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Wie erlebe ich den Gruppenzwang in unserer Gesellschaft?

 

die Vorgeschichte

Ich setze mich aktiv für eine langfristige und ganzheitliche Lösung unserer gesellschaftlichen Probleme ein. Wenn es uns gelingt diese Lösung zu realisieren, dann ist das gut für mein eigenes Wohl und auch für das Gemeinwohl.

aus meinem tabellarischen Lebenslauf – Download:
http://leb-dein-leben.info/files/2015/12/lebenslauf-martin-glogger.pdf  


 

Im Wesentlichen geht es bei meiner Lösung darum, daß wir uns eine Lebensumgebung schaffen, wo jeder seine Neigungen und Fähigkeiten bestmöglich zum Wohle aller entfalten kann und wo wir uns aktiv mit der eigenen Stimme an den politischen Entscheidungen beteiligen können.

Eine Demokratie also, wo unsere Ideen, Lösungen, Erfahrungen und Erkenntnisse auch wirklich gefragt sind.

Die Lösung ist aber nicht ganz einfach und erfordert den Mut und vor allem die Tatkraft zum Umdenken. Dazu müssen natürlich auch die eigenen Werte und Gewohnheiten hinterfragt werden.

Ich könnte nicht behaupten, daß sich viele um meine Lösung reißen – bis jetzt zumindest. 

Viele können auf den ersten Blick keinen kurzfristigen Eigennutzen für sich erkennen und ignorieren die Lösung einfach. Andere erkennen, daß diese Lösung sehr viel von ihnen verlangt, weil sie ihre Werte und Gewohnheiten kritisch hinterfragen müssen. Das kommt für einen bestimmten Menschentyp gar nicht in Frage. Sie ignorieren die Lösung oder verhindern aktiv mögliche Geschäftstätigkeiten.
Natürlich gibt es auch genügend Leute, denen ich mit meiner Lösung ihre Ziele möglichst einfach und gut von den anderen zu leben, verbauen würde. Auch diese Leute sind nicht daran interessiert, daß die Lösung bekannter wird. 

Ich muss zugeben, daß es nicht einfach ist damit umzugehen, daß es viele Leute gibt, die meine Leistung nicht anerkennen, obwohl das was ich geleistet habe und noch leisten werde, ihnen und vor allem ihren Kindern langfristig von
großem Nutzen sein wird.

Meine große Leistung besteht zwar nicht darin, meine Pflicht bestmöglich zu erfüllen, damit ich meine Rechnungen bezahlen kann, aber meine große Leistung besteht darin, daß ich mich aus mir selbst heraus, also ohne jeden Zwang von außen, für die Verbesserung unserer Lebensumgebung (= Gesellschaft) einsetze.

Ganz besonders viel Zeit und Energie brauchte ich um die zur Realisierung meiner Vision notwendigen Lösungen und Konzepte zu formulieren.

Jetzt muß ich sehr viel leisten um mich für das als richtig Erkannte einzusetzen.

Einerseits muss ich mich mit der Gleichgültigkeit, der Ablehnung, dem Neid und dem Hass meiner Mitmenschen auseinandersetzen.

Praktische Beispiele:

Es gibt öfter anstrengende Auseinandersetzungen mit meiner Frau, die das herrschende System in vielen Punkten ok findet.

Ich verliere potentielle Kunden, die mit Hilfe von Google bzw. über meine Website erfahren, daß ich unser gegenwärtiges System kritisiere und eine alternative Lösung anbiete.

Es gibt (kranke) Zeitgenossen, die offensichtlich Feindbilder brauchen. Denen komme ich als Querdenker gerade recht. Nicht zuletzt können diese kranken Typen schnell Gleichgesinnte finden, die ebenfalls auf der Suche nach Feinden sind.

Manche Eltern und Lehrkräfte grüßen mich nicht, weil sie wissen, daß ich die staatlichen Schulen kritisiere. 

Einige Väter aus unserem Wohnort wissen, daß ich viel mit meinem Sohn mache und daß ich mich für die Schule und seine Erziehung interessiere. Da sie das aus welchen Gründen auch immer nicht wollen und/oder nicht können, hegen sie einen Groll gegen mich.

Andererseits kann ich so meine Talente, Leidenschaften, Werte und meine Kreativität voll ausleben und finde so sehr viel Sinn, Freude und Wohlgefühle in meiner Aufgabe.

Letzteres überwiegt die Unbequemlichkeiten und Strapazen bei weitem. Nicht zuletzt deshalb, weil ich ja für diese Aufgabe gut ausgestattet wurde und mit den Herausforderungen mitwachse. Es wird mit der Zeit leichter!

Und ich gebe die Hoffnung nicht auf, daß die große Masse durch die hochentwickelten Maschinen jetzt dazu gezwungen wird, selbst zu schaffen, selbst kreativ zu werden. Durch die Einsichten, die sie dadurch gewinnen, werden sie auch ihre Werte und Gewohnheiten entsprechend ändern. Sie werden dann viel toleranter gegenüber den anderen Vorstellungen ihrer Mitmenschen werden, als sie es heute sind.

Für viele Menschen wäre diese Ignoranz und die Ablehnung der anderen, als Reaktion darauf, daß sie ihrem Herzen folgen und es gut mit ihren Mitmenschen meinen auf Dauer unerträglich.

Sie würden sich dem Zwang der Gruppe beugen und einfach aufgeben und resignieren!

Nicht selten kommt es sogar vor, daß die Edlen, die Ausgezeichneten, die Erlesenen, die sich in ihrer ganz eigenen Weise im Sinne des Gemeinwohls einsetzen, von den sogenannt Normalen, in vielfältiger Weise angegriffen und attackiert werden.

Diese selbstgerechten Menschen, sind nicht mal in der Lage zu verstehen, was sie da anrichten.

Viele dieser edlen, ausgezeichneten und erlesenen Menschen verlieren nämlich durch diese Attacken den Glauben an sich und werden so zu Menschen, denen alles vollkommen egal ist.

Ich mache aber weiter, weil ich folgende Schlüsse aus diesem Verhalten ziehe:

Diejenigen, die meine Lösung ignorieren, erkennen also noch keinen Nutzen. Da muss ich die Zeit mit ihren Ereignissen für mich arbeiten lassen. 

Diejenigen aber die mich bekämpfen, zwingen mich dazu, mir Verteidigungsstrategien zu überlegen und zwar solche, die mich möglichst wenig Zeit und Energie kosten, so daß ich dieses wertvolle Gut in die Realisierung meiner Lösung stecken kann.

Ich versuche deshalb so gut es geht, das Ganze nicht persönlich zu nehmen. Ich folge einfach meinem inneres Gefühl, daß mir sagt ob es gut ist, was ich tue oder nicht!

Ich messe meinen Erfolg vor allem darin, wie oft es mir gelingt, daß ich ich morgens energiegeladen aufstehe und abends mit einem guten Gefühl ins Bett gehe. 

Ich denke langfristig und mein Handeln ist auch darauf ausgerichtet. Für manche Ziele muss man eben lange säen und die Saat sehr lange gießen, bis man ernten kann. 

Nicht zuletzt kann ich auch von den Erfahrungen der anderen profitieren. Es gibt so viele praktische Beispiele von Menschen, die auch ihren Weg gegangen sind und am Ende erreicht haben, was sie sich vorgenommen haben.

Viele von euch werden persönliche Beispiele solcher Menschen kennen. Menschen die Unternehmen aufgebaut, Vereine gegründet oder wichtige Initiativen vor Ort gestartet haben.

Ein praktisches und weltbekanntes Beispiel gibt Henry Dunant (geboren 8. Mai 1828 in Genf), der wie viele Millionen seiner Mitmenschen auch, das große Leid auf den vielen Schlachtfeldern sah, sich aber im Gegensatz zu seinen wegschauenden Mitmenschen, ganz aus sich selbst heraus eine Lösung überlegte, um dieses Leid zu lindern. Durch seinen Mut und seine Tatkraft, die er über viele Jahrzehnte entschlossen und beharrlich in seine Lösung investierte, entstand im Laufe vieler Jahrzehnte, daß was wir heute als "Rotes Kreuz" kennen.

Ein weiteres weltbekanntes Beispiel liefert Mahatma Gandhi (geboren 2. Oktober 1869 in Porbandar, Gujarat), der den Kampf um die Unabhängigkeit Indiens vom britischen Empire, angeführt hat. Dieser Kampf dauerte übrigens 32 Jahre, also von 1915 bis 1947. Gandhi sucht dabei nach Wegen (nicht nach Einwänden), um die britischen Unterdrücker auf friedlichem aber sehr wirksamem Wege in der Weise zu provozieren, daß sie ihre Herrschaft über das indische Volk aufgeben.

Eine dieser Provokationen war folgende. Das Wichtigste für das Überleben der Inder war das Wasser und das Salz, in diesem Bereich konnte er also wirksam provozieren. Er organisierte mit den anderen Führern, mit denen er in Verbindung stand, eine Bewegung im Rahmen derer die Inder selbst Salz herstellten und damit unabhängiger von den Briten wurden. Sie entnahmen es dem Meer und verteilten es von dort ins Landesinnere. Als die Briten davon hörten, ließen sie Hunderttausende von Indern festnehmen und auch alle bekannten Führer bis auf Ghandi selbst, denn sie wollten auf keinen Fall einen Martyrer aus ihm machen.

Das Faszinierende an dieser Bewegung war, daß auch als die Führer und Hunderttausende Inder verhaftet worden waren, die Bewegung völlig unbeeindruckt weiterging. Der Grund das diese Bewegung einfach weiterlief, war, daß sie tief im Herzen der Menschen angekommen war. Das gemeinsame Ziel sich von den britischen Kolonialherren unabhängig zu machen hatte die Herzen aller mutigen und tatkräftigen Inder verbunden und alles was sie diesem Ziel näherbrachte, machte jeder aus sich selbst heraus. Es ging zwar immer noch um den Eigennutz, aber nicht für die persönliche Vermehrung von Geld und Besitz, sondern darum alles für die Unabhängigkeit Indiens vom britischen Empire zu geben und so auch als Einzelner mehr Freiheit zu erlangen.

Eine sehr wichtige Bewegung, die auch die Änderung alter Werte und Gewohnheiten im Sinn hatte, war die Aufklärung (17., vor allem 18. Jahrhundert). Diese wendete sich gegen Aberglauben, Vorurteile und Autoritätsdenken und damit auch gegen die damalige Feudalgesellschaft und hat den weiteren Fortschritt der Menschheit entscheidend beeinflußt; Der wichtigste Wahlspruch der Aufklärung war und ist: "Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen ".

Diese Erfinder und Vordenker sind ihren Weg trotz zahlreicher Widerstände und teilweise offenen Angriffen von ihren Mitmenschen gegangen. Sie haben sich weder durch die Ignoranz, noch durch den Hass und den Neid der anderen, von ihrem Weg abbringen lassen!

Nur weil diese Helden ihren Weg gegangen sind, sind wir heute da, wo wir sind – vor den Toren einer Informationsgesellschaft.

Offensichtlich sind Menschen, die ihrem ureigenen Sinn folgen und die anders denken als die grosse Masse bei vielen ihrer Mitmenschen nicht sehr beliebt. 

Man bewundert sie, aber möchte keinesfalls näher mit ihnen zu tun haben!

Sie werden als Fremdkörper empfunden, als Störenfried für die auf Illusionen und Selbstlügen aufbauende, herrschende Meinung. 

Für die Ideen und Gedanken dieser Menschen bräuchte es offene Geister und vor allem Menschen, die langfristig denken und auch am Gemeinwohl interessiert sind. Menschen, die eine große Sache über ihren Ego stellen können. Noch gibt es wenige dieser neuen Eliten, doch mit dem stattfindenden Bewußtseinswandel, wird ihre Zahl weiterhin stark wachsen.

Aber mal eine andere Frage:

Ist in der Welt derer, die ausschließlich am kurzfristigen Eigennutzen interessiert sind, alles so einfach? Lohnt es sich wirklich im Strom der Angesehenen und der Beliebten mitzuschwimmen?

Solange alles gut läuft, klingt dieser Weg sehr verlockend. Man wird mit Geld, Beliebtheit und dem Ansehen bei den anderen belohnt.  

