit und Veränderungen. Gar keine oder lange ausbleibende Anerkennung der eigenen Leistung. Von anderen abgelehnt werden. Es kann etwas schiefgehen. Sich mit Zweifel und Ängsten auseinandersetzen. Stress.

Einfach leben, ich denke daß ist eine vollkommene Illusion, die wir heute nur noch mit riesigen Staats- und Privatschulden und hohen Steuerbeiträgen, für immer weniger Menschen aufrecht erhalten können!

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Was ist der Unterschied zwischen Wissen und Verstehen ?

Wie oft hört man den Satz: Wissen tu ich es ja, aber ich kann es einfach nicht umsetzen. Warum ist das so?

Um vom bloßen wissen, zum verstehen zu gelangen, brauchen wir praktische Erfahrungen und den aufrichtigen Willen, aus diesen Erfahrungen durch Nachdenken, konstruktive Erkenntnisse zu gewinnen. 

Der freie Denker, lässt alle sich stellenden Fragen zu und sucht nach Antworten, die er dann mit seinen vielfältigen Erfahrungen in Zusammenhang bringt. Auf diesem Wege dringt er oft zum Kern vor und macht sich so sein Wissen verständlich. 

Der mit den herrschenden Erziehungsmethoden, konditionierte Mensch, dagegen schmettert zahlreiche Fragen ab, probiert vieles erst gar nicht aus und kann so auch nicht die vielen wertvollen Erfahrungen sammeln. Erfahrungen, die jeder Mensch, der sich im Rahmen seiner ganz eigenen Lebens- und Lernaufgaben weiterentwickeln kann, auf ganz natürlich Weise sammelt. 

Leider werden noch viele Menschen bei uns in der Gesellschaft an ihrer weiteren Entwicklung gehindert.

Viele Menschen, können aus folgenden Gründen (noch) nicht ihren ganz eigenen Weg gehen:

  • die vielen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze die künstlich mit Steuern und Krediten finanziert werden und die sie so sehr beschäftigen, daß für sie selbst wenig Zeit bleibt
  • die herrschenden Erziehungsmethoden, die die Menschen am freien Denken hindern
  • die vielen unsinnigen und vor allem unnötigen Konkurrenzkämpfe, denen viele Menschen tagtäglich in den vielen Millionen künstlich geschaffenen Arbeitsplätzen ausgesetzt sind
  • unsere überbürokratisierte und damit komplizierte Lebensumgebung mit allerlei unnötigen Pflichten
  • die vielfältigen Ablenkungen durch zahlreiche Unterhaltungsangebote (Reality-Shows, Doku-Soaps, Spielfilme, Kinofilme, Computerspiele, …)

Das sind wesentliche Gründe warum sich viele in unserer Gesellschaft noch nicht optimal weiterentwickeln können und so bei vielen Dingen an der Oberfläche bleiben, anstatt zum Kern vorzudringen, um so aus ihrem Wissen, tiefes Verstehen zu machen.

Der Vergleich mit einem Skifahrer verdeutlicht das. Der mutige Skifahrer, kann viel mehr unterschiedliche Erfahrungen sammeln, darüber konstruktiv nachdenken und seine Fähigkeiten auf diesem Wege immer weiter ausbauen, während der weniger mutige Skifahrer, viele Erfahrungen erst gar nicht machen kann z. B. Tiefschneefahren, Skirennen oder Kunstsprünge. In dem er Dinge tun kann, zu denen der andere nicht den Mut hat, sammelt er Erfahrungen und Erkenntnisse, die der andere, wegen seiner Grenzen, die er sich selbst setzt, nicht machen kann. Jetzt kann man gut verstehen, warum es Welten sind, die zwischen einem sehr guten und einem gutem Skifahrer liegen. 

Dieses Skifahrerbeispiel zeigt auch sehr schön, daß es ohne entsprechende Erfahrungen nicht gelingen kann, auf den Gipfel des Berges zu steigen und so den Überblick zu bekommen. Ohne die entsprechenden Erfahrungen, ist es nicht möglich, vollständig zu verstehen und das Verstandene deshalb auch zu tun bzw. tagtäglich zu leben. Beim Skifahrer wird das noch viel deutlicher, man sieht sofort den Unterschied, weil der sehr gute Skifahrer auch im Tiefschnee und im unwegsamen Gelände sehr sicher fährt, während der gute Skifahrer hier enorme Schwierigkeiten haben wird und man das am vorsichtigen Fahrstil sofort erkennen wird. 

