Workshop - Den Traumberuf finden

Um diese Frage zu beantworten, möchte ich eine Studie aus den 80ziger Jahren nutzen, die H.P. Wolters mit einigen Psychologiestudenten durchgeführt hat. In dieser Studie galt es, herauszufinden, auf Grund welcher spezifischen Verhaltensweisen Menschen erfolgreiche Macher oder weniger erfolgreiche Konsumenten sind. 
 

Macher oder Konsument
 

Macher

 

Konsumenten

… haben die Fähigkeit Bedürfnisse aufzuschieben. Sie haben gelernt zu warten, bis eine Belohnung "angemessen" ist.

… müssen ihre Bedürfnisse "möglichst schnell" stillen. Wenn Sie auf eine Belohnung warten müssen, wird sie uninteressant oder wirkt sich negativ auf ihre Stimmungen aus. (z.B. schlechte Laune)

… können sich selbst für einen Erfolg oder eine Anstrengung belohnen.

… sind auf die Anerkennung oder das Lob anderer angewiesen. Bleibt das Lob aus, wird eine Sache für sie schnell uninteressant.

… haben gelernt in stressigen Situationen handlungsfähig zu bleiben. Sie interpretieren solche Situationen als "Herausforderungen".

… versuchen Streß oder "Unruhe" in ihrem Leben zu vermeiden. Sie legen sich Rechtfertigungen zurecht, warum sie etwas nicht können oder nicht wollen.

… übernehmen gern Verantwortung. Auch auf die Gefahr hin, zur Rechenschaft gezogen zu werden, wenn etwas schief geht.

… überlassen gerne anderen die Führung. Wenn etwas schief geht, stehen andere im Rampenlicht und können – da man selbst nichts dafür kann – entsprechend "verurteilt werden".

… können sich auf ein Thema einlassen und es konzentriert bearbeiten. Bei schwierigen Themen bleiben sie solange am Ball, bis sie es verstanden haben.

… schweifen gerne ab und können sich nicht lange auf eine Sache konzentrieren. Wird ein Thema als "schwer" oder "zu komplex" empfunden, werfen Sie schnell die Flinte ins Korn und versuchen erst gar nicht den Aufwand zu bringen, der für ein Verstehen notwendig wäre.

… setzten sich selbst Ziele und nehmen diese als Ansporn. Sie entwickeln auch bei Umsetzungsproblemen eine erstaunliche Beharrlichkeit, ihr Ziel trotzdem erreichen zu wollen. Sie können begründen, warum ein bestimmtes Ziel für sie – oder ihre Karriere – wichtig und wertvoll ist.

… reagieren auf die "Erfordernisse des Alltags". Ziele ergeben sich aus äußeren Einflüssen wie: Eltern, Schule, Arbeitsstelle o.ä.. Treten Probleme in der Umsetzung auf, neigen sie dazu aufzugeben. Sie können den Sinn und Nutzen kaum aus ihrer eigenen Motivation begründen.

 

 

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