Es gibt aber auch gerade in unserer Zeit viele praktische Beispiele von Menschen, die von einem auf den anderen Tag, aus den unterschiedlichsten Gründen völlig in die Bedeutungslosigkeit und finanzielle Armut gezwungen wurden. 

Da sind die vielen hoch angesehenen Häuslebauer, die plötzlich in Geldnot kommen und ihre Hypotheken nicht mehr bezahlen können und dann alles verlieren, ihr Haus, ihr Ansehen und viele ihrer sogenannten Freunde. 

Da sind die vielen von Millionen angehimmelten Popstars, die plötzlich merken, daß die Fans, nicht sie mit ihrem wahren Wesen lieben, sondern das von ihren Managern produzierte Image.  

Nicht zu vergessen, der gut bezahlte und von seinen Aktionären gefeiert Manager, der sich plötzlich abgebrannt im Gefängnis wieder findet.

Die zahlreiche Bestätigung der anderen und unsere Beliebtheit, kann also kein sicheres Signal dafür sein, daß wir auf dem richtigen Weg sind!

Warum glaube ich, daß ich auf dem richtigen Weg bin? 

Ich habe meine Zeit und Lebensenergie frühzeitig dazu genutzt, um unsere wesentlichen gesellschaftlichen Probleme bzw. deren Ursachen zu erkennen und natürlich auch um den Lösungsweg zu finden, mit dem diese Ursachen beseitigt werden können.

Die Bequemen und Mutlosen dagegen nutzen ihre Zeit und Lebensenergie größtenteils dazu, um ihre Illusionen und Selbstlügen aufrecht zu erhalten. 

Wer dient seinem Wohl und dem Allgemeinwohl besser ? 

Wer sorgt dafür, dass wir langfristig gut leben können ? Die Lebensunternehmer oder die Bequemen und Mutlosen ?

Ich setze mich jedenfalls weiterhin aktiv dafür ein, das meine Lösung auch realisiert wird. Wenn sich viele auf den Weg zum Lebensunternehmer machen, können wir vielleicht eine schlimme Katastrophe verhindern.

Aber selbst wenn es zu der grossen Katastrophe kommen sollte, so habe ich doch die in eine gute Zukunft führenden Ziele gefunden und auch den Weg dorthin. 

Aus diesem Grunde würde auch die Zeit nach einer möglichen, unabwendbaren Katastrophe ein innerlicher Gewinn für mich und alle anderen Lebensunternehmer sein. 

Wir wissen, dass wir alles in unserer Macht Stehende getan haben und können jetzt das so aufgebaute, hohe Selbstwertgefühl genießen. Jetzt wird unser langfristiges Denken, der unerschütterliche Glaube an die nur gedanklich bestehende Alternative zum alten System und die Ausdauer, die zuvor ignoriert und belächelt wurde, reichlich belohnt. 

Das Gute an meiner Lösung ist, daß sich jeder sofort daran beteiligen kann und dann meine gerade beschriebenen Erfahrungen und Erkenntnisse mit mir teilen kann. 

Jeder kann sich also auf seine ganz individuelle Weise beteiligen und keiner kann uns daran hindern, nur wir selbst!

 

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Gut gelebt hat der, der sich gut versteckt hat – Ist das eine gute Lebensregel ?

Mein Opa hat sich, wie viele seiner Mitmenschen, an folgende sehr ähnliche Lebensregel gehalten:
"Schau dass du möglichst unauffällig lebst, also weder besonders gut, noch besonders schlecht bist – halte dich im Mittelfeld auf.

Diese Lebensregel hat ihm vor und nach dem 2. Weltkrieg geholfen und noch viel mehr in der Zeit des 2. Weltkrieges. 
Und weil das so war, wurde die Regel von vielen auch nach dem 2. Weltkrieg eingehalten und als wertvoll empfunden. So geht es einfacher, so ist das Leben angenehmer. Das hat sich tief eingegraben.

Kein Wunder, denn viele die sich nicht an die Regel gehalten haben und sich beispielsweise gegen das Nazi-Regime gestellt haben, wurden während des Krieges einfach in Arbeitslager gesteckt oder gleich ermordet.

kritisches Nachdenken über diese Regel

Wenn diese Regel von vielen Menschen eingehalten wird, dann können sich andere leicht über sie erheben und sich auf ihre Kosten bereichern und wenn sie nichts mehr geben können, dann können sie über straffe Hierarchien in Kriege gezwungen werden. 

Wären die meisten Menschen also nicht unauffällig, sondern würden sie selbstbestimmt denken und ihren eigenen Weg gehen, dann hätten es die, in den oberen Schichten der Hierarchien, wesentlich schwerer. 

Nicht zuletzt können sich selbstbestimmt denkende Menschen auch selbst organisieren. Das können die natürlich dann auch und gerade bevor Kriege beginnen. Die selbstbestimmt denkenden Menschen würden die Signale erkennen und das auch zulassen.

Die würden sich dann  organisieren u. gemeinsam sagen: "Wir möchten keinen Krieg, wir haben eine bessere Lösung!", dann würde es wohl keine Kriege mehr geben.

Dann hätte mein Opa und viele Millionen andere Menschen nicht diesen furchtbaren Krieg erleben müssen. Diese Kriegsgeneration hätte sich nicht ihr ganzes Leben lang – Tag für Tag – mit den immer wieder hochkommenden Erlebnissen des Krieges auseinandersetzen müssen.

Warum halten sich dennoch viele an diese Regel?

Weil sie nicht tiefgründig reflektieren und deshalb nicht auf die eben kurz beschriebene Erkenntnis kommen.

Das Problem ist, daß auch andere schwer Zugang zu diesen Menschen bekommen.

All das Kritische und Widersprüchliche wird verdrängt und man sieht es so, wie es einem am einfachsten erscheint. Man konstruiert so seine eigenen, falschen Wahrheiten, die darauf beruhen, möglichst wenig Energie zum Nachdenken aufzuwenden.

Auch mein Opa hat es so gemacht und wenn ich ihm meine Erfahrungen und Erkenntnisse mitgeteilt hätte, so hätte er entweder gar nicht zugehört oder das Gesprächsthema gewechselt, weil er es so einfach nicht sehen hätte wollen. Es wäre einfach zu mühsam gewesen.

Was kann man daraus lernen ?

Ist es wirklich eine so kluge Lebensregel, das möglichst unauffällig leben, sich verstecken und das vor allem in schwierigen Zeiten ?

Die Antwort überlasse ich euch 🙂

10 sehr wichtige Lebensfragen und mögliche Antworten dazu

wichtige Lebensfragen

 

 

 

 

Die nachfolgenden in Fettschrift geschriebenen wichtige Lebensfragen habe ich im Internet gefunden und zusammengetragen. Ganz spontan habe ich mich dazu entschlossen, diese Fragen für mich kurz und prägnant zu beantworten.

 

Was ist schlimmer, etwas nicht zu schaffen, oder es nie zu probieren?

Ja, du hast es wenigstens probiert – ernsthaft, mit voller Kraft und konsequent!!!
Das ist das, was mir durch den Kopf schiesst, wenn mich andere Leute ignorieren und ablehnen, weil ich das tue, was im Grunde jeder von uns tun sollte … sich über unsere gemeinsame, möglichst gute Zukunft, Gedanken machen …
Es muss nicht öffentlich sein, aber zumindest für sich selbst sollte das jeder tiefgründig tun … schon alleine für die eigene Persönlichkeitsbildung!

Wenn alle die du kennst morgen sterben würden, wen würdest du besuchen?

Zuerst meine Frau und meinen Sohn … 

Wenn die Freude eine Währung wäre, welche Arbeit würde dich reich machen?

Genau die, die ich mache …

Wenn du nur 40 Jahre zu leben hättest, was würdest du in deinem nächsten Leben anders machen?

Nichts, da sich ja das eine aus dem anderen ergibt …

Wenn alles gesagt und getan ist, hast du dann mehr gesagt ?

eindeutig viel mehr getan

Was ist diese eine Sache, die du am liebsten an dieser Welt ändern würdest?

genau die, die ich auf meiner Startseite auf "Onlinetechniker.de" beschreibe

Wofür bist du dankbar in deinem Leben?

für meine Gesundheit und meine Lebenskraft und -lust, 
für meine Kindheit, die ich weitestgehend selbstbestimmt und selbstorganisiert 
erleben durfte
und daß ich mit meiner Frau zusammengeführt wurde 
und mit ihr einen gesunden und lebhaften Sohn habe

Was ist deine schönste Kindheitserinnerung und was macht sie so besonders?

die Naturwanderungen am Bach entlang und in die kleinen Wälder in der Nähe von unserem
Dorf, häufig nahm ich noch den Schäferhundmischling aus der Nachbarschaft mit – das
Besondere war es die Natur zu spüren

und Skifahren, Schlittenfahren und Fußballspielen mit anderen, besonders gut war es dann
wenn möglichst viele voller Begeisterung mitgemacht haben, das Besondere war es zu gewinnen,
also am weitesten zu springen, am schnellsten zu fahren, die meisten Tore zu schießen …

Was ist diese eine Sache, die du gerne tun würdest und was hält dich davon ab sie zu tun?

genau die, die ich auf meiner Startseite auf "Onlinetechniker.de" beschreibe und mich hält nichts
davon ab es zu tun, ausser eine schwere Krankheit oder der Tod

Machst du dir mehr Gedanken darüber eine Sache richtig zu machen, oder die richtige Sache zu machen?

beides und das sehr intensiv und es geht nicht um eine Sache, sondern um die Sache

Wenn du einem neu geborenen Kind einen einzigen Rat geben könntest, welcher wäre das?

Mach das was du liebst, also was dir Sinn, Freude und Wohlgefühle gibt und beteilige dich an den Entscheidungen im
Rahmen einer direkten Demokratie und im Rahmen von demokratischen Netzwerken!

Wenn dein Herz dir sagt tu das, dann tu es! Geh deinen ganz eigenen Weg, hör
auf deine ganz eigene Wahrnehmung. Hinterfrage, die abweichenden Erwartungen anderer, bedingungslos. 

Lasse dich nicht von Geld, der Ablehnung und Ignoranz anderer, der Bestätigung anderer (Lob), 
guten Noten, Titeln, Orden und menschlichen Ehrungen aller Art beeinflussen und lenken.
Folge deinem Herzen und tu das was dein Herz dir sagt, auch dann, wenn alle anderen dir sagen, tu es nicht.
Du wirst es immer an deinem ganz eigenen Lebensgefühl merken ob du das Richtige tust!

 

 

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Die goldene Regel – praktisch angewendet

In diesem Artikel geht es darum tiefer in die Kerninhalte der goldenen Regel einzusteigen. Das Ganze soll im Rahmen eines aus dem Leben gegriffenen Gesprächs geschehen. Indem Gespräch geht es um die unterschiedlichen Ansichten des Lebensunternehmers Martin und der pflichtbewussten Anja.

Martin lebt seine Vision, aus der sich seine jeweiligen Lebens- und Lernaufgaben ganz automatisch ergeben. Nur wenn er diese Aufgaben erfüllt, kommt er mit der Realisierung seiner Vision vorwärts.

Anja arbeitet brav und pflichtbewusst als Angestellte in einem größeren Unternehmen. Ihre Aufgaben erhält sie von ihrem Vorgesetzten und dieser bewertet auch ob die Aufgabe gut erfüllt wurde.

Steigen wir nun ein in dieses interessante Gespräch …

„In der Regel bin ich schon bestrebt, andere Menschen zu achten und zu respektieren.“

„Offensichtlich nicht immer, Martin“! In Anjas Stimme schwingt ein etwas vorwurfsvoller Unterton mit.

„Bei dir ist das wirklich nicht so gemeint. Ich achte und respektiere dich sehr und das trotz unserer teilweise sehr unterschiedlichen Sichtweisen“, versichert Martin.

„Gilt das auch für die anderen ?“ fragt Anja

„Ja sicher. Ich achte alle Menschen, die die goldene Regel einhalten, also: „Was du nicht willst, was man dir tu, das füg auch keinem anderen zu“.

„Was meinst du denn damit genau ?“, fragt Anja nach.

„Na ja, ich finde, jeder soll ernten, was er sät. Jeder soll so behandelt werden, wie er andere behandelt!

Wer z. B. Waffen herstellt und verkauft, die andere Menschen verstümmeln oder töten, der soll sich auch mit den Folgen seines Tuns auseinandersetzen müssen“, entgegnet Martin überzeugt.