Der Mut ist die Ursache dafür, daß wir vielfältige Erfahrungen sammeln können. Die Tatkraft und die Ausdauer ermöglichen es uns schließlich, die Erfahrungen konstruktiv zu verarbeiten und so zum Kern vorzudringen, also unser Wissen zu verstehen. 

Wollen wir also eine Welt, in der jeder sein Bestes geben kann, weil er seinen ganz eigenen Weg geht, so müssen wir den Menschen eine Umgebung schaffen, die ihnen Mut macht und ihre Tatkraft fördert.

Jetzt fehlt nur noch der Glaube an die eigenen Fähigkeiten und der Glaube daran, daß wir so eine artgerechte Umgebung für Menschen gemeinsam aufbauen können 🙂

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Woran erkennt man Menschen, die ihre Lebensaufgabe gefunden haben ?

das persönliche Glück

Ganz grundlegend daran, daß sie innerlich sehr zufrieden sind, mit dem was sie tun.

Wie äußert sich das ? Es äußert sich vor allem in einer nach außen hin kaum wahrnehmbaren, inneren Stabilität, weil Menschen, die das tun, was sie wirklich lieben, aus ihrer inneren Kraftquelle schöpfen können.

Es ist ein sehr schönes Gefühl wenn wir wissen, warum wir geboren wurden, welchen Auftrag wir hier auf Erden haben. Wer seine Aufgabe gefunden hat, der steht jeden Tag gerne auf, macht sein Ding und geht abends mit einem guten Gefühl ins Bett. 

Ich denke das ist einer der wichtigsten Merkmale, das Menschen die tun, was sie lieben, nicht mit Geld oder durch das menschliche Gruppenverhalten dazu gezwungen werden müssen zu arbeiten. Sie tun das aus sich selbst heraus ohne fremde Anleitung. Diese Menschen müssen nicht von außen dazu angeregt werden, über ihr liebstes Thema (ihre Aufgabe) nachzudenken, sie tun es den ganzen Tag aus einem inneren Bedürfnis heraus. Sie tun das, was sie tun einfach gerne und stehen deshalb morgens gerne auf, weil sie eben aus sich selbst heraus vorankommen möchten, sie möchten ihr selbst gewähltes Ziel erreichen und sie wissen was sie dafür tun müssen. Man muss diese Menschen nicht mit Stempeluhren, Hartz IV oder dem Verlust des guten Rufs bei den Arbeitskollegen zur Arbeitsmoral zwingen. Weil sie das tun, was ihnen am Herzen liegt, würde es ihnen reichen, wenn sie soviel Geld verdienen würden, das sie davon leben können. Gäbe es ein Grundeinkommen, das ihren Lebensunterhalt finanziert, so würden sie auch für sehr wenig Geld oder sogar im Notfall kostenlos arbeiten.

Das steht im absoluten Gegensatz zu vielen Lohn- und Pflichtarbeitern, die ohne Bezahlung keinen Finger rühren würden.

Das eigennützige, aufs pure Geldverdienen gerichtete Denken, tritt umso mehr in den Hintergrund, je mehr ein Mensch das macht, wo er wirklich Sinn drin sieht, was ihm wirklich am Herzen liegt. Menschen die ihren Bereich gefunden haben, richten ihr Denken und Handeln fast automatisch an ihrem Selbstwohl und auch am Allgemeinwohl aus. Sie bekommen deshalb ein feines Gefühl dafür, was sie tun müssen, daß sie sich selbst und auch daß sich ihre Mitmenschen wohlfühlen.

Das ein Mensch seine Aufgabe gefunden hat, merkt man aber auch daran, daß er mit negativen und frustrierenden Tageserlebnissen umgehen kann, weil er insgesamt weiß worum es geht und deshalb fähig ist solche Erlebnisse konstruktiv zu verarbeiten. Tage an denen es nicht so gut läuft, deprimieren ihn, aber er weiss sicher das bald wieder bessere Tage kommen. Es ist einfach das Gesamtgefühl, eben das man weiß, daß man in seinem Bereich (die Schnittmenge aus Begabungen, Leidenschaften, Werten, Charakterstärken, Gesundheit, Erfahrungen, Erkenntnisse) das Bestmögliche leistet.

