Workshop - Den Traumberuf finden

 

Wie bin ich dazu gekommen ? Welche Ereignisse haben mich letztendlich dazu gebracht, daß zu tun, was ich heute tue ?

Was ist toll an meiner Aufgabe ?

Was ist nicht so schön ?

Wen kenne ich persönlich, der etwas ähnliches tut wie ich ?

Was möchte ich letztendlich erreichen mit dem was ich tue ?

Wie wird sich meine Aufgabe/mein Thema in Zukunft weiterentwickeln ?


Wie bin ich dazu gekommen ? Welche Ereignisse haben mich letztendlich dazu gebracht, daß zu tun, was ich heute tue ?

Ich wuchs in meiner Kindheit und Jugendzeit sehr freiheitlich auf. Ich konnte die ganze Woche völlig frei entscheiden, was ich nach der Schule tun wollte. Ich wurde dabei von meinen Eltern bestmöglich unterstützt. Meist war ich in der Natur unterwegs.

Ich konnte stundenlang am Bach entlang oder im Wald gehen und dabei die Tiere beobachten, ohne mich auch nur eine Sekunde zu langweilen. Auch war ich viel mit dem Fahrrad unterwegs, hab im Sommer mit den anderen Kindern im Dorf Fußball gespielt, wir haben eine grosse Hütte mit Tanzfläche gebaut und wir sind im Winter viel Ski gefahren – ohne Lift wohlgemerkt.

So erfuhr ich schon in meiner Kindheit sehr deutlich, was Freiheit bedeutet. Wie schön es ist, wenn man die Dinge aus sich selbst heraus tun kann, wenn man sein Leben selbst organisieren und gestalten kann.

Das war bei vielen anderen Kinder ganz anders. Die durften dies und das nicht, einige mussten sogar den ganzen Nachmittag daheim bleiben und das fast das ganze Jahr über. Das war das genaue Gegenteil von dem was ich erfahren durfte und wenn man sich die Lebenswege dieser streng erzogenen Kinder heute ansieht, dann weiss man, warum die das tun, was andere erwarten und nicht daß was sie eigentlich möchten. Letzteres höchsten in der Freizeit als Hobby. Die meisten haben sich einfach damit abgefunden, daß sie mindestens 8 Stunden am Tag Geld verdienen müssen und denken gar nicht daran, daß es da noch etwas anderes als Pflichten, Verbote und Regelungen gibt.

mein beruflicher Lebensweg …

Zunächst erlernte ich ohne großartig nachzudenken, den Zimmerer-Beruf. Nachdem ich einige Jahre als Zimmerer gearbeitet hatte und von meiner Arbeit (schon damals) weit mehr erwartete, als nur Geld zu verdienen, entschloss ich mich für ein Studium. Wegen meines großen Interesses an dem was hinter unseren vielfältigen Elektro-Geräten steht, studierte ich auf dem 2. Bildungsweg Elektrotechnik. Im Rahmen dieses Studiums sammelte ich neben vielfältigen fachspezifischen Kenntnissen auch die unterschiedlichsten Erfahrungen bei den verschiedenen Tätigkeiten, mit denen ich mein Studium finanziert habe, beispielsweise als Werkstudent bei einem Großunternehmen, als Taxifahrer, Trockenbauer oder als Tankwart.

Nach dem Studium sammelte ich dann einige Jahre Berufserfahrungen als Dipl. Ingenieur. Besonders wegweisend war dabei die Softwareentwicklung für die Automobilindustrie bei Siemens. Es ging darum einen Microcontroller so zu programmieren, daß man mit dem Funkschlüssel die Tür öffnen konnte und sich dabei automatisch der Spiegel und der Fahrersitz in die zuvor gespeicherte Position brachte. Irgendwie konnte ich bei dieser Aufgabe keinen echten Sinn finden. Gibt es keine wichtigeren Probleme zu lösen, als auch noch die einfachsten Dinge zu automatisieren ? Irgendwie war das wieder nicht das, was ich suchte – die innere Erfüllung in meinem Beruf. Ich begann langsam nach einer für mich sinnvolleren Aufgabe zu suchen.