„Diejenigen, die mit Waffenhandel ihr Geld verdienen, egal ob als Aktionär eines Rüstungsunternehmens, als Mitarbeiter eines solchen Unternehmens oder sonst etwas, sollen mit den Opfern ihrer Waffen über Monate unter einem Dach leben und diese verköstigen müssen.

Ich würde diese Leute mit Hilfe eines Dolmetschers für mindestens 1 Jahr mit den Leidensgeschichten der Betroffenen konfrontieren. Sie sollen ganz genau erfahren, wie die Waffen, die sie hergestellt und verkauft haben, andere Menschen verletzt und verstümmelt haben. Wie sie ihre Kinder und Familienangehörigen verloren haben und was das im Einzelnen bedeutet.“

„Das wäre nur gerecht und sehr lehrreich für die Täter“, nickt Anja nachdenklich.

„Aber ist es nicht so, daß die Leute, die Waffen herstellen und verkaufen, heute noch die Privilegierten unseres Systems sind? Sie verdienen Geld mit dem Elend ihrer Mitmenschen und es interessiert kaum jemanden, vor allem nicht die vielen Gleichgültigen. Was meinst du Martin ?

„Ja, da kann ich dir nur voll und ganz zustimmen, Anja.

Mir geht es ja dabei nicht vorrangig um Vergeltung, sondern um Gerechtigkeit. Diejenigen, die mit Waffen ihr schmutziges Geld verdienen, sollen auch die volle Verantwortung dafür tragen müssen.

Vor allem aber sollen sie zwingend daraus ihre Lehren ziehen müssen, so dass sie ihr schmutziges Geschäft nicht weiter betreiben.

Dazu sollen sie über viele Monate ganz genau sehen und fühlen müssen, was sie anrichten und ihre Einnahmen sollten vollständig in die Wiedergutmachung, der von ihnen angerichteten Schäden fließen.
Ich stell mir das immer wieder mit allen Details, in meinem Kopfkino vor, quasi als Gebet, das in Erfüllung gehen soll …Findest du das übertrieben, Anja ?“

„Nein, du wünscht Dir nur Gerechtigkeit und das mit aller Kraft. Bekräftigt Anja.

„Jetzt sind wir schon mindestens 2, die sich das wünschen“, lacht Martin.

Und ich sage dir: „Es muss sich wirklich eine Menge ändern, wenn sich die Welt zum Positiven hin weiterentwickeln soll“.
“Jedem muß eindeutig klar werden, was es bedeutet, Verantwortung für sein Denken, Entscheiden und Handeln zu tragen.

Wir wenden die goldene Regel übrigens auch bei der Erziehung unseres Sohnes an. Wir versuchen alles aus der Perspektive dieser Regel zu erklären. Also, beispielsweise wenn unser Franz eine Katze haut, dann sagen wir ihm, ob ihm das gefallen würde, wenn die Katze ihn einfach so kratzen würde oder wenn er uns ins Wort fällt, fallen wir ihm ins Wort und sagen, nachdem er sich darüber beschwert hat: "Siehst du, so geht es auch uns, wenn du uns nicht zu Ende reden lässt".

„Ja, so ungefähr machen wir das auch, leider funktioniert es häufig nicht, weil unsere Kleine das schnell wieder vergißt oder oft auch nicht wirklich versteht“, wirft Anja ein.

„Tja, Anja, das ist bei uns auch so, aber die Kindererziehung ist ja keine Sache von Monaten, sondern zeigt ihre Wirkung über das konsequente Anwenden dieser goldenen Regel über viele, viele Jahre.

Die goldene Regel besagt, daß wir genau das ernten, was wir säen und daß wir voll und ganz verantwortlich sind für das, was wir tun.

Wir können die goldene Regel also sehr gut nutzen, um unser Leben und das der anderen ganz gezielt zu beeinflussen, und das nicht nur bei der Erziehung unserer Kinder.

Diese Regel besagt nämlich, daß andere uns so behandeln, wie wir sie behandeln oder anders formuliert: Behandle andere so, wie du selbst von den anderen behandelt werden willst.“ Beide schweigen einen Moment und sehen sich dabei tief in die Augen.

„Wenn ich zum Beispiel möchte daß mir der andere möglichst viel Freiheit lässt, dann muss ich ihm das vorleben“, beginnt Martin das Gespräch wieder.

„Ich lasse dem anderen alle Möglichkeiten, daß er sich möglichst frei entfalten kann. Ich beurteile und bewerte ihn nicht aus meiner Perspektive, also mit meinen Erfahrungen und Erkenntnissen, sondern versuche, es aus seiner Sicht zu verstehen. Falls ich dazu nicht die Zeit und die Energie aufbringen kann, dann lasse ich die Bewertungen und Verurteilungen.

Dabei halte ich mich an folgende Regel: „Ich verurteile den anderen nicht für das, was er tut, sondern beobachte langfristig, ob das, was er denkt, entscheidet und tut, ihn glücklich macht.“

„Das klingt sehr vernünftig, Martin“, entgegnet Anja. „Wobei du das oft gar nicht so genau erkennen kannst, da ja viele so tun, als ob alles in bester Ordnung wäre, obwohl es innen drin ganz anders aussieht. Häufig gerade deswegen, damit andere eben nicht merken, was wirklich los ist. Man vermeidet so unangenehme Rechtfertigungen und man verhindert, daß die Gerüchteküche angeheizt wird.“

„Oh, jetzt hast du mich kalt erwischt und bringst mich in Verlegenheit“, antwortet Martin etwas überrumpelt. „Danke Anja, für dieses wertvolle Feedback. Darüber muß ich in einer ruhigen Minute noch einmal genau nachdenken. Aber halten wir fest: Eine besonders wichtige Erkenntnis der goldenen Regel ist, daß wir ernten, was wir säen.“

„Wir ernten, was wir säen, sagst du. Ich säe Gutes und ernte dann auch Gutes oder wie soll ich das verstehen ?“

„Ja, so in etwa“, bestätigt Martin.

„Da kann ich dir ein exzellentes Gegenbeispiel liefern“, entgegnet Anja. So möchte ich beispielsweise, daß sich meine Mutter das Rauchen abgewöhnt, weil sie häufig darüber klagt, daß ihr schon bei kurzen Strecken die Puste ausgeht. Auch jammert sie über die allmorgentlichen Hustattacken und den Gestank, den die mit kaltem Rauch durchsetzten Tapeten abgeben.

Ich habe mich also über Wochen schlau gemacht, wie man das Rauchen aufhören kann und meiner Mutter verschiedene Lösungen beschrieben, aber anstatt daß sie dankbar dafür ist, winkt sie ab und will nichts davon hören. Mach ich dann weiter, dann kommt es häufig zu heftigen Auseinandersetzungen. Ich ernte also Streit und Undank, obwohl ich nur um die Gesundheit meiner Mutter ernsthaft besorgt bin und ihr helfen will.“

„Oh ja, da kann ich ein Lied davon singen, Anja“, bestätigt Martin seufzend. „Es scheint wirklich so zu sein, dass die Leute gerne jammern und sich als Opfer sehen möchten. Ja, sie scheinen sich regelrecht mit Energie aufzuladen, während sie ihren Ballast bei den anderen abladen.

Das, was wir aus unserer Sicht gut finden, muß bei anderen nicht unbedingt gut ankommen. Natürlich ist es gut, wenn du deine Mutter dazu anregst, dass sie das Rauchen aufhört. Für deine Mutter bedeutet das aber, dass sie eine sehr schwere Aufgabe zu lösen hat, je nach der Tiefe der psychischen Abhängigkeit.

Was du also vorschlägst, wird ihr zumindest eine Zeit lang das Leben erheblich schwerer machen und ob es hinterher wirklich besser ist, kann deine Mutter nur beurteilen, wenn sie es dann auch geschafft hat.

Mir geht es da ähnlich wie dir, Anja. Ich meine es wirklich gut, wenn ich andere dazu anrege, sich mehr für ihre Freiheit einzusetzen und für ihre Entscheidungen und Handlungen die volle Verantwortung zu übernehmen.“

„Wie meinst du das genau“, will Anja nun neugierig wissen.

„Jeder hat ganz bestimmte Lebens- und Lernaufgaben und nur wenn er sich diesen Aufgaben stellt, kann er sich bestmöglich weiterentwickeln und sein Meisterwerk hier auf Erden vollenden“, erklärt Martin.

„Klingt sehr philosophisch, verstehe ich nicht. Was soll jemand tun, der sich für seine Freiheit tatkräftig einsetzt ?“

Martin überlegt kurz. „Ich setze mich für meine Freiheit ein, wenn ich meinem Herzen folge, also meine Träume und Visionen lebe.“

„Was sind denn Träume ? Jetzt sag bloß nicht, eine Traumvilla, ein Neuseeland-Trip oder ein Ferrari Testarossa“, meint Anja etwas skeptisch.

„Nein, natürlich nicht“, versichert Martin und stellt klar:“Das sind Wünsche. Ein Traum oder ein Vision ist ein Teil von dir und ermöglicht es dir, über dich hinauszuwachsen. Der Traum füllt dein Leben mit Sinn und hält dein Selbstwertgefühl immer auf sehr hohem Niveau und vor allem: er macht dich einzigartig. Wer einzigartig ist, hat keine Konkurrenten, gegen die er sich im Wettbewerb durchsetzen muss. Wer seinen Traum bzw. seine Vision lebt, der verfolgt seine eigenen Ziele.“

„Ok, aber muss ich das denn ?“ Anja klingt nicht überzeugt. „Wenn ich als Angestellter in einer Firma arbeite, dann verfolge ich die Ziele des jeweiligen Unternehmers bzw. Vorgesetzten. Mein Ziel dagegen ist es Geld zu verdienen, mit dem ich meine Rechnungen bezahlen kann. Indem ich durch meine Arbeit Geld verdiene, bin ich unabhängig von Investoren und Sponsoren, die ja erst mal in meinen Traum investieren müssen.

„Wirklich ?,“ hakt Martin ein. Bist du nicht auch von der Gunst deines Arbeitgebers abhängig ?

Ja, schon aber die Arbeitsbeziehung läuft wesentlich anonymer ab, als die mit den Investoren. Die musst du ja von einer Vision, Lösung oder nenn es wie du willst, überzeugen. Die sehen deine Vision aber nicht mit deinem Herzen, sondern die wollen ja sich ihre Investition finanziell lohnt.

Ja, da hast du wohl recht, Anja. Das ist schon ein schwieriges Thema. Aber lassen wir das.

Was ich am Angestelltenleben auch noch sehr vorteilhaft finde, ist, dass ich mir auch schnell einen anderen Arbeitsplatz suchen kann. Das kannst du nicht. Du kannst nicht einfach deinen fest mit dir verbundenen Traum bzw. die mit dir in die Welt gekommene Vision austauschen. Anja lacht.

Und wieder hast du den Nagel auf den Kopf getroffen, Anja.

Siehst du, Martin und genau deshalb bin ich froh, dass ich als Angestellter arbeiten kann. Außerdem habe ich keinen Traum. Ich will einfach meine Pflicht erfüllen, damit meinen Lebensunterhalt verdienen und für meine privaten Hobbies, nutze ich die wenige freie Zeit die mir bleibt.

Ich bekomme als Angestellter ein festes Gehalt, das pünktlich zum Ende des Monats auf dem Konto landet. Ich kann also genau planen und vor allem immer meine Rechnungen pünktlich bezahlen. Auch habe ich klare Anweisungen, was ich wann zu erledigen habe. Und wenn ich ehrlich bin, ist es schon ein gutes Gefühl, wenn man nicht zuviel Verantwortung tragen muss.

Ich kann also meine Rechnungen bezahlen, während derjenige, der seine Vision lebt, zwar maximale Freiheit hat, aber nicht selten erst einmal finanzielle Durststrecken überwinden muß. Auch hat er entsprechende Verantwortung zu tragen und muß sich vor allem um sehr viele Dinge selbst kümmern.

Da wundert es mich nicht, wenn viele Menschen eben nicht diese Art von Freiheit haben möchten und im Beruf die Fremdbestimmung bevorzugen.

… und wenn man ganz ehrlich ist, gibt man die Bequemlichkeit auch zu.