Coaching: Lebensunternehmer werden

Wie gesagt immer langfristig gesehen. Denn auch Menschen die ihre Aufgabe gefunden haben, machen Fehler und gehen Irrwege, nur sie sind, wie bereits gesagt, fähig diese Fehler und Irrwege konstruktiv für die Zukunft zu nutzen, anstatt sie auszublenden oder gar daran zu zerbrechen.

Es ist also nicht so, daß Menschen die ihre Lebensaufgabe ausführen, nach außen hin den ganzen Tag gelassen und zufrieden wirken oder gar mit einem Dauerlächeln herumlaufen. Es ist weniger nach außen hin sichtbar, sondern spielt sich viel im Inneren eines Menschen ab.

Nicht zuletzt sind die allzu Lustigen, bis auf einige wenige echte Frohnaturen, häufig gar nicht so lustig, wie viele denken mögen. Ich denke dabei an den traurigen Clown. Es ist erwiesen das gerade viele Clowns hinter ihrer lustigen Fassade, ein sehr trauriges Dasein führen. Auch im tagtäglichen Leben ist es oft so, daß gerade sehr traurige Leute nach außen hin lustig und vergnügt tun, keine Party auslassen, aber wenn sie dann zur Ruhe kommen, von ihrer inneren Leere ergriffen, sehr traurig und unzufrieden sind. Diesen Menschen kann nur empfohlen werden, sich auf den Weg zu machen um Ihre ganz eigene Aufgabe zu finden.

 

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Was besitzt die größte Macht über uns ?

Viele werden wohl Situationen kennen, in denen sie etwas gesagt haben, das sie eigentlich nicht sagen wollen oder etwas getan haben, was sie eigentlich nicht tun wollten. Man sagt dann der Betreffende war außer sich oder auch "er hat seine Beherrschung verloren". Wo aber war der Mensch zu diesem Zeitpunkt bzw. wer hat ihn zu diesem Zeitpunkt beherrscht ? Anscheinend ist da etwas in uns, das uns zumindest für eine mehr oder weniger kurze Zeit fremdbestimmt bzw. die Selbstbestimmung nimmt.

In diesem Artikel möchte ich nun anhand eines konkreten Beispiels beschreiben wie schmerzliche Erfahrungen mit denen wir uns nicht konstruktiv auseinandersetzen Ängste und Zweifel hinterlassen können, die uns wirksam daran hindern, wichtige und für unser Leben gute Wege einzuschlagen. Diese Ängste und Zweifel haben die größtmögliche Macht und Kontrolle über unser Leben ohne das es uns richtig bewusst ist. 

die schmerzliche Erfahrung und wie sie gespeichert wird …

weiterlesen …

Den vollständigen Artikel gibt es als eBook. 

Leseprobe
(PDF) 

Was besitzt die grösste Macht über uns ?

Wie schmerzliche Erfahrungen mit denen wir uns nicht konstruktiv auseinandersetzen Ängste und Zweifel  hinterlassen können, die uns wirksam daran hindern, wichtige  und für unser Leben gute Wege einzuschlagen.

Veröffentlicht am 14.11.2014

28 Seiten

das Lebensunternehmer eBook als ePub

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Widerrufsbelehrung

 

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Warum sollten wir aufhören uns Menschen auf eine intelligente Maschine zu reduzieren ?

Lassen wir doch den langfristig gesehen, sinnlosen Kampf, den Menschen ihren Eigensinn auszutreiben. Anstatt unsere Kräfte in diesem Kampf sinnlos zu vergeuden, sollten wir uns lieber fragen, was im Sinne der Natur ist, denn alle Kräfte, die wir gegen die Natur richten, richten wir letztendlich gegen uns selbst, da wir Teil der Natur sind. Die Lehrkräfte, die sich in diesem Kampf besonders engagieren, müssen häufig mit 50 schon in Frühpension gehen. Nicht zuletzt ist der Lehrberuf, der mit der höchsten Frühpensionärsquote.

Sehen wir uns doch endlich als das, was wir wirklich sind, nämlich von der Natur geschaffene Wesen mit dem Ziel, unsere naturgegebene Aufgabe zu finden und zu erfüllen und hören wir endlich damit auf, den Menschen auf eine intelligente Maschine zu reduzieren, die wir mit Hilfe entsprechender Erziehungs- und Ausbildungsmethoden auf die Erfüllung einer von oben herab bestimmten Aufgabe hin programmieren können.