Zuerst landete ich bei dieser Suche, bei einem Online-Lehrgang für Elektrotechniker. Daher auch die Marke „Onlinetechniker“. Meiner Intuition folgend entstand aber letztendlich nach etwa 10 Jahren Entwicklungszeit ein Lehrgang, der Menschen dabei hilft, sich durch die kompetente Nutzung des Internets autodidaktisch in beliebige Themen-/Fachgebiete einzuarbeiten und dieses Wissen produktiv anzuwenden, beispielsweise um Probleme zu lösen oder gute Entscheidungen zu treffen (Stichwort: direkte Demokratie). Bei der Entwicklung des Lehrgangs entstand schließlich auch meine Vision von einer Gesellschaft, in der sich alle weitestgehend wohlfühlen können.

Diese Vision war gar nicht so abwegig, wie man vielleicht zunächst vermuten könnte. Ich habe mich schon mit 20 Jahren sehr für Persönlichkeitsentwicklung (und dabei vor allem für die Themen „das eigene Wesen ergründen“ und „sich selbst entfalten“) interessiert. Auch über die vielen Mißstände in unserer Gesellschaft und wie man es besser machen könnte, habe ich damals schon viel nachgedacht.

Als ich anfing, dachte ich doch tatsächlich, daß mein Vorhaben in etwa 3 Monaten abgeschlossen sein wird. Heute weiß ich, daß ich mich um mindestens 10 Jahre verrechnet habe. Mein praktisches Beispiel und auch die Beispiele vieler anderer Menschen, die ihren Weg gehen, zeigen sehr eindrucksvoll, daß Nichtwissen über den tatsächlichen Zeit- und Arbeitsaufwand eines Vorhabens und ein gesundes Selbstvertrauen sehr gute Startbedingungen sind, um sich auf den Weg zu machen, seine ganz eigene Aufgabe zu finden.

Jedenfalls hat mich dieses bisher sehr spannende Abenteuer zu meiner Lebensaufgabe geführt. Ich habe dabei am eigenen Leib erfahren, wie wertvoll das Ganze für die weitere Entwicklung meiner Persönlichkeit war.

Ich richtete auf einmal einen Großteil meiner Energie darauf meine Aufgabe zu finden. Eine Aufgabe, in der ich mein Wesen bestmöglich entfalten und mit der ich auch meinen Lebensunterhalt verdienen kann. Dadurch änderte sich auch meine Wahrnehmung. Alles, was mit diesem Ziel in Zusammenhang stand, interessierte mich von nun an brennend, es fiel mir leicht, die relevanten Informationen in mich aufzunehmen – wesentlich schwieriger war es, die eigenen Gedanken immer sofort klar und verständlich zu dokumentieren. Immer wenn mir Ideen kamen, die mich meinem Ziel näher bringen konnten, schrieb ich sie auf – egal, ob das nun direkt vor meinem Computer oder beispielsweise in Venedig auf dem Markusplatz, mit einem Stift und einem Notizzettel, war. Nicht selten stand ich sogar morgens in aller Früh auf, um die Ideen, die mir nachts gekommen waren, noch halb im Schlaf zu Papier zu bringen. Mein anfänglich grobes Wissen wurde immer detaillierter oder, wie Teilhard de Chardin es formulierte:

„mit immer perfekteren Augen eine Welt erkunden, in der es immer mehr zu sehen gibt“

Irgendwann war ich dann an dem Punkt angelangt, wo ich meinen ganz individuellen Weg fand, den ich natürlich mit höchstem Genuß weitergehe.

Trotz der Tatsache, daß ich bei der Entwicklung meiner Produkte und Dienste viele Jahre kein Geld verdient habe, wurde ich bereits damals reichlich belohnt. Meine Belohnung, die ich erhielt, war direkt an den Sinn gekoppelt, den ich meinem Leben, mit meiner Aufgabe gab. Je sinnvoller ich meine Aufgabe empfand, desto mehr wurde ich mit innerer Zufriedenheit belohnt – das gilt natürlich auch heute noch.