Warum soll ich mir Verantwortung, finanzielle Durststrecken und all das aufladen, wenn ich nicht muß ? Das Leben ist kurz, deshalb möchte ich es nicht auf dem Trampelpfad verbringen, sondern lieber auf der Autobahn.

Wenn ich meine Pflicht erfülle, kann ich meine Freizeit genießen, mir einiges finanziell erlauben und eine Portion Freiheit hab ich ja auch, zumindest in unserer Gesellschaft. Wenn ich das mit dem Leben vor 50, 60 Jahren vergleiche – ein Paradies (wenn ich es mir nicht schlecht rede oder schlecht reden lasse!!) und perfekt wird das Leben nie sein.
Meinen Traum, wenn ich so was habe und brauche, kann ich auch in der Freizeit leben“, ist sich Anja sicher.

„Kannst du nicht, Anja, weil du dazu einen freien Kopf brauchst“, widerspricht Martin entschieden. „So ein Traum nimmt sehr viel von deiner Zeit und Energie in Anspruch. Du kannst nicht auf 2 Hochzeiten tanzen. Du musst dich schon entscheiden und dir klare Ziele setzen.“

„Dann lass ich das mit dem Traum und lass lieber andere ihre Träume leben. Wenn Leute was großes umsetzen wollen und dafür diese anfänglichen Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen und dann tatsächlich erfolgreich sind, kann man sie nur bewundern und ihnen das, was sie dann haben, auch ehrlich gönnen, aber das kann man doch nicht von jedem Menschen verlangen“, entgegnet Anja.

„Martin, mit deinem Engagement für die Freiheit holst du die Leute aus der Komfortzone und nicht nur das, du machst ihnen Angst. Mir jedenfalls sehr. Ich käme mir verloren vor, wenn ich diese von dir so gelobte Freiheit leben müsste.“

„Andererseits, ist ein Umdenken bei uns in der Gesellschaft zwingend notwendig, Anja.“

Martins Stimme klingt jetzt sehr eindringlich. „Wir haben derzeit sehr viele Menschen, die als Angestellte arbeiten möchten, aber viel zu wenig Arbeitsplätze, zumindest solche, die auf natürlichem Wege genügend Einkommen erzielen. Da es aber offensichtlich sehr viele Menschen gibt, die es mit der Freiheit so ähnlich sehen wie du, Anja, werden viele dieser gefragten Angestellten-Arbeitsplätze auf Biegen und Brechen erhalten.

Es gäbe diese sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze nicht mehr, wenn nicht enorme Steuermittel und Kredite fließen würden. Ich denke da an viele staatlichen Institutionen, die sich weitestgehend mit sich selbst beschäftigen, aber auch viele Großunternehmen sind davon betroffen. Großunternehmen an denen wieder die Arbeitsplätze vieler kleiner und mittelständischer Betriebe dranhängen.

Die Politiker sammeln Wählerstimmen, indem sie versprechen, dass sie  sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze schaffen bzw. erhalten!

Diese künstlich geschaffenen Arbeitsplätze sind auch ein wesentlicher Grund für die hohen Staatsschulden, die wir haben. Ganz Europa hat sich so einen Wirtschaftsaufschwung auf Pump finanziert. Sogar Kriege werden für die sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze geführt. So wird zum einen mit der Waffenherstellung und zum anderen mit dem Wiederaufbau nach der Zerstörung die Grundlage für viele Arbeitsplätze, etwa in der Rüstungsindustrie geschaffen. Schau mal nach Syrien, den Irak oder ganz nah bei uns, in die Ukraine!“

„Glaubst du wirklich, dass es nur daran liegt, Martin“

„Und ob“, entgegnet dieser. „Ich bin davon überzeugt, dass das von dir beschriebene Denken und Handeln ein wesentlicher Grund für unsere großen gesellschaftlichen Probleme ist.

Das gilt nicht nur für Deutschland, sondern durch die komplizierten wirtschaftlichen Verflechtungen, sind alle Völker auf dieser Welt, von den genannten Problemen betroffen.

Wenn die überwiegende Mehrheit bestimmte Werte und Gewohnheiten lebt, hat das auch einen sehr großen Einfluß auf die anderen. Diese Mehrheit bestimmt letztendlich das Schicksal der ganzen Gesellschaft und damit auch das Schicksal des Einzelnen, der Teil dieser Gesellschaft ist. Diese Werte und Gewohnheiten können wir der Einfachheit halber in dein und mein Lebenskonzept unterteilen. Meins ist das des Lebensunternehmers und deins das des Pflichtmenschen bzw. Befehlsempfängers.

„Was ist denn der wesentlichste Unterschied zwischen diesen beiden Lebenskonzepten ?“, fragt Anja.

„Pflichtmenschen werden von außen, durch entsprechende Geld- und Gruppenzwänge, dazu angeregt, etwas zu tun“, erklärt Martin. „Sie tun etwas, wenn sie dafür Geld verdienen können und/oder wenn es soziale Anerkennung gibt und/oder wenn sie schlicht und ergreifend vom Schicksal dazu gezwungen werden, zu handeln. Pflichtmenschen arbeiten für die Träume und Ziele anderer. Diese Menschen folgen einfach ihrem anerzogenen Pflichtgefühl.

Lebensunternehmer dagegen werden von innen angeregt, etwas zu tun. Sie tun die Dinge aus sich selbst heraus und folgen ihrer Intuition. Sie folgen ihren Visionen und Träumen, die vom Herzen kommen.“

Anja schaut etwas zweifelnd und meint: „Ja, in dem Pflichtmenschen kann ich mich erkennen. Mein Pflichtgefühl ist schon sehr ausgeprägt. Mir geistern da viele dieser Aufgaben durch den Kopf, die erledigt werden müssen, und ein beruhigendes Gefühl bzw. eine gewisse Zufriedenheit stellt sich bei mir erst dann ein, wenn ich diese Aufgaben erledigt habe. Ich könnte meine Freizeit nicht genießen, wenn ich meine Pflichten nicht erfüllt habe. Es ist wirklich so, dass die Pflichtaufgaben meinen Alltag und meine Grundstimmung sehr wesentlich bestimmen.

Viele dieser Pflicht- und Routinearbeiten werden ja mittlerweile von Maschinen erledigt. Ich denke da gerade an die Waschmaschine, in die ihr Frauen heute nur noch die Wäsche reintun müsst und die dann das eingestellte Waschprogramm abarbeitet.
Früher mussten die Frauen viele Stunden am Waschbrett verbringen. Die Maschinen tragen also wesentlich dazu bei, dass der Anteil der Pflicht- und Routinearbeiten immer geringer wird.

Ja, da hast du wohl recht, Martin. Die Maschinen nehmen uns die Arbeit weg.

Wirklich ? Ich sehe das anders. Die Maschinen befreien uns von Arbeit, wenn wir bereit sind umzudenken, also unsere Werte und Gewohnheiten kritisch zu hinterfragen.

Die Maschinen sind unsere modernen Sklaven, die viele notwendige, aber lästige Pflicht- und Routinearbeiten für uns erledigen und uns so die Freiheit geben, unsere Lebenszeit sinnvoller zu nutzen, etwa um unsere Visionen und Träume zu leben.

„Ok, so kann man es auch sehen, wenn man es will“, sagt Anja. Ich will es nicht, weil es mir sehr unangenehm erscheint. Ich könnte da auf Dinge kommen, die ich besser nicht wissen will.

Mal ein andere Frage: Was meinst du eigentlich mit: „Die Dinge aus sich selber heraus tun ?“

„Na, ganz einfach, mir braucht keiner zu sagen, was ich tun soll. Ich lebe meine Vision und die bestimmt mein Leben bzw. meine tagtäglichen Lebens- und Lernaufgaben, die ich zu erfüllen habe, wenn ich mit der Realisierung meiner Vision vorwärtskommen will. Ich weiß also immer aus mir selbst heraus, was ich zu tun habe, beim „Wie“ hilft mir häufig das Internet bzw. die Menschen, die dort ihre Inhalte gezielt auffindbar veröffentlichen.

Ein sehr bekanntes Beispiel für einen Menschen, der ebenfalls aus sich selbst heraus gehandelt hat, war Henry Dunant (* 8. Mai 1828 in Genf; † 30. Oktober 1910 in Heiden). Der sah, wie viele Millionen seiner Mitmenschen auch, das große Leid auf den vielen Schlachtfeldern, hat sich aber im Gegensatz zu seinen wegschauenden Mitmenschen, ganz aus sich selbst heraus eine Lösung überlegt, um dieses Leid zu lindern. Durch seinen Mut und seine Tatkraft, die er über viele Jahrzehnte entschlossen und beharrlich in seine Lösung investierte, entstand im Laufe vieler Jahrzehnte das, was wir heute als "Rotes Kreuz" kennen.“

„Aber das, was Henry Dunant und du da machst, das ist edel und edle Menschen gibt es nicht viele. Die meisten sind an ihrem unmittelbaren und kurzfristigen Nutzen interessiert. Alles was langfristig ist und viel Zeit und Energie braucht, bis es dann (vielleicht) mal einen Nutzen bringt, interessiert die meisten nicht die Bohne“, bedauert Anja.

„Diese Leute würden deine Vision bzw. deinen Lösungsvorschlag im besten Fall als Spinnerei abtun, wahrscheinlich aber würden sie dich einfach ignorieren. Natürlich schaffst du dir so auch Feinde. Ich denke da an die vielen Neider, die nur kritisieren können, aber keine Lösungen finden oder diejenigen, die deine Lösung nicht verstehen oder missverstehen.“

„Da hast du wohl recht, Anja. Die Möglichkeiten meiner Lösung werden noch nicht richtig erkannt und eingeschätzt.

Auch ist mir klar, daß das, was ich denke und tue, sowohl Gutes als auch Unangenehmes bei meinen Mitmenschen bewirkt, das dann auch wieder auf mich zurückfällt, also mich entweder behindert oder unterstützt.

Ich setze mich aktiv für die Freiheit jedes Kreativen (Einzelerfinder, Visionäre, freie Denker, …) ein. Ich helfe diesen Menschen, voranzukommen und hoffe, daß die das mit der Zeit erkennen und anerkennen und mich dann in vielfältiger Weise unterstützen.

Gleichzeitig aber ziehe ich den Unmut vieler Bedenkenträger und Neider auf mich. Leute also, die keine Änderungen und Vorbilder wünschen. Die versuchen mich auf vielfältige Weise zu demotivieren.

Die einen ignorieren meine Anfragen, die anderen nutzen die elektronischen Möglichkeiten um mir die Geschäfte zu vermasseln oder schreiben mir demotivierende Mails.

Aber diese Leute gehen von sich aus und denken dass sie mich damit demotivieren können. Das geht aber nicht, weil das Feuer von innen brennt und deshalb von aussen nicht gelöscht werden kann. Nur Krankheit oder ein finanzieller Engpass kann mich stoppen.

Wie ist es eigentlich mit dir ? Würdest du mich denn unterstützen oder eher behindern ? „ will Martin konkret wissen.

„Behindern, Martin weder noch. Ich will ein normales und ruhiges Leben führen. Ich will keine Träume leben, sondern meine sichere Geldverdienstquelle behalten, solange es irgendwie geht. Nur das, mehr nicht. Ok, ich würde dir natürlich helfen, weil ich dich als Mensch gut finde, aber nur deshalb, nicht weil ich deine Idee unterstützen will.

„Schade, dass du es so siehst, Anja“, bedauert Martin.

„Ich setze mich übrigens auch aktiv dafür ein, daß jeder für seine Entscheidungen und Handlungen, die volle Verantwortung trägt.

Würdest du mich denn dabei unterstützen ?

„Nicht wirklich, weil ich eben nicht gerne Entscheidungen treffe und auch nur soviel Verantwortung übernehmen möchte, wie zwingend sein muss“, gibt Anja offen zu.

Da es offensichtlich vielen Menschen so geht wie dir, liebe Anja, finde ich trotz des guten und vernünftigen Gedankens, keine echten Unterstützer.

Viel mehr werde ich von vielen Menschen abgelehnt, die heute noch ihre Verantwortung sehr gerne auf andere abwälzen und das so gut wie möglich kaschieren.