… oder wie es Gotthold Ephraim Lessing (1727 – 1781) in dem Schriftwerk "Die Erziehung des Menschengeschlechts" formuliert:

Erziehung gibt dem Menschen nichts, was er nicht auch aus sich selbst haben könnte: sie gibt ihm das, was er aus sich selber haben könnte, nur geschwinder und leichter.

Lessing meinte damit wohl, daß Eltern und Lehrkräfte den jungen Menschen zwar dabei unterstützen können, seine naturgegebene Aufgabe zu finden, nicht aber daß sie den Menschen so erziehen können, daß er in einem von ihnen (nicht von der Natur) vorgegebenen Bereich Großartiges leisten kann. Besondere Begabungen bzw. Talente können nicht anerzogen werden, sie werden wie die Grundgesundheit und der Grundcharakter bereits in die Gene gelegt – allerdings nicht in fertiger Form, sondern nur in Gestalt entwicklungsfähiger Anlagen.

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Auch die ureigenen Visionen und Lebensträume eines Menschen können nicht von außen (von den Eltern) in einen Menschen hineingelegt werden – viel mehr müssen die Eltern, durch eine entsprechende Erziehung, die Grundlagen dafür schaffen, daß der junge Mensch seine Vision bzw. seinen Lebenstraum später als Erwachsener erfüllen will und kann. Ganz anders verhält es sich mit weiteren Wesensmerkmalen (Leidenschaften, Charakterstärken u. -schwächen, …) eines Menschen, beispielsweise mit den Werten. Diese können sehr wohl durch Erziehung beeinflusst werden.

 

 

Erkenntnis

Der Mensch findet einem natürlichen Mechanismus zufolge den Weg zu sich selbst und damit zu seiner Lebensaufgabe, wenn man ihm den dazu notwendigen Handlungsspielraum läßt und ihm eine individuelle und konstruktive Hilfestellung gibt, wenn er diese benötigt.

Die Lebensaufgabe ist eine geniale Erfindung der Natur, die verhindert, daß ein Mensch in der Flut der Möglichkeiten, die unser modernes Leben bietet, ertrinkt. Wer seine Begabungen, Leidenschaften, Charakterstärken und -schwächen, Werte und seinen natürlichen Gesundheitszustand kennt, für den schränken sich die Möglichkeiten der Aufgaben, die er mit Freude und kompetent ausführen kann, sehr stark ein.

Den notwendigen Handlungsspielraum bekam ich, indem ich meine Arbeitsstelle als Dipl. Ing. kündigte und vom gegängelten Lohnarbeiter zum freien Unternehmer wurde. Die individuelle und konstruktive Hilfestellung bei Bedarf war bei mir der freie Zugang zum Internet.

Grundsätzlich kann man dem Menschen durch eine entsprechende (autoritäre) Erziehung/Ausbildung den Weg zu seiner Lebensaufgabe auch verbauen bzw. den eben genannten natürlichen Mechanismus aushebeln. Im Zusammenhang mit unserem Bildungssystem ist mir jedenfalls klar geworden, daß selbst Menschen, die von der Natur mit einer hohen Intelligenz und einem ausgezeichneten Gedächtnis ausgestattet wurden, ganz einfach durch eine entsprechende Erziehung und Ausbildung in einen bestimmten Rahmen, der durch das jeweilige politische und wirtschaftliche System vorgegeben wird, gepresst werden können. Die ernstgemeinten Anfeindungen der anderen gegenüber dem, der versucht, aus dem von einer Minderheit vorgegebenen Rahmen auszubrechen, tun dann ihr übriges.

Wie sollen Menschen, die nur über sehr kleine Erfahrungswelten verfügen und deshalb voller Ängste und Zweifel sind und nicht an sich und ihre Fähigkeiten glauben, sich auch ernsthaft gegen diese Anfeindungen zur Wehr setzen ? Wie sollen Menschen mit sehr kleinen Erfahrungswelten die wahre Bedeutung dieser Anfeindungen beurteilen können ?