Es ist ein völlig anderes Lebensgefühl. Seit ich meine Lebensaufgabe ausführe, muß ich mich nicht mehr anstrengen, um mein naturgegebenes Wesen an die Erwartungen meiner Mitmenschen anzupassen. Ich bin der, der ich wirklich bin und leiste so meinen bestmöglichen Beitrag zu meinem eigenen und damit auch zum Allgemeinwohl und fühle mich weitestgehend wohl dabei.

Der Unterschied zwischen einem Job, der als sichere Geldverdienstquelle dient, mit der man seine Rechnungen bezahlen kann und einer erfüllenden Aufgabe ist – übertragen auf eine Reise – in etwa so wie der Unterschied zwischen einem Urlaubsvideo und einer Individualreise vor Ort; während man mit dem Video passiv berieselt wird, nimmt man die Individualreise mit allen 5 Sinnen wahr – man erlebt sie – und kann sie vor allem weitestgehend selbst gestalten, während das Video alles fest vorgibt.

Wenn es nach mir geht und es gelingt meine Vision zu realisieren, dann hat jeder, der das möchte, die Möglichkeit diese Individualreise für sein Leben zu verwirklichen.


Was ist toll an meiner Aufgabe ?

Ich finde meine Aufgabe sehr sinnvoll und dieser Sinn gibt mir jeden Tag viel Kraft und Lebensfreude.
Ich kann mein Wesen entfalten, also meine Fähigkeiten, Neigungen, meine Kreativität und meine Gefühle ausleben. Ich setze mich aktiv für meine Freiheit und meine weitestgehende Unabhängigkeit ein. Ich überlasse das nicht dem Zufall und schon gar nicht irgendwelchen Parteien, sondern setze mich höchstpersönlich, mutig und tatkräftig dafür ein.

Es macht mich zufrieden, was ich tue.


Was ist nicht so schön ?

Wer bei uns in Deutschland das tut was er liebt, vor allem wenn es nicht systemkonform ist und sich im Rahmen einer direkten Demokratie an den gesellschaftlichen Entscheidungen beteiligen möchte um Schritt für Schritt auch die Umgebung zu schaffen, in der möglichst viele tun können was sie lieben, der wird mit aller Kraft ignoriert und teilweise auch bekämpft – nicht offen, aber für den Betreffenden gut spürbar. Alles was meine Ideen und Konzepte bekannter machen würde, wird blockiert – nicht nur von denen, wo man es klar vermuten würde, sondern vor allem von denen, die unsere Gesellschaft scharf kritisieren. Das verstehe wer will …

Wer seine eigenen Vorstellungen von seinem Leben hat und sich eine Umgebung wünscht, die diese Vorstellungen auch möglich macht, schafft sich bei uns eher Feinde. Wer sich bei uns ernsthaft für Freiheit u. (Selbst-)Verantwortung einsetzt, kann sich sicher sein, daß er in unserer Gesellschaft minimale Aufmerksamkeit erfährt und diese Tätigkeit für Gotteslohn machen muss. Ich jedenfalls musste mir Dienste ausdenken, mit denen ich einen unmittelbaren, sofortigen Nutzen stifte, denn von meinen Gedanken über eine artgerechte Umgebung für Menschen und ein neues Bildungssystem könnte ich keinesfalls leben. Diejenigen aber, die mit unseren Steuergelder dafür gut bezahlt werden, damit sie unsere Gesellschaft u. unser Bildungssystem auf die Zukunft ausrichten, tun es nicht wirklich, sonst hätten wir nicht in diesen Bereichen seit Jahrzehnten Stillstand. Ich weiss jetzt nicht ob es diesen Leuten (Sozialwissenschaftler, Wirtschaftsprofessoren, usw.) an Kreativität mangelt und/ oder ob sie einfach nicht dürfen.

Ich fand bisher trotz aktiver Suche, keine Mitmacher für meine dem Allgemeinwohl-dienenden Open Source-Projektideen oder auch für mein Blog-Netzwerk. Genauso fand ich bisher keine finanzielle Unterstützung für diese Projekte.