Das ist eben der Preis, den wir dafür bezahlen, wenn wir uns dafür entscheiden, das Gute nicht nur zu fordern, sondern auch zu tun! Andererseits zahlen gerade in unseren Zeiten, auch sehr viele Leute einen hohen Preis dafür, daß sie sich nicht für ihre Freiheit einsetzen und keine Verantwortung für ihr Leben und die Gesellschaft übernehmen und stattdessen nur passiv zuschauen, wie um sie herum viele Ungerechtigkeiten passieren.

Dieses passive Zuschauen, sei es aus Angst oder aus Bequemlichkeit, ist wie ein zentraler Angriff auf das Selbstwertgefühl. Dazu kommt bei vielen noch, dass sie nicht das tun, wofür sie eigentlich auf die Welt gekommen sind.

Ganz banal gesagt, wollen viele ein Schaf sein, weil man damit Geld verdienen und seine Rechnungen bezahlen kann, obwohl sie zum Adler geboren sind. Wer seine Begabungen, Leidenschaften, Werte und seine ganz besonderen Einsichten nicht ausleben kann, der kann auch kein gesundes Selbstwertgefühl aufbauen. Wer sich selber wertlos fühlt, der kann keine Lebensfreude mehr empfinden.

Daß damit viele Menschen nicht mehr klar kommen, zeigt die Tatsache, daß heute viel mehr Menschen durch Selbstmord sterben, als durch Kriegsverletzungen und das, obwohl zur Zeit sehr viele Kriege weltweit stattfinden. Kürzlich las ich in einem Artikel der Welt-online, daß sich weltweit alle 40 Sekunden ein Mensch das Leben nimmt. Wie verzweifelt muss derjenige sein?“

Anja nickt betroffen und beide schweigen eine Weile.

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Was ist der Unterschied zwischen Wissen und Verstehen ?

Wie oft hört man den Satz: Wissen tu ich es ja, aber ich kann es einfach nicht umsetzen. Warum ist das so?

Um vom bloßen wissen, zum verstehen zu gelangen, brauchen wir praktische Erfahrungen und den aufrichtigen Willen, aus diesen Erfahrungen durch Nachdenken, konstruktive Erkenntnisse zu gewinnen. 

Der freie Denker, lässt alle sich stellenden Fragen zu und sucht nach Antworten, die er dann mit seinen vielfältigen Erfahrungen in Zusammenhang bringt. Auf diesem Wege dringt er oft zum Kern vor und macht sich so sein Wissen verständlich. 

Der mit den herrschenden Erziehungsmethoden, konditionierte Mensch, dagegen schmettert zahlreiche Fragen ab, probiert vieles erst gar nicht aus und kann so auch nicht die vielen wertvollen Erfahrungen sammeln. Erfahrungen, die jeder Mensch, der sich im Rahmen seiner ganz eigenen Lebens- und Lernaufgaben weiterentwickeln kann, auf ganz natürlich Weise sammelt. 

Leider werden noch viele Menschen bei uns in der Gesellschaft an ihrer weiteren Entwicklung gehindert.

Viele Menschen, können aus folgenden Gründen (noch) nicht ihren ganz eigenen Weg gehen:

  • die vielen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze die künstlich mit Steuern und Krediten finanziert werden und die sie so sehr beschäftigen, daß für sie selbst wenig Zeit bleibt
  • die herrschenden Erziehungsmethoden, die die Menschen am freien Denken hindern
  • die vielen unsinnigen und vor allem unnötigen Konkurrenzkämpfe, denen viele Menschen tagtäglich in den vielen Millionen künstlich geschaffenen Arbeitsplätzen ausgesetzt sind
  • unsere überbürokratisierte und damit komplizierte Lebensumgebung mit allerlei unnötigen Pflichten
  • die vielfältigen Ablenkungen durch zahlreiche Unterhaltungsangebote (Reality-Shows, Doku-Soaps, Spielfilme, Kinofilme, Computerspiele, …)

Das sind wesentliche Gründe warum sich viele in unserer Gesellschaft noch nicht optimal weiterentwickeln können und so bei vielen Dingen an der Oberfläche bleiben, anstatt zum Kern vorzudringen, um so aus ihrem Wissen, tiefes Verstehen zu machen.

Der Vergleich mit einem Skifahrer verdeutlicht das. Der mutige Skifahrer, kann viel mehr unterschiedliche Erfahrungen sammeln, darüber konstruktiv nachdenken und seine Fähigkeiten auf diesem Wege immer weiter ausbauen, während der weniger mutige Skifahrer, viele Erfahrungen erst gar nicht machen kann z. B. Tiefschneefahren, Skirennen oder Kunstsprünge. In dem er Dinge tun kann, zu denen der andere nicht den Mut hat, sammelt er Erfahrungen und Erkenntnisse, die der andere, wegen seiner Grenzen, die er sich selbst setzt, nicht machen kann. Jetzt kann man gut verstehen, warum es Welten sind, die zwischen einem sehr guten und einem gutem Skifahrer liegen. 

Dieses Skifahrerbeispiel zeigt auch sehr schön, daß es ohne entsprechende Erfahrungen nicht gelingen kann, auf den Gipfel des Berges zu steigen und so den Überblick zu bekommen. Ohne die entsprechenden Erfahrungen, ist es nicht möglich, vollständig zu verstehen und das Verstandene deshalb auch zu tun bzw. tagtäglich zu leben. Beim Skifahrer wird das noch viel deutlicher, man sieht sofort den Unterschied, weil der sehr gute Skifahrer auch im Tiefschnee und im unwegsamen Gelände sehr sicher fährt, während der gute Skifahrer hier enorme Schwierigkeiten haben wird und man das am vorsichtigen Fahrstil sofort erkennen wird. 

Der Mut ist die Ursache dafür, daß wir vielfältige Erfahrungen sammeln können. Die Tatkraft und die Ausdauer ermöglichen es uns schließlich, die Erfahrungen konstruktiv zu verarbeiten und so zum Kern vorzudringen, also unser Wissen zu verstehen. 

Wollen wir also eine Welt, in der jeder sein Bestes geben kann, weil er seinen ganz eigenen Weg geht, so müssen wir den Menschen eine Umgebung schaffen, die ihnen Mut macht und ihre Tatkraft fördert.

Jetzt fehlt nur noch der Glaube an die eigenen Fähigkeiten und der Glaube daran, daß wir so eine artgerechte Umgebung für Menschen gemeinsam aufbauen können 🙂

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Was besitzt die größte Macht über uns ?

Viele werden wohl Situationen kennen, in denen sie etwas gesagt haben, das sie eigentlich nicht sagen wollen oder etwas getan haben, was sie eigentlich nicht tun wollten. Man sagt dann der Betreffende war außer sich oder auch "er hat seine Beherrschung verloren". Wo aber war der Mensch zu diesem Zeitpunkt bzw. wer hat ihn zu diesem Zeitpunkt beherrscht ? Anscheinend ist da etwas in uns, das uns zumindest für eine mehr oder weniger kurze Zeit fremdbestimmt bzw. die Selbstbestimmung nimmt.

In diesem Artikel möchte ich nun anhand eines konkreten Beispiels beschreiben wie schmerzliche Erfahrungen mit denen wir uns nicht konstruktiv auseinandersetzen Ängste und Zweifel hinterlassen können, die uns wirksam daran hindern, wichtige und für unser Leben gute Wege einzuschlagen. Diese Ängste und Zweifel haben die größtmögliche Macht und Kontrolle über unser Leben ohne das es uns richtig bewusst ist. 

die schmerzliche Erfahrung und wie sie gespeichert wird …

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Den vollständigen Artikel gibt es als eBook. 

Leseprobe
(PDF) 

Was besitzt die grösste Macht über uns ?

Wie schmerzliche Erfahrungen mit denen wir uns nicht konstruktiv auseinandersetzen Ängste und Zweifel  hinterlassen können, die uns wirksam daran hindern, wichtige  und für unser Leben gute Wege einzuschlagen.

Veröffentlicht am 14.11.2014

28 Seiten

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eine kleine Rückschau auf mein Leben und meine Vision …

 

Wie bin ich dazu gekommen ? Welche Ereignisse haben mich letztendlich dazu gebracht, daß zu tun, was ich heute tue ?

Was ist toll an meiner Aufgabe ?

Was ist nicht so schön ?

Wen kenne ich persönlich, der etwas ähnliches tut wie ich ?

Was möchte ich letztendlich erreichen mit dem was ich tue ?

Wie wird sich meine Aufgabe/mein Thema in Zukunft weiterentwickeln ?


Wie bin ich dazu gekommen ? Welche Ereignisse haben mich letztendlich dazu gebracht, daß zu tun, was ich heute tue ?

Ich wuchs in meiner Kindheit und Jugendzeit sehr freiheitlich auf. Ich konnte die ganze Woche völlig frei entscheiden, was ich nach der Schule tun wollte. Ich wurde dabei von meinen Eltern bestmöglich unterstützt. Meist war ich in der Natur unterwegs.

Ich konnte stundenlang am Bach entlang oder im Wald gehen und dabei die Tiere beobachten, ohne mich auch nur eine Sekunde zu langweilen. Auch war ich viel mit dem Fahrrad unterwegs, hab im Sommer mit den anderen Kindern im Dorf Fußball gespielt, wir haben eine grosse Hütte mit Tanzfläche gebaut und wir sind im Winter viel Ski gefahren – ohne Lift wohlgemerkt.

So erfuhr ich schon in meiner Kindheit sehr deutlich, was Freiheit bedeutet. Wie schön es ist, wenn man die Dinge aus sich selbst heraus tun kann, wenn man sein Leben selbst organisieren und gestalten kann.

Das war bei vielen anderen Kinder ganz anders. Die durften dies und das nicht, einige mussten sogar den ganzen Nachmittag daheim bleiben und das fast das ganze Jahr über. Das war das genaue Gegenteil von dem was ich erfahren durfte und wenn man sich die Lebenswege dieser streng erzogenen Kinder heute ansieht, dann weiss man, warum die das tun, was andere erwarten und nicht daß was sie eigentlich möchten. Letzteres höchsten in der Freizeit als Hobby. Die meisten haben sich einfach damit abgefunden, daß sie mindestens 8 Stunden am Tag Geld verdienen müssen und denken gar nicht daran, daß es da noch etwas anderes als Pflichten, Verbote und Regelungen gibt.

mein beruflicher Lebensweg …

Zunächst erlernte ich ohne großartig nachzudenken, den Zimmerer-Beruf. Nachdem ich einige Jahre als Zimmerer gearbeitet hatte und von meiner Arbeit (schon damals) weit mehr erwartete, als nur Geld zu verdienen, entschloss ich mich für ein Studium. Wegen meines großen Interesses an dem was hinter unseren vielfältigen Elektro-Geräten steht, studierte ich auf dem 2. Bildungsweg Elektrotechnik. Im Rahmen dieses Studiums sammelte ich neben vielfältigen fachspezifischen Kenntnissen auch die unterschiedlichsten Erfahrungen bei den verschiedenen Tätigkeiten, mit denen ich mein Studium finanziert habe, beispielsweise als Werkstudent bei einem Großunternehmen, als Taxifahrer, Trockenbauer oder als Tankwart.

Nach dem Studium sammelte ich dann einige Jahre Berufserfahrungen als Dipl. Ingenieur. Besonders wegweisend war dabei die Softwareentwicklung für die Automobilindustrie bei Siemens. Es ging darum einen Microcontroller so zu programmieren, daß man mit dem Funkschlüssel die Tür öffnen konnte und sich dabei automatisch der Spiegel und der Fahrersitz in die zuvor gespeicherte Position brachte. Irgendwie konnte ich bei dieser Aufgabe keinen echten Sinn finden. Gibt es keine wichtigeren Probleme zu lösen, als auch noch die einfachsten Dinge zu automatisieren ? Irgendwie war das wieder nicht das, was ich suchte – die innere Erfüllung in meinem Beruf. Ich begann langsam nach einer für mich sinnvolleren Aufgabe zu suchen.

Zuerst landete ich bei dieser Suche, bei einem Online-Lehrgang für Elektrotechniker. Daher auch die Marke „Onlinetechniker“. Meiner Intuition folgend entstand aber letztendlich nach etwa 10 Jahren Entwicklungszeit ein Lehrgang, der Menschen dabei hilft, sich durch die kompetente Nutzung des Internets autodidaktisch in beliebige Themen-/Fachgebiete einzuarbeiten und dieses Wissen produktiv anzuwenden, beispielsweise um Probleme zu lösen oder gute Entscheidungen zu treffen (Stichwort: direkte Demokratie). Bei der Entwicklung des Lehrgangs entstand schließlich auch meine Vision von einer Gesellschaft, in der sich alle weitestgehend wohlfühlen können.