Hinweis
Die Erfahrungswelt ist die Summe aller Erfahrungen eines Menschen. Diese Welt ist bei jenen Menschen besonders arm und lebensfremd, die in ihrem Leben immer das gleiche tun, beispielsweise ein Leben lang als Beamter oder Angestellter stur nach den Vorgaben von oben beim Staat arbeiten, und bei den Menschen besonders vielfältig und damit wertvoll, die immer wieder neue Dinge ausprobieren. 
Besonders wertvoll wird eine umfassende und vielfältige Erfahrungswelt, wenn es darum geht, selbständig schwierige Lebenssituationen zu meistern. Wer hier auf eine Schatztruhe zurückgreifen kann, die gefüllt ist mit den unterschiedlichsten Erfahrungen, hat sich die optimale Grundlage geschaffen, um sich immer wieder von neuem flexibel auf die entsprechenden Anforderungen der jeweiligen Situation einstellen zu können.

Wie sollen Menschen, denen von Kindesbeinen an, von den Eltern und ihrem näheren Umfeld (Verwandte, Freunde, gute Bekannte, Lehrer, Arbeitskollegen,…) in vielfältigster Weise vorgegeben wurde, was sie tun dürfen und was sie lassen müssen, wissen, was wahre Freiheit ist und wie sollen Menschen mit so wenig Handlungsspielraum vielfältige Erfahrungen sammeln können ?

Wie sollen Menschen, denen das kritische Fragen von den Eltern und ihrem näheren Umfeld abgewöhnt wurde, aus eigenem Antrieb heraus ihre wesentlichen Probleme erkennen (wollen) ?

 

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Buchrezension: „Die Prophezeiungen von Celestine“ von James Redfield

 

In diesem Blog möchte ich eine kurze Rezension zu dem genannten Buch schreiben und so kurz zusammenfassen, was ich dabei gelernt habe und welche Aussagen des Autors mich besonders beschäftigt haben.

 

Grundsätzlich handelt es sich dabei um ein sehr spirituelles Buch, so daß die nüchternen, auf Zahlen und Fakten versessenen Verstandesdenker, wohl keine Freude am Lesen haben würden 🙂

Es wird als Abenteuer-Roman bezeichnet, aber ich hatte beim Lesen das Gefühl, daß es vor allem um die Erkenntnisse geht, die der Autor seinen Lesern näher bringen möchte, eingebaut in eine na ja, eher einfache Geschichte, die wohl dazu diente, daß es von mehr Menschen gelesen wird. Wie auch immer, das Buch haben viele Menschen gelesen und auch ich fand es sehr lesenswert.

Das Buch beschreibt Kapitel für Kapitel, aufeinander aufbauende Erkenntnisse, die ich nun kurz beschreibe, so wie ich sie verstanden habe.

1. Erkenntnis

erkennen, daß leben mehr bedeutet als essen, trinken usw., daß es etwas gibt, was allem Streben zugrunde liegt …

2. Erkenntnis

erkennen, daß wir Menschen tragfähige Antworten auf zwei zentrale Fragen brauchen: "1. Welche Kraft steckt hinter dem Leben auf diesem Planeten?" und "2. Weshalb sind wir wirklich hier?"

3. Erkenntnis

erkennen, daß es eine (unsichtbare) Energie gibt, die wir für die Realisierung unserer Visionen und Träumen nutzen können (Kraft der Gedanken) und wir diese Energie umso besser wahrnehmen können, je besser wir Schönheit erkennen können

4. Erkenntnis

erkennen, daß wir gemeinsam viel mehr erreichen können, indem wir uns gegenseitig motivieren, als wenn wir uns gegenseitig manipulieren, steuern und kontrollieren und wir viel größeren Einfluß auf uns und andere haben, wenn wir dienen, statt herrschen …
… diese Macht und Kontrollsucht, wird dadurch verursacht, daß viele Menschen einen Mangel an Energie fühlen und deshalb nach Wegen suchen, den zwischenmenschlichen Energiefluß zu ihren Gunsten zu kontrollieren

5. Erkenntnis

erkennen, daß wir die vorhandene natürliche Energie nur nutzen können, wenn wir unsere persönliche Form der Kontrollausübung über andere erkannt und hinter und gelassen haben

6. Erkenntnis

erkennen, daß wir zurück zu den Anfängen des Familienlebens gehen müssen, wo sich unsere Kontroll-Dramen entwickelt haben, um so die Kontroll-Mechanismen zu verstehen und sie zu überwinden

7. Erkenntnis

die Fügungen und Antworten erkennen, die uns im Leben vorwärts bringen, seiner Intuition folgen können … es geht darum, die relevanten Fragen zu erkennen, deren Antworten wir durch die Begegnungen mit anderen Menschen bekommen