Ich habe viel diskutiert, begründet, versucht, Leute zu interessieren, viele haben fleißig mitdiskutiert, aber eben nur diskutiert. Sobald die Frage auf ein konkretes Mitmachen aufkam, war sofort Schluss. Ich habe viele Artikel geschrieben, in denen ich beschreibe wie ich unsere Gesellschaft wahrnehme und natürlich schlage ich Lösungen für die erkannten Probleme vor. Oft entstehen diese Artikel nach Diskussionen, manchmal auch spontan und meistens sammle ich über einen längeren Zeitraum Informationen zu einem Artikel. All das hat bisher noch keinen Einzigen dazu bewegt aktiv mitzumachen. Wohlgemerkt es kommen keine Anfragen, obwohl unsere Situation mehr als brenzlig ist und es geht anderen, die so etwas machen wie ich, ähnlich.


Wen kenne ich persönlich, der etwas ähnliches tut wie ich ?

Ja, allerdings weniger vor Ort, als vielmehr virtuell – es sind Menschen, mit denen ich nur online kommuniziere und im Grunde immer dann wenn ich online bin, geistig verbunden bin. Vor Ort kenne ich keinen, der so etwas macht wie ich.


Was möchte ich letztendlich erreichen mit dem was ich tue ?

Was ist das zentrale Ziel meiner Vision ?

mein persönliches, zentrales Ziel ist:
Frei und weitestgehend unabhängig sein, innerlich zufrieden sein, mit dem was ich tue, weil ich der sein darf, der ich wirklich bin und ausreichend Geld haben für mein Leben und um meine Träume und Ideen zu realisieren und natürlich eine Umgebung (Gesellschaft) schaffen, die das auch für alle anderen ermöglicht.

… wo wir bei meinem allgemeinwohl-dienlichen, zentralen Ziel wären:

Mein Vision von einer artgerechten Umgebung, in der Menschen sich bestmöglich entfalten können, bekannt machen und im Laufe der Zeit immer mehr Menschen finden, die bereit sind, sich aktiv für die Realisierung der Vision einzusetzen.

Dieses Ziel offenbart auch die Lebensader meiner Vision, ohne die nichts funktioniert …

Im Grunde möchte ich eine Plattform für Lebensunternehmer aufbauen und das Essentielle an der Plattform sind nun mal die Lebensunternehmer und vor allem solche die es werden wollen. Alle tollen Features die ich mir überlegt habe stehen fein säuberlich in einer Liste, aber im ersten Schritt brauche ich Menschen, die ihr Leben unternehmen möchten bzw. das gleiche zentrale Ziel haben wie ich selbst.


Wie wird sich meine Aufgabe/mein Thema in Zukunft weiterentwickeln ?

Ich fahre im Grunde zweigleisig:

  • zum einen gehe ich den Weg zu meinem zentralen, persönlichen Ziel: Hier möchte ich Erfahrungen und Erkenntnisse für meine Workshops und Coachingdienste sammeln und diese immer weiter verbessern, so daß am Ende die Kunden zu mir kommen.Da dies aber einige Zeit dauern wird, habe ich mir einige Dienste einfallen lassen, mit denen wir uns trotzdem genügend Geld zum (über)leben verdienen können. Diese Dienste sollen uns helfen, uns in der schwierigen Anfangszeit über Wasser zu halten.

    Im Rahmen dieser Dienste helfe ich meinen Kunden:

    • freie Energiequellen zu nutzen und mit pfiffigen Geräten Energie zu sparen
    • schwer auffindbare Produkte, Ersatzteile, Dienste, Informationen mit Hilfe des Internets zu finden
    • kostengünstig professionelle Werkzeuge zu mieten, die es sich wegen der seltenen Anwendung nicht lohnt zu kaufen
    • einfachere WordPress- und Drupalprojekte zu realisieren
      .
  • zum anderen gehe ich den Weg zu meinem zentralen, allgemeinwohl-dienlichen Ziel: Hier möchte ich über Google Plus, Facebook, auf relevanten Blogs, Twitter und dergleichen mehr, immer wieder Infos veröffentlichen, die meine Konzepte und Ideen bekannter machen, um so im Laufe der Zeit aktive Mitmacher zu finden. Auch schreibe ich immer wieder Menschen persönlich an, die ähnliche Visionen bzw. Ziele verfolgen und frage ob wir eventuell gemeinsam mehr bewegen könnten.

 

 

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