Diese Vision war gar nicht so abwegig, wie man vielleicht zunächst vermuten könnte. Ich habe mich schon mit 20 Jahren sehr für Persönlichkeitsentwicklung (und dabei vor allem für die Themen „das eigene Wesen ergründen“ und „sich selbst entfalten“) interessiert. Auch über die vielen Mißstände in unserer Gesellschaft und wie man es besser machen könnte, habe ich damals schon viel nachgedacht.

Als ich anfing, dachte ich doch tatsächlich, daß mein Vorhaben in etwa 3 Monaten abgeschlossen sein wird. Heute weiß ich, daß ich mich um mindestens 10 Jahre verrechnet habe. Mein praktisches Beispiel und auch die Beispiele vieler anderer Menschen, die ihren Weg gehen, zeigen sehr eindrucksvoll, daß Nichtwissen über den tatsächlichen Zeit- und Arbeitsaufwand eines Vorhabens und ein gesundes Selbstvertrauen sehr gute Startbedingungen sind, um sich auf den Weg zu machen, seine ganz eigene Aufgabe zu finden.

Jedenfalls hat mich dieses bisher sehr spannende Abenteuer zu meiner Lebensaufgabe geführt. Ich habe dabei am eigenen Leib erfahren, wie wertvoll das Ganze für die weitere Entwicklung meiner Persönlichkeit war.

Ich richtete auf einmal einen Großteil meiner Energie darauf meine Aufgabe zu finden. Eine Aufgabe, in der ich mein Wesen bestmöglich entfalten und mit der ich auch meinen Lebensunterhalt verdienen kann. Dadurch änderte sich auch meine Wahrnehmung. Alles, was mit diesem Ziel in Zusammenhang stand, interessierte mich von nun an brennend, es fiel mir leicht, die relevanten Informationen in mich aufzunehmen – wesentlich schwieriger war es, die eigenen Gedanken immer sofort klar und verständlich zu dokumentieren. Immer wenn mir Ideen kamen, die mich meinem Ziel näher bringen konnten, schrieb ich sie auf – egal, ob das nun direkt vor meinem Computer oder beispielsweise in Venedig auf dem Markusplatz, mit einem Stift und einem Notizzettel, war. Nicht selten stand ich sogar morgens in aller Früh auf, um die Ideen, die mir nachts gekommen waren, noch halb im Schlaf zu Papier zu bringen. Mein anfänglich grobes Wissen wurde immer detaillierter oder, wie Teilhard de Chardin es formulierte:

„mit immer perfekteren Augen eine Welt erkunden, in der es immer mehr zu sehen gibt“

Irgendwann war ich dann an dem Punkt angelangt, wo ich meinen ganz individuellen Weg fand, den ich natürlich mit höchstem Genuß weitergehe.

Trotz der Tatsache, daß ich bei der Entwicklung meiner Produkte und Dienste viele Jahre kein Geld verdient habe, wurde ich bereits damals reichlich belohnt. Meine Belohnung, die ich erhielt, war direkt an den Sinn gekoppelt, den ich meinem Leben, mit meiner Aufgabe gab. Je sinnvoller ich meine Aufgabe empfand, desto mehr wurde ich mit innerer Zufriedenheit belohnt – das gilt natürlich auch heute noch.

Es ist ein völlig anderes Lebensgefühl. Seit ich meine Lebensaufgabe ausführe, muß ich mich nicht mehr anstrengen, um mein naturgegebenes Wesen an die Erwartungen meiner Mitmenschen anzupassen. Ich bin der, der ich wirklich bin und leiste so meinen bestmöglichen Beitrag zu meinem eigenen und damit auch zum Allgemeinwohl und fühle mich weitestgehend wohl dabei.

Der Unterschied zwischen einem Job, der als sichere Geldverdienstquelle dient, mit der man seine Rechnungen bezahlen kann und einer erfüllenden Aufgabe ist – übertragen auf eine Reise – in etwa so wie der Unterschied zwischen einem Urlaubsvideo und einer Individualreise vor Ort; während man mit dem Video passiv berieselt wird, nimmt man die Individualreise mit allen 5 Sinnen wahr – man erlebt sie – und kann sie vor allem weitestgehend selbst gestalten, während das Video alles fest vorgibt.

Wenn es nach mir geht und es gelingt meine Vision zu realisieren, dann hat jeder, der das möchte, die Möglichkeit diese Individualreise für sein Leben zu verwirklichen.


Was ist toll an meiner Aufgabe ?

Ich finde meine Aufgabe sehr sinnvoll und dieser Sinn gibt mir jeden Tag viel Kraft und Lebensfreude.
Ich kann mein Wesen entfalten, also meine Fähigkeiten, Neigungen, meine Kreativität und meine Gefühle ausleben. Ich setze mich aktiv für meine Freiheit und meine weitestgehende Unabhängigkeit ein. Ich überlasse das nicht dem Zufall und schon gar nicht irgendwelchen Parteien, sondern setze mich höchstpersönlich, mutig und tatkräftig dafür ein.

Es macht mich zufrieden, was ich tue.


Was ist nicht so schön ?

Wer bei uns in Deutschland das tut was er liebt, vor allem wenn es nicht systemkonform ist und sich im Rahmen einer direkten Demokratie an den gesellschaftlichen Entscheidungen beteiligen möchte um Schritt für Schritt auch die Umgebung zu schaffen, in der möglichst viele tun können was sie lieben, der wird mit aller Kraft ignoriert und teilweise auch bekämpft – nicht offen, aber für den Betreffenden gut spürbar. Alles was meine Ideen und Konzepte bekannter machen würde, wird blockiert – nicht nur von denen, wo man es klar vermuten würde, sondern vor allem von denen, die unsere Gesellschaft scharf kritisieren. Das verstehe wer will …

Wer seine eigenen Vorstellungen von seinem Leben hat und sich eine Umgebung wünscht, die diese Vorstellungen auch möglich macht, schafft sich bei uns eher Feinde. Wer sich bei uns ernsthaft für Freiheit u. (Selbst-)Verantwortung einsetzt, kann sich sicher sein, daß er in unserer Gesellschaft minimale Aufmerksamkeit erfährt und diese Tätigkeit für Gotteslohn machen muss. Ich jedenfalls musste mir Dienste ausdenken, mit denen ich einen unmittelbaren, sofortigen Nutzen stifte, denn von meinen Gedanken über eine artgerechte Umgebung für Menschen und ein neues Bildungssystem könnte ich keinesfalls leben. Diejenigen aber, die mit unseren Steuergelder dafür gut bezahlt werden, damit sie unsere Gesellschaft u. unser Bildungssystem auf die Zukunft ausrichten, tun es nicht wirklich, sonst hätten wir nicht in diesen Bereichen seit Jahrzehnten Stillstand. Ich weiss jetzt nicht ob es diesen Leuten (Sozialwissenschaftler, Wirtschaftsprofessoren, usw.) an Kreativität mangelt und/ oder ob sie einfach nicht dürfen.

Ich fand bisher trotz aktiver Suche, keine Mitmacher für meine dem Allgemeinwohl-dienenden Open Source-Projektideen oder auch für mein Blog-Netzwerk. Genauso fand ich bisher keine finanzielle Unterstützung für diese Projekte.

Ich habe viel diskutiert, begründet, versucht, Leute zu interessieren, viele haben fleißig mitdiskutiert, aber eben nur diskutiert. Sobald die Frage auf ein konkretes Mitmachen aufkam, war sofort Schluss. Ich habe viele Artikel geschrieben, in denen ich beschreibe wie ich unsere Gesellschaft wahrnehme und natürlich schlage ich Lösungen für die erkannten Probleme vor. Oft entstehen diese Artikel nach Diskussionen, manchmal auch spontan und meistens sammle ich über einen längeren Zeitraum Informationen zu einem Artikel. All das hat bisher noch keinen Einzigen dazu bewegt aktiv mitzumachen. Wohlgemerkt es kommen keine Anfragen, obwohl unsere Situation mehr als brenzlig ist und es geht anderen, die so etwas machen wie ich, ähnlich.


Wen kenne ich persönlich, der etwas ähnliches tut wie ich ?

Ja, allerdings weniger vor Ort, als vielmehr virtuell – es sind Menschen, mit denen ich nur online kommuniziere und im Grunde immer dann wenn ich online bin, geistig verbunden bin. Vor Ort kenne ich keinen, der so etwas macht wie ich.


Was möchte ich letztendlich erreichen mit dem was ich tue ?

Was ist das zentrale Ziel meiner Vision ?

mein persönliches, zentrales Ziel ist:
Frei und weitestgehend unabhängig sein, innerlich zufrieden sein, mit dem was ich tue, weil ich der sein darf, der ich wirklich bin und ausreichend Geld haben für mein Leben und um meine Träume und Ideen zu realisieren und natürlich eine Umgebung (Gesellschaft) schaffen, die das auch für alle anderen ermöglicht.

… wo wir bei meinem allgemeinwohl-dienlichen, zentralen Ziel wären:

Mein Vision von einer artgerechten Umgebung, in der Menschen sich bestmöglich entfalten können, bekannt machen und im Laufe der Zeit immer mehr Menschen finden, die bereit sind, sich aktiv für die Realisierung der Vision einzusetzen.

Dieses Ziel offenbart auch die Lebensader meiner Vision, ohne die nichts funktioniert …

Im Grunde möchte ich eine Plattform für Lebensunternehmer aufbauen und das Essentielle an der Plattform sind nun mal die Lebensunternehmer und vor allem solche die es werden wollen. Alle tollen Features die ich mir überlegt habe stehen fein säuberlich in einer Liste, aber im ersten Schritt brauche ich Menschen, die ihr Leben unternehmen möchten bzw. das gleiche zentrale Ziel haben wie ich selbst.


Wie wird sich meine Aufgabe/mein Thema in Zukunft weiterentwickeln ?

Ich fahre im Grunde zweigleisig:

  • zum einen gehe ich den Weg zu meinem zentralen, persönlichen Ziel: Hier möchte ich Erfahrungen und Erkenntnisse für meine Workshops und Coachingdienste sammeln und diese immer weiter verbessern, so daß am Ende die Kunden zu mir kommen.Da dies aber einige Zeit dauern wird, habe ich mir einige Dienste einfallen lassen, mit denen wir uns trotzdem genügend Geld zum (über)leben verdienen können. Diese Dienste sollen uns helfen, uns in der schwierigen Anfangszeit über Wasser zu halten.

    Im Rahmen dieser Dienste helfe ich meinen Kunden:

    • freie Energiequellen zu nutzen und mit pfiffigen Geräten Energie zu sparen
    • schwer auffindbare Produkte, Ersatzteile, Dienste, Informationen mit Hilfe des Internets zu finden
    • kostengünstig professionelle Werkzeuge zu mieten, die es sich wegen der seltenen Anwendung nicht lohnt zu kaufen
    • einfachere WordPress- und Drupalprojekte zu realisieren
      .
  • zum anderen gehe ich den Weg zu meinem zentralen, allgemeinwohl-dienlichen Ziel: Hier möchte ich über Google Plus, Facebook, auf relevanten Blogs, Twitter und dergleichen mehr, immer wieder Infos veröffentlichen, die meine Konzepte und Ideen bekannter machen, um so im Laufe der Zeit aktive Mitmacher zu finden. Auch schreibe ich immer wieder Menschen persönlich an, die ähnliche Visionen bzw. Ziele verfolgen und frage ob wir eventuell gemeinsam mehr bewegen könnten.

 

 

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Die Lebensaufgabe als bessere Alternative zu Hartz 4!

 

Die Hartz IV-Gesetze sollen Menschen durch Geldmangel und staatliche Zwangsmaßnahmen dazu bringen, sich entsprechend für die Gesellschaft nützlich zu machen. Wie man seit Jahren eindeutig sehen kann, klappt das mit sehr geringem Erfolg. 