8. Erkenntnis

erkennen, daß die Energie zwischen Menschen nur fließen kann, wenn beide frei von Abhängigkeiten und Erwartungen sind, die Beteiligten also lediglich auf die für sie bestimmten Botschaften warten und sie empfangen können

9. Erkenntnis

erkennen, daß wir geboren wurden, um uns weiterzuentwickeln und daß wir später einmal von einer spirituellen Ökonomie leben können, weil wir für die Weitergabe unserer Erfahrungen und Erkenntnisse von den betreffenden Mitmenschen finanziell belohnt werden 

Fazit:

Insgesamt hat dieses Buch bei mir zahlreiche wertvolle Gedanken angeregt. Es gab aber auch eine Aussage, die mich immer wieder beschäftigt hat: "… im Grunde waren die letzten Jahrhunderte nur eine Ersatzbeschäftigung unser eigentliches Ziel ist die Weiterentwicklung …"

Meiner bescheidenen Meinung nach, war das Industriezeitalter auf keinen Fall eine Ersatzbeschäftigung, sondern in dieser Zeit wurden die für unsere weitere Entwicklung so wichtigen computergesteuerten Maschinen geschaffen, die uns von vielen Routine- und Pflichtarbeiten befreien. Erst diese hochentwickelten Maschinen geben uns die Freiheit, daß zu tun, was wir lieben. 

Workshop - das eigene Wesen ergründen

Unsere Vorfahren ohne Maschinen waren nämlich die meiste Zeit ihres Lebens mit harter Arbeit befasst, um überhaupt überleben zu können. Diese Arbeiten erledigen heute grösstenteils unsere Maschinen.

Ausserdem haben unzählige Ingenieure und Techniker den Computer mit Internetzugang geschaffen, der es uns ermöglicht weltweit, relativ zeit u. ortsunabhängig zusammenzuarbeiten, beispielsweise um:

  • innovative Produkte und Dienste realisieren, zu denen ein Einzelner nicht in der Lage wäre

  • ungewöhnlich Ideen gemeinsam mit anderen auszuprobieren und umzusetzen

  • gemeinsam mit anderen etwas bewegen, was dem Einzelnen nicht gelingen kann, beispielsweise sich gegen politische oder wirtschaftliche Entscheidungen stellen, die den Wettbewerb der kleinen mit den großen Unternehmen behindern

  • komplexe Produkte und Dienstleistungen, die vielfältige Problemlösungskompetenzen erfordern, aus einer Hand anbieten

    Wenn viele Einzelne an einem Strang ziehen, können sie in einer echten Wettbewerbswirtschaft (nicht Beziehungswirtschaft) den Großunternehmen Paroli bieten

  • Rationalisierungsmöglichkeiten (bessere Konditionen, günstigere Preise, Mengenrabatt,…) durch einen Großeinkauf  erschließen

Ohne den Computer mit Internetzugang würden sich folgende Probleme stellen, die früher viele interessante Kooperationsmöglichkeiten unmöglich gemacht haben:

  • da eine größere Anzahl von Menschen mit gleichen Zielen meistens mehr oder weniger weit voneinander entfernt wohnen, wissen sie häufig nicht, daß andere Menschen die gleichen Ziele haben wie sie selbst – sie können es nur vermuten

  • wenn eine größere Anzahl von Menschen konstruktiv zusammenarbeiten möchte, um gemeinsame Ziele zu erreichen, dann ist das mit einem entsprechenden Kommunikationsaufwand verbunden, der auf dem traditionellen Postweg und via Telefon nur mit hohem Aufwand und bei entsprechend vielen Kommunikationspartnern gar nicht mehr zu bewältigen wäre

Also diese Zeit, in der die eben genannten Technologien geschaffen wurden, war alles andere als eine sinnlose Ersatzbeschäftigung. Nein die dabei geschaffenen Technologien ermöglichen uns erst, daß zu tun, was wir am liebsten tun, weil sie uns viele überlebensnotwendige Routine- und Pflichtarbeiten abnehmen und uns so Freiheit schenken.

oder wie Oscar Wilde es zu seiner Zeit formulierte:

Jetzt verdrängt die Maschine den Menschen. Unter den richtigen Zuständen wird sie ihm dienen.