Während Hartz IV, unsinnige Scheinbeschäftigungen, 1-Euro-Jobber, Ich-AG mit Sozialversicherungszwang, Sozialhilfe und sonstige Lösungen unserer Regierung viele Menschen demotivieren und sie daran hindern, zu ihrem Wohl und zum Allgemeinwohl beizutragen, würde eine neue Einstellung in Verbindung mit dem Grundeinkommen viele Menschen motivieren und ihnen auch dabei helfen, ihre Lebensaufgabe zu finden und auszuführen – womit sie letztendlich bestmöglich zu ihrem Wohl und zum Allgemeinwohl beitragen könnten.

Was wäre also, wenn wir das Grundeinkommen mit der Lebensaufgabe koppeln, vor allem mit dem Wissen um dieses Thema? Könnten wir so nicht viel mehr erreichen ? Also du bekommst das Grundeinkommen, wenn du bereit bist, dich auf den Weg zu machen um deine Lebensaufgabe zu finden. Als Grundlage hierfür dient die gemeinsame Lernumgebung. Die kompetente Teilnahme an dieser Plattform müsste vor Ort geschult werden.

Möglicherweise werden Sie das als Idealvorstellung abwerten, die in der Praxis nicht umsetzbar ist. Ich aber behaupte, es ist die optimale Lösung für ein sehr großes Problem unserer Zeit: Während es vor nicht einmal 100 Jahren den Menschen in den Industriegesellschaften noch an fast allen lebensnotwendigen Dingen (Nahrung, Kleidung,…) mangelte, hatten sie einen Überfluß an Arbeit (6 Arbeitsage pro Woche, 10 Stunden am Tag,…). Heute dagegen haben wir einen Überfluß an den lebensnotwendigen Dingen (die prall gefüllten Regale der Lebensmittelmärkte,…), aber einen Mangel an sinnvoller Arbeit.
Dieser Mangel an sinnvoller Arbeit könnte dadurch beseitigt werden, daß jeder Mensch seine Begabungen, Leidenschaften und Werte herausfindet und im Rahmen seiner Lebensaufgabe entfaltet. 

Menschen, die ihre Lebensaufgabe ausführen, können ihren besonders wertvollen, weil einzigartigen Beitrag leisten, um selbst als Unternehmer oder als Mitarbeiter eines Unternehmens innovative Produkte und Dienste zu realisieren. Nicht nur das: Wer seine Lebensaufgabe ausführt, hat auch ganz individuelle Wünsche, Bedürfnisse und Probleme, für die andere im Rahmen ihrer Lebensaufgabe die entsprechenden Lösungen anbieten bzw. entwickeln.

Mit einer grundlegenden Netzwerkkompetenz, die man sich im Rahmen meines Lehrgangs aneignen kann, können die jeweils benötigten Lösungen (Produkte, Dienste, Einzelinformationen,…) schnell und gezielt im Internet gefunden werden. Falls das nicht der Fall ist, so kann der Wunsch, das Bedürfnis oder das Problem bei Innovations-Marktplätzen, in Webforen, Newsgroups usw. angeregt werden. Möglicherweise findet sich jemand (mit etwas Mut und vor allem Tatkraft), der den Gedanken aufschnappt und eine entsprechende Dienstleistung oder ein Produkt entwickelt und auf dem Markt anbietet. 

So entsteht ein vielfacher Nutzen: Individuelle Bedürfnisse werden befriedigt, die dazu notwendige Dienstleistung/die Entwicklung und Produktion des jeweiligen Produkts schafft Aufgaben (Arbeitsplätze) und andere erkennen möglicherweise mit dem Dienst/dem Produkt, daß das auch für sie nützlich wäre.

Hinweis
Dies gilt übrigens nicht nur für die Internetdienste, sondern für alle Bereiche unseres Lebens. Wo eine Nachfrage ist, da entsteht ein Angebot. Jeder Einzelne kann also durch sein Verhalten zur Vielfalt des Produkt- und Diensteangebots beitragen. Nicht nur das, möglicherweise kann die Idee eines anderen uns sogar zu unserer Lebensaufgabe hinführen, da wir die zur praktischen Umsetzung der Idee notwendigen Begabungen haben, uns die Aufgabe mit Leidenschaft erfüllt und die Aufgabe unseren Wertvorstellungen entspricht.

Muhammed Yunus , der Gründer der "Grameen Bank" und Entwickler eines Konzepts für ein Mikrokreditsystem:

"Als ein reiches Land, ein kreatives Land, sollte Deutschland überhaupt keine Arbeitslosen haben. Es sollte den Leuten helfen, sich selbst zu entdecken. Die Kreativität und Erfinderkraft, mit der die Armen und Vernachlässigten geboren wurden, bleibt für immer unentdeckt. Das ist fast so, wie wenn du mit einem Geschenk zur Welt kommst, dem wertvollsten aller Geschenke, dann aber nicht die Chance bekommst, dieses Geschenk auszupacken und zu sehen, was drin ist. Die Gesellschaft hat die Verantwortung, jeder Person die Möglichkeit zu geben und sie dazu zu ermutigen, sich selbst zu entdecken. Denn wenn die Leute ihre eigene Kreativität und ihr eigenes Potenzial entdecken können, leisten sie auch einen Beitrag für die Gesellschaft…." 
aus dem Buch "German Dream", S. 294 (Deutscher Taschenbuch Verlag, 10/2007, ISBN: 978-3-423-24646-0).

Eine weitere Aussage von Muhammed Yunus ist:

"Was Deutschland aber tun könnte, ist, ein paar Länder auszuwählen und zu sagen: In diesen Ländern werden wir jetzt alle unsere Fähigkeiten, all unsere Kreativität einsetzen, um die Armut in diesen ausgewählten Ländern auf Null zu reduzieren. Und damit werden wir etwas in Gang setzen, für das uns die ganze Welt bewundern wird." (S. 296)

Die Zitate stammen übrigens aus dem Buch "German Dream" (Deutscher Taschenbuch Verlag, 10/2007, ISBN: 978-3-423-24646-0).

Wenn also durch den anzunehmenden langsamen Wandel unserer Gesellschaft nur sehr schleppend (neue) Aufgaben entstehen (Arbeitsplätze geschaffen werden), so wäre es mehr als sinnvoll, wenn man jene Menschen (unseren Aufgabenlosen), die bei uns im Moment nichts Sinnvolles zu tun haben, davon überzeugt, ihre Kompetenzen zu nutzen, um die Armut in anderen Ländern wirksam zu beseitigen. 

Trotz wachsender Probleme bleiben viele Menschen untätig. Die wohl wichtigste, bisher viel zu wenig beachtete Ursache dafür ist, daß viele warten, bis ihnen jemand eine Aufgabe (eine Arbeit) bereitstellt. Der zum Befehlsempfänger ausgebildete Mensch der Industriegesellschaft braucht jemanden, der ihm sagt, was er machen muß. Die Kernfrage des Befehlsempfängers ist nicht, wie soll ich etwas machen, sondern was soll ich tun. Diese Wesenszüge eines Menschen sind nicht natürlich, sondern wurden ihm von den Eltern und im Laufe seiner Ausbildungszeit, insbesondere in der Schulzeit anerzogen. 

 

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Warum ist es ein glasklarer Irrweg den Beruf vorwiegend nach Geld und schnellem Erfolg auszurichten ?

 

In diesem Artikel möchte ich aufzeigen, warum es langfristig gesehen der falsche Weg ist nur nach Geld und schnellem Erfolg zu streben und wie wir wirklich Freude und Erfüllung in der Aufgabe finden können, die zu unserem Wesen bestmöglich passt.

Beruf-nach-Geldverdienen-auswählen

 

Problem

Viele wählen heute aufgrund ihrer Erziehung, ihren Beruf danach aus, wie viel Geld sie verdienen, ob die Geldverdienstquelle einigermaßen zukunftssicher ist und ob sie relativ schnell erfolgreich sein können. Da viele junge Menschen also nach Geld, Sicherheit und schnellem Erfolg streben, sind die wenigen Berufe, die diese Kriterien erfüllen, heiß begehrt. Das führt dazu, daß in einen harten Konkurrenzkampf mit vielen ihrer Zeitgenossen geraten.

Da aber nicht jeder gleichermaßen für jede Aufgabe geeignet ist, sondern nur diejenigen, die die jeweils erforderlichen Neigungen und Fähigkeiten haben, stehen die Sieger dieses Wettbewerbs schon vorher fest. Es sind jene, die von ihrem Wesen (Begabungen, Leidenschaften, Charakterstärken, …) bestmöglich ausgestattet sind und die wie der Name "Beruf" schon sagt für die betreffende Aufgabe berufen sind. 

Es gibt aber noch eine andere Sorte von Gewinnern. Es sind diejenigen, die sich knallhart behaupten und teilweise mit sehr fiesen Konkurrenzkampf-Methoden ihre fähigen Konkurrenten einfach ausschalten (Stichwort: Mobbing) oder diejenigen, die durch entsprechende Machtbeziehungen (Elternhaus, wer kennt wen, …) an den begehrten Posten gelangt sind.

Die beiden zuletzt genannten, eigentlich nicht für die jeweilige Aufgabe geeigneten Menschen, müssen sich dann ihre Erfolge herbeilügen, denn sie spüren in ihrem tiefsten Inneren, das etwas nicht stimmt. Es ist ihr Selbstwertgefühl, dem sie auf dem genannten Wege, ohne dass sie es aber bewußt wahrnehmen, fortlaufend schaden. Die Mitmenschen merken es daran, daß diese Menschen dann viele seltsame Dinge tun müssen, um ihr angeschlagenes Selbstwertgefühl wieder ins Reine zu bringen.

Diese Dinge finden vor allem ihre gesunden Mitmenschen höchst sonderbar. Ein praktisches Beispiel ist, daß sie teure Autos fahren und edle Kleider tragen müssen um ihren Erfolg vorzutäuschen. Häufig kaufen sie sich das Ganze auf Kredit und landen so automatisch im Hamsterrad – sie strafen sich selbst ohne es zu bemerken.

Es ist also so, daß letztere sich langfristig schaden und es sehr lange oder sogar nie wahrnehmen, während ihre berufenen Mitmenschen, wirklich Freude und Erfüllung in ihrem Beruf bzw. in ihrer Aufgabe finden.

Lösung

Werde einzigartig, erkenne deine Begabungen, Charakterstärken, Leidenschaften, Werte und baue sie aus – entfalte sie. Wer einzigartig ist muss sich nicht in dem harten Konkurrenzkampf aufreiben, wie die anderen, die nur nach Geld und schnellem Erfolg streben. 

Allerdings erfordert diese Lösung das wir erst einmal viel Zeit und Energie in uns selbst investieren, bevor dann (möglicherweise viele, viele Jahre später) andere in uns bzw. unsere Früchte investieren.

Der Lohn für diese Mühe ist, wir:

  • dürfen aus einer unsichtbaren, inneren Kraftquelle schöpfen

  • dürfen immer tiefer in das Abenteuer "Leben" einsteigen und immer mehr erkennen

  • sind wirklich sehr gut in dem, was wir tun

  • sind auf dem Weg zu unserer Lebensaufgabe zu einem mündigen Menschen herangereift und haben das wirklich Wichtige im Leben erkannt (alle und damit auch wir selbst sollen sich weitestgehend wohlfühlen)

  • nehmen aktiv am Leben teil und haben deshalb zahlreiche Bedürfnisse, die andere im Rahmen ihrer Lebensaufgabe befriedigen können 

  • sind zufrieden und möchten deshalb auch, daß unsere Mitmenschen sich wohlfühlen


Fazit:

Jetzt frägt man sich, ja warum machen so viele Menschen dann nicht das, was sie offensichtlich so zufrieden machen würde.

Der Grund dafür, daß viele Menschen das fremdbestimmte Leben bevorzugen, ist der, daß es scheinbar leichter ist, denn man bekommt alles klar vorgegeben und häufig kann man sogar die Verantwortung auf Vorgesetzte abwälzen.

Wenn man die Ziele anderer verfolgt, bekommt man sofort Geld dafür und kann seine Rechnungen bezahlen, während derjenige der seinen Traum lebt, zwar maximale Freiheit hat, aber nicht selten erst einmal finanzielle Durststrecken überwinden muß, entsprechende Verantwortung zu tragen hat und sich vor allem um sehr viele Dinge selbst kümmern muss.

So ist es also gar nicht so verwunderlich, daß viele Menschen eben nicht ihr eigenes Leben leben, sondern willig die Ziele ihrer Mitmenschen verfolgen. Es ist so herrlich bequem unmündig zu sein und mit einer entsprechenden Portion Selbstlügen und Illusionen wird fast jeder Job zum Traumjob.

Ich kann nur empfehlen:

Versuche das zu bekommen was du liebst, sonst bist du gezwungen das zu lieben was du hast und wer gezwungen ist, daß zu lieben was er hat, der muss sich sein unerfülltes Leben durch entsprechende Selbstlügen und Illusionen schönreden.

 

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Das Grundeinkommen, das uns die Freiheit gibt, das zu tun, was uns am Herzen liegt

Workshop - das eigene Wesen ergründen

Der Grundgedanke der Idee eines Grundeinkommens für alle Bürger eines Staates oder sogar alle Menschen weltweit ist der, daß wir so völlig frei überlegen könnten, welche Aufgabe wir bestmöglich erfüllen können und wollen. Wir wären also mit Hilfe des Grundeinkommens nicht mehr gezwungen unsere berufsbezogenen Überlegungen, nach der Sicherheit und der Höhe des Einkommens auszurichten. Wir hätten wirklich eine freie Berufswahl, wir könnten uns völlig ungezwungen auf den Weg machen, um unsere ganz individuelle Aufgabe zu finden.

Dieses Grundeinkommen hätte aber noch einen weiteren großen Vorteil. Auf diesem Wege können endlich auch die vielen Aufgaben gelöst werden, die nur wenig oder gar nicht entlohnt werden. Das sind vor allem Aufgaben, die im direkten Umgang mit  Menschen bzw. im Rahmen der Gesellschaft anfallen und die in Zeiten des starken Niedergangs einer Gesellschaft immer lauter nach ihrer Lösung rufen.

Schon heute federn ehrenamtliche Helfer mit ihrer freiwilligen und unentgeldlichen Mitarbeit am Gemeinwesen, einen Großteil des staatlichen Versagens ab. Es kann aber nicht sein, daß die vielen Millionen Staatsbediensteten über ein vom Steuerzahler finanziertes Einkommen verfügen, während ihre Aufgaben im Hintergrund von anderen kostenlos erfüllt werden. Ich meine damit auch die vielen guten Ideen und Konzepte, die sich Menschen mit viel Herzblut ausdenken, im Internet veröffentlichen und dann von Politikern, staatlich anerkannten Experten usw. einfach aufgegriffen und als die eigenen ausgegeben werden.

Wie schon an anderer Stelle geschrieben, können viele dieser gesellschaftlichen Aufgaben nicht mit viel Geld und ausgeklügelter Organisation erfolgreich gelöst werden, sondern nur durch Menschen die mit Herz und Verstand diese Aufgabe erfüllen, anstatt Menschen die ihre Pflicht tun, um ihr Einkommen zu rechtfertigen. Wegen der Unberechenbarkeit von Mensch und Gesellschaft geht es nicht darum alles bis ins kleinste Detail (wie z. B. bei der Entwicklung von Technologien) zu planen, sondern vielmehr darum sich flexibel auf die Gegebenheiten der jeweiligen Situation einzustellen.

In Zeiten in denen immer mehr Industrieaufgaben von Maschinen erledigt werden ist der Gedanke eines Grundeinkommens wirklich mehr als realistisch. Dieses Grundeinkommen würde den Niedergang unserer Gesellschaft nicht nur stoppen, sondern unsere Gesellschaft wieder auf die Erfolgsspur zurückführen. 

Für die weitere Information zum Grundeinkommen, kann ich Ihnen folgende Websites empfehlen:

In diesem Artikel suche ich nach einer sinnvollen Anwendung für das Grundeinkommen. Es geht dabei um die Antwort auf die wichtige Frage, wie das Leben finanziert werden kann, wenn man sich ernsthaft auf den Weg machen möchte, seine Lebensaufgabe zu finden und auszuführen

Coaching: Traumwerkstatt

 

Viele Menschen in unserer geldorientierten Gesellschaft haben ein sehr angespanntes Verhältnis zum Thema Geld. Der Grund dafür ist, daß das Geld und alles was man sich dafür kaufen kann in den absoluten Mittelpunkt gerückt wird, anstatt die Art und Weise wie das Geld tatsächlich verdient wird.

Diese verdrehte Einstellung könnten wir beispielsweise wie folgt ändern. Ich bewerte nicht das Mercedes-Cabrio des Managers xy und schließe daraus auf seine Leistungen, sondern ich frage die Mitarbeiter und die (Klein-)Aktionäre, wie sie die Leistung des Managers bewerten und bilde mir so mein Urteil. Die Manager (Politiker, Unternehmer, Händler, …) könnte sich also vor Vorverurteilungen schützen, indem  sie (nachvollziehbar ehrliche) Bewertungen von ihren Mitmenschen einfordern und für die Öffentlichkeit transparent machen.

Einen konkreten Weg, wie der Lebensunterhalt des Einzelnen für die Zeit gesichert werden könnte, bis er seine Lebensaufgabe finden und praktisch erfüllen kann, beschreiben der Gründer der Drogeriemarktkette dm, Götz W. Werner und der Steuerexperte Benediktus Hardorp in dem Artikel "Dm-Chef Werner zum Grundeinkommen: "Wir würden gewaltig reicher werden", der im Dezember 2005 bei Spiegel Online (www.spiegel.de/wirtschaft/…) veröffentlicht wurde. 

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Die Lösung von Herrn Götz W. Werner in aller Kürze wäre: Alle Steuern abschaffen bis auf die Mehrwertsteuer, da dies die einzige Steuer ist, die auf den Wertschöpfungsvorgang (und damit auch auf die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen) keinen negativen Einfluß nimmt. Gut verdienende Unternehmen, eine auf die wirklich notwendigen Aufgaben beschränkte Gruppe von Ministern und Beamten und vor allem eine Gesellschaft, in der die meisten das tun, was sie am liebsten tun und am besten können, würden letztendlich dazu führen, daß ein Großteil der Bevölkerung langfristig gut leben könnte. 

Der Gründer der Drogeriemarktkette dm sieht Deutschland nicht in einer Wirtschaftskrise. Die Frage, die ihn wirklich umtreibt, ist eine andere. 

"Wir steuern auf eine Gesellschaft zu, in der die Arbeit verschwindet. Und die Frage ist nur, was die Menschen dann alle mit ihrer Zeit anfangen. Das ist eine Kulturfrage. Das Problem, das wir haben, liegt nicht auf dem Arbeitsmarkt, sondern eigentlich in der Kultur. Leider ist dieses Thema im Bewusstsein der Gesellschaft kaum vorhanden. Aber genau hier müssen wir ansetzen."

Das Zitat stammt aus einem Interview, das von der Stuttgarter Zeitung am 2. Juli 2005 veröffentlicht wurde. Viele Detailfragen zum Thema "Bürgergeld" beantwortet Götz W. Werner übrigens auf seiner Website "Unternimm-die-zukunft.de " bzw. auf der Webseite mit dem Titel "FAQ-Grundeinkommen" (www.unternimm-die-zukunft.de). 

Meine Antwort auf  die Frage von Herrn Götz Werner, was die Menschen dann alle mit ihrer Zeit anfangen sollen ist die, daß diese Menschen sich ab sofort auf den Weg machen um ihre Lebensaufgabe zu finden und gemeinsam mit ihren Mitmenschen, die Umgebung (Gesellschaft) schaffen, in der sie ihre Lebensaufgabe auch ausführen können.

Nachfolgend finden Sie einige interessante Zitate zum Thema "Bürgergeld, die aus Internet-Diskussionsforen stammen":

"Ziel muß doch sein, möglichst viele Leute in die Freiheit von Arbeit zu überführen. Stattdessen faseln alle den Blödsinn von der Schaffung neuer Arbeitsplätze. Das wird zunehmend eine Illusion werden. Und statt daß man Leute überflüssige Tätigkeiten ausführen läßt, kann man sie auch zu Hause sein lassen und ihnen Geld ohne Gegenleistung zur Verfügung stellen. Denn die Massen von Leuten, die heutzutage Scheintätigkeiten ausführen (z.B. in aufgeblähten Behörden), belasten unser öffentliches System sehr stark, aber das wird nie irgendwo thematisiert. Durch den Betrieb von Behörden entstehen nicht nur laufende Kosten in Form von Gehaltszahlungen, sondern es häufen sich Ansprüche auf Beamtenpensionen und Ruhegelder an. Darüber hinaus müssen die Behörden in Gebäuden untergebracht sein, die gebaut und unterhalten werden müssen. Das alles auf Kosten unserer öffentlichen Kassen." (21.03.06, 20:44 Uhr) 

"Es geht zum Teil einfach um eine Umverteilung: wir nehmen Kindergeld, Arbeitslosengeld, Sozialhilfe und Rente, und machen Bürgergeld daraus. Weil die ganz pauschal verteilt wird, entfällt die gesamte Bürokratie, die heutzutage immense Kosten und Folgekosten bewirkt, das bringt zusätzliche Vorteile für die öffentlichen Kassen und entlastet die Wirtschaft von Bürokratie. Wenn Sie glauben, dass dann keiner mehr arbeiten würde: das Bürgergeld wird so hoch sein, dass man davon bescheiden leben kann, wenn man keine Kinder hat. Mit Kindern sieht das besser aus. Aber Sie haben eine falsche Vorstellung Ihrer Mitmenschen, wenn Sie glauben, die würden alle nur noch faulenzen. Ich kenne viele Leute, die WOLLEN etwas tun, ob beruflich oder ehrenamtlich. Wenn Sie recht hätten, würde das ehrenamtliche Engagement bereits heute schon gegen NULL tendieren, das ist aber nicht der Fall. Jeder, der trotz Bürgergeld seine Kasse aufbessern will, geht dann halt arbeiten." (22.03.06, 21:35 Uhr)

Quelle: Die genannten Zitate stammen von Thomas Hluchnik, einem Gast des Diskussionsforums zum Thema "Gesellschaft und Gesellschaftskonzepte" – Diskussionsthema: "Die Lösung: Bürgergeld und seine Auswirkungen". Das Forum wird im Rahmen des von der "Aktion Mensch" und zahlreichen Kooperationspartnern am 11. März 2006 gestarteten Aufklärungsprojekts "Diegesellschafter.de" (www.diegesellschafter.de) im Internet für jeden Interessierten zugänglich bereitgestellt.

"Wenn 'free beer' für Verwertungsfreiheit steht, dann bin ich auch für free beer, so hat's Stallman allerdings nicht gemeint. Warum verwertungsfrei ? Nur außerhalb solcher Verwertungszusammenhänge (sprich: außerhalb von Lohnarbeit) ist wirkliche Entfaltung des kreativen Menschen möglich. Das hat auch Eric Raymond erkannt, irgendwo auf seiner Seite zitiert er Untersuchungen, aus denen hervorgeht, daß Menschen viel unproduktiver sind, wenn sie 'für Geld arbeiten' als wenn sie 'for fun' sich entfalten. Verwertung und Entfaltung ist ein unaufhebbarer Widerspruch!"

Quelle: Stefan Meretz , Posting auf oekonux@mikrolisten.de, 14. Dezember 1999, http://www.oekonux.de/liste/archive/msg00206.html

Häufig liest man, das Bürgergeld sei nicht finanzierbar. Betrachtet man stur ausschließlich nur die aktuellen Zahlen (Einnahmen, Ausgaben,…) und wendet diese stur im Rahmen der betreffenden Berechnungsformeln an, so mag das sein; befreit man sich aber aus dieser einseitigen Sichtweise eines Bürokraten und macht sich die Mühe, das Thema "Bürgergeld" aus dem Blickwinkel von Natur und Mensch zu sehen, so kommt man zu einem ganz anderen Denkergebnis.

Würde nicht ein großer Teil der Menschen in unserer Gesellschaft mit überflüssigen Tätigkeiten scheinbeschäftigt oder als nutzlose Almosenempfänger auf das Abstellgleis abgeschoben, sondern würde diesen Menschen mit dem Bürgergeld ein Handlungsspielraum gegeben, um ohne Existenzangst ihre Lebensaufgabe zu finden und auszuführen, dann würde das die Lebensqualität der betreffenden Menschen wesentlich verbessern und dadurch die gesamte Gesellschaft produktiver und innovativer werden.

Aufgaben gäbe es in einer funktionierenden Informationsgesellschaft genug.

Workshop - die neue Wirtschaftsplattform